, ,

Vor China: Der FC lehnte 75 Millionen Euro für Modeste ab

Der nächste Akt in der Causa um Anthony Modeste: Bei einer Gerichtsverhandlung am Dienstagvormittag zwischen Spielerberater Giacomo Petralito und dem 1. FC Köln sind neue Details zum Transfer des Franzosen ans Licht gekommen. Im Winter vor seinem Wechsel nach China lehnte der Effzeh offenbar eine 75-Millionen-Euro-Anfrage für den Franzosen ab.

Köln – Vor dem Kölner Landgerichten streitet sich aktuell der 1. FC Köln mit dem Spielerberater Giacomo Petralito. Der Italiener behauptet, entscheidend an dem Modeste-Transfer nach China zu Tianjin Quanjian beteiligt gewesen zu sein. Die zwei Millionen Euro, die er für seine Dienste einfordert, habe der Effzeh allerdings nie bezahlt. Der 1. FC Köln ist wiederum der Meinung, dass Petralito mit dem Modeste-Transfer am Ende Nichts zu tun gehabt hätte – und verweigert die Zahlung.

Wehrle bestätigt „seriöse Anfrage“

Eine Entscheidung in dieser Sache fiel am Dienstag nicht. Stattdessen soll am 19. März ein Urteil, oder ein neuer Termin verkündet werden. Während der Verhandlung kamen allerdings jede Menge irrer Details zum Modeste-Transfer ans Licht. Unter anderem auch, dass dem Effzeh vor dem 35-Millionen-Deal mit Tianjin Quanjian, im Winter zuvor ein 75-Millionen-Euro-Anfrage vorlag.

Übereinstimmender Medienberichten zufolge bestätigte FC-Geschäftsführer Alex Wehrle dies am Dienstag vor Gericht. Demnach habe es eine „seriöse Anfrage“ gegeben. Allerdings habe sich der Verein damals gegen einen Verkauf entschieden, um das Erreichen der Europa League nicht zu gefährden. Am Ende der Saison erfüllten sich die Kölner den Traum von Europa und Modeste ging für rund 35 Millionen Euro nach China. Nach seiner Kündigung bei Tianjin Quanjian kehrte der Torjäger im November 2018 zum Effzeh zurück. Seine Spielgenehmigung für die Geissböcke steht aber weiter aus.

26 Kommentare
  1. unbedacht says:

    nicht weiter überraschend und die tollen Emotionen von damals möchte ich nicht gegen Geld, das nun auch weg wäre, tauschen ;) Das ganze ist nur wieder ein nachträgliches Puzzlestück, um die Schmadtke, Stöger, Modeste Äre mehr zu beleuchten. Aber die wichtigsten Fragen bleiben, wie die Häßler Millionen, unbeantwortet.

  2. Anti Raute says:

    Das kann man aus Fan Sicht ja auch verstehen, aber Vorstände von Fußball Vereinen dürfen eben nicht emotional handeln. Es ist auch müßig, darüber zu diskutieren, was man mit dem Geld gemacht hätte, aber 75 Mio Euro sind für den FC sehr viel Geld, auch wenn man davon 10% nach Hoffenheim hätte abgeben müssen. Ich weiß nicht, ob es die richtige Entscheidung war, Modeste für das halbe Jahr in Köln zu halten, jedenfalls hat das den Preis nahezu halbiert.

    Der Traum von Europa war nun einmal sehr groß, aber eine Garantie, dass wir Platz 5 erreichen würden, war ja nicht unbedingt klar vorauszusehen. Das war Zocken des Vorstandes auf höchstem Niveau. So ein Verhalten des Vorstandes, auch wenn es auch Fan Sicht nachvollziehbar ist, darf man eigentlich nicht Gutheissen. Da bin ich ganz anderer Meinung als Herr Wehrle.

  3. major says:

    Unfassbar, was aus dieser Modeste-Geschichte wird. Bei den Konstrukten, die sich die Herren da leisten, wird ja Bob der Baumeister rot.

    Man darf an einem Verein zweifeln. der zwar viel Geld über seine Stiftung ausgibt, aber gleichzeitig einen enormen Aufwand betreibt, um Steuern zu sparen, denn das ist einer der Hauptgründe für diese Winkelzüge.

    Nein, das ist nicht alles dieser Schmadtke schuld, auch wenn sich einige gerne dahinter verstecken wollen. Da sind noch ganz andere „Verkehrsteilnehmer“ der damaligen Pokerrunde in Amt und Würden.

