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Die Konkurrenz bleibt dran: Sieben Teams eng beieinander

Die Konkurrenz des 1. FC Köln bleibt dran: Union Berlin, Heidenheim und auch der SC Paderborn konnten am Wochenende dreifach punkten. Nur Kiel musste beim 1:1 in Magdeburg neben dem FC St Pauli Punkte lassen. 

Köln – Derzeit hat der 1. FC Köln zwei Punkte Vorsprung auf Platz vier und den Relegationsrang. Nach 21 Spieltagen sieht es so aus, als ob sieben Mannschaften um die zwei Aufstiegsplätze und den Relegationsrang kämpfen würden. Wie eng es in der oberen Tabellenhälfte derzeit zu geht, zeigt auch die Tatsache, dass der FC St. Pauli mit nur einer Niederlage vom zweiten auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht ist. Dort stehen sie mit 37 Zählern punktgleich mit dem FC Heidenheim, der am Sonntag mit 2:1 bei Darmstadt 98 erfolgreich war, und dem FC Union Berlin, der sich den Relegationsplatz mit einem 2:0-Sieg über Sandhausen zurückerobert hat.

Paderborn kann aufschließen

Vor allem der SC Paderborn sorgt in den letzten Wochen für Furore. Vier der letzten fünf Spiele konnten die Ostwestfalen für sich entscheiden. Vor allem die Offensive des SCP überzeugt dabei: Mit 50 erzielten Treffern nach 21 Spielen haben die Paderborner die zweitmeisten Tore nach dem Effzeh (51) erzielt. Durch die kürzlichen Erfolge (unter anderem ein 6:0 gegen Greuther Fürth und ein 6:2 gegen Darmstadt) haben sich die Paderborner bis auf drei Punkte an den dritten Platz heran geschoben und liegen nur noch fünf Punkte hinter dem FC. Auf die Kölner wartet also am kommenden Freitag in der Benteler-Arena das nächste Spiel gegen einen Mitkonkurrenten im Aufstieg.

Federn lassen musste am Sonntag Holstein Kiel. Die Kieler kamen beim Aufsteiger aus Magdeburg nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und fallen damit auf den sechsten Rang zurück. Doch auch die Störche haben nur zwei Punkte Rückstand auf Rang drei, vier Punkte sind es auf Platz zwei. Auch der VfL Bochum ist nach zwei Niederlagen in Folge zurückgefallen und hat nun bereits sieben Punkte Rückstand auf Platz drei.

Es ist wirklich nicht einfach

Schon seit Beginn der Saison betonen die Verantwortlichen des Effzeh, dass es nicht leicht sei, in der 2. Liga Spiele zu gewinnen. Auch wenn man die „beste Mannschaft der Liga“ habe, wie Armin Veh nach dem Sieg über St. Pauli noch einmal feststellte. Der Geschäftsführer sagte aber in der vergangenen Woche auch: „Ich habe den Eindruck, dass man hier manchmal glaubt, dass wir in der Zweiten Liga einfach so durchmarschieren. Wir sagen das nicht als Understatement. Man hat auch in den Pokalspielen gesehen, dass die zweite Liga richtig gut ist. Es ist wirklich nicht einfach. Wir wollen in Ruhe unser Ziel erreichen, auch mit den Rückschlägen die man haben kann.“

Im Heimspiel gegen Dynamo Dresden hat der Hamburger SV morgen unterdessen die Chance, seinen Vorsprung gegenüber dem Effzeh auf vier Zähler auszubauen und auf 43 Punkte zu kommen. Doch auch der FC hat mit dem Nachholspiel am 27. Februar in Aue noch eine Partie in der Hinterhand und könnte bei einem Sieg den angestrebten zwei-Punkte-Schnitt wieder erreichen.

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