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Kauft der Effzeh Achim Beierlorzer aus seinem Vertrag?

Der 1. FC Köln soll auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden sein. Wie die SPORT BILD berichtet, soll Achim Beierlorzer dem Effzeh bereits eine Zusage für einen Wechsel im Sommer gegeben haben. Es hängt angeblich nur noch an der Genehmigung des Transfers durch den Gemeinsamen Ausschuss der Geissböcke.

Köln – Es wäre ein brisantes Aufeinandertreffen: Am Sonntag erwartet der 1. FC Köln den SSV Jahn Regensburg in Müngersdorf. Auf der Bank der Gäste wird dann Achim Beierlorzer Platz nehmen. Erweisen sich die Gerüchte als korrekt, so wird Beierlorzer in der kommenden Saison immer bei FC-Spielen in Müngersdorf weilen, als neuer Cheftrainer der Geissböcke in der Bundesliga.

Der 51-Jährige soll dem Vernehmen nach der auserkorene Nachfolger von Markus Anfang respektive André Pawlak werden. Sportchef Armin Veh, der in diesen Tagen nicht in Köln weilt, soll sich für den gebürtigen Franken entschieden haben. Allerdings soll die Genehmigung des Gemeinsamen Ausschusses noch ausstehen. Dieser müsste nicht nur über den Vertrag mit dem Fußballlehrer entscheiden, sondern auch über die Ablösesumme. Denn Beierlorzer hat in Regensburg noch einen gültigen Vertrag bis 2022, den er erst im Sommer 2018 geschlossen hatte. Über die Höhe der potentiellen Transfersumme gibt es bislang keine Spekulationen.

Klar ist: Beierlorzer wäre kein Bundesliga-erfahrener Trainer. Zweieinhalb Jahre stand der einstige Regionalliga-Kicker erst bei RB Leipzig und später beim SSV Jahn in der Zweiten Liga an der Seitenlinie. Zwischendurch arbeitete für den Red-Bull-Klub von Ralf Rangnick als dessen Nachwuchsleiter, U17- und U19-Trainer. Über Leipzig kennen sich daher bereits Beierlorzer und FC-Lizenzspielerleiter Frank Aehlig. Vor seiner Zeit bei RB hatte Beierlorzer als U17-Coach bei Greuther Fürth gearbeitet, für die er in seiner aktiven Karriere gespielt hatte. Neben Beierlorzer galten in den vergangenen Tagen André Pawlak und Dieter Hecking als aussichtsreichste Kandidaten auf den Cheftrainer-Posten beim Effzeh.

121 Kommentare
  1. Mondragon says:

    So langsam fasse ich mir wirklich an den Kopf. Was zur Hölle ist nur in Armin Veh gefahren, hat der Mann nix aus seinen Fehler Markus ANfang gelernt? Jetzt sollen wir wieder Kohle für einen 0815 Trainer ausgeben ohne jegliche Erfahrung in der Bundesliga? Das wird genauso ein Schuss in den Ofen wie Weinzierl auf Schalke!
    Wir haben einen aufsteigenden Trainer mit Ambitionen in den eigenen Reihen, der gewiss die Rückendeckung der Fans hätte, aber NEIN warum sollten wir mal einen solch unspektakulären Weg einschlagen? IIch werde weinen sobald die Nummer fix ist und hoffe sehr das ich mich sehr täusche!!!

    • Boom77 says:

      Anfang war nicht der Fehler von Veh. Den hat nicht Veh geholt. Den wollte der damalige Vorstand. Der hat den Anfang dem Veh einfach als gegeben vorgesetzt. Aber ansonsten teile ich Ihre Kritik. Nichts gegen Beierlorzer. Ich kann dessen Arbeit nicht wirklich beurteilen. Kann sein, dass er ein guter ist. Aber: Rein auf dem Papier hatte der Anfang mehr geleistet (Relegation für die 1. Bundesliga mit kiel) als der Beierlorzer mit Regensburg… 11 siege, 12 Unentschieden und 9 Niederlagen klingen jetzt nicht so berauschend… aber für Regensburger Verhältnisse sicher auch nicht schlecht.

      Zudem kostet Beierlorzer wohl (mal wieder) eine Ablöse… Ich finde, da wäre Pawlak die bessere Alternative. Denn Bundesliga hat der Beierlorzer auch noch nie trainiert. Und beim Pawlak weiß man zumindest, was man in Punkto Spielstil, Trainingsarbeit und Mannschaftsansprache bekommt. Und er kostet keine Ablöse.

      • major says:

        Da bin ich Deiner Meinung.

        Das Risiko mit Pawlak wäre überschaubarer als ein Beierlorzer, den man loskaufen und auch noch abfinden müsste. Mit so einem Zweiligatrainer scheisst man wieder ganz kleine Haufen, statt mal im Regal weiter oben zu schauen. Die vielgepriesene finanzielle Stabilität des FC scheint wackeliger, als man denkt und das liegt auch an Langzeit-Graupen-Verträgen, Ablösen und Geschäftsrisiken wie Modeste-Entschädigungen und die Berateraffäre vor dem Landgericht.

        Vielleicht kriegen wir ja demnächst wieder ein paar eMails, die uns die umsichtige Denkweise unserer Vorstandskönige besser verstehen lassen.

    • Dirk Kappey says:

      Sie sprechen mir aus der Seele, es ist traurig wie das Geld hier in Köln verbrannt wird.
      Die Ära wird in 3 Monatennach Beginn der Saison beendet sein, das kostet im Gesamtpaket wieder um die 3 Millionen.
      Dieses Geld hätte man Sinnvoll in einen Spieler investieren können, aber das gute an der Sache ist ,das wir dann auch den Herrn VEH los sind. !!

  2. Tom51427 says:

    Es wäre sehr schön, wenn sich der GA -bevor er die nächste kostspielige und fantasielose „Kumpel Entscheidung“ von Veh und Aehlig erneut stumpf abnickt- endlich auf seinen eigentlichen Zweck besinnt; nämlich Schaden vom FC abzuwenden. Und dies mit der mittlerweile einzig objektiv nachvollziehbaren Entscheidung: mit der sofortigen Freistellung von Veh und Aehlig!

    Wir haben dank der Weitsicht eines ehemals wirklich guten Präsidenten sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat. Dr. Jakobs kann eventuelle Transfergespräche auch finalisieren…

    • major says:

      Aehlig ? Warum denn den Büroklammerbieger von Veh rauswerfen? Der kann nur wirklich nichts dafür, der macht doch nichts.

      „Wir haben dank der Weitsicht eines ehemals wirklich guten Präsidenten sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat. “

      Höh? Lionel Souque (REWE), Philipp Koecke (Solarworld und anderes), Peter Norbert Albrecht (Steuerberater), Britta Heidemann (Unternehmensberaterin), Dr. Jörg Heyer (Rechtsanwalt),
      Also ich sehe da außer einer Unternehmensberaterin, einem Rechtsanwalt und anderen Geschäftemachern keinen ausgewiesenen Sportsachverstand…außer:
      Dr. Jörg Jakobs

      Reflexartig weise ich immer wieder gerne drauf hin, daß Jakobs der EINZIGE Fußballfachmann unter den ganzen Bananenverkäufern, Winkeladvokaten und selbsternannten Gottgesandten in den Vereinsgremien (MR, Beirat, GA) ist und das „Sportliche Beratungsgremium“ bekanntermaßen nicht besetzt ist.
      Das zeigt uns, daß der Verein mit seinen Vereinsstrukturen eigentlich nicht über die „Wilde 11 Pfannkuchenmühle Ruppichteroth“ hinauskommt und das GBH nur eine bessere Sportplatzkneipe ist.

      ABER: der Aufsichtsrat ist kein sportliches Gremium (und auch kein VEREINSorgan), sondern kontrolliert die Geschäftsführung. Dafür halte ich ihn prinzipiell für gut besetzt (über einzelne Personalien sollte man sicher diskutieren).

      Andererseits sitzt im, ausschließlich vom Vorstand berufenen, Beirat auch kein Fachverstand, sondern vor allem Selbstdarsteller. Das gleiche gilt für den Vorstand. Schumacher, der seit 26 Jahren nicht mehr spielt, hängt in einer verklärten Vergangenheit fest.

  3. erwin schaub says:

    In Köln wird das Geld zu Fenster raus geschmissen mit dem ewigen Trainer freikaufen. Warum nicht die eigenen Leute nehmen. Mit Kiel das war der erste Reinfall und mit dem Regensburger wird das nicht anders werden.
    Bei der Abstimmung im Express waren über 70% gegen B.
    Pawlak und Mani sind doch Gute und sie kennen den Spielbetrieb bis in die Jugend. Spinnereien in der Chefetage nehmen den Fans die Lust am FC

    • major says:

      Was sie beschreiben ist eine Entfremdung zwischen Mitgliedern und Vorstand und das empfinden viele so.