  4. Huey L. says:

    Schön, dass es fast jeden Tag was Neues zum Thema Anthony Modeste zu vermelden gibt. Ehrlich gesagt kann ich langsam weder ungefähre Wasserstandsmeldungen hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit eines Wechsels, noch ungefähr mögliche Ablösesummen zu diesem Thema mehr hören. Ich bin froh, wenn die 2. Liga wieder startet. Ob mit oder ohne Modeste entscheiden leider ganz andere und wenn die entschieden haben, sollte das Ganze eine Meldung wert sein. Alles andere bringt einen doch nicht weiter.

  5. Ulrich Treimer says:

    Das sind doch alles Geschichten die das Winterloch füllen. Ich kann den Quatsch nicht mehr hören. Entweder er ist spielberechtigt oder eben nicht, dann spielen halt die Anderen, die sind auch nicht schlechter. Hoffentlich geht es hier im Forum bald wieder um Fußball…

  6. Gerd Mrosk says:

    Da bin ich ganz bei euch Ulrich und Huey Diese windigen Meldungen,ganz plötzlich und unerwartet,haben meist jedenfalls keinen Nährboden .Es sind damals Entscheidungen getroffen worden,sportlich und wirtschaftlich,aber es war damals,ist jetzt eben Vergangenheit und wäre nicht mehr zu ändern.Hilft also kaum weiter in der Gegenwart,es sei denn man will jemandem zwingend gegen den karren pissen. Das denke ich sollte man nicht tun.

  7. NICK says:

    75 mios abgelehnt ist schon heftig…das ist mal richtig viel Geld. Obs richtig eingesetzt worden wäre ist eine andere Frage…wshrscheinlich hätte Schmadtke 40mios für Cordoba geboten…

    Alternativen hätte es auch im Winter gegeben…Dortmund z.B. zaubert selbst in Winterpausen Spieler wie den Batshuayi aus dem Hut. Der ist dann im ersten Spiel gegen uns eingewechselt worden und schiesst zwei Tore, ohne je trainiert zu haben…Insgesamt macht er für den BVB 9 Tore in 14 Spielen…soll heissen – es gibt immer Alternativen. Es gibt halt nur Leute, die kennen diese und andere halt nicht.

    Nur wir sind immer so hochnäsig und meinen solche Angebote ausschlagen zu können. Wir sind ja „der grosse 1.FC Köln“…ich sag mal unsere Freunde von Niederrhein hätten so ein Angebot nicht ausgeschlagen. Die verkaufen seit Jahren für ordentlich Geld ihre besten Leute – Reus, Xhaka…und holen für kleines Geld Leute (Stindl, Zakaria) und ein Jahr später vermisst keiner mehr die Abgänge und das Konto quillt über – eigenes Stadion, moderne Trainingsanlage, Hotel, regelmässig Europapokal…ich könnte Kotzen, aber leider muss man auch den Hut ziehen, die machen das meiste eben richtig. Der einzige Verein ohne Anteilsverkäufe der in der Spitzengruppe ordentlich mitspielt…Wenn wir mal wieder da hin wollen, wo die in kürzester Zeit wieder hingekommen sind, dann kann man 75mio für einen 29jährigen einfach nicht ablehnen…oder 15mio für einen Bankdrücker der die Hälfte gekostet hat und jetzt 50% seines Kaufwerts verloren hat…90 Millionen…unfassbar…

    • Jolly R. says:

      Ja soweit alles richtig Nick , aber hatte sich der Deal nicht so lange hingezogen dass das Europäische Transferfenster schon geschlossen war und wir keinen Ersatz mehr bekommen hätten. Ich glaube wir hatten 24 Punkte und AM war unsere Lebensversicherung. ;)

  8. mcwolli77 says:

    Ich gebe Nick in soweit Recht was die Infrastruktur bei der Borussia angeht. Sicherlich funktioniert dort auch das Scouting sichtbar besser. Modeste war jedoch wirklich unsere einzige Versicherung die Saisonziele zu erreichen.
    Das wir kein eigenes Stadion und kein zeitgemäßes Nachwuchsleistungszentrum haben, sowie eine generell veraltete Infrastruktur, liegt ja nicht an den Modeste Millionen ( auch wenn diese jedem Verein gut tuen).
    Vielmehr haben Jahr zehnte lange Misswirtschaft, sowie sportliche Mieseren als Fahrstuhlmannschaft und eine sehr durchwachsene Transferpolitik deutlichere Spuren hinterlassen als die einmalige Möglichkeit einer Karre voller Geld.
    Ein FC der dauerhaft erste Liga spielt und es endlich im Schulterschluss mit der Stadt eine professionelle Infrastruktur zu schaffen ist dieser Verein eine absolute Wucht.

