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Vor China: Der FC lehnte 75 Millionen Euro für Modeste ab


Der nächste Akt in der Causa um Anthony Modeste: Bei einer Gerichtsverhandlung am Dienstagvormittag zwischen Spielerberater Giacomo Petralito und dem 1. FC Köln sind neue Details zum Transfer des Franzosen ans Licht gekommen. Im Winter vor seinem Wechsel nach China lehnte der Effzeh offenbar eine 75-Millionen-Euro-Anfrage für den Franzosen ab.

Köln – Vor dem Kölner Landgerichten streitet sich aktuell der 1. FC Köln mit dem Spielerberater Giacomo Petralito. Der Italiener behauptet, entscheidend an dem Modeste-Transfer nach China zu Tianjin Quanjian beteiligt gewesen zu sein. Die zwei Millionen Euro, die er für seine Dienste einfordert, habe der Effzeh allerdings nie bezahlt. Der 1. FC Köln ist wiederum der Meinung, dass Petralito mit dem Modeste-Transfer am Ende Nichts zu tun gehabt hätte – und verweigert die Zahlung.

Wehrle bestätigt „seriöse Anfrage“

Eine Entscheidung in dieser Sache fiel am Dienstag nicht. Stattdessen soll am 19. März ein Urteil, oder ein neuer Termin verkündet werden. Während der Verhandlung kamen allerdings jede Menge irrer Details zum Modeste-Transfer ans Licht. Unter anderem auch, dass dem Effzeh vor dem 35-Millionen-Deal mit Tianjin Quanjian, im Winter zuvor ein 75-Millionen-Euro-Anfrage vorlag.

Übereinstimmender Medienberichten zufolge bestätigte FC-Geschäftsführer Alex Wehrle dies am Dienstag vor Gericht. Demnach habe es eine „seriöse Anfrage“ gegeben. Allerdings habe sich der Verein damals gegen einen Verkauf entschieden, um das Erreichen der Europa League nicht zu gefährden. Am Ende der Saison erfüllten sich die Kölner den Traum von Europa und Modeste ging für rund 35 Millionen Euro nach China. Nach seiner Kündigung bei Tianjin Quanjian kehrte der Torjäger im November 2018 zum Effzeh zurück. Seine Spielgenehmigung für die Geissböcke steht aber weiter aus.

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