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Armin Veh: „Dann fängt der Kopf vielleicht an zu arbeiten“

Der 1. FC Köln hat dem Druck nach zwei Niederlagen in Folge Stand gehalten und den FC St. Pauli souverän mit 4:1 nach Hause geschickt. Auch Armin Veh zeigte sich nach dem Spiel nicht nur zufrieden mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Entstehung. 

Köln – Auch mit dem wohl stärksten Kader der Zweiten Liga ist der Aufstieg für den Effzeh kein Selbstläufer. So viel mussten Verein und Fans in den vergangenen Monaten bereits feststellen. Nach den zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde wurde der Druck auf Mannschaft immer größer. Zumal bei einer Niederlage womöglich sogar Rang sechs gedroht hätte. Doch der FC löste die Aufgabe gegen St. Pauli souverän. Mit den Medienvertretern sprach Geschäftsführer Armin Veh nach der Partie über… 

Die Art und Weise ist mir auch wichtig

…die aktuelle Situation des FC: „Aus meiner Sicht haben wir die beste Mannschaft der Liga. Und trotzdem ist die 2. Liga schwierig zu spielen, das sieht man auch an den Pokalergebnissen. Dann spielt die Psychologie eine Rolle, du hast ständig Druck, dem du standhalten musst. Gegen Berlin haben wir in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt und heute haben wir wieder gut gespielt. Aber wenn wir das 2:1 nicht machen und es bis zur 80. Minute nur 1:1 steht, fängt der Kopf vielleicht wieder an zu arbeiten.

…die Standardschwäche: „Man kann Standards schon trainieren, aber nicht in Gänze. Uns fehlen ein paar Spieler verletzt, die kopfballstark sind. Trotzdem muss nicht immer direkt ein Tor dadurch fallen.“

…die Wichtigkeit des Sieges gegen Pauli: „Aufgrund unseres großen Ziels und den zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde, tut so ein Sieg jetzt natürlich sehr gut. Mir ist wichtig, dass ich Fortschritte sehe. Am Ende ist es Profifussball und es zählen nur die Ergebnisse. Aber die Art und Weise ist mir auch immer wichtig. Und die war heute total gut.“

Es gibt so Phänomene

…die Geduld gegen tiefstehende Gegner: „Das machen wir teilweise schon gut, dass wir nicht zu hektisch werden. Wir haben ja auch nichts zugelassen, auch wenn man dem Gegner mal Räume gibt. Diese Balance hinzukriegen ist schon wichtig. Dass man die Ruhe und viele Leute vor dem Ball hat und trotzdem bei Ballverlust sofort zusammenrückt. Es gab Phasen, wo wir heute zu weit auseinander waren. Aber es gibt immer etwas zu verbessern.“

…FC-Schreck Alexander Meier: „Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass er ruhig ein Tor machen kann, Hauptsache wir machen eins mehr. Es gibt ja so Phänomene, dass man gegen Mannschaften richtig gerne trifft. Die Spieler ändern sich ja und trotzdem trifft er. Aber heute kann ich das gut verkraften.“

1 Antwort
  1. Jhen says:

    Bei Fußballern muss der Kopf außer beim Köpfen nicht viel arbeiten. deshalb werden die Präpositionen in den Sätzen meistens weggelassen. Beispiel: „Die 2. Bundesliga ist schwer zu spielen“ oder „Pauli ist schwer zu spielen oder Alex ist schwer zu verteidigen. Nicht nur die Kanak Sprak, sondern auch der Oberschenkelslang setzt sich offensichtlich immer häufiger durch. Kindern sollte man nicht erlauben, einem Interview mit Fußballern zuzuhören.

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