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Nach St. Pauli kommt die Chance für die zweite Reihe

Der 1. FC Köln wird wohl mit einem ganz ähnlichen Kader und mit einer ganz ähnlichen Startelf das Spiel beim FC St. Pauli angehen. Das hat Markus Anfang am Freitag angedeutet. Doch der FC-Coach erklärte auch, dass in der kommenden Woche die Länderspielpause für viele Spieler die Chance sein wird, sich neu zu beweisen.

Köln – Viele Veränderungen wird es wohl nicht geben. Zwar stehen inzwischen auch Matthias Bader und Benno Schmitz wieder auf dem Trainingsplatz. Für den Kader werden sie aber wohl ebenso nicht in Frage kommen wie Frederik Sörensen. Auch Matthias Lehmann und Simon Zoller werden es erneut schwer haben in den Kader zu rücken.

„Wir müssen jetzt nicht wahnsinnig viel am Kader verändern“, sagte Anfang am Freitag und meinte damit auch den Blick über den Tellerrand und das Spiel am Millerntor hinaus. Denn: Nach dem Sonntagsspiel auf dem Kiez steht die erste Länderspielpause der Saison an mit einem Testspiel am kommenden Donnerstag beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Zeit genug für die zweite Reihe, sich zu zeigen und Spielpraxis zu sammeln.

Auch, wenn Anfang den Begriff „zweite Reihe“ nicht mag, so hat sich doch in den letzten Wochen herauskristallisiert, auf wen der Trainer zunächst besonders setzt – und auf wen eben nicht. So werden insbesondere Spieler wie Zoller, Salih Özcan, aber auch die beiden zuletzt verletzten Rechtsverteidiger sowie Stürmer Jhon Cordoba versuchen, neues Selbstvertrauen zu tanken und sich dem Trainerteam empfehlen. Dass ihre Zeit schon bald kommen könnte, liegt am Spielplan.

„Wir haben nach der Länderspielpause vier Spiele in zwölf Tagen“, blickte Anfang voraus. Tatsächlich geht es zwischen Sonntag, dem 16. September, und Freitag, dem 28. September, vier Mal für den FC zur Sache. Erst daheim gegen Paderborn, dann in Sandhausen, unter der Woche daheim gegen Ingolstadt und schließlich in Bielefeld. Danach ist bereits fast ein Viertel der Saison gespielt und der FC wird wissen, wo er in der Zweiten Liga stehen wird.

Zolli tut alles dafür

Für die guten Ergebnisse sollen nicht nur die aktuellen Stammspieler sorgen, sondern auch die zweite Reihe. „Wir denken nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig“, sagte Anfang und erklärte, dass Spieler wie Zoller bereit sein müssten, dann ihre Chance zu nutzen. „Wir reden mit Zolli regelmäßig. Er ist enttäuscht, das ist auch legitim, das soll er auch sein. Er lässt sich aber nicht hängen, gibt Gas. In der Länderspielpause hat jeder noch mal die Möglichkeit sich zu präsentieren, dazu gehört auch Zolli. Er tut alles dafür.“

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