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Nach Angriff auf Union-Busse: FC erteilt Stadionverbote

Nach dem Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin ist es in der Nacht von Montag auf Dienstag zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei sollen nach der Partie bis zu 100 gewaltbereite FC-Anhänger Busse der Gästefans und teilweise auch Polizisten angegriffen haben. Die Kriminalpolizei ermittelt bereits, nun zieht auch der Verein Konsequenzen.

Köln – Am Montag kam es zu den Ausschreitung, nun hat auch der Verein auf die Vorfälle reagiert. Wie der 1. FC Köln am Freitag mitteilte, werden für alle „Störer, die bei den Vorfällen nach dem Union-Spiel von der Polizei identifiziert wurden“, Stadionverbote verhängt.

Bundesweites Stadionverbot für Störer

„Nach den Vorfällen am Montagabend im Anschluss an das Heimspiel des 1. FC Köln gegen Union Berlin sind von der Kölner Polizei bislang 28 offenbar beteiligte Personen festgestellt worden. Die entsprechenden Daten wurden mit der Anregung zu einem bundesweiten Stadionverbot an den FC übermittelt“, teilte der Verein am Freitag mit. „Alle identifizierten Störer erhalten nach den Richtlinien des DFB ein sofort gültiges bundesweites Stadionverbot. Die Personen können innerhalb von 14 Tagen bei der Stadionverbotskommission des 1. FC Köln vorsprechen“, hieß es.

4 Kommentare
  1. FC-Freund says:

    Wie wird so ein Stadionverbot eigentlich überwacht? Wie stellt man sicher, dass so jemand bundesweit nicht in ein Stadion kommt? Ich bin zumindest noch nie so kontrolliert worden, dass ich meinen Ausweis zeigen musste.

  2. Friedhelm Henze says:

    Es ist eine langjährige Forderung des Mitgliederrates des 1.FC Köln an dieser Kommission personell beteiligt zu werden, leider bisher ohne Erfolg. Von daher haben wir dies in unserem Antrag auf _Satzungsänderung mitberücksichtigt und einen entsprechenden Satzungstext eingefügt, der der Mitgliederversammlung am 10.10.2018 zur Abstimmung vorgelegt wird ( siehe hierzu http://www.fc-satzungsaenderungs.de ).

    • Stefan Schmitz says:

      Der Link führt ins nichts…ist aber nicht weiter schlimm.

      Fans, Ultras oder wie in diesem Fall gewaltbereite Hooligans sind nicht
      grundsätzlich Mitglieder des 1.FC Köln. Wieso sollte der Mitgliederrat also in der Kommission sitzen? Aus Gründen der „Transparenz“?

      Der Rat sollte lieber mal transparenter gegenüber seinen Auftraggebern, den Mitgliedern (!) arbeiten, anstatt immer mehr Macht und Mitspracherecht vom Verein einzufordern.

      Zwichen dem 26.November 2016 und dem 5.März 2018 hat der Mitgliederrat keinen einzigen Bericht veröffentlicht. 15 Monate lang war Sendepause!

      Einen derartigen Mitgliederrat brachen wir nicht Herr Henze.
      Packen Sie ihre plumpe und absolut deplatzierte Werbung wieder ein und überlassen Sie alles weitere dem künftigen und hoffentlich runderneuerten Mitgliederrat des 1.FC Köln.

      Einem Rat, der hoffentlich weiß wo seine Kernkompetenz liegt. Einem Rat, der pseudorevolutionäre Machtspielchen unterlässt und sich wirklich um die Mitglieder kümmert. NUR um die Mitglieder!

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