    • Boom77 says:

      Da ist schon viel wahres dran. Ich weigere mich auch, neidisch auf andere zu schauen. Schon gar nicht auf den Pferdestall vom Niederrhein. Es liegt allein an uns. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen würden, wäre alles in Ordnung. Das Thema „eigenes Stadion“ und „Trainingsgelände“ klammere ich jetzt mal aus. Das hängt nämlich an vielen Stellen von Dritten ab (Stadt, Anwohner). Gegen den Sturkopf anderer können selbst die Verantwortlichen des FC nichts machen.

      Aber wir können innerhalb des bestehenden Rahmens dafür sorgen, dass unsere sportlichen Strukturen besser werden. Das sollten wir schleunigst tun. Wir hätten es schon lange angehen müssen. Unsere Scouting-Abteilung ist das beste Beispiel dafür. Ich will jetzt nicht sagen, dass in unserem Scouting bisher nur Nichtskönner unterwegs waren. Die Gründe, warum wir im Vergleich zu anderen in den Scoutingergebnissen viel schlechter abschneiden, liegen womöglich nicht in der mangelnden Qualität des einzelnen Scouts sondern vielmehr in der quantitativen (sowohl personell als auch technisch) Besetzung der Scoutinabteilung. Ich meine, dass ich mal gelesen hätte, dass wir mit – oder sogar die – kleinste Scoutingabteilung im gesamten deutschen Profifußball haben. Das geht gar nicht! Da muss erheblich (natürlich mit qualitätiv guten Leuten) nachgerüstet werden. Man muss sich dann auch sicherlich fragen, ob die Scoutingabteilung über die modernsten technischen Hilfsmittel verfügt. Denn auch diese sollte sie haben. Und man sollte endlich auch mal ein internationales Scoutingnetz aufbauen. Denn man sollte schon wissen, ob irgendwo in Eritrea, Albanien oder sonst wo ein „Perle“ schlummert, die sonst noch keiner auf dem Zettel hat. Nur so können wir nachhaltig mithalten und dann irgendwann erfolgreich sein und entsprechende Transfererlöse erzielen.

      Das machen ja selbst Mannschaften so, die das eigentlich gar nicht nötig haben. Als vor nicht allzu langer Zeit dieses Thema aufkam, dass die großen spanischen Vereine unzulässig Minderjährige aus dem Ausland verpflichten, habe ich mit den Ohren geschlackert, wo die diese jungen Talente überall her hatten (Japan, Korea, die verschiedensten Länder Afrikas etc.). Selbstverständlich sollen wir jetzt nicht anfangen, da die Jugendlichen zu verpflichten, da dies nicht erlaubt ist… Aber sichten und beobachten kann man sie schon frühzeitig. Und dieses Thema zeigt zumindest, dass viele andere Clubs diese Märkte/Ligen/Länder intensiv beobachten (sicherlich auch im Erwachsenenfußball)…. unser FC aber offensichtlich überhaupt nicht. Uns müsste man einen solchen Spieler wie Moses wohl in einem Körbchen vors Geißbockheim legen, um an einen solchen Spieler zu kommen.

      Da Herr Veh nach meiner Meinung seinen Job bisher gut macht, hoffe und vertraue ich darauf, dass er gemeinsam mit Herrn Aehlig auch schnellstens diese Themen angeht und die Probleme/Missstände behebt.

  9. major says:

    Noch mal zum „risikolos“, daß ich zuerst hier und im effzeh-forum gelesen habe und das zwei Monate später aus Schumacher plapperte, als hätte er es selbst erfunden (er hat es nicht mal vom Teleprompter ablesen müssen):

    So ein Anwalt kostet um 200-300€ die Stunde, für schwierige Fälle chinesischen Vertragsrecht, schweizerischem Arbeitsrecht sicher deutlich mehr. Honorare können frei verhandelt werden. Weil da nicht nur ein Winkeladvokat dran arbeitet, sind da sicher schon ein paar 10.000 Euro gezahlt worden, die nur mit der „risikolosen“ Modeste-Sache zu tune haben.

    Wenn es doch „risikolos“ ist, Herr Schumacher, wozu dann so viele Anwälte?
    Wenn man doch nicht beteiligt ist, Herr Wehrle, wozu dann Honorare?

