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Konkurrenz strauchelt weiter: Mit einem Sieg ist der FC durch

Obwohl der 1. FC Köln aus den letzten vier Spielen nur zwei Punkte geholt hat, stehen sie nach vor wie unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz. Durch die erneuten Patzer des SC Paderborn und des Hamburger SV können die Kölner den Aufstieg am Montag gegen Greuther Fürth perfekt machen. 

Köln – In dieser Saison streiten sich die Mannschaften in der Zweiten Liga fast schon darum, am Ende der Saison nicht auf einem Aufstiegsplatz zu stehen. In den letzten vier Partien hat der 1. FC Köln gleich mehrere Einladungen an seine Konkurrenten verschickt, wieder an die Tabellenspitze heranzurücken. Doch obwohl der FC seit vier Spielen auf einen Sieg wartet, werden die benötigten Punkte zum Aufstieg immer weniger.

So hat es am Freitagabend der SC Paderborn verpasst, seinen zweiten Tabellenplatz über den Spieltag hin zu verteidigen bzw. seinen Vorsprung auszubauen. Nach zuletzt 16 Punkten aus sechs Spielen unterlagen die Paderborner im Ostwestfalen-Derby bei Arminia Bielefeld mit 0:2. Damit bleibt der Vorsprung des FC auf den SCP schon vor dem eigenen Spiel gegen Greuther Fürth bei fünf Punkten.

Hamburger SV lässt sich aus eigenem Stadion schießen

Beim Hamburger SV hält die Krise unterdessen weiter Einzug. Gegen den FC Ingolstadt konnten die Hanseaten schon zum siebten Mal in Folge nicht gewinnen. Gegen die abstiegsbedrohten Schanzer gab es die vierte Niederlage seit dem Derby gegen St. Pauli im März. Mit 0:3 ließen sich die Hamburger sogar aus dem eigenen Stadion schießen und zogen damit den kompletten Unmut der Anhängerschaft auf sich. Damit kann der HSV die Kölner in der Theorie schon nicht mehr einholen. Bei sechs Punkten Rückstand müssten die Hamburger in zwei Spielen über 30 Treffer aufholen.

Aufstieg und Zweitligameisterschaft gleichzeitig?

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der 1. FC Köln am Montagabend mit einem Sieg bei Greuther Fürth sicher die Rückkehr in die Bundesliga perfekt machen könnte. Sollte am Sonntag auch Union bei Darmstadt 98 verlieren, würde den Geißböcken am Ronhof sogar ein Unentschieden reichen, um von der Konkurrenz auch rechnerisch nicht mehr aus den Aufstiegsrängen verdrängt werden zu können. In diesem Fall könnten die Kölner mit einem Sieg sogar bereits die Zweitligameisterschaft feiern.

49 Kommentare
  1. Litt Pierrebarski says:

    Also wenn Die eiserne Union verlieren sollte brauchen wir realistisch betrachtet überhaupt keinen Punkt mehr, oder rechne ich falsch? Bei einer Niederlage kämen die Berliner wie der HSV auf maximal unsere jetzige Punktzahl. Union hat das um 16 Tore schlechtere Torverhältnis.

  2. Matthias says:

    Ich würde schon Mal gerne einen Kommentar schreiben, wenn der express Mal wieder Blödsinn geschrieben hat. Vielleicht bin ich zu blöd für, aber ich finde nicht die Möglichkeit, im Express zu kommentieren. Kann mir jemand bitte einen Tipp geben?

  3. Huey L. says:

    Übrigens, ich kann mich sehr gut erinnern, dass viele (und da schließe ich mich selbst ein) Hannes Wolf als DEN Trainer angesehen haben. Vielleicht ist er das auch nach wie vor und die HSV Truppe ist nicht trainierbar. Als Außenstehender fehlen einem da wirklich die notwendigen Beurteilungskriterien, außer man kriegt Klopp angeboten.
    Mir zeigt das, dass man in seinem vermeintlichen (Fach-)Urteil zurückhaltender sein und es Leuten überlassen sollte, die (ebenfalls vermeintlich) mehr Erfahrung haben, tiefer in der Sache stecken, für dieses Urteilsvermögen bezahlt und kritisiert/ daran wiederum selbst gemessen werden.

