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Aufstellung: Mit Höger und Kainz von Beginn an?

Welche Lehren aus dem 3:1-Sieg über den SV Sandhausen zieht Markus Anfang? Der Trainer des 1. FC Köln hat seinen Kader für das Nachholspiel beim FC Erzgebirge deutlich verändert (mehr dazu hier). Neben den Rückkehrern Rafael Czichos und Florian Kainz hat der FC-Coach weitere Optionen nach Aue mitgenommen.

Köln/Aue – Während der FC in Köln Karneval feierte (hier gibt’s die Bilder von der Sitzung), weilte die Mannschaft am Dienstagabend schon in Aue. Zum zweiten Mal innerhalb dreieinhalb Wochen, diesmal spielt das Wetter aber mit. Der Anpfiff wird um 19.30 Uhr ertönen. Dann geht es für die Geissböcke um die Tabellenführung.

Mithelfen soll dabei Rafael Czichos. Der Abwehrspieler wird in die Startformation zurückkehren und zusammen mit Jorge Meré verteidigen. Doch wen stellt Markus Anfang neben das Duo? Benno Schmitz agiert schon länger unglücklich bis schwach. Er könnte eine Pause bekommen. Doch weil Anfang neben dem grippegeschwächten Lasse Sobiech auch Frederik Sörensen und Jannes Horn in Köln ließ, stehen zwei andere Spieler als Alternativen im Blickpunkt: Jonas Hector und Marco Höger.

Högers Hereinnahme in Hälfte zwei gegen Sandhausen war mit spielentscheidend. Hector agierte gegen den SVS ebenfalls in der Dreierkette. Weil Florian Kainz seine Gelb-Rot-Sperre ausgesessen hat, stünde der Österreicher für die linke Außenbahn bereit, wodurch Hector frei wäre für die Abwehrreihe. Dann aber bliebe Höger wohl auf der Bank. Oder braucht Anfang den Kapitän und Nationalspieler erneut im zentralen Mittelfeld, weil er Louis Schaub noch keinen Einsatz von Beginn an zutraut? Dann dürfte sich Höger Hoffnungen machen auf die Position in der Defensivzentrale.

Für die Position im Mittelfeld bleiben Anfang neben Schaub und Hector die weiteren Optionen Vincent Koziello und Salih Özcan. Doch der Franzose konnte gegen Sandhausen nicht überzeugen. Özcan fehlte zuletzt länger angeschlagen. Sie dürften also eher zunächst auf der Bank sitzen. Genauso wie Anthony Modeste, bei dem Anfang angedeutet hatte, ihn zunächst weiter als Joker in der Hinterhand haben zu wollen.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Meré, Höger, Czichos – Risse, Geis, Kainz – Drexler, Hector – Cordoba, Terodde

9 Kommentare
  1. Ottla says:

    Bei Koziello muss man leider leider sagen : es reicht physisch einfach nicht… das hat man vor dem Sandhausener 0:1 genauso gesehen, wie man es auch sonst leider sehr oft bei ihm sieht – er verliert ständig den Ball, weil er ihn nicht behauptet bekommt… schade, denn er ist natürlich ein super techniker… lustigerweise ist trotz seiner fehlerhaften Spielweise aber Sympathie-Träger und „kriegt es nie ab“ – während auf anderen Spielern direkt rumgehackt wird. Was der Sörensen bspw. für die Niederlage gegen Paderborn kann, erschließt sich mir noch immer nicht… bei den Sonntagsschüssen hat sich das ganze Team zu tief hinten reindrängen lassen und bei dem Tor nach der Ecke war das komplette Stellungsspiel desolat…

    • Boom77 says:

      Ja, ich sehe Koziello eigentlich schon auch weiter vorne mit einem (oder zwei) 6er hinter ihm als Absicherung. Er ist für den kreativen Moment mehr geeignet als für den auf Sicherheit bedachten Part im defensiven Mittelfeld… Ich denke, dass das auch der Sinn von Veh hinter seiner Verpflichtung war. Denn ein guter / feiner Fußballer ist er in jedem Fall, der auch mal für ein schönes Tor gut ist (siehe letzte Saison in Leipzig).

      Aber es scheint, als würde es die Position für Koziello in den von uns bisher gespielten Systemen schlicht nicht geben. Schade… aber dann kann man ihn wohl nicht gebrauchen.

  2. Joss says:

    Was hier wirklich zählt ist die Frage der Einstellung/Mentalität.

    Das ist letztlich der entscheidende Faktor.

    Über die Stürmer brauchen wir garnicht zu diskutieren. Die stehen außen vor und geben bisher alles (und sogar noch mehr).Ohne die Drei wäre der FC mehr als nur aufgeschmissen.

    • Boom77 says:

      Genau… und diese Einstellung der jungs macht mir etwas Sorge… sie hätten das Leben so viel leichter und sicher auch den einen oder anderen Punkt mehr, wenn sie gleich von der ersten Sekunde an wach und konzentriert auf dem Feld wären, was sie regelmä´ßig aber nicht sind… Das zeigen die wiederholt frühen Gegentore.

      Sicherlich ist die Einstellung der Jungs auch Sache des Trainers. Aber wenn die die ersten 10 Minuten mit dem Kopf wo anders sind, ist ein Trainer auch schon etwas machtlos. Das kreide ich – neben dem Trainer – gerade auch den spielern selbst an. Denn von Profis kann ich erwarten, dass sie von der ersten Sekunde an konzentriert sind.

  3. 1.Effzeh Porz says:

    Macht mir hier nit den Koziello so schlecht…sechs ist nit seine Position.Er ist mit schaub der feinste Fussballer den wir haben.Schaub würde auf der sechs auch nit glänzen…dat sind halt Kreative feine Techniker…müsst ihr die Spiele mal richtig gucken,was der Koziello zwischen durch für Pässe spielt ist überragend….

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