    Dann kreisen die gierigen Beraterhaie sicher um das Geissbockheim. Das kann auch noch mal teuer werden. Sieht man ja gerade vor dem Landgericht. Ich erinnere mich noch an die Mendy-Brüder, die nicht mal (lizensierte) Berater sind und trotzdem die Hand aufhalten dürfen.

    Doch das sind doch nur Sachschäden, würde Schumacher sagen. Hauptsache, man flieht nicht vom Unfallort. Das braucht man auch nicht, weil man eine Versicherung hat, die für diese Millionen einsteht – und die hat der Effzeh nicht. Das Geld für dieses China-Chaos ist weg und am Ende installieren sie mit dem Seitz auch noch einen der Anwälte, die den Effzeh in der Modeste-Sache schlecht beraten haben (sinngemäß: „Alles rechtssicher“) als nächsten Vorsitzenden.
    Wer als Anwalt solche Aussagen macht, kriegt den Artzinger-Bolten-Preis 2018.

    Nein, das sind Imageschäden, die man kaum aufrechnen kann und die sich dieser Vorstand anrechnen lassen muss. Bis zur Störung der Gala für einen in der Vereinsgeschichte gar nicht so wichtigen Spieler war alles gut, aber dann ging das Chaos wieder los. Der Effzeh wurde 70, aber Opa Spinner machte den Effzeh zu Modeste. Sowas kann man nur ohne Beziehung zum Verein, für die eigene Glorie.
    Modeste, der damals sowieso keinen Bock mehr auf den Effzeh hatte (vielleicht, weil er nur noch die Hälfte wert war) und unter ähnlichen Umständen rumbockte wie wahrscheinlich bei den Chinesen.
    Und jetzt, nach der magischen 30, wollte er „immer in Köln spielen“.
    Ich glaube auch nicht, daß Modeste zur Zeit keinen Cent verdient. Bei den Winkelzügen fließen da irgendwo Geld oder Sachleistungen. So eine Villa im Hahnwald bezahlt sich nicht aus dem Sparbuch.
    Aber im Moment ist Modeste natürlich unvermittelbar, kein Verein wird da Interesse haben, nicht mal Schalke. Nicht nur wegen einer zweifelhaften Spielgenehmigung, sondern auch wegen des Charakters von Modeste, der unberechenbar einseitig Verträge kündigt und macht, was er will.

    Inzwischen ist es soweit, daß selbst der Vorstand nicht mehr recht daran glaubt.
    Am Ende wird es heißen: „Danke für gar nichts“.

  10. Ali Perez says:

    Blablabla… 75 Mios… blablabla… Wenn man sich erinnert, wie schwer sich die Chinesen taten, die 35 Mios im Sommer 2017 auf den Tisch zu legen, möchte ich nicht wissen, wie der Winter-Transfer auf 75 Mio-Basis abgelaufen wäre. Es ist Zeitverschwendung, sich darüber Gedanken zu machen. Ich bleibe dabei; ich hätte Modeste weder im Winter noch im Sommer 2017 verkauft, weil der erreichte sportliche Erfolg bis zum Sommer 2017 sowie der mögliche sportliche Erfolg über den Sommer 2017 hinaus, mit 75 Mios bzw. 35 Mios unterbezahlt gewesen wäre.

  11. Gerd Mrosk says:

    Naja komm Ali Mit diesem katastrophalen Absturz konnten selbst Berufspessimisten nicht rechnen Ich denke nicht ,das Modeste eine annähernd so gute Rolle in der neuen Saison hätte spielen können Er hatte ,wenn ich es so formulieren darf,auch einen unglaublichen Lauf.Alles hypothetisch jedenfalls Lasst uns wirklich nicht mehr nachkarten und nach vorne sehen.Ich sehe Modeste als sinnvolle Ergänzung im Kader,ganz unaufgeregt.Ob er mehr werden kann wird sich bald heraus stellen

  12. ichfreuemich says:

    Ach Major, ich finde, dass der FC in Sachen Modeste (fast) alles richtig gemacht hat. Es war sicherlich ein Fehler, diesen Deal bei der Hauptversammlung dermaßen euphorisiert zu präsentieren, aber das finde ich auch einigermaßen menschlich. Wie es jetzt gerade läuft, konnte keiner vorhersehen. Die Fifa sagt nein und hält es noch nicht mal für nötig, ihre Einschätzung zu begründen. Es ist ja auch nicht so, als ob der Fall vorher nicht entsprechend kritisch von Rechtsanwälten geprüft wurde. Der Vertrag wurde nach schweizer Recht geschlossen und die Bedingungen im Vertrag wurden eindeutig seitens des chinesischen Vereins verstoßen. Die Rechtsexperten sprachen also in diesem Zusammenhang von einer rechtsmäßigen Kündigung. Die Fifa sieht es jetzt wohl anders, aber die Frage ist ja wohl, warum sie glauben, die Rechtsprechung einfach für sich beanspruchen zu dürfen.

