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Matchwinner Terodde: „Bin dafür da, die Dinger zu verwerten“

Terodde trifft zum richtigen Zeitpunkt

Beim 9:1 (4:1)-Pokalerfolg des 1. FC Köln über den BFC Dynamo war Simon Terodde der gefeierte Mann. Der Angreifer, der in der Liga zuletzt nur auf der Bank gesessen hatte, avancierte mit seinem Viererpack zum Matchwinner und tankte ordentlich Selbstvertrauen.

Berlin – Vier Treffer steuerte Simon Terodde am Sonntag zum Kölner Sieg in der 1. Runde des DFB-Pokals bei. Für den Stürmer war es eine Genugtuung, schließlich hatte er seit seinem Traumeinstand für die Geissbocke in der vergangenen Rückrunde mit fünf Spielen in den ersten fünf Spielen nicht mehr getroffen. Der 30-Jährige zeigte sich danach sichtlich erleichtert.

Teroddes Türöffner

Viele Stürmer kennen die Zahlen: die Minuten, seitdem sie nicht mehr getroffen haben. Bei Simon Terodde waren es bis zur 21. Minute am Sonntag im Berliner Olympiastadion insgesamt 763 Pflichtspiel-Minuten ohne eigenen Treffer. Die letzten Treffer hatte er am 10. Februar beim 2:4 gegen Eintracht Frankfurt erzielt. Dann war es wieder soweit. Am Ende der 90 Minuten in der Hauptstadt standen sogar gleich vier Treffer. Doch es war sein erstes Tor, das für ihn selbst und den FC einer Erlösung gleichkam.

Es lief die 21. Minute. Die Geissböcke hatten gerade den Rückstand kassiert. Louis Schaub passte zu Vincent Koziello. Der kleine Franzose zögerte einen Moment, trat dann an und steckte Sekunden später zwischen drei Berlinern durch zu Simon Terodde. Der Stürmer nahm den Ball gar nicht mehr an, sondern schoss ihn direkt ins lange Eck. Der schnelle Ausgleich war die wichtige Reaktion nach dem 0:1 – und der Startschuss für Teroddes Viererpack.

Vor dem 0:1 habe ich paar Dinger liegen lassen

„Es war sehr wichtig, direkt im Gegenzug das 1:1 zu machen“, sagte der Angreifer nach dem Spiel. „Wir haben in der Offensive eine hohe Qualität im Kader und ich weiß, dass ich vorne die Pässe bekomme. Ich bin dafür da, die Dinger zu verwerten“, fügte er hinzu. „Vor dem 0:1 habe ich paar Dinger liegen lassen, aber mir war klar, dass ich noch Chancen bekommen werde. Und heute ist mir das gut gelungen.“

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