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Höger-Comeback im DFB-Pokal? „Entscheiden zusammen“

Am 1. Juli verletzte sich Marco Höger im Testspiel des 1. FC Köln beim VfB Eichstätt schwer an der linken Schulter. Seitdem arbeitet der Mittelfeldspieler an seinem Comeback. Täglich kann der 28-Jährige mehr machen. Nun steht seine Rückkehr offenbar kurz bevor.

Köln – Letzte Woche hatte Marco Höger erstmals Teile des Mannschaftstrainings absolvieren können. Der Vize-Kapitän war vor sieben Wochen am Schultereckgelenk operiert worden. In dieser Woche konnte der Mittelfeldspieler wieder richtig in die Zweikämpfe gehen. Höger ist also mehr oder weniger wieder fit. Doch reicht es schon für einen Einsatz im DFB-Pokal am Sonntag?

Wir hoffen, dass er gut durchkommt

„Da er nach seiner Verletzung schon recht früh wieder laufen konnte, hat er eigentlich nur an Wettkampfpraxis verloren“, sagte FC-Coach Markus Anfang am Donnerstagnachmittag. „Er hat letzte Woche das Abschlusstraining voll mitgemacht, das Ersatzspieler-Training und auch heute hat er mittrainiert“. Tatsächlich ist es eine Überlegung des Trainers, dem 28-Jährigen gegen den Viertligisten BFC Dynamo im Pokal seine Rückkehr zu ermöglichen. Doch dabei soll auch der Spieler mit entscheiden.

“Ich habe Schwierigkeiten damit bei Personalien vorwegzugreifen. Es kann immer sein, dass morgen im Training noch etwas passiert oder dass er Probleme hat“, sagte Anfang. „Geplant ist, dass er im Mannschaftstraining bleibt. Wir hoffen, dass er am Freitag gut durchkommt. Dann werden wir zusammen entscheiden, ob ein Einsatz Sinn macht.“ Gut möglich also, dass Marco Höger schon am Sonntag sein Comeback im FC-Trikot feiern darf.

8 Kommentare
    • Phey says:

      Sehe ich ähnlich. Sörensen hat auf der RV Position alles andere als eine gute Figur gemacht (wie übrigens jeder andere auch, den wir dort eingesetzt haben und der diese Position eigentlich nicht bekleiden).
      In Der IV hat er zeitweise sehr starke Spiele gemacht – zugegeben, schon was her.. Zuletzt (also Rückrunde letzte Saison) war er eigentlich nur noch als Notlösung auf RV gesetzt..
      Zumindest für mich als Außenstehender kein Grund ihn nicht für einen möglichen Wechsel der IV auf der Bank zu haben. Aber wie gesagt, bin nur außenstehend und kein Trainer ;-)

  1. Peter Josef says:

    So heiß war es am Montag gar nicht, muss also andere Gründe gehabt haben. Womöglich folgende Überlegung: Lehmann hat auch schon mal IV gespielt und saß auf der Bank. Hector kann alles also bestimmt auch IV. Warum sollte ein Trainer einen Spieler einsetzen, dem er nicht vertraut? Dann lieber einen fachfremden. Ob man Sorensen wirklich nicht vertrauen kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Das finde ich auch seltsam.

    • Hans-Jörg Fischer says:

      Es gibt vielleicht noch einen anderen Aspekt: Der FC möchte Sörensen loswerden, möglichst noch in dieser Transferperiode. Wenn man den Spieler aber jetzt einsetzt oder auf die Bank setzt, mit der Option einer möglichen Einwechslung und der Spieler verletzt sich dann im Spiel, ist der mögliche Transfer gegessen. Also lieber kein Risiko eingehen und den Spieler auf die Tribüne setzen.

  2. Anti Raute says:

    Sörensen scheint für Anfang noch nicht einmal eine Option zu sein, dann braucht man ihn auch nicht auf der Bank oder Tribüne parken und kann ihn abgeben, denn Sörensen verdient nicht am schlechtesten beim Effzeh. Er belegt einen Kaderplatz und kostet Gehalt, dann kann man lieber einen neuen Spieler holen, der auch spielt.

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