    Ich frage mich immer bei all diesen Möchtegernklugen und Besserwissern. Wie groß wäre das Geschrei, wenn der FC diese unglaubliche Chance nicht ergriffen hätte. Jetzt über die Stundenlöhne von Rechtsanwälten zu sprechen … das sind doch lächerliche Peanuts im Verhältnis zu den Summen, die den Wert dieses Spielers widerspiegeln.

    • Ali Perez says:

      Ich sehe das genauso. Das größte Ärgernis ist doch nicht, dass der Effzeh versucht, sich die Dienste eines qualitativ hochwertigen Spielers kostengünstig zu sichern. Sondern dass ein Verband wie die FIFA das Verfahren verschleppt. …man hat von Seiten Modestes wohl vergessen, einen Scheck den Anträgen beizulegen… (Satire) Stattdessen werden hier ständig kleingeistige Diskussionen geführt; mit dem Ziel nur die Verantwortlichen des Vereins zu diskreditieren. Anstatt sich über die Institution
      aufzuregen, die den Coup versaubeutelt.

      • Jolly R. says:

        Ich gebe euch beiden Recht , Ali Perez und ichfreuemich , Hätte man sich für die Peanuts nicht um einen Spieler wie AM gekümmert , würden die ganzen „Vorstand Raus“ Rufer eben genau das machen , weil man so eine große Chance nicht beim Schopfe gepackt hat. Die Verzögerung bzw. das mögliche Platzen des Deals durch die FIFA kann uns im Moment doch wirklich schnuppe sein. Den Spieler AM brauchen wir diese Saison doch noch gar nicht. Das Wichtigste ist doch , das dieser Transfer rechtzeitig vor der möglichen BL Saison in trockenen Tüchern ist. Sollte es nicht klappen muss unbedingt noch Zeit sein einen adäquaten Ersatz zu holen. Obwohl brauchen wir den den überhaupt auf dieser Position? Wer hier das Harr in der Suppe finden will , der wird es auch finden , auch wenn es das Eigene ist. ;)

      • major says:

        Schmadtke, FIFA, Schiri…Schuld sind immer die anderen.

        Sehe ich anders. Wenn ich die Stellungnahme des Effzeh zum Gerichtsverfahren gegen Petralito lese, dann kann man zwischen den Zeilen viel lesen, was da an Aufsicht über die Geschäftsführung schief gelaufen ist. Die Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsaufsicht dieses Vorstands sind Katastrophen.

        „Wie groß wäre das Geschrei, wenn der FC diese unglaubliche Chance nicht ergriffen hätte.“

        Welche Chance ? Kaufen sie jetzt und sie bekommen noch 10 Sack Katzenstreu gratis dazu ? Und das ist nicht alles ! Wenn Sie jetzt ein Fax schicken, gibt es die unglaubliche Käsereibe dazu !

        Diese Chance – analysieren wir die doch mal.
        1. Modeste will ja unbedingt für den FC spielen.
        2. Er kündigt seinen Vertrag in China wegen ein paar Peanut-Prämien
        2.1. Ohne mit den FC-Anwälten zu sprechen ?
        3. Über diesen Loser Schulz wird da hintenrum ein „Kontakt“ hergestellt.
        4. Man verhandelt. Irgendwas. Was auch immer, es gibt nichts schriftliches.
        5. Der Effzeh gibt Modeste (30) einen FÜNFjahresvertrag.
        6. Keine Spielgenehmigung