      Aber dank der „Modernsten Satzung aller Profifußballvereine“ (Müller-Römer) sind die Strukturen nicht in Gefahr. Weil wir sowieso nur einen von 2 Fürsten (Graf Pest und Baron Cholera) wählen dürfen und die nur im Paket mit jeweils zwei Tingel-Tangel-Bobs.

      Meine Kristallkugel sagt: einer der nächsten Vorstände wird den Effzeh erstmal teilweise verkaufen, indem Aktienanteile privatisiert werden. Schon jetzt gibt es Stimmen, die das sogar gut finden. Ein Vorstand, der seine Posten aber mit immer neuem externen Kapital retten muss, ist eine Zeitbombe.

  4. ingman says:

    Leute….nur weil der Geissblog sonst nix zum Schreiben hat…es ist eine Mutmaßung…ich glaube das nicht….wenn AV sagt….nach den 3 Spielen setzt man sich zusammen…dann ist das auch so… vielleicht mag es ja Gespräche mit anderen Trainern gegeben haben…aber entschieden ist da sicher nix…..wieder Mal ein toller Versuch der kölner Medien mit diffusen Schlagzeilen für Unruhe zu sorgen….und sofort springt man drauf an…..

  5. Christ Walker says:

    Wirkte insbesondere während seiner Zeit bei Leipzig auf mich nicht wirklich mediengewandt oder sympatisch. Viel vorzuweisen hat er nicht und er ist weder jung, noch erfahren.

    Aber ich kenne ihn auch nicht, deswegen bin ich mit Wertungen vorsichtig. Nur: Mit nem Überkader in Leipzig in Liga 2 den Aufstieg nicht geschafft(Punkteschnitt von 1,4(!) ) und im Anschluss Regensburg in Liga 2 etabliert, sind für mich jetzt auch nicht wirklich eine super geile Vita.
    Warum man jetzt für ihn auch noch Ablöse zahlt, verstehe ich wirklich nicht.

  6. OlliW says:

    Für mich unverständlich. Warum doch schon jetzt? Veh scheint nervös zu sein. Er hätte doch noch eine Woche warten können und die angekündigten Gespräche mit Pawlak dann am 19 abends führen können/ sollen. Das kommt einer Ausbootung gleich. Und Beierlorzer läuft ja erst mal nicht weg in Regensburg.

    Man kann nur hoffen, dass Beierlorzer im Sinne aller und des Vereins mehr hält, als sich Veh von ihm verspricht…

  7. Jörg Schieber says:

    Als Veh hier angefangen hat, hat er 1. großspurig verkündet, hier professionelle Strukturen aufzubauen und 2. jeden Spieler, den er für Liga 2 geholt hat, hätte er auch in Liga 1 verpflichtet….

    Zu 1) Professionelle Strukturen…. Veh holt seinen Buddy Aehlig aus Leipzig… Veh holt seinen Buddy Menger als Torwarttrainer…. Aehlig holt Benno Schmitz aus Leipzig…. Der Trainer Anfang holt sich munter seine Kieler-Spieler hierher…. Jetzt holt Aehlig mit Beierlorzer den nächsten Buddy aus alten Leipziger-Zeiten…. Professionelle Strukturen?!? Das ich nicht lache. Veh, der so gerne über andere „Amateure“ ledert, ist selber ein absoluter Manager-Vollamateur, der hier nur munter „seinen Leuten“ Jobs zuschustert. Und die FC-Gremien schauen sich dieses Trauerspiel auch noch mit an…

    Zu 2) Czichos, Sobiech, Schmitz, Bader, Geis…. Diese Leute hätte Veh also auch in Liga 1 geholt? Und natürlich gebe ich denen i.d.R. auch langfristige Verträge. Soll sich ja wenigstens lohnen, beim FC zu kicken. Die ganze Defensive (bis auf Meré und Hector) ist in Liga 1 für die Tonne. Woher soll der Glaube kommen, dass man jetzt bessere Defensivtransfers tätigt? Zumal man sich durch die eigene Dummheit beim frei verfügbaren Budget ja auch noch stark eingeschränkt hat…

    Nene. So verliert man echt die Lust am FC. Und die ganzen Vereinsverantwortlichen „wundern“ sich tatsächlich auch noch, warum die Stimmung bei den Fans so mies ist. Schlimm genug, dass nur Teile der Fans wirklich verstehen, was für ein Trauerspiel beim FC gerade abgeht…

  8. Timo says:

    Diese Verpflichtung wäre für mich nicht so ganz nachvollziehbar. Eine naheliegende (und vielleicht auch tatsächliche) Begründung für eine Entscheidung pro Beierlorzer könnte RB-Bekanntschaft heißen.
    Aber ist das genug? Wer ist AB und was kann er, dass man ihm die 1. BL ohne Erfahrung zutraut, André Pawlak aber nicht..?! Hmm.
    Da ist endlich mal ein Trainer im eigenen Hause verfügbar, der Charisma hat und einen sympathischen und kompetenten Eindruck macht (und der zudem mit dem letztlich souveränen Klassenerhalt der U21 einen durchaus bemerkenswerten Qualitätsnachweis erbracht hat), und dann..?!
    Nimmt man doch lieber einen von außerhalb, der Geld kostet. Wat nix koss, es och nix…

  9. Dirk Schütz says:

    Kann man da eigentlich nicht gegen vorgehen ?
    Keine Sau will diesen Trainer.Mittlerweile glaube ich auch nicht mehr das AV ein Guter ist.
    Die Ultras sollten mal ne fette Choreo pro Pawlack machen am Samstag.

  10. Ali Perez says:

    Vielleicht sind die geistigen Kurzschlüsse unserer Fans ein größeres Problem, als unser GF-Sport.
    Es macht absolut Sinn, AP wieder zurück zur U21 zu beordern. Denn die braucht auch einen guten Trainer, wenn wir Talente halten und irgendwann mal in der Profimannschaft sehen wollen. Die Annahme, dass Beierlorzer ein Reinfall wie MA wird, nur weil er genau wie MA freigekauft werden müsste, ist an Unsachlichkeit kaum zu übertreffen. Man kann es auch Schwachsinn nennen. Und zu gleich sprechen ihm diese Leute auch gleich die Qualität ab. Der kann nix, aber der Pawlak ist super. Ja; da schreiben echte Fachleute. Mir ist es egal, ob ein großer Name kommt oder ein Niemand, wenn er unseren Sauhaufen in den Griff bekommt.
    Ich spreche mich dabei ganz klar gegen Ablösezahlungen für Trainer aus. Schließlich brauchen wir unsere Kohle für Spieler. Und damit wäre ein Beierlorzer eigentlich kein Thema mehr.
    Ich kann es mir auch nicht wirklich vorstellen, dass AV Beierlorzer unter diesen Umständen holen wird.
    Aus meiner Sicht wäre eine Ablöse für Beierlorzer nicht vermittelbar.

    • Christ Walker says:

      “ Mir ist es egal, ob ein großer Name kommt oder ein Niemand, wenn er unseren Sauhaufen in den Griff bekommt.“

      Das Profil von Beierlorzer ist doch exakt das von Anfang: Nen Aufsteiger übernommen und mit relativ kleinen Etat und ruhigem Umfeld in Liga 2 etabliert. Beide haben keinerlei Erfahrung bei großen Vereinen oder in der Bundesliga. Beide kosten Ablöse und beide hatten in ihrer Karriere nur eine erfolgreiche Station.
      Insbesondere nach dem Flop von Anfang finde ich den möglichen Transfer wirklich schwer vermittelbar.

        • Ali Perez says:

          Mal angenommen, dass der Wahnsinn Realität wird, kann keiner sagen, wie die neue Saison mit Beierlorzer wird. Außer Mutmaßungen ist da nichts möglich.
          Und ich fände es respektlos, jemanden das Können schon vor dem ersten Spiel abzusprechen. Genauso ist es eine Mutmaßung, jetzt zu behaupten, dass wir mit dem angeblichen Fan-Favoriten Hecking erfolgreicher werden würden. Eine Menge Indizien sprechen dafür, aber auch einige dagegen. Z.B. ist der Mann seit 20 Jahren im Dauereinsatz. Praktisch ein bunter Hund der Liga. Ja da ist viel Erfahrung, aber brennt der noch für neue Aufgaben??? ich weiß es nicht und habe da meine Zweifel.

