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Neue Sorgen um Guirassy: Angreifer bricht Training erneut ab

Das sah gar nicht gut aus. Bereits am Dienstag musste Serhou Guirassy das Training des 1. FC Köln vorzeitig abbrechen, nachdem er im Zweikampf mit Marco Höger einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte. Am Donnerstag stand Guirassy wieder auf dem Platz. Doch nach fünf Minuten verschwand der Franzose erneut in der Kabine.

Köln – Die FC-Spieler liefen sich gerade erst warm, da war Serhou Guirassy auch schon wieder auf dem Weg in die Umkleidekabine. Der Schlag, den er am Dienstag abbekommen hatte, schmerzte offenbar auch am Donnerstag zu stark, um am Mannschaftstraining teilnehmen zu können. Wutentbrannt trat der 22-Jährige gegen eine Bande. Der Frust sitzt offenbar tief.

Droht ein erneuter Ausfall?

Kein Wunder, denn erst im März hatte sich der Stürmer einer Operation am Sprunggelenk unterzogen und war daraufhin für den Rest der vergangenen Saison ausgefallen. Nach einer guten Vorbereitung und zwei Einsätzen in den ersten beiden Spielen droht dem Stürmer nun ein erneuter Rückschlag. FC-Trainer Markus Anfang konnte nach dem Training zumindest eine leichte Entwarnung geben.

„Er hat am Dienstag einen Schlag abbekommen. Es ist keine größere Schwellung aufgetreten. Heute hat er dann die Vorbereitung des Trainings ganz normal mitgemacht, beim Einlaufen hatte er dann wieder Schmerzen.“ Am Dienstag wurde nach dem schmerzhaften Schlag auf eine eingehende Untersuchung verzichtet. Nach dem zweiten Trainings-Abbruch begab sich Guirassy nun allerdings zur medizinischen Begutachtung in die Mediapark Klinik. Ein Einsatz am Wochenende im DFB-Pokal gegen den BFC Dynamo scheint unwahrscheinlich.

7 Kommentare
  1. Norbert Neuheisel says:

    Nach Information des Kölner Stadt-Anzeiger wird nach einem neuen Offensivspieler gesucht, was angesichts der vielen Verletzten, Unzufriedenen und Pflegefälle schon mal ein Anfang (gemeint ist nicht der Trainer) wäre.

  2. OlliW says:

    So allmählich hoffe ich das auch. Da gibt es zwar vier, aber entweder die haben Ladehemmung (Terodde, Cordoba) sind außer Form (Terodde, Zoller), knipsen trotz guter Arbeit (Cordoba, Guirassy) nicht oder sind oft verletzt (Guirassy)…

  3. Max Moor says:

    so langsam muss noch ein Top Stürmer her der den Unterschied aus macht . Bei Terodde wird das wohl nicht mehr und nun ist Guirassy verletzt und nur Cordoba ist zu wenig . Zoller zähle ich erst garnicht der passt nicht zum FC …. soviel Gehalt einige Spieler und Null Leistung das ist Wahnsinn und bekommen immer weiter auch bei schlechten Leistungen Millionen :(

  4. Juergen Lex says:

    Mit dem Kader schaffen wir das nicht. Muss leider zugeben das ich das nicht so erwartet habe. Aber die Mannschaft wird in ein System gepresst das es nicht umsetzen kann. Da muss alles passen. Aber das “ Material “ ist nicht da. Dieses Gelaber vom , wir müssen lernen zu gewinnen , ist so krank. Den mist hat man in Hannover und Stuttgart nicht erzählt. Unglaublich. Das Traineramt wurde schlecht besetzt. Der richtige wäre Hannes Wolf. Ehemals VfB Stuttgart. Glaubt mal, der Anfang ist Weihnachten weg. Er bringt es nicht.

    • Peter Josef says:

      Na, hier holpert die Argumentation doch arg. Fangen wir hinten an. Das mit dem „Gewinnen lernen“ stammt von Veh. Der kann also dafür nicht den Trainer schelten. Und recht hat er. Denn die Mannschaft ist nicht überheblich oder satt, sondern verunsichert. Die muss tatsächlich gelassener warden und ein Spiel dominant verwalten lernen. Bei einer verunsicherten Mannschaft bewirkt „Dampf machen“ das Gegenteil des Gewünschten. Dampf macht man, wenn die Mannschaft fett und satt und unwilling ist. Das mit dem Gewinnen lernen ist damit auch kein Persilschein, denn die Mannschaft ist ja bemüht. Von Persilschein spricht man, wenn die Mannschaft nicht mitzieht. Hannover und Stuttgart sind nicht so dramatisch abgestiegen wie der effzeh, da wäre die Aussage mit dem Gewinnen lernen womöglich komplett unverständlich geblieben. Bei uns passt sie. Was H96 und VFB damals nach dem Abstieg alles so in die Welt gepustet haben, habe ich nicht verfolgt, aber massive Probleme hatten die auch: Beide haben in der Saison jeweils den Trainer wechseln müssen, um aus tiefem Mittelfeld nach oben zu kommen. Ob der Kader richtig für das System ist, wissen wir noch nicht,, aber noch kann es klappen. Vielleicht müssen wir „nur“ den einen Stürmer, der spielt, 7 Meter weiter schieben, dann klappt’s irgendwann auch mit Cordoba. Oder Terodde.

  5. Karl Heinz Lenz says:

    Serhou Guirassy ist schon als schwer verletzter Spieler zum FC gekommen und war seitdem immer wieder verletzt oder anderweitig erkrankt. Sicherlich wäre dem Jungen Kerl ein Durchbruch beim FC zu wünschen. Ob Serhou diesen Durchbruch schaffen wird? Schwer zu sagen.

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