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Kainz verrät: Im November gab es noch keine Gespräche


Florian Kainz hat am Samstag seine Arbeit als Profi des 1. FC Köln aufgenommen. Im Franz-Kremer-Stadion absolvierte der Winter-Neuzugang die erste Trainingseinheit mit seinen neuen Teamkollegen. Anschließend verriet der Österreicher, wie der Deal zustande kam und warum es in Bremen nicht weiterging.

Köln – Florian Kainz machte keinen Hehl aus seiner Situation beim SV Werder Bremen. „Ich wäre nicht mehr zum Zuge gekommen“, sagte der 26-Jährige, der am Freitag beim Effzeh einen Vertrag bis 2022 unterschrieben hatte. „Deshalb wollte ich eine Veränderung.“

Dass diese der 1. FC Köln geworden ist, war für Kainz die logische Folge der Bemühungen der Kölner Verantwortlichen. „Perspektivisch“, sagte Kainz, „ist Köln ein sehr guter Verein“. Der Linksaußen meinte damit freilich die Chance der Geissböcke, in der nächsten Saison wieder in der Bundesliga zu spielen.

Köln ist für mich kein Rückschritt

Bei diesem Vorhaben will und soll Kainz helfen. Nachdem er aufgrund der Vertragsgespräche eine Woche mit dem Training aussetzen musste, hat der Nationalmannschaftskollege von Louis Schaub und Kevin Wimmer einiges aufzuholen. Bei den beiden Kollegen hatte sich Kainz aber schon über den FC und die Stadt informiert. Schließlich hatte es bereits im November während eines Länderspiels Gerüchte um einen Wechsel nach Köln gegeben.

„Damals habe ich aber noch mit niemandem gesprochen“, sagte Kainz. Es sei noch nicht konkret gewesen. Wohl auch, weil seine Rolle in Bremen noch unklar gewesen war. Das veränderte sich dann deutlich. Bremen zeigte Kainz auf, dass er beim SV Werder keine Zukunft habe. Als dann der FC ernst machte, fiel es dem 26-Jährigen nicht schwer zu wechseln. „Köln ist für mich kein Rückschritt. Hier habe ich die Chance wieder zu spielen und werde versuchen mich reinzukämpfen.“

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