        • Jose Mourinho says:

          Natürlich heißt das etwas. Des es sind Kriterien. Es ist keine Sicherheit für Scheitern, das ist klar. Aber die Voraussetzungen ähneln sich. Und an irgendwelchen Faktoren muss man es festmachen, denn sonst könntest Du den Trainer aus einem Pool von Leuten mit Fussballlehrerlizenz auch auswürfeln. Dem Gewürfelten könnte ich ja mit Deiner Argumentation auch nicht oder se etwas absprechen. Kriterien muss es also geben dürfen und Vergleiche zum Vorgänger auch.

          • Ali Perez says:

            Nee Du; der Punkt ist, dass wir nicht der GF-Sport sind und wir uns auch nicht den ganzen Tag Gedanken über den neuen Trainer machen. Da habe ich auch gar keine Zeit für. Wäre ich in der Position des GF-Sport, hätte ich ganz sicher eine Liste mit ganz vielen Kriterien, die zu erfüllen wären. Ich würde viele Gespräche führen und mir noch mehr Gedanken machen. Es würde sich den ganzen Tag um nichts anderes drehen. Trotzdem braucht man im Sport den Faktor Glück. Eure Indizienkette liest sich gut und scheint auch Sinn zu machen, aber ihr fehlt jeglicher sportliche und menschliche Aspekt, um den neuen Trainer umfassend zu beurteilen. Ein paar logische Parameter reichen dafür nicht aus. Für uns, die die Personen überhaupt nicht beurteilen können, außer das, was wir vielleicht von ihnen schon auf dem Platz gesehen haben, können genau genommen gar nicht mitreden. Und ja; genauso gut könnten „WIR“ hier den Trainer würfeln. Eigentlich ist es anmaßend, was wir hier treiben.

          • Jose Mourinho says:

            Ich halte es mitnichten für anmaßend, mich als Mitglied zu wichtigen Vorgängen in einem Forum zu äußern. Natürlich bin ich nicht der GF Sport, aber weder beschränkt mich das in der Meinungsäußerung noch muss ich immer der Verantwortliche sein, um eine Sache einschätzen zu können. Ich muss auch kein Arzt sein um zu wissen, dass ich tot bin, wenn ich vom Stadiondach springe.

          • Ali Perez says:

            Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen. Wenn du tot bist, ist das ein Fakt und darüber kann man dann auch etwas als Laie sagen, keine Frage. Aber bei der Beurteilung eines Trainers im Hinblick auf seine sportliche Zukunft ist in unserem Fall Kaffeesatzleserei.

          • FelixH says:

            Fakt ist aber auch heutzutage, dass die Trainer alle beim DFB die gleiche Ausbildung gemacht haben und jeder versucht entweder Klopp, Guardiola oder Klopp nachzueifern. Der Rest unterscheidet sich entweder durch Kriterien wie Alter, zwischenmenschliche Komponente, mediale Außendarstellung und vom Gehalt und den sonstigen Transaktionskosten..

          • Hermann says:

            Dann ist es auch unzulässig dem GF Sport die Kompetenz zuzusprechen die Du Dir selbst und uns absprichst. Wenn Du den Trainer nicht bewerten kannst, dann auch nicht den GF Sport.
            Wenn Du Dir „anmaßt“ dem GF Sport zuzutrauen, eine sportlich sinnvolle Wahl zu treffen, ohne sich dabei selbst der Kaffesatzleserei zu bedienen, darfst Du dir dann nicht auch anmaßen einen Trainer zu bewerten?
            Beide verrichten ihre Arbeit in der Öffentlichkeit in einer Branche von großem Interesse. Selbstredend sind sie der öffentlichen Bewertung unterworfen, die zugegeben bisweilen mehr oder weniger Fachkundig ist, aber dennoch zulässig.
            Beide bewertest Du anhand der zugänglichen Informationen. Wobei man natürlich sagen muss das die Bewertung des GF noch auf Erfahrungswerten fusst, da er in unserem Verein arbeitet. Zugegeben, das fällt bei einem Trainer der aus einem anderen Verein dazu stösst schwerer.
            Wenn man sich jetzt die Erfahrungswerte mit unserem Gf ansieht, muss ich für mich persönlich feststellen, das ich mir anmaße keinerlei hervorgehobene Kompetenz zu erkennen und somit auch die Trainerwahl in Frage stelle.
            Aber auch hier muss ich fairerweise sagen, ich glaube ich hätte jeden Trainer Scheisse gefunden ausser Klopp….

          • Ali Perez says:

            Es ist absolut richtig, dass ich dem GF-Sport eher zutraue als uns, eine gute Entscheidung für den Trainerposten treffen zu können. Wer sind wir denn? Wir sind doch gar nicht wirklich im Thema drin. Haben wir Beierlorzer, Pawlak Labbadia usw. umfassend analysiert? Nein! Wir äußern Bauchgefühle.

            Es ist nun mal etwas anderes, die Vergangenheit zu analysieren und sich hier auszutauschen oder in die Glaskugel zu gucken und sich über die Zukunft zu unterhalten. Und ich mache mich ehrlich und sage, dass ich den Favoriten auf den Trainerposten nicht einschätzen kann. Können, glaube ich, die wenigsten. Und dann AV aufgrund von Bauchgefühlen die Fähigkeit abzusprechen, einen guten Trainer für die Zukunft auszuwählen, finde ich unredlich.

  11. Adam Klöppel says:

    Also Leute, ich versuche mal so objektiv wie möglich eine Zusammenfassung:
    Wen haben wir da

    Pawlak – hat Erfahrung in der 4. Liga, gute Erfolge im letzten halben Jahr in der U21, davor auch schon Bei unseren Amateuren, Uerdingen u Velbert, kennt den FC, kostet keine Ablöse.

    Beierlorzer – hat Erfahrung aus der 2. Liga, gute Erfolge mit RB u. Regensburg, kostet anscheinend Ablöse, kennt handelnde Personen am Geißbockheim.

    Hecking – hat langjährige Erfahrung in der 1. Liga, gute Erfolge mit Gladbach, Nürnberg, Hannover, Aachen, keine Ablöse.

    Ich wüste als Verantwortlicher zwischen wem für was ich mich entscheiden würde. Allerdings halte ich auch alle 3 Trainer für fähig unseren Effzeh zu trainieren.

    Beste Grüße

    • tj_cologne says:

      Nüchtern? Hecking will ich beim besten Willen nicht sehen!
      Pawlak oder einen anderen Trainer mit BuLi erfahren. Vielleicht einen der a) nicht direkt von den Bauern zu uns kommen würde und b) beim Derby nicht seinen Herzensverein schlagen müsste.

      Soviel Emotionalität muss auch bei eher rational zu fällenden Entscheidungen erlaubt sein.

  12. CK says:

    An der Diskussion über die Qualitäten der Trainer will ich mich nicht weiter beteiligen, von der Vita her sind weder Beierlorzer noch Pawlak 1. Ligatrainer, woher auch…

    Eine Ablöse für einen Trainer zu zahlen der vermutlich nie einen größeren Verein als den FC trainieren wird halte ich einfach für falsch wieso hat der denn einen 4-5 Jahres Vertrag bei einem unterklassigen Verein? Wenn er doch so eine Granate auf der Trainerbank wäre würden es kürzere Vetragslaufzeiten auch tun…
    Hat der FC Liverpool für Jürgen Klopp eine Ablöse bezahlt? oder ManCity für Guardiola? Nein? also dann sagt mir mal warum wir für einen Trainer anfang 50 ohne Erfahrung als Chefcoach in der 1. Liga das tun sollten…

    Es zeugt einfach mal wieder vom typischen kölschen Größenwahn das man hier anscheinend bereit ist das Geld zum Fenster hinaus zu werfen.

    Der Klüngelvorwurf ist natürlich nicht von der Hand zu weisen das sehe ich aber noch nicht mal als allzu schlimm an ich versuche auch gute Leute in meine Firma zu locken wenn beide Seiten davon profitieren könnten… also ein Netzwerk zu haben ist ja nichts falsches.

    • Ali Perez says:

      Sehe ich ähnlich. Ein Beierlorzer müsste sich da schon selbst aus seinem Vertrag rauskaufen. Ansonsten wird er hier einen sehr schweren stand haben. Denn es ist ja nicht so, als ob es keine freien Trainer auf dem Markt gäbe.
      Ich hoffe immer noch, dass es eine Finte ist; ansonsten müsste man sich ohnehin fragen, wer am Geißbockheim nicht das Maul halten konnte.

