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Polizei ermittelt: Moskau entlässt Direktor wegen Rausch-Transfer

Seit nunmehr sieben Monaten ist Konstantin Rausch kein Spieler mehr des 1. FC Köln. Doch nun beschäftigt sich die russische Justiz mit dem Wechsel des Linksverteidigers von den Geissböcken zu Dynamo Moskau. Der Effzeh ist darüber informiert, äußert sich aber nicht.

Köln/Moskau – Am Dienstag schaute Konstantin Rausch noch am Geißbockheim vorbei. Nachdem er mit seinem guten Freund Marco Höger in der Innenstadt unterwegs gewesen war, stattete er seinen ehemaligen Kollegen und den Mitarbeitern an der Geschäftsstelle einen Besuch ab.

Früherer Generaldirektor entlassen

Rausch hatte im Januar den Klub verlassen, um in Moskau seine Chancen auf eine WM-Teilnahme zu erhöhen. Am Ende verpasste er das Turnier für die Sbornaja wegen einer Verletzung. Nun aber gibt es Ärger um seinen Wechsel in die russische Hauptstadt. Wie Dynamo Moskau der Nachrichtenagentur R-Sport bestätigte, ermittelt die russische Polizei gegen die frühere Klubführung wegen mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten beim Rausch-Transfer.

Offenbar zahlte Dynamo bei dem Transfer eine Vermittlungsgebühr an eine Firma, die dem Bericht nach in Verbindung mit dem damaligen Generaldirektor Jewgeni Murawjow stand. Inzwischen wurde Murawjow entlassen. Der Verein hatte die Ermittlungen der Polizei den eigenen Aussagen zufolge offenbar selbst ins Rollen gebracht, nachdem man die Ergebnisse einer internen Untersuchung an die Justiz weitergegeben hatte.

Der FC gab eine Stellungnahme ab

Weiter heißt es, der 1. FC Köln habe Dynamo Moskau schriftlich versichert, dass nach Wissen der Kölner Klubführung keine Vermittlungsfirma für den Transfer eingeschaltet worden war. Der GEISSBLOG.KOELN fragte beim Effzeh nach. Es hieß lediglich, dass man über den Sachverhalt informiert sei, ihn aber nicht kommentieren werde.

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