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Nur wenige Lichtblicke in einem enttäuschenden Test

Viel Gutes konnte der 1. FC Köln aus dem Testspiel beim SV Wehen Wiesbaden nicht mitnehmen. Allenfalls viel Arbeit für Markus Anfang und seine Spieler, denn beim 1:1 gefiel dem FC-Trainer herzlich wenig. Dabei gab es aber zumindest ein paar gute Neuigkeiten.

Aus Wiesbaden berichtet Marc L. Merten

Matthias Bader und Benno Schmitz sind wieder fit. Die beiden Rechtsverteidiger, die sich in den letzten beiden Testspielen der Vorbereitung gegen Bremen und Mainz verletzt hatten, konnten am Donnerstag ihr Comeback geben. Bader stand in der Anfangsformation und spielte eine knappe Stunde lang, Schmitz kam für ihn in die Partie und sammelte ebenfalls Spielpraxis.

Bader ist körperlich etwas weiter als Schmitz, und so könnte der Neuzugang vom Karlsruher SC in der kommenden Woche im Heimspiel gegen den SC Paderborn eine Option für die Startelf sein, zumal Marcel Risse in dieser Woche wegen Adduktorenproblemen kürzer treten musste. Bader zeigte in den vergangenen zwei Wochen bereits wieder gute Trainingsleistungen. Auch, wenn er in Wiesbaden wie die gesamte FC-Elf nicht überzeugen konnte, ist sein Fortschritt eine erfreuliche Kunde für Markus Anfang und dessen Personalpläne.

Guirassy bringt Schwung, Cordoba den Ausgleich

Darüber hinaus darf sich Serhou Guirassy als einer der wenigen Gewinner fühlen. Der Franzose kam nach einer Stunde für Matthias Lehmann in die Partie und sorge über die linke Seite für den Schwung, den der FC zuvor gänzlich hatte vermissen lassen. Ein Freistoß an die Latte, mehrere gewonnen Eins-gegen-eins-Duelle, dazu mehrere Freistöße und Ecken herausgeholt: Guirassys Arbeitsnachweis in einer halben Stunde überragte jeden seiner Mitspieler, die über die volle Spielzeit auf dem Rasen gestanden hatten.

Zu guter Letzt dürfte auch Jhon Cordoba aufgeatmet haben. Der Kolumbianer hatte zuletzt seinen Platz in der Startelf an Simon Terodde verloren. Nachdem Terodde mit neun Toren in drei Spielen geglänzt hatte, schien Cordoba wieder in der Kölner Versenkung zu verschwinden. Am Donnerstag meldete er sich zumindest mit einem sehenswerten Tor in der Schlussphase zurück. Vor diesem Treffer war dem Angreifer allerdings herzlich wenig gelungen, und so mag der 25-Jährige sich vor allem an dem erzielten Treffer hoch ziehen und auf weitere Einsatzzeiten hoffen.

2 Kommentare
  1. Karl Heinz Lenz says:

    Ich verstehe, dass der Geissblog täglich seine drei bis vier Artikel bringen muss. Einerseits um uns Leser zu erfreuen und andererseits damit genügend Klicks für die Werbekunden nachweisbar sind. Alles o.k.! Das Geld muss verdient werden und viele Artikel sind ja auch gut und interessant. Dennoch: Mir reicht jetzt die Berichterstattung zum Champions-League-Spiel in Wiesbaden. Oder?

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