    • CK says:

      Das stimmt aber zur Ehrenrettung von Schmadtke und Co damals. Stöger war recht erfolgreich in Österreich hat dort Titel gewonnen gegen den großen Konkurrenten RB Salzburg.
      Weder Beierlorzer noch Anfang haben/hatten Titel vorzuweisen…

      Die Ablöse bei Stöger damals waren 700k€ keine Ahnung was nun für den Übertrainer Beierlorzer aufgerufen wird… vermutlich 1-2 Millionen wir sind schliesslich der große FC und verantwortlich für die Förderung von bayerischen Fußballvereinen…

  13. Michael Heinrich says:

    Bekomme echt das Kotzen.
    Niemand in Kölle will Beierlorzer, der ist ebenso unerfahren, wie Pawlak. Da braucht man nicht Ablöse bezahlen. Hauptsache der Klüngel funktioniert. Im Anschluss an diesen Mega-Transfer macht sich der Armin vermutlich aus dem Staub – wohlgemerkt, dass das nicht das Schechteste wäre. Warum sagt Müller-Römer nichts dazu. Alles traurig in diese Freudentagen

  14. Karl Heinz Lenz says:

    Ich mache es heute mal kurz und knackig: Ich verfolge derzeit die verschiedenen Fan-Foren. Drei Rufe werden dort immer wieder laut: 1. Armin Veh muss weg! 2. Nartey, Kattenbach und die anderen „FC-Juwelen“ müssen jetzt ran! 3. Pawlak muss unbedingt Cheftrainer werden! Alles unklug aus meiner Sicht. Das ist eine gewollte Selbstverzwergung! Wir sind doch nicht die Kölner Fortuna oder der 1. FC Kaiserslautern! Das kann der FC doch nicht wollen!

    • FelixH says:

      1. Armin Veh liefert einfach keine gute Arbeit und gibt zu viel Geld aus.
      2. Die Jugend von heute ist unfassbar gut ausgebildet und der alten Generation gegenüber 5 Jahre weiter. Außerdem ist sie günstiger als die anderen Kaderauffüller, wie Höger, Risse etc.
      3. Pawlack muss nicht unbedingt Cheftrainer werden, ist aber im Vergleich zu anderen Trainern die günstigste Lösung, damit Geld für Spieler übrig bleibt.

      • Jose Mourinho says:

        Genau so ist es. Je eher er weg ist, umso besser für den Club. Es wäre auch schon, wenn Herr Lenz noch begründen würde, warum das alles Unfug ist. Irgendwann muss man die Talente auch mal bringen, ansonsten kann man den ganzen Zirkus mit der Nachwuchsarbeit auch lassen. Der Aufstieg ist durch, warum sollten Nartey und Katterbach nicht mal 2 Spiele 2.Liga durchspielen? Dann hätte man zumindest einen Eindruck unter Pflichtspielbedingungen. Welchen Vorteil AB ggü. AP hat, konnte mir auch noch keiner der Vehfreunde erklären. Pawlack kennt Verein und Mannschaft und kostet keine Ablöse. Und Beierlortzer??

        • Karl Heinz Lenz says:

          Mit Ihrem Vorschlag, die von mir genannten Punkte besser zu begründen, da haben Sie natürlich recht. Aber eben musste es mal schnell raus, vielleicht auch deshalb, weil ich die Dinge, wie ich Sie sehe, in unserem Forum schon einige Male geschrieben habe. Irgendwo hat man dann auch eine Scheu, sich dauernd zu wiederholen. Also noch einmal ausführlicher, weil Sie es wünschen, Jose:
          – Die Talente: Wenn man die Bilanz der Nachwuchsleistungszentren aller BL-Vereine sich anschaut, dann sieht es so aus, dass von von den vielen jungen Spielern nur ein verschwindend kleiner Teil (ca. 2 Prozent) den Übergang in den Profi-Bereich (und damit ist auch die 2. und 3. BL gemeint) schafft. Hinzu kommt, dass in diesen Monaten im deutschen Fußball diskutiert wird, was in der aktuellen Nachwuchsarbeit falsch läuft. Viele stellen fest, dass die jungen „Talente“, wie wir sie nennen, Probleme mit übertriebenem Anspruchsdenken (gefördert von Eltern und Beratern), mit unrealistischer Selbsteinschätzung, mit mangelnder Athletik, mit geringer Durchsetzungsfähigkeit und mangelndem Zweikampfverhalten haben. Stattdessen sind sie einseitig taktisch ausgebildet worden. Und hier sind wir bei der Ursache dafür, warum in den letzten Jahren immer mehr ganz junge Spieler aus dem Ausland in unseren Profifußball kommen und sich hier auch durchsetzen. Einfach deshalb, weil sie den „Talenten“, die in Deutschland (und beim FC!) ausgebildet wurden, einfach überlegen sind. Und das ist auch der Grund, warum kaum eines der von manchen Fans und manchen Kölner Medien so hochgelobten FC-„Talente“ sich beim FC und oder später im Profifußball durchgesetzt haben. Nicht, weil der jeweilige Sportdirektor oder Trainer zu dumm war, diese Jungs einzubauen, sondern weil sie meistens nicht gut genug waren. So nehme ich die Realität wahr. Wer Lust hat, etwa für die letzten 15 Jahre eine Liste der FC-„Talente“ aufzustellen und dann zu schauen, was aus den Jungs denn sportlich geworden ist, der wird sehen, dass nur ganz, ganz wenige in der BL gelandet sind (beim FC oder anderswo) und die allermeisten irgendwo in Liga 2, 3 oder 4 oder irgendwo im leistungssportlichen Nirgendwo unterwegs waren oder sind. Oder anders formuliert: Können Sie sich vorstellen, dass eine Mannschaft mit Spielern, die in Deutschland ausgebildet worden sind, so eine Heldentat wie die Jungs vom FC Liverpool verbringen könnte, Jose? Die dazu nötigen „deutschen Tugenden“ stehen uns in diesen Jahren leider nicht zur Verfügung. Die haben andere.
          Trainer: Ich gehöre nun wirklich zu den Fans, die Peter Stöger in seiner letzten FC-Saison kritisiert haben und sich gewünscht hätten, dass dieser verdiente Trainer in seiner letzten Spielzeit früher entlassen worden wäre (was der Vorstand aus Uneinigkeit und Angst vor Medien und Fans nicht gemacht hat). Aber auf jeden Fall war Stöger ein Trainer, von dem außer Frage steht, dass er Profimannschaften erfolgreich trainieren kann. Das hat er bei Austria gezeigt, beim FC und in Dortmund. Die drei Trainer, die nach ihm kamen, waren im Profifußball unerfahren (Ruthenbeck, Pawlak) oder wenig erfahren (Anfang). Mir ist klar, dass der FC keinen der internationalen Spitzentrainer bekommen wird (und auch nicht holen sollte), aber ich verstehe nicht, dass sich ein so großer Verein wie der FC damit begnügen sollte, sich Trainer – wie die oben genannten – zu holen, deren Verpflichtung ein gewagtes Experiment mit ungewissem Ausgang darstellte und darstellt. Ich möchte, dass unsere Mannschaft einen Trainer bekommt, der Erfahrung in der 1. BL oder in vergleichbaren ausländischen Ligen hat und dem man zutrauen kann, ein Profiteam mit schwierigen Charakteren (unsere Jungs sind leider so!) in den Griff zu kriegen und zu führen. Ich möchte keinen Pawlak und auch keinen Beierlorzer, sondern einen gestandenen Profitrainer wie zum Beispiel Hecking oder Labbadia oder wen sonst immer (auch wenn wir Kölner beide nicht leiden können). Und wenn es gar nicht anders geht, meinetwegen auch Peter Stöger, aber bitte keinen Trainer aus der dritten oder vierten Reihe. Wir sind ein großer Verein und wollen auch in der BL eine gute Rolle spielen! Kein siebter Abstieg!
          Armin Veh: Ich höre immer wieder: „Ich kann den Mann nicht leiden!“ Als ob das wichtig wäre! Von meinen Dortmunder Freunden höre ich, dass dort viele Jürgen Klopp wegen seines Verhaltens nicht leiden können (wovon man in unseren Medien nichts hört). Ist das denn wichtig? Jürgen Klopp weiß, wie das geht, mit dem Trainer-Beruf. Darauf kommt es an. Und wenn ich dann höre, was Armin Veh alles so vorgeworfen wird: Er habe Markus Anfang als Trainer geholt. Was für ein Fehler! Stimmt aber nicht. Anfang wurde von Werner Spinner zu den Geissböcken geholt. Als Armin Veh kam, war das schon entschieden. Dann höre ich immer wieder, dass Veh dem Trainer in seine Arbeit hineinredet, was nicht anginge. Ich will doch hoffen, dass Veh das tut! Wozu brauchen wir denn solch einen erfahrenen Profi als Sportgeschäftsführer? Die Verträge unterschreiben für die Spieler, die sich der gerade tätige Trainer gewünscht hat, das kann auch Alexander Wehrle. Trainer kommen und gehen, was auch der Grund ist, dass sie eben nicht die Zusammenstellung des Kaders entscheiden sollten, sondern der Sportgeschäftsführer bzw. er und die anderen in der Führungsetage, die etwas von Fußball verstehen. Veh hat in diesen Tagen gesagt: „Ich hole keinen Spieler, den der Trainer nicht will!“. Das würde ja auch keinen Sinn machen. Aber Veh ist es eben, der die Spieler holt, nicht der gerade aktuelle Trainer. Und so ist es auch richtig und so arbeiten auch die Vereine, die auf eine lange erfolgreiche Fußballgeschichte zurückblicken können. Oder glauben Sie, Jose, dass bei den Bayern Kovac entscheidet, welche Spieler neu verpflichtet werden oder Favre beim BVB? Beim FC scheinen es sich manche so vorzustellen, dass Pawlak den Kader zusammenstellen soll und Veh dazu den Grüß-Gott-Onkel macht. So geht aber nicht. Der von Veh zusammengestellte Kader ist übrigens weit besser, als die vielen, die ihn hier dauernd schlechtreden. Das Problem war in dieser Saison nicht die Qualität der Spieler, sondern dass Anfang sie hat ein System bzw. Systeme spielen lassen, die seiner „Philosophie“ entsprachen, aber für die die dafür notwendigen Spieler nicht vorhanden waren. Meine Bitte: Lasst Veh in Ruhe arbeiten und in Ruhe die neue Saison vorbereiten.
          Habe ich mich jetzt deutlicher ausgedrückt, Jose?

