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Drexlers „Stars“-Aussage: Mannschaft bleibt entspannt


Dominick Drexlers emotionale Worte nach der 0:3-Niederlage in Dresden haben im Umfeld des 1. FC Köln für viel Zündstoff gesorgt. Johannes Geis wollte Drexlers Aussage, die viel Raum für Interpretation ließ, jedoch nicht zu viel Bedeutung zu weisen. Mannschaftsintern hat sich das Thema angeblich bereits geklärt. 

Köln – Es waren nur vier Worte, die Dominick Drexler am Sonntag nach der 0:3-Pleite gegen Dynamo Dresden für die wartenden Medienvertreter übrig hatte. Aber es waren Worte, die hinterher hohe Wellen schlugen: „Das machen die Stars!“ Wen genau Drexler meinte, ließ der Mittelfeldspieler offen. Doch dieser kurze Satz reichte aus, um das Teamgefüge der Kölner deutlich in Frage zu stellen.

Es sind Emotionen dabei

Zwei Tage nach der herben Pleite und dem ehrlichen Ausbruch Drexlers scheint beim 1. FC Köln die Welt jedoch wieder in Ordnung. Die FC-Kicker schrieben nach dem gut besuchten Training am Dienstag fleißig Autogramme und lächelten gemeinsam mit den Kiebitzen in die zahlreichen Kameras.

Doch so ganz ist Drexlers Spruch auch an der Mannschaft nicht vorbei gegangen: „Natürlich haben wir darüber geredet“, sagte Johannes Geis nach dem Training. „Er hat uns klar gemacht, dass das nicht so gemeint war.“ Wie es Drexler stattdessen gemeint haben könnte, blieb aber nach wie vor offen. Geis erklärte die Situation so: „Wenn du so verdient verlierst, sind einfach Emotionen dabei. Aber wer den Drex kennt, der weiß, dass er das nicht böse gemeint hat.“

Drexler entschuldigt sich bei der Mannschaft

Es lässt sich nach wie vor nur spekulieren, welche „Stars“ Drexler mit seiner Aussage angezählt hat. Wirklich angesprochen fühlte sich laut Johannes Geis aber niemand: „Es hat sich niemand angegriffen gefühlt.“ So etwas gehöre im Fußball auch mal dazu. Leid tat Drexler, der für seine emotionalen aber immer ehrlichen Aussagen nicht nur nach Spielende bekannt ist, seine Aussage gegen die eigenen Mitspieler aber dennoch. „Er hat sich bei uns entschuldigt. Auch, wenn er das nicht hätte tun müssen. Es ist jetzt alles gut und wir schauen, dass wir am Freitag das Ding rocken.“

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