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Höger feiert Comeback: „Er wird uns weiterbringen“

Marco Höger ist zurück. Der Mittelfeldspieler des 1. FC Köln feierte am Sonntag im DFB-Pokal sein Comeback nicht einmal zwei Monate nach seiner Schultereckgelenkssprengung. Der 28-Jährige hat damit einen nahezu optimalen Weg zurück auf den Fußballplatz hingelegt. In der Liga soll er nun wichtig werden.

Berlin – Gegen den BFC Dynamo holte sich Marco Höger seine ersten Spielminuten in dieser Saison. Nach gut einer Stunde wurde der Routinier für Christian Clemens eingewechselt. Trainer Markus Anfang verhalf Höger damit zu seiner ersten echten Spielpraxis in dieser Saison. Eine halbe Stunde konnte sich der Sechser im neuen Spielsystem der Geissböcke bewegen.

Er tut uns gut

„Högi hat sich gut gefühlt. Für ihn war es wichtig, dass er auch wieder die Spielerfahrung machen kann“, sagte Anfang hinterher. „Deswegen hatten wir besprochen, dass wenn sich die Situation ergibt, er auch spielen wird. Er tut uns gut und wird uns weiterbringen.“ Höger wird nun Stück für Stück an sein altes Leistungsniveau herangeführt, nachdem er sich am 1. Juli an der Schulter verletzt und praktisch die ganze Vorbereitung verpasst hatte.

Die kommenden Wochen werden daher auch dazu dienen, Höger in das Anfang’sche Spielsystem einzugliedern. Aktuell hat Jonas Hector die Nase auf der Sechs vorne. Salih Özcan hatte die Rolle in der Vorbereitung ebenfalls gut ausgefüllt. Hector könnte aber auch wieder als Linksverteidiger auflaufen, sollte Höger schon bald zu alter Form zurück- und sich gut in das neue Spielsystem einfinden. Auch Özcan bekam am Sonntag in Berlin gute 20 Minuten Spielzeit. Doch Höger gilt als Wunschbesetzung Anfangs für die Rolle vor der Abwehr. Im Olympiastadion machte er einen ersten wichtigen Schritt zurück in den Pflichtspielrhythmus.

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