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„Transparenter!“ Berater-Honorare ab 2019 öffentlich

Die Deutsche Fußball Liga hat beschlossen: Ab der Saison 2019/20 werden die Klubs der Bundesliga und Zweiten Liga mehr Finanzkennzahlen veröffentlichen als bislang. Darunter auch: die Honorare, die für Transfers an Spielerberater fließen. Alexander Wehrle lobte den Beschluss.

Köln/Frankfurt – Die DFL gab bereits am Freitag bekannt, dass die Klubs der ersten und zweiten Liga bei ihrer Mitgliederversammlung beschlossen hätten, Veränderungen an der Lizenzierungsordnung zu vollziehen. Demnach sollen ab der Saison 2019/20 „wesentliche Klub-Finanzkennzahlen“, veröffentlicht werden, darunter „die Gesamtsumme der pro Klub gezahlten Spielervermittler-Provisionen“.

Die Veröffentlichung soll jährlich erfolgen, nach Abschluss der Lizenzierung der DFL. Der Verband wird die Zahlen online bekannt geben und auf seiner Internetpräsenz für die Allgemeinheit zugänglich machen. „Das ist ein Schritt in Richtung mehr Transparenz“, erklärte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle auf GBK-Nachfrage. Der FC veröffentliche einen Großteil der Zahlen bereits in seinem Jahresbericht, der stets zu den Mitgliederversammlungen vorgelegt werde.

Nun kommen aber auch die Zahlen der Berater-Honorare hinzu, eine Summe, die in den letzten Jahren in der Fußballwelt immer weiter gestiegen ist und die immer mehr Kritiker auf den Plan ruft. Ab der Saison 2019/20 wird klar sein, um welche Summen es sich wirklich handelt – zumindest von Klub-Seite. Denn die Spieler zahlen ihre Berater ebenfalls. Diese Beträge werden darin nicht enthalten sein.

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