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Nach der Union-Pleite: Wem schenkt Anfang das Vertrauen?


Wenn der 1. FC Köln heute Abend den FC St. Pauli im Rheinenergiestadion empfängt, kommt es zum Duell des Zweiten gegen den Dritten. Markus Anfang wird seine Elf im Vergleich zu Niederlage gegen Union Berlin dabei wohl verändern.

Köln – Wenn die Absage des Aue-Spiels etwas Gutes hatte, dann die Tatsache, dass der Effzeh heute Abend ausgeruhter in das Topspiel gehen kann als der FC St. Pauli, der erst am Montagabend gegen Union Berlin hatte spielen müssen. Im Vergleich zum eigenen Duell gegen Union kann Markus Anfang dabei sogar wieder auf zwei Spieler mehr zurückgreifen.

Hector kehrt zurück in die Startelf

Jonas Hector wird nach seiner abgesessenen Gelbsperre die Mannschaft heute Abend wieder als Kapitän auf das Feld führen. Auf welcher Position der Nationalspieler allerdings zum Einsatz kommen wird, lies Markus Anfang noch offen. „Er kann im Zentrum und auf dem Flügel agieren. Wir stellen natürlich unsere Überlegungen an. Wir erwarten, dass Pauli mit vielen langen Bällen agierten wird. Deswegen ist er eine Option für das Zentrum, damit wir einen zusätzlichen Kopfballspieler haben. Aber es kann natürlich auch sein, dass er immer wieder auf die Flügel rausgeht“, erklärte der Trainer unter der Woche. Auf der linken Seite wird Neuzugang Florian Kainz wohl genauso zu seinem zweiten Startelfdebüt kommen wie auf der Sechs Johannes Geis. Für Hector wird demnach wohl Niklas Hauptmann auf der Bank Platz nehmen müssen. Zwar konnte Vincent Koziello bereits ins Mannschaftstraining zurückkehren, der Franzose ist allerdings wohl noch keine Option für den Kader. Salih Özcan und Marco Höger müssen derweil weiter auf ihr Comeback auf dem Platz warten.

Sobiech Kandidat für die Dreierkette

Eine weitere Änderung könnte sich in der Dreierkette der Geißböcke ergeben. Da man St. Pauli mit vielen langen Bällen erwartet, könnte der groß gewachsene und kopfballstarke Lasse Sobiech gegen seinen Ex-Verein in die Startelf rücken und damit Benno Schmitz verdrängen. Sobiech war schon mit nach Berlin gereist, schaffte es aufgrund seiner Adduktorenprobleme aber noch nicht in den Kader. Das sieht nun anders aus: Der Innenverteidiger konnte die komplette Trainingswoche mit der Mannschaft absolvieren. Stellt sich nur noch die Frage, wem Markus Anfang auf dem rechten Flügel das Vertrauen schenkt. Gegen Berlin durfte Marcel Risse starten, blieb jedoch weitestgehend blass. Christian Clemens, der nach einer Stunde eingewechselt wurde, konnte aber ebenfalls für keine nennenswerten Aktionen vor dem gegnerischen Tor sorgen.

So könnte der FC auflaufen: Horn – Sobiech, Meré, Czichos – Geis – Risse, Hector, Drexler, Kainz – Cordoba, Terodde

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