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Veh fordert: Mit neuer Heimstärke zum Aufstieg!

Der 1. FC Köln soll zuhause wieder eine Macht werden. Das fordert Sportchef Armin Veh von der Mannschaft für die Rückrunde. Gegen den VfL Bochum hatte es vor Weihnachten bereits die dritte Niederlage gegeben. Zu viel für eine Spitzenmannschaft.

Köln – Nur fünf Teams in der Zweiten Liga haben zuhause bislang häufiger verloren als der 1. FC Köln. Dabei haben die Geissböcke als nur eine von drei Mannschaften bereits zehn ihrer 17 Heimspiele der Saison absolviert. Mit 17 Punkten liegen die Kölner zwar auf Rang drei der Heimtabelle. Doch fünf der zehn Spiele konnten nicht gewonnen werden. Eigentlich zu wenig für den Effzeh.

„Normalerweise musst du zuhause deine Punkte holen“, sagte Armin Veh am Samstag am Geißbockheim. Der Sportchef ist zurück aus seinem Winterurlaub. Nach erholsamen Tagen im Schnee nahm der 57-Jährige die Spieler von Trainer Markus Anfang am Samstag erstmals im neuen Jahr wieder aus der Nähe unter die Lupe. Veh erwartet eine konzentrierte Vorbereitung. Denn die Mannschaft muss nach der Pflicht in der Hinrunde in den ausstehenden 16 Partien der Saison die Kür absolvieren, um das Saisonziel Aufstieg zu erreichen.

Dafür aber braucht es nebst der guten Bilanz auf fremden Plätzen (19 Punkte in acht Spielen, nur eine Niederlage) vor allem eine starke Heimbilanz. „Auswärts sind die Bonusspiele, aber zuhause legt man den Grundstein“, sagte Veh und blickte unzufrieden auf das letzte Heimspiel des Jahres 2018 gegen den VfL Bochum zurück. „Wir haben es gegen Bochum läuferisch nicht mehr geschafft, nach dem Montagsspiel gegen Magdeburg körperlich und mental frisch zu sein.“ Mehr als die Niederlage gegen den VfL hätten ihn aber im Verlauf der Hinrunde die unnötigen Punktverluste gegen die vermeintlich kleineren Mannschaften geärgert. „Gegen Bochum darfst du mal verlieren, aber nicht gegen Duisburg oder gegen Heidenheim Punkte lassen.“

Umso mehr erwartet Veh vor heimischen Publikum in der Rückrunde ein klares Signal an die Gegner, dass in Müngersdorf nichts mehr zu holen sein wird. Zumal mit dem FC St. Pauli, Holstein Kiel und dem Hamburger SV noch drei aktuell direkte Aufstiegskonkurrenten ins RheinEnergieStadion kommen. Siege über diese Mannschaften wären Gold wert im Aufstiegskampf.

Bevor der FC allerdings zu seiner Heimstärke zurückfinden muss, stehen zum Auftakt im Jahr 2019 zwei schwere Auswärtsspiele an: beim FC Union Berlin und beim FC Erzgebirge Aue. „In der Rückrunde trennt sich die Spreu vom Weizen“, sagte Veh. „Es können sich viele Dinge schon am Anfang in eine klare Richtung entwickeln.“ Diese klare Richtung wollen die Geissböcke möglichst mit zwei Siegen gegen die Eisernen und die Veilchen einschlagen, um keinen Zweifel daran zu lassen, dass der Aufstieg nur über den FC gehen wird – egal, ob daheim oder auswärts.

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