          • Dieter Steinweg says:

            Danke Herr Lenz. Das kann ich nur unterschreiben. Hierwird schon wieder alles schlecht geredet, obwohl die Saison noch nicht begonnen hat.

            Lasst Veh in Ruhe arbeiten. Punkt.

    • Huey L. says:

      Ich sehe es bei den Nachwuchsspielern anders. Wann und wo sollen sie denn vorspielen? Nichts gegen Bader, Schmitz oder Hauptmann, aber hätte man solche Spieler nicht auch mit gutem Scouting in der Umgebung oder in der eigenen Nachwuchsabteilung finden/ ausbilden können?
      Wenn man den Gerüchten Glauben schenken soll und jetzt ein Fürther Spieler (der zudem noch eine Ablöse kosten würde) als Backup für unsere Stürmer und als Spieler für die U21 verpflichtet wird/ würde, welches Signal hat das für einen Nachwuchsspieler wie zum Beispiel Churlinov?
      Man hat jetzt 1 Jahr ungenutzt verstreichen lassen, um jungen Spielern eine Chance zu geben.
      Die Signale, die da abgegeben wurden und auch jetzt wieder abgegeben werden, lassen Talente bestimmt nicht ans Geißbockheim eilen oder dort eine Perspektive sehen.
      Ein achtzehnjähriger Podolski wäre auch in dieser Saison nicht zu Profieinsätzen gekommen, hätte lediglich bei der U21 gespielt und wäre im besten Fall verliehen worden. Gut, dass Marcel Koller damals den Mut hatte, ihn zu bringen. Heutzutage hätte Poldi diese Chance nicht mehr und das ist das Absurde. Da müssen wir wieder ansetzen, um auch für andere Talente als Verein wieder attraktiv zu werden.

      • FelixH says:

        Inwiefern siehst du das jetzt anders als Jose und ich?
        Der FC hat ein super NLZ. siehe U19 & U17, aber wenn man den Kader vollstopft mit Gallobern des Jahres, die die Hand aufhalten, dann können die Jungs niemals mit Selbstvertrauen Fußball spielen. Wir reden da nicht von Hauptmanns, Schmitzs oder Koziellos, sondern von Narteys, Katterbachs, Churlinov und Özcans.

        Das ist ein feiner Unterschied. Es gibt genug interne Lösungen für unsere Planstellen. Das gilt übrigens auch für die LV Position (Handwerker) oder den Trainer (Pawlack), diese Leute zerreissen sich für den FC und sind zudem nicht schlechter oder besser als Externe Talente, Spieler, Trainer oder Funktionäre. Man muss diesen Leuten nur die Chance geben.

        Außerdem sind die günstiger

        • Huey L. says:

          Ich sehe das nicht anders als ihr, mein Beirtrag bezog sich auf den Beitrag von Karl Heinz Lenz, den ich sehr schätze. Nur die „Nachwuchsproblematik“ sehe ich etwas anders als er. Darauf bezieht sich mein Kommentar. Nicht auf eure Kommentare.

          • FelixH says:

            Sorry, der Kommentar von Herrn Lenz wurde mir erst später angezeigt.
            Dem Ganzen kann ich auch nicht zustimmen. Die Durchlassungsquote spricht eher noch für altes Denken in den Vereinsstrukturen, oder wie Ralf Rangnick sagt: sorgen Strategie älterer Spieler dafür, das junge Spieler evtl nicht den bevorzugten Einsatz in der 1. Elf erhalten…
            Würde sich auch auf den Fc übertragen lassen.
            Wer das inhaltlich näher erläutert bekommen will, sollte sich folgendes Video anschauen.

  15. Huey L. says:

    Ich hab eben schon in einem anderen Bericht geschrieben, dass ich weder was zu den Qualitäten/ Qualifikationen von Beierlorzer, noch von Pawlack was fachlich fundiertes sagen kann. Ich hab neulich schon einmal geschrieben, dass ich ein Befürworter von Hannes Wolf gewesen wäre, bevor er zum HSV ging, da er für mich – wie auch für viele andere hier im Forum- DER Trainer war. Vielleicht ist er es immer noch und die Mannschaft des HSV ist untrainierbar? Dafür fehlen uns schlicht die fundierten Einblicke. Diese sollten aber unbedingt die „Fachleute“ haben, die dafür geholt wurden und gut bezahlt werden. Es bringt jetzt weder etwas, den einen Trainer in den Himmel zu loben, noch den anderen auf Grund einer Meldung der Bild schon vorzuverurteilen.
    Nicht falsch verstehen, ich fände Pawlack als Lösung auch super, aber mir fehlt der Einblick und nur nochmal drauf hingewiesen, ich fand/finde Wolf auch gut.
    Ob man Veh aber völlig freie Hand lassen sollte ist mehr als fragwürdig. Bei Spielertransfers und Trainern würde ich -ebenfalls wieder aus dem Bauchgefühl heraus- unbedingt auf Jörg Jakobs, zumindest als Kontrollinstanz vertrauen, den man in meinen Augen übrigens auch viel stärker wieder ins operative Geschäft einbeziehen sollte!

  16. Oscar F says:

    Da hätte ich doch lieber Christoph Daum oder Peter Stöger zurück.
    Oder Herr Veh macht es einfach selbst, als Manager nach englischem Vorbild. Von demokratischer Vereinsführung hält er ja eh nicht so viel. Aber jetzt mal im Ernst: Ich bin entweder für einen jungen, vielversprechenden Trainer, der aber schon Bundesliga ERFAHRUNG besitzt, oder einen alten Hasen, der in der Bundesliga schon alles gesehen hat. Nach den letzten 2 Jahren ist bei mir das Sicherheitsbedürfnis enorm gestiegen. Aber vielleicht hilft auch eine Entscheidung mit Eiern, und ein Trainer der noch keine Buli Erfahrung hat, startet bei uns durch.