    • Tibu says:

      Ich glaube das der taktisch und strategisch was drauf hat…und da sind wir wieder bei Anfang. Im profi Geschäft geht es halt auch um Führungsqualitäten uns Charakter Eigenschaften mit denen man so einen Bunten Haufen wie den HSV mit Ich Ags die Jahre schon 3 Mio verdienen, hochgelobten talenten und leihtalenten und spätzünder irgendwie ne Mannschaft formen und sie auch in der zweiten Liga motivierer und da scheint Wolf nicht Das Rüstzeug zu haben. Ihm fehlte aich ein Konstant funktionierender Stürmer.

      Das glückste wäre meiner Meinung nach Titz die letzten 2 Spiele trainieren zu lassen und dann mit Wolf im kommenden Jahr ne neue Mannschaft aufbauen. Aber da müssten alle beteiligten gewaltig über ihren Schatten springen. Das passiert glaub ich nicht…

      Den Zerfall von Hamburg hab ich so kommen sehen, dass die Mannschaft bestehend aus jungen mit unterschiedlichen verteilten Talent und wenig Erfahrung und Alten die alle über ihren Zenit und dann noch Verletzungs anfällig sind zerfällt wenn sich eine gewaltige Drucksituation einstellt war ab zusehen. Ausnahmen santos (heute war der auch von der rolle) Polla.

      FunFakt heute das Duell der under und overperformer der Hinrunde. Hsv teils schlecht gespielt und oft glücklich gewonnen. Ingolstadt oft die Klasse angedeutet und unglücklich verloren (wie gegen uns). späte Gerechtigkeit dafür liebe ich den fussball

    • LOCUTUS says:

      Exakt. Sehr reflektierter Kommentar Huey.
      Man sollte die Entscheidungen denen überlassen, die tiefer in der Materie stecken.
      Aber spekulieren und mitreden macht halt auch Spaß. Schliesse mich da mit ein.

  4. Ulrich Treimer says:

    Der HSV bezahlt ab Montag 5 Trainer (Gisdol, Hollerbach, Titz, Wolf und der NEUE). Fast alle Traditionsvereine haben diese Probleme (Schalke, Stuttgart, Köln…). Man sollte mal darüber nachdenken, wie man große Vereine überhaupt noch führen kann. Plastikvereine (Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg, Leipzig) sind einfacher zu führen.
    Ein Hauptproblem ist sicherlich die Medienlanschaft, die gezielt Keile in die Vereine
    treibt. Das beste Beispiel ist unser Express. Dämlicher kann man nicht berichten. Aber es reicht um Stimmung zu machen, Hauptsache ein Kopf rollt. Aus dieser Nummer kommt auch der FC nicht raus.

    • Tibu says:

      Sehr guter Kommentar. Da müssten sich die Vereine auch Vertragstechnisch was überlegen. Ich fand wie das mit Anfang geregelt war noch 1 Jahr zweitliga Gehalt gar nicht so schlecht. Auch die interne Interimslösung macht Sinn und bot sich an. Unser Trainer wechsel war nicht leichtfertig und folgerichtig da sind sich bis jetzt ja auch fast alle Medien und Fans einig.

      Ich bin ab und zu on HSV Foren und da wurde ziemlich klar gesagt, dass die niemanden internen haben der Übernehmen könnte. Die u21 und u19 performen wohl auch nicht…Bin sehr gespannt wie die das bei knappen ressourcen lösen,becker?

      hab ich oben schon geschrieben ich würde Titz für die Offensive und die Mentalität wieder aktivieren, der kennt auch schon das Team, und dann im kommenden Jahr den Kader stark verändern und dann mit Wolf neu Aufbauen. Das wäre aber extrem unkonventionell und wird wohl nie passieren..

  5. ingman says:

    Ich sehe schon die Schlagzeile….

    Neu-Anfang in Hamburg
    Zur Saison 2019/2020 übernimmt Markus Anfang den Hamburger SV
    er wird begleitet von Rafael Czichos und Simon Terrodde.

    Dann gewinnt der HSV das nächste mal 12:9 gegen Pauli ;-))

    Aber mal im Ernst, ganz so abwegig ist das nicht.

    Becker und Anfang waren doch ein gutes Team in Kiel.
    Kinsombi war Anfangs Spielmacher in Kiel
    und das wichtigste, für den klammen HSV, er hat sein Gehalt für ein Jahr
    in Köln als Abfindung bekommen, der ist günstig zu bekommen.

