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Entwarnung bei Özcan: „Zum Glück ist nichts kaputt gegangen“


Salih Özcan und der 1. FC Köln sind mit einem Schrecken davon gekommen. Beim 1:1 (0:1) gegen den 1. FC Heidenheim musste der Kölner nach einem harten Foul kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden. Doch die Verletzung scheint nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. 

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten 

Die erste Halbzeit war schon fast vorbei, da holte Niklas Dorsch Salih Özcan an der Seitenlinie rüde von den Beinen. Der Kölner blieb schmerzverzerrt liegen, Dorsch kam mit einer Gelben Karte noch glimpflich davon. „Das Foul war eine Rote Karte, keine Frage. Das war genau eines dieser Fouls, für die man Rote Karten geben muss, weil sie verletzungsgefährdend sind“, war Geschäftsführer Armin Veh mit der Kartenwahl des Unparteiischen nach dem Spiel unzufrieden.  Während Heidenheims Trainer Frank Schmidt seinen Spieler vorsichtshalber zur zweiten Halbzeit vom Feld genommen hatte, war Markus Anfang gezwungen zu tauschen. Serhou Guirassy kam in der Folge für den verletzten Mittelfeldspieler.

Entwarnung nach dem Spiel

Aufgrund der Bilder musste zunächst von einer schlimmeren Verletzung ausgegangen werden. Doch nach dem Spiel gab es bereits die erste Entwarnung: Özcan hat sich bei dem Foul keine Verletzung der Bänder zugezogen. „Es war zwar schmerzhaft, aber zum Glück ist nichts kaputt gegangen“, sagte Salih nach dem Spiel selbst. Glück im Unglück also für den Kölner. Ob und wie lange der Mittelfeldspieler ausfallen wird, ist hingegen noch unklar.

Frank Schmidt entschuldigt sich nach dem Spiel

Auch Heidenheims Trainer Frank Schmidt zeigte sich nach der Partie betroffen ob des gefährlichen Fouls seines Spielers Dorsch. „Erst einmal möchte ich mich für das Foul an Salih Özcan entschuldigen. Es war ein böses Foul, aber nicht mit Absicht von Niklas Dorsch. Das war einfach ein Stück weit Unerfahrenheit, wo er über das Ziel hinaus geschossen ist.“

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