        Wo ist da zwischen 1 und 6 ein (fiktiver) anderer Verein, wie Schalke, der wahrscheinlich nur von Modestes „Beratern“ in den Ring geworfen wurde, um Druck zu machen? Und welcher Verein will nach 6. noch überhaupt auch nur ein kleines Super-Spar-Menü für Modeste investieren?
        Diese ganze „Chance“ gab es nie, denn schon nach 2.1 hätte man seriöserweise Vorsicht walten lassen, was Schalke oder der SSV Immekeppel vielleicht auch getan haben.
        In einem ehrlichen Wettbewerb um einen wirklich freien Spieler hätte man ja dank 1. gewonnen, oder? Irgendwelche Hinterzimmerdeals nach 3. und 4. wäre ja gar nicht nötig gewesen. Aber die Zeit drängte ja…nur: welche? Die bis zur Winterpause? Bei mehr als vollem Sturmkader? Oder die bis zur Gala? Oder wurde da ein Druck aufgebaut, den es gar nicht gab? Diese „Gelegenheit“ ist nämlich das wichtigste Argument bei dem ganzen Deal – und meiner Meinung nach nur ein Marketingtrick. Insofern war die Chance wirklich „unglaublich“.

        Für mich wirkt das ganze wie aus einer RTL-Doku, bei der auf einem Autobahnrastplatz „unglaublich teure“ Uhren aus dem Kofferraum eines ’87er Daimler Diesel vertickt werden, weil man „nur jetzt diese einmalige Chance habe, morgen wäre man schon auf der internationalen Uhrenausstellung und da würden die dann das 100fache kosten…greif zu, Kollege“.

        Und GENAU diese Kaschemmenpolitik halte ich dem Vorstand vor.
        Wer in diesen Preiskategorien handelt, der muss es seriös machen, bedacht und gut beraten. Die Peinlichkeiten des FC haben oft mit Hektik und dubiosen Deals zu tun. So mag man einen Verein führen, aber keine KGaA mit Umsätzen jenseits einer Weihnachtsfeier. Man muss sich Berater holen, die auch Bedenken äußern und diese Bedenken in die Entscheidung aufnehmen.

        Ich brülle nicht stumpf „Vorstand raus“. Ich habe Gründe, und die liegen nicht in „Stadionverbot“ oder ähnlichem. Ich pflichte da sogar in vielen Fällen des Stadionverbots der entsprechenden Kommission bei. Die Ultras könnten den Verein aus ihren Reihen auch nicht „seriöser“ führen.
        Geschäftsführung, Aufsicht und Kommunikation dieses Vorstands sind Kasperlebude.

        • ichfreuemich says:

          Was hast du bloß für Probleme? Kritik um des Kritikes Willen. Ich gehe davon aus, dass allen Beteiligten bewusst waren, dass es noch kein „Done-Deal“ war – aber die Chancen wurden sicherlich über 50% eingestuft. Wenn du jetzt meinst, es ginge nur um ein paar Peanut-Prämien, liegst du falsch. Modeste wollte zurück und der Vertrag bot ihm die Chance, da sich die Chinesen vertragsbrüchig verhalten haben – genau dieser Vorgang war nämlich Bestandteil des Vertrags. All das wurde ja auch geprüft.

          Man kann viele Berater hinzurufen und Bedenkenträger gibt es wie Sand am Meer. Gute Unternehmer zeigen aber auch mal, dass sie im richtigen Moment eine Entscheidung treffen. Das unternehmerische Risiko ist gleich „0“, da sich auch hier der Verein sehr seriös verhalten hat. Solange Modeste nicht spielberechtigt ist, fließen keine Gelder.

          Was soll also dasa ganze Rumgepubse hier? Nur, um zu stänkern? Wenn der FC gewartet hätte, bis alles zu 100% geklärt wäre, dann hätten auch andere Vereine mit ganz anderen Budgets zugegriffen.

          Ich kann diese Schwachsinnskommentare hier kaum noch ertragen.

  13. Gerd Mrosk says:

    Ich fand die Stellungnahme von major nicht schlecht Wer weiss schon was alles hätte besser gemacht werden können.Meist wird doch oft nur gespamt. Ali ,du hast Recht mit der Prämisse,aber major hat das schon versucht alles was zu unterlegen.Vllt liegt man nicht immer richtig mit mancher Einschätzung,aber ist doch nicht schlecht erst mal ne Meinung zu vertreten.Ich seh das ,auch schon hier erwähnt,ganz entspannt,weil tatsächlich noch gar kein dringender Bedarf an einem neuen (alten) Stürmer besteht.Utopie wäre gewesen den Deal komplett geheim zu halten bis Mo die Spielgenehmigung hat Das wäre allerdings dann der Hammer gewesen.So muss man 1. hoffen das das denn mal was wird und 2. das er an sein Leistungsniveau wieder heran reichen kann

Dein Kommentar

Willst du an der Diskussion teilnehmen?
Mache mit!

Schreibe einen Kommentar