  17. Tom51427 says:

    Nun, eine so wichtige Personalie muss ja auf verschiedenen Ebenen die Entscheider überzeugen. Der zukünftige Trainer muss als ein Mosaiksteinchen zu der sportlichen Vereinsstrategie passen – da schon mal blöd: im sportlichen Segment ist diese seit der Ära Veh offenbar schlichtweg nicht vorhanden. Der FC steht für nix auf dem Platz.
    Dann sollte der geeignete Kandidat sinnvollerweise am Ende eines sehr sorgfältigen Auswahlverfahren stehen, in dem jeweils die persönliche Spielphilosophie, die Art der Mitarbeiterführung (hat man bei Anfang wohl vergessen) sowie die persönlichen Skills (wie geht er z.B. mit konstruktiver Kritik um? ist er in der Lage, sich auf neue Situationen einzustellen? Lernt er schnell? „inGame Coaching“? Wie nachhaltig motiviert er die Spieler? Welche Werte transportiert er selbst als Person?) gecheckt werden. Muss ja nun alles seeehr schnell gegangen sein (bzw. hat dieses überhaupt stattgefunden?)
    Schließlich sollte eine so wichtige Verpflichtung nicht zuletzt auf die Wirtschaftlichkeit hin geprüft werden. Ich könnte z.B. nachvollziehen, wenn der Geschäftsführer Sport eine ganz besondere Spielidee (ein Scherz – ist hier von Veh nicht zu erwarten)) nachhaltig installieren möchte, welche ausschließlich durch eine kleine Anzahl von besonderen Trainern umgesetzt werden kann. Dann wäre auch eine Ablöse mit Blick auf die Zukunft sinnvoll.
    Aber -sorry: all das kann ich hier überhaupt nicht erkennen. Kein aufwendiger Recruting Prozess, um den Geeignetsten zu finden (dazu hätte übrigens auch Pawlak gehören können). Keine offene und ehrliche Kommunikation mit dem derzeitigen Amtsinhaber (Pawlak muss sich nach den gegebenen Interviews der letzten Tage komplett veralbert vorkommen, weil er eine reelle Chance tatsächlich niemals hatte) und vor allem kein erkennbares Alleinstellungsmerkmal für Herrn Beierlorzer, welches ihn von allen anderen möglichen Optionen unterscheidet. Außer: kennt Aehlig aus der Vergangenheit (dessen geschultes Adlerauge hat ja schon Schmitz als potentiellen Erstliga Verteidiger erkannt – also alles gut).
    Wenn dies nun dem GA ohne weitere kritische Fragen so ausreicht, sagt dies leider sehr viel Negatives über das Überwachungsgremium als Solches aus und erklärt eventuell auch, warum dieser Verein immer wieder neue Rückschläge erleiden muss…

  18. udo schmidt says:

    Mein Traum:
    AV schlägt Beierlorzer dem Gem.Ausschuß vor,bekommt aber wegen der fälligen Ablöse keine Zustimmung.Daraufhin wirft AV hin und wir stehen ohne GF Sport und Präsident da. Pawlak übernimmt als Trainer bis zur Vorstand und danach GF neu besetzt sind.Jakobs und Schmid machen die Kaderplanung für die neue Saison.
    Leider kündigt auch Wehrle ,so daß der bis dato schöne Traum einen faden Beigeschmack erhält.
    Man darf ja noch träumen.

    • Super Held says:

      Genau hierauf hoffe ich auch. Dieses scheiß geklüngel. Sollte Veh dies so wollen, hoffe ich dass es genau wie hier beschrieben kommt. Mit Ausnahme von Wehrle, dem einzigen Profi in der Führungsetage des FC. Alex bitte bleib, wir brauchen Dich. Nimm die Zügel in die Hand und führe.

      • major says:

        Also bei „Zügel“ und „führe“ habe ich irgendwie eine SM-Ledertante im Kopf, aber das ist natürlich mein Problem :)

        Ich weiß gar nicht, ob Wehrle WIRKLICH so legendär ist, wie er gerne auf einen Sockel gestellt wird. Wenn man sich darüber aufregt, daß man sich einen Trainer mit 2,5 Millionen Jahresgehalt nicht leisten könne, kann es mit der Kasse auch nicht allzu weit her sein. Die Bemühungen, Altlasten loszuwerden (oder gar nicht erst einzugehen) sind überschaubar.
        Es läuft es jetzt wohl gerade mal normal, aber nicht überperformant. Das sollte man aber eben nicht an den Fürsten messen, die vorher die Kohle mit beiden Händen rausgeworfen haben, um ihre Posten zu retten.

        Um auf das Führen zurück zu kommen: Ich möchte keinen Führer Wehrle. Es ist ein Fußball- und kein Sparkästchenverein.

  19. Tom51427 says:

    Alex bitte bleib, wir brauchen Dich. Nimm die Zügel in die Hand und führe.

    Bitte nicht!
    Genau das hat er in den letzten zwei Jahren zu sehr getan und sich dabei zunehmend auf Themenfeldern bewegt, auf denen er absolut nichts zu suchen hatte. Wenn er sich wieder ausschließlich auf seine wirtschaftliche Kernkompetenz beschränkt, ist er sicher ein wichtiges Mitglied auch einer zukünftigen Führungsmannschaft. Ansonsten würde ich auch ihm keine Träne nachweinen.

  20. Klaus Thelen says:

    Übrigens, wie ich gelesen habe, wäre doch auch der Huub Stevens noch frei. Aber im Ernst: Mittlerweile muss sogar ich darüber kotzen, was der Herr Veh sich so erlaubt. Wenn es denn stimmen sollte! Schaurig!
    Jacques

  21. Geisbock Renner says:

    Ist schon oft drüber geschrieben worden. Der FC braucht ganz dringend einen Sportbeirat. Exfussballer die wissen, welche Jungs,Trainer, der Club braucht. Keinen Augsburger, der all seine Freunde einläd, damit diese Herren sich auch noch die Taschen voll machen.

    • Tom51427 says:

      Noch ein Gremium? Nein. Ein guter Geschäftsführer Sport, der in der Lage ist sein Scouting nicht ausschließlich von seinem eigenen Notizbuch, Kicker Rangliste und Bildzeitung abhängig zu machen, reicht völlig aus.

  22. Holger says:

    Wie schön, dass sich hier so viele Fans finden die eine Meinung vertreten.
    Nein zu Beierlorzer.
    Leute, keiner kennt ihn, keiner kann ihn beurteilen.
    Wartet mal ab ob es nicht doch eine Ente ist :-)
    Ich hoffe auf einen fetten Sieg am Sonntag und dann steigen die Aktien für Pawlak !
    Ball flach halten

  23. Peter Josef says:

    Nichts gegen Beierlorzer. Ich kann ihn nicht beurteilen. Aber besser wäre es, keine Ablöse für einen Trainer zu bezahlen: Im Sommer kriegen wir den Kovac ablösefrei. Und der weiß, wie man mit einer langsamen IV bestehen kann.

  24. Holger says:

    Ok, nun scheint es wirklich so zu kommen……der 1.FC Köln zahlt mal wieder eine Ablösesumme für einen Trainer und wahrscheinlich wird der Interimscoach am Sonntag die Mannschaft des zukünftigen Coach zerlegen :-)
    Wowwww, dieser Verein ist immer wieder für Überraschungen gut.
    Heftig Heftig!
    Da keimt die Hoffnung nach der Ära Anfang wieder auf, schon kommt jemand mit dem Vorschlaghammer vorbei :-(
    Na wenn das mal gut geht, kenne den Trainer zwar nicht, habe mir auch nicht wirklich viele Spiele von Regensburg angeschaut, aber ich hab trotzdem kein so richtig gutes Gefühl bei dem Thema, sorry :-(
    Ich hoffe wirklich, er würde intern keine Zustimmung erhalten

  25. Geissbock60 says:

    Kommt doch alle mal ein wenig runter…
    Wir steigen auf mit großen Punktevorsprung.
    Habe schon mal geschrieben, dass die Truppe gar nicht mal so
    schlecht ist, wie Sie hier gemacht wird. Es lag und liegt am
    Trainer die Spieler zu motivieren und auch die richtige Position für Sie zu finden. Das hat Anfang von Anfang an nicht hingekriegt und Pawlak+Schmid hat es am Montag gezeigt, wie es funktionieren kann. Einige haben mit Sicherheit hohes Potential um auch in der 1.Liga zu bestehen und sich dort auch weiter zu entwickeln (Koziello,Öczan etc.) Bei J.Horn ist meiner Meinung nach Hopfen und Malz verloren, weil er einfach nicht WILL.
    Über A. Beierlorzer kann man ja nicht viel sagen…aber sollen wir jetzt schon den Stab über ihn brechen??? Wäre mir auf jeden Fall lieber als Hecking und andere genannte… Es ist ja noch nichts entschieden und ich hoffe darauf, dass Veh auf des Volkes Stimme hört und Pawlak (nachdem er die nächsten 2 Spiele gewinnt und das Team auch spielerisch überzeugt) eine verdiente Chance gibt. Er hat 2x eine tote Mannschaft wieder zum Leben erweckt und denen Spielkultur, Kampfgeist usw. eingehaucht. Ebenso Spieler wie Cello wieder stark gemacht….
    A.V. bitte das Geld nicht an Regensburg verschenken, sondern klug und weise für einen guten 6er investieren.
    Und nochmal, falls sich der Verein doch für Beierlorzer entscheidet, sollten wir das alle (die denken sich auch etwas dabei…) akzeptieren und ihm auch eine faire Chance einräumen…
    In diesem Sinne.

