Julian Krahl soll im Sommer zum FC wechseln. (Foto: imago/Picture Point LE)

Wird Krahl der sechste Junioren-Nationaltorhüter beim FC?

Wird Krahl der nächste Junioren-Nationalspieler beim FC?

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Auf einer Position kann sich der 1. FC Köln in Sachen Kaderplanung nicht beklagen: auf der Torhüterposition. Und das nicht nur bei den Profis, sondern bis tief in die Jugendmannschaften hinein. Gleich mehrere Jugendnationalspieler stehen beim FC unter Vertrag. Im Sommer soll eines der größten deutschen Torwarttalente hinzukommen. 

Köln – Der 1. FC Köln buhlt um Julian Krahl. Nach GBK-Informationen rechnen sich die Geissböcke gute Chancen aus, den 19-Jährigen von RB Leipzig zum Effzeh zu locken. Krahl ist ein 1,94 Meter großer, für sein Alter körperlich weit entwickelter Keeper, dessen Vertrag bei den Sachsen im Sommer 2019 ausläuft. Ein ablösefreier Wechsel an den Rhein wäre für den FC ein Coup.

Denn dann stünden mit Jan-Christoph Bartels (U20), Julian Krahl (U19), Vincent Friedsam und Daniel Adamczyk (beide U17) vier aktuelle deutsche Junioren-Nationaltorhüter beim Effzeh unter Vertrag. Darüber hinaus gehört Brady Scott der US-amerikanischen U20-Nationalmannschaft an, Jonas Urbig gehört zum erweiterten Kreis der deutschen U16. Eine große Perspektive also auf der Torhüterposition bei den Geissböcken – mit Timo Horn bei den Profis an der Spitze.

Selbst der 15-jährige Urbig trainierte schon bei den Profis

Doch wie geht es weiter mit den vielen Talenten, die nicht alle gleichzeitig in den diversen Jugendmannschaften des FC im Tor stehen können? Auffällig war bereits in den vergangenen Monaten, dass Profi-Torwarttrainer Andreas Menger die Nachwuchskeeper immer wieder zur Mannschaft von Markus Anfang hinzuzog. Während Bartels und Scott regelmäßig bei den Profis trainieren dürfen, rückten im Wechsel in den vergangenen Monaten die jungen Friedsam (16), Adamczyk (16) und sogar Urbig (15) auf. Adamczyk durfte im Januar für den verletzten Scott gar mit ins Trainingslager nach Mallorca fliegen.

So will Menger den jungen Talenten zeigen, dass beim FC eine Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Mannschaften gegeben sein kann – auch, wenn bei den Profis mit Timo Horn an der Spitze eine klare Nummer eins im Tor steht, die im Falle des Aufstiegs in die Bundesliga dort auch nicht so schnell zu verdrängen wäre. Allerdings hat man sich beim FC zum Ziel gesetzt, die vielen Torwarttalente im Hintergrund Stück für Stück an den Profisfußball heranzuführen. Nicht nur, um perspektivisch eine neue Nummer eins aus den eigenen Reihen stellen zu können.

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