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Franzose in der Warteschleife: Scheitert der Modeste-Deal?

Der 1. FC Köln und Anthony Modeste: Was wie eine wiederkehrende Liebesbeziehung begonnen hatte, könnte nun zum Albtraum werden. Noch immer wartet der Franzose auf seine Spielgenehmigung. Doch wann und ob diese überhaupt vorliegt, ist nach wie vor ungewiss. 

Köln – Wenn der 1. FC Köln am Mittwochabend gegen den VfL Bochum sein letztes Testspiel der Vorbereitung bestreitet, wird Anthony Modeste zuschauen müssen. Wie schon im Trainingslager gegen den RCD Mallorca. Und wie höchstwahrscheinlich auch zum Ligaauftakt gegen Union Berlin und Erzgebirge Aue. Da die FIFA der Auffassung ist, Anthony Modeste habe „ohne triftigen Grund“ sein Arbeitspapier bei Tianjin Quanjian gekündigt, verweigert der Weltverband nach wie vor die Spielgenehmigung für den 1. FC Köln.

Bleibt Modeste ohne Spielerlaubnis?

Nun hat sich mit FC-Vizepräsident Toni Schumacher erstmals ein Verantwortlicher zweifelnd dazu geäußert, ob der größte Albtraum der FC-Fans wahr werden könnte: „Ja, stimmt. Es kann uns passieren, dass Tony Modeste nicht für uns spielen darf“, erklärte Schumacher im Gespräch mit dem Express und dem Kölner Stadt-Anzeiger.  „Dass sich die juristische Situation noch so verkompliziert, war in dieser Form nicht abzusehen“, sagte der Vizepräsident weiter. Trotzdem bereut Schumacher die versuchte Rückholaktion nicht: „Welches Risiko ist denn für den Klub entstanden? Wo läge die Blamage?“

Nach wie vor hofft man am Geißbockheim auf eine baldige Entscheidung. Bis zum 31. Januar, also dem Ende des Transferfensters, will der Effzeh eine Einigung mit den Chinesen erzielen. „Das Ziel ist, in den nächsten ein bis zwei Wochen eine Lösung zu finden“, sagte Wehrle im Trainingslager und bestätigte, dass der FC sich außergerichtlich mit den Chinesen einigen möchte. „Wenn es eine Möglichkeit zur Einigung gibt, dann werden wir das machen.“ Wenn nicht, betonte Wehrle allerdings auch, gebe es auch noch einen anderen Weg: den vor den internationalen Sportgerichtshof CAS.

Stichtag ist der 31. Januar

Vom Weltfußballverband FIFA dagegen sei erst einmal nichts zu erwarten – wenn überhaupt eine Stellungnahme zum Urteil aus dem vergangenen Jahr. „Die FIFA feilt nach wie vor an der Urteilsbegründung“, kommentierte Wehrle nicht ohne Sarkasmus. „Die FIFA wird diese den Juristen von Tony zukommen lassen. Wir gehen davon aus, dass das vor dem 31. Januar der Fall sein wird.“ Eine Garantie gibt es dafür freilich nicht.

9 Kommentare
  1. Anti Raute says:

    Die Fifa hat keinen über sich sitzen, wenn man mal das CAS ausklammert. Normalerweise ist das ein Skandal, dass dieses Urteil noch nicht in schriftlicher ausführlicher Begründung vorliegt und die Vertragsparteien zum Stillstand gezwungen werden. Aber wir sind eben nur der kleine 1. FC Köln, wenn hier Real Madrid oder Manchester United statt uns involviert wäre, läge die Begründung längst vor. Das ist das, was mich am meisten dabei stört.

  2. Gerd Mrosk says:

    Tja,an uns liegt jetzt den Chinesen zwingend schnellstens eine schmackhafte aussergerichtliche Einigung zu unterbreiten.Über die FIFA…also ehrlich….wenn ich mich über die Altherrengarde jedes Mal oppertunieren würde…würd ich ja die nächste Meisterschaft vom FC nicht mehr mitbekommen

  3. NICK says:

    „Welches Risiko ist denn für den Klub entstanden? Wo läge die Blamage? Wer das nicht erkennt, der sollte weder Vizepräsident sein, noch nach dem Präsidentenamt streben…aber Herr Schumacher sieht ja auch nicht die Blamage in seinen sonst öffentlichen Auftritten…ich sag nur „Doppelpass“ & „Horst Heldt“. Nunja – klasse Torwart, toller Kerl, aber bitte nix mehr mit Präsident…

  4. Gerd Mrosk says:

    Nur mal just for fun Auf ner Skala von 1-10 Wo landet Marcell Jansen und wo würde Tünn landen?Das er sich nicht scheut mal ins Fettnäpfchen zu treten macht ihn nicht unnahbarer Ich will hier nichts beschönigen aber der Tünn ist wirklich ne kölsche Jung,ne Jung usem lääve Für mich mehr Präsident als Werner Spinner jemeils sein kann,soviel ist mal sicher Aber gut,ich wollte auch das WO eines Tages Präsident wird

    • Heinz Bull says:

      Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben. Herr Mrosk, ihr geistiges, plus Rechtschreibung , ist einfach unglaublich. Nun, wieviele Fehler sind hier im Text ? Grundschule verpasst ? Oder mit Susanne Lex auf Hochzeitsreise ?

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