    • Gerd Mrosk says:

      Gut geschrieben Geissbock 60 Ruhe bewahre,Vertrauen schenken ,Hoffnung haben dürfen,auch wenn einem die ein-oder andere Nase nicht passt,sei es die von Veh oder dem bald verpflichteten Trainer,egal wie er heisst dann.

  26. Gerd Mrosk says:

    Tja Leute,wenn es denn Beierlorzer wird…Der Trainer der Herzen ist Pawlak…einer den vor ein paar Tagen von uns noch keiner beachtet hat.Der Geschäftsführer Sport ist meines Wissens Armin Veh.Er wird höchstwahrscheinlich gut dafür bezahlt jetzt dem Verein einen Trainer präsentieren zu müssen.Jetzt spekulieren hier einige,was Veh aus dieser Situation macht,aus seiner Machtposition.Vllt sollten wir Veh daran messen ,was er in den nächsten 3 Monaten macht,ob er einen adäquaten Trainer verpflichtet mit dem er seine /unsere Neuverpflichtungen/Abgänge kommuniziert.So viele ungelegte Eier kurz nach Ostern muss man nicht bewerten.JETZT zählt und dann erst sollte man Veh hinterfragen ,wenn es Kritikpunkte gibt. Ich z.B. überbewerte die Aussage Vehs nicht,das man alle Spieler auch für die 1.Liga so verpflichtet hätte.

  27. Holger says:

    Befürchte es geht dem FC bei den talentierten Trainern bald genauso wie mit dem talentierten Nachwuchs Spielern, sie verlassen den Verein.
    Ein Pawlak der aus einer Truppe die in der Hinrunde absolut am Boden war, den Tabellenführer der Rückrunde macht….der womöglich als Interimscoach seine 3 Spiele gewinnt…..der wird anderen Vereinen auch auffallen und dann bestimmt nicht lange in der 4. Liga bleiben.
    Der FC „Spürbar anders“ :-(

  28. Norbert Rosenbaum says:

    Vermutlich nässen sich jetzt 18 Erstligisten ein, whow, der FC holt den Beierlorzer, den wollten wir doch haben, der rockt doch mit den, ähhh, na, sag schon, mit den, ich komm nicht drauf, gerade die Liga. Wie? Die Dingsda, die rocken nicht, warum müssen die Kölner den den jetzt haben? Weil er Ablöse kostet und keine Erstligaerfahrung hat? Eines muß man dem FC lassen, er ist absolut lernresistent. Ist mal wieder einer der Momente, an denen ich mich frage warum ich diesem Club seit mehr als 50 Jahren hinterherrenne.

  29. Michael H says:

    Danke, Herr Lenz. Mal wieder ein fundierter Kommentar, dem wenig hinzuzufügen ist.

    Zu der Jugendproblematik: ich kann ihnen da leider nur zustimmen. Ich habe mich mal beruflich ausführlicher mit dem Leiter der Liverpool Academy unterhalten und was Sie hier schreiben ist vollkommen richtig.

    Das Problem ist, dass die meisten Kommentatoren hier und „aktive“ Fans im Allgemeinen den handelnden Menschen ihre Fähigkeiten komplett absprechen. Mag sein, dass es hier den ein oder anderen tatsächlichen Experten in den Kommentaren gibt, aber es ist ein Unding, bspw. Veh seinen Fußballsachverstand abzusprechen. Man mag ihn persönlich nicht mögen, aber sich einzubinden, die Trainerfrage in ihrer Gesamtheit ähnlich gut einschätzen zu können, ist für die meisten hier schlicht eine maßlose Überschätzung ihrer Fähigkeiten und Expertise.

    Ich kenne AB gar nicht. Pawlak hat auf mich einen guten Eindruck gemacht, aber anstatt ihn zu verheitzen sehe ich ihn lieber in ein paar Jahren als Cheftrainer – falls er sich bis dahin gut entwickelt.

    Und wie schon ein anderer Kommentatoren schrieb: die haben alle die gleiche Lizenz. Den Unterschied macht die Persönlichkeit und die Menschenführung. Anfang war ein Fehlgriff – einer von vielen vom Vorstand.

    Wer auch immer Cheftrainer wird, Veh wird sich seine Gedanken gemacht haben. Ob das auch für viele – nicht alle – der Kommentatoren hier gilt? Eher nicht.

    • Jose Mourinho says:

      Ich fasse mal zusammen: Veh als Fehlgriff einzustufen, geht gar nicht, weil Normalsterblichen dazu die Expertise und Fähigkeiten fehlen. Sie wiederum können Anfang in einem noch etwas kürzerem Zeitraum natürlich schon und sehr absolut als Fehlgriff einordnen. Noch dazu halten Sie sich selbst für so kompetent, die Meinung vieler Anderer als falsch abzutun und den Kommentar von Herrn Lenz als „vollkommen richtig“ abzusegnen, weil (!) Sie mal einen längeren Klönschnack mit einem Experten von der Insel hatten. Um das Bild abzurunden, enden Sie dann noch damit, Ihre eigene schlaue Frage nach den Reflexionsfähigkeiten der anderen Foristen abschlägig zu bescheiden. Fazit: Nachvollziehbar, wenn Sie dann kurze Zeit später als Großkotz geoutet werden.

  30. Sascha Evers says:

    Das Ding wird so laufen. AV holt Beierlorzer. Gerade noch rechtzeitig verhindert unser glorreiches Gremium den Trainer. Darauf schmeisst AV hin, weil er ja dann keine Rückendeckung mehr hat und nicht verstanden wird. Dann endlich machen wir einen Neu Anfang mit Pawlak. Wobei das Wort Neu Anfang man ja auch in diesen Tagen missverstehen könnte…. Im Ernst: Entscheidung wäre fatal, denn dieses Medium hat ja gerade berichtet wie knapp die Kassen sind und das es eigentlich keine grossen Spielräume für Neuverpflichtungen gibt. Wir geben das Geld lieber für Sportvorstände und Trainer aus. Ich kann das noch nicht glauben. Ansonsten spreche ich AC jegliche Kompetenz ab. Dann war am Montag sicher mein letzes Spiel was ich mir für lange Zeit ansehen werde. Es gibt soviele arbeitslose Trainer auf dem Markt und wir sollen im Ernst ne Ablöse zahlen? Einfach nur noch krank. Aber haben ja alle hier schin so gut beschrieben