    • ingman says:

      Die Dikussion ist nur vertagt….der MA braicht noch bisschen Zeit…der Umzug nach Hamburg muss doch geplant werden….wolf darf noch zu Ende stümpern…..und nicht aufsteigen….unc der MA datf das dann nächstes Jahr machen….

      • major says:

        Anfang, der Aufstiegstrainer, muss dann aber wieder eine neue Mannschaft formen. Lasogga und Hunt haben, glaube ich, eine Ausstiegsklausel. Beschäftige mich mit dem Kackverein aber so gut wie gar nicht. Kann weg.

        Aber für die Familie tut mir das schon leid, so menschlich. Hat ja zwei Jungs in der Schule…

  6. Sascha Evers says:

    Sind jetzt die Medien schuld wenn Traditionsvereine nicht performen? Hat jetzt der Express die Trainerentlassung zu verantworten? Mensch was schreibt ihr für ein Driss hier, wahnsinn. Medien und vor allem soziale Netzwerke sind längst fester Bestandteil des tgl.Lebens. Was glaubt ihr hätte Instagram und deren Nutzer berichtet, wenn in den 70 ern oder 80ern es diese Medien gegeben hätte? Veh hat nicht ganz unrecht wenn er sagt das Vereine wie Köln nicht leicht zu führen sind. Hat man ja an den Reaktionen der Ultras gesehen als man Standort Müngersdorf diskutiert hat. Dabei brennen gerade diese NICHT Entscheidungen auf den Nägeln. Die will nur keiner im Verein führen. Profimannschaft raus aus dem GBH oder alle Jugendmannschaften. Platz schaffen. Infrastruktur schaffen. In keinem anderen Club wird eine mögliche Stadionerweiterung oder gar ein Neubau so unehrlich und unneutral wie in unserem Club geführt. Insofern muss ich AV Recht geben. Etwas mehr Fakten und Sachlichkeit würsen guttun. Daran jedenfalls haben die Medien keine Schuld.

      • major says:

        Es gibt dank der (2000 vorm Kartellamt erlaubten) Übernahme der Rundschau durch DuMont eigentlich nur eine Zeitung in Köln….und dieses Blatt, das man eigentlich nur unten in den Papageienkäfig legen sollte…wobei der „Express“ keinen Deut besser ist…Titten, Hass, Empörung.

        Deshalb suchte ich nach einem Link, daß Müller-Römer wirklich nicht zur Sitzung des Vorstands in der Anfang-Sache gekommen ist. Weil ich Quellen wie dem Express zutraue, den mit den Haaren einfach mal „zu vergessen“, damit man Stimmung macht. Nicht, daß ihn das verteidigten würde, aber so fragwürdiger Berichterstattung geht man besser nicht auf den Leim.

        Ich kann mir auch vorstellen, daß diese Revolverblätter auch versuchen, die Meinung bezüglich bezüglich bestimmter Vorstandkandidaten zu beeinflussen, in diesem Fall Bosbach. Zum richtigen Zeitpunkt eine Home Story oder den Law-and-Order-Wolfgang, heroische Pose wie bei Riefenstahl…Triumph des Willens über den Krebs, das Kinn vorgereckt.
        Den Gegenkandidaten dann beim Kacken auf dem Klo.

        Überspitzt ? Satire ?
        Nö. Schaut Euch die Müller-Römer-Bilder vom „Express“ an. So geht Meinung heute.

    • ingman says:

      Mach ich nicht Gerd….;-)
      Ich wohne in Schleswig Holstein….da kommt man um dieses Thema kaum herum….aber ich würde nie im Leben das Stadion dort betreten…..nicht mal wenn wir da spielen…..für mich sind die auf dem besten Weg Kaiserslautern 2 zu werden…..

      • Gerd Mrosk says:

        Kann ziemlich schnell passieren bei der Misswirtschaft Hab mich nur insgessmt gewundert wie viele da in die eine oder andere Richtung argumentieren Ich bin eigentlich nicht schadenfroh,aber dem HSV gönne ichs vom ganzen Herzen zweitklassig zu bleiben allein schon wegen den vergangenen Relegationsspielen

      • major says:

        Ich lese jetzt keine HSV-Foren, