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Vor dem Realitätscheck: Das war gut, das war schlecht

Widersprüchliche Analyse des Spiels

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Der 1. FC Köln hat nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen geholt und steht doch weiter an der Tabellenspitze der Zweiten Liga. Doch der Platz an der Sonne darf nicht darüber hinweg täuschen, dass außer dieser Statistik bei den Geissböcken gerade wenig Erhellendes zu sehen ist. 

Köln – Rafael Czichos wollte zwar am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim (1:1) in der ersten Halbzeit „richtig guten Fußball“ gesehen haben. Doch abgesehen von dieser Einschätzung, die selbst die Verantwortlichen nicht teilten, sprach der Innenverteidiger Klartext: „Jeder redet von Druck, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Wir spielen beim 1. FC Köln, wissen, dass wir aufsteigen müssen. Da sind drei Spiele ohne Sieg viel, viel, viel zu wenig.“ Was hatte gegen Heidenheim gefehlt? Und was macht Mut?

Das war gut

Entgegen Czichos‘ Analyse der ersten Halbzeit bleibt wohl nur festzuhalten, dass die Geissböcke nach einer schwachen Viertelstunde zumindest zur Stabilität fanden und sich vor der Pause einige Chancen herausspielten. Diese waren zwar nicht hochkarätig, aber immerhin hatte der Effzeh in dieser Zeit mehr Abschlüsse als in den beiden vorherigen Partien gegen Duisburg und Kiel.

Das Positive folgte in Halbzeit zwei: die energische Reaktion, der Sturmlauf direkt nach dem Seitenwechsel, der Ausgleich, das viel schnellere Überbrücken des Mittelfelds, die Läufe in die Tiefe, das Suchen der Abschlüsse. Immerhin 28 Torschüsse verzeichnete der FC, wenngleich diese nur selten wirklich zwingend wurden. Köln versuchte in Hälfte zwei die Wende zu schaffen und deutete zumindest an, dass die Mannschaft offensiv deutlich besser spielen kann als in den zweieinhalb Spielen zuvor.

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