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Köln muss fit sein: Gegner laufen bis zu 20 Prozent mehr

Beispiel Meré zeigt die Komplexität

Meré wieder fit

Die Aufgaben sind klar verteilt. Morschel übernimmt meist das Training vor dem Training, die Prävention und Aktivierung. Weuthen ist anschließend für das Warm-up im Training sowie für die Betreuung an den Spieltagen zuständig. Morschel kümmert sich derweil um verletzte oder angeschlagene Spieler, arbeitet aktuell mit Marco Höger, Benno Schmitz, Matthias Bader und immer wieder mit Marcel Risse individuell. Eine ähnliche Aufteilung also, wie sie Yann Benjamin Kugel und Marcel Abanoz vorgenommen hatten, ehe Peter Stöger und Manfred Schmid die Leitung über das Athletiktraining übernommen hatten.

Inzwischen, das bekräftigen Weuthen und Morschel, haben alle Spieler ihre körperlichen Defizite aus den letzten Monaten aufgeholt. „Wir hatten sehr gute Mannschaftswerte. Damit waren wir sehr zufrieden. Die Spieler haben ihre Hausaufgaben gemacht“, sagt Morschel. Damit ist auch explizit Jorge Meré gemeint. Der Spanier hatte bekanntlich den Laktattest zu Vorbereitungsbeginn nicht vollständig absolvieren können und im Zuge dessen in den folgenden Tagen und Wochen diverse individuelle Läufe mit Morschel absolviert. Weuthen betont, man müsse vorsichtig sein mit der Bewertung einzelner Tests und äußerer Eindrücke. „Der Laktattest ist wichtig, um eine Aussage über die Grundlagenausdauer zu treffen. Es geht darum zu wissen, wie die Spieler durch die Saison kommen können und wie sie nach Belastungen regenerieren. Der Laktattest ist aber kein Test für die fußballspezifische Ausdauer. Die testen wir u.a. über einen Yo-Yo Test.“ In diesen fußballspezifischen Tests hatte Meré gut abgeschnitten, weshalb beim FC niemand Sorge hatte, der Spanier würde Probleme bekommen. Inzwischen ist der Spanier auch sichtbar topfit, scheint noch einmal abgenommen zu haben, wirkt drahtiger, leichtfüßiger.

Psyche spielt entscheidende Rolle

Ab Samstag wird es für Meré und Co. darum gehen, die intensive Vorbereitung in Ergebnisse umzusetzen. Markus Anfang probte im Training fast immer den Ernstfall, wählte Spielformen. Wohl noch nie hat man beim FC in der Vorbereitung so häufig die Spieler in Trainingsspielen gegeneinander antreten sehen. Anfang und sein Trainerteam glauben daran, dass die Psyche auch körperlich eine wichtige Rolle spielt.

5 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Der Artikel liest sich wie eine Kritik am Training und an der Trainingssteuerung, wie sie unter Peter Stöger üblich waren. Der Gerechtigkeit halber muss man aber dazu sagen, dass Stöger aufgrund seiner zahlreichen anderen Verpflichtungen (Mitwirkung in der „Lindenstrasse“, tägliche Interviews, häufige Präsenz in Fernsehsendungen, Übernahme von Schirmherrschaften usw.) gar nicht die Zeit hatte, sich um Training und Fitness der Mannschaft zu kümmern.

    • Stefan Schmitz says:

      Hach, herrlich…nur noch wenige Stunden bis zur Saison 18/19.
      Manch einer ist angespannt oder gar nervös, bei anderen hingegen überwiegt die Vorfreude. Nur einer steht morgens auf, setzt sich in aller seelenruhe hin und verputzt nen kleinen Stögerlinger zum Frühstück… ;)

      In diesem Sinne: Guten Morgen Herr Lenz! Auf einen hoffentlich guten Saisonauftakt. Come on Effzeh!

    • Frank Hermann Bernhardt says:

      Achso, PS hatte beim FC nur einen Nebenjob – Herr Lenz, die Lindenstraße ist doch nicht schuld daran, dass die Mannschaft nicht dir war!!! Den Stiefel müssen sich PS & MS schon selbst anziehen! Die beiden haben in Köln gutes Geld bekommen (und lange auch verdient!), dafür muss man auch Leistung bringen und zwar zu hundert Prozent!

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