  31. Jose Mourinho says:

    Danke für die ausführlichen Erwägungen, Herr Lenz. Ich kann das alles nachvollziehen und respektiere auch diese, sachlich vorgetragene Meinung. So ist Diskussion. Ich stimme aber nach wie vor kaum zu.
    Die Talente: Jeder Spieler war mal ein Talent. Irgendwann muss man irgendwo anfangen. Das NLZ ist ein professionell betriebene Einrichtung mit entsprechend ausgebildetem Personal. Und irgendwann muss auch der Sprung zu den Profis kommen. Sicher gibt es auch bei den Talenten schon rangezüchtete Diven. Natürlich schaffen es bei den vielen, die es versuchen, auch etliche nicht. Das ist systemimmanent. Aber wenn es nur alle 2-3 Jahre einer packt, dann kann das in der heutigen Zeit einen Marktwert von 25-30 Millionen generieren. Doch dafür muss man denen auch Chancen geben und wann, wenn nicht in sportlich bedeutungslosen aber dennoch im Pflichtspielbetrieb stattfindenden Spielen, sollten diese Chancen drin sein? Was haben wir davon, wenn jetzt Lehmann oder Sobiech oder Kessler spielen? Die werden sicher keine Wahnsinnsentwicklung mehr nehmen oder Werte schaffen. Im Übrigen war D bis vor kurzem noch Weltmeister, die U21 wurde 2017 Europameister. Und das Gros dieser Spieler wurde im deutschen System ausgebildet. Ich weiss also nicht, wie man darauf kommt, dass die deutschen Talente nicht konkurrenzfähig sein sollten. Und zum Schluss zu Liverpool: das ist eine international besetzte Truppe und sagt meiner Meinung nach wenig über Talentförderung allgemein aus. Dennoch war auch dort mit J.Matip ein deutsches Ex-Talent dabei, der bei Schalke seine Chance bekommen, sich entwickelt und dann auf die Insel gewechselt ist.
    Der Trainer: Angenommen alle Vereine setzen auf erfahrene 1.Ligatrainer – wo sollen die denn herkommen? Irgendwann muss man auch neuen Gesichtern die Möglichkeit geben, ein 1.Ligatrainer zu werden. Der Effzeh ist, auch wenn wir uns das alle wünschen würden, kein großer Club in diesem Sinne mehr, als das hier wirkliche Granatentrainer anfangen würden. Man kann halt Bruno oder Gisdol oder solche Konsorten haben, die nirgendwo langfristig gearbeitet oder gar langfristig Erfolg hatten. Aber was bringt das. Ich glaube auch nicht, dass man nur schwierige Charakter führen kann, wenn man das schon bei 4 anderen Vereinen mehr oder weniger erfolgreich vorher versucht hat. Ich weiss natürlich nicht, ob AP kurz- oder langfristig Erfolg haben würde. Aber das ist bei doch bei den gestandenen Trainern auch nicht der Fall. AP kann aber offensichtlich ein Team führen, kennt den Verein und man kennt ihn, er hat schnell Zugriff auf die Truppe bekommen und mit Manni Schmid doch auch Erfahrung an seiner Seite. Das alles klingt für mich als das wesentlich attraktive Gesamtpaket im Vergleich zu einem Wandertrainer.
    Veh: Hier hat Tom neulich eigentlich schon alles gesagt, was man dazu sagen kann. Ich gebe Ihnen grundsätzlich Recht, was die Aufgabe und Komepetenz eines GF Sport ist. Natürlich stellt der den Kader zusammen und ich will beileibe nicht, dass das der Trainer alleine macht. Es geht eher darum, dass Veh beim Effzeh bislang nichts mich überzeugendes auf die Beine gestellt hat. Angefangen von langsamenen, alten Spielern mit ellenlangen Verträgen über miese Aufstellung des Scoutings (haben wir überhaupt noch welche, wo der Manni nun Trainer ist); eine schlechte Außendarstellung („ich möchte hier nichts sagen“, aber dann drücke ich meinem Extrainer doch die grobe Kelle in der Öffentlichkeit) oder die öffentliche und nicht interne Herangehensweise im Zusammenhang mit seinem damaligen Präsidenten Spinner; die Vetternwirtschaft mit alten Spezis von sich oder Ählig, der Tausch eines erfolgreichen gegen einen weniger erfolgreichen Torwarttrainer und und und. Das wird für den Club kein gutes Ende nehmen. Ich weiss auch nicht, ob er Anfang damals nicht wollte aber wenn er doch so viele Defizite gesehen hat, hätte er viel eher handeln müssen und nicht genau dann, wenn der Aufstieg nur noch Formsache ist, denn dann trenne ich mich sauber nach der Saison. Das wäre aber dann eben nicht die Egoshow, die der Herr Veh so gerne veranstaltet.

  32. Gerd Mrosk says:

    Bin da auch eher bei dir als bei Karl Heinz diesmal.Ich drücks mal moderat aus.Veh macht eine sehr unglückliche unsichere Figur in seinem neuen Tätigkeitsbereich.Sein Ding scheint die Kooperation nicht.Das ist faktisch nicht wegzudiskutieren.Veh muss hier,jetzt und gleich liefern,in voller Konsequenz was sein Status hergibt und was er für Möglichkeiten bietet.Natürlich wird da gerade weil er Neuland betritt argwöhnisch drauf geschaut.Aber da bin ich ganz bei Dieter,man kann doch nicht schon vor der kommenden Saison das Kind in den Brunnen werfen.Das ist Aktionismus und nicht zuletzt Schwarzmalerei

  33. Franz-Josef Pesch says:

    Ich denke das Veh in Köln keine Zukunft hat. Warum gibt man Pawlak in den letzten beiden Spielen nicht die Chance zu zeigen ob und wie sich das Spiel taktisch verändert hat. Die
    Meldung mit Beierlorzer in die neue Saison zubgehen finde ich einfach zu voreilig. Man sollte diesem sympathischen und angeblich sehr talentierten Trainer die Möglichkeit geben sein Können zu zeigen. Noch eins, sollte Beierlorzer als Trainer verpflichtet und nach der Hälfte der Saison wegen Erfogslosigkeit entlassen werden, dann schiebt den Sportdirektor ganz ganz schnell, hinterher. Appr……was sagen eigentlich unsere Vorsitzenden zu dieser Meldung ??? sie glänzen durch Sprachlosiigkeit. Abgetaucht nennt man so etwas, einfach erbärmlich !!

    • Tom51427 says:

      der ist mal richtig gut:-)

      Toni Schumacher und Markus Ritterbach kommunizieren nicht mit der Presse und sind handlungsfähig. Was wohl die Bild Zeitung und Duz-Freund Lußem vom Kicker zu dieser These sagen?:-)

      Ernsthaft: Weder Toni Schumacher, noch Markus Ritterbach sind in der Lage, operative oder gar strategische Entscheidungen zu treffen. Die treibende und professionelle Kraft war immer Werner Spinner (leider zum Ende hin mit einer unguten Persönlichkeitsentwicklung). Deshalb sind -seit dem Weggang von Herrn Spinner- die beiden Geschäftsführer völlig autark unterwegs. Und dies ist im Übrigen nicht Herrn Stefan Müller-Römer anzulasten.

      Herr Haubrichs vom Express ist in der Tat nah dran:
      Schon seit einigen Wochen geisterte sein Name am Geißbockheim herum, und womöglich waren sich Sportchef Armin Veh und der für die Finanzen zuständige Geschäftsführer Alexander Wehrle schon länger einig, dass man Beierlorzer wollte.

      • major says:

        Der Herr Müller-Römer ist auch kein Kommunikationsprofi, außer, es geht um die eigene Sache. Die Vorstandsvergütung lag ihm dabei wohl so am Herzen wie den beiden anderen Kreaturen, denn für die paar Monate wollte er auf die 30 Silberlinge nicht verzichten wie das Spinner tat. Dass das auch noch als Pressemitteilung über die Vereinsseite geht..puh…

        Davon abgesehen, daß Amateur Müller-Römer nach eigener Aussage auch die Kaderplanung mitgestaltet und sich danach wieder in den Mitgliederrat verabschiedet, wo ihm seine Kumpels den Platz warmhalten. Da kann er dann gegen seine eigenen Entscheidungen den Heckenschützen machen.

        Müller-Römer und seine Gremien sind keine Heilung für den FC, sondern ein Teil der Krankheit.

        • Bockerer says:

          Ging das nicht irgendwie auf die Kappe des Vorstandes, insbesondere des Herrn Spinner, mehr Demokratie beim FC einzuführen – also diesen Mitgliederrat ins Leben zu rufen? Nachdem etliche es eingefordert haben. So oder so ähnlich…?
          Jedenfalls gibts jetzt diesen Rat mit diversen Befugnissen. Alle die da drin sitzen wurden auf der MV ordentlich gewählt.
          Warum jetzt also motzen? Wer das eine will, muss das andere mögen. Und wer dagegen war, wurde entweder überstimmt oder war nicht anwesend. Hach, diese Demokratie… :-(

  34. major says:

    Witzig, wie die PR-Abteilung des FC gerade meldet „Pawlak und Schmid: Die Chemie stimmt“.

    Und übernächste Woche dann: Ihr seid sooooo toll..hach……übrigens: packt Eure Sachen, wir haben einen neuen Trainer.

    Man kann jeden Ex-Trainer nur beglückwünschen, daß er nicht mehr für diese Pharisäer arbeitet.

  35. Horst Simon says:

    Warum müssen eigentlich Trainer, welche noch nicht in der 1. Bundesliga gearbeitet haben, mit langfristigen Verträgen ausgestattet werden. Es gibt nur 18 Arbeitsplätze aber sehr viele Trainer, die unbedingt einen dieser Arbeitsplätze haben möchten. Man sollte zunächst Verträge für ein Jahr abschließen mit der Option, bei Erhalt der Klasse zu verlängern. Das sollte natürlich auch für die mitgebrachten Co Trainer gelten.

    • Bockerer says:

      Gute Frage! Wär ich auch dafür! Aber vielleicht kommt dann keiner mehr bzw. nur die, die keiner will….
      Tja, und warum zahlt man heutzutage Ablöse für einen Trainer? Weil es wohl alles nur noch ein Geschäft ist und es um viel Kohle geht….aber das wissen ja alle. Und regen uns trotzdem immer so schön auf.

  36. JuppZupp says:

    Ein Trainer der gerade mal auf einen Punkteschnitt von ca. 1,4 in Liga 2. kommt soll uns nun helfen oder was?
    Die hälfte der zeit war er auch noch bei Ratten Ball, na toll, mir fällt dazu nur ein: ARMIN GEH, aber möglichst schnell und weit weg. Der Typ weiß doch am Morgen nicht mehr was er abends gesagt hat, von wegen „Erfahrung in der 1. Liga“, erinnert irgendwie an Adenauer „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. Es wird wohl gründlich in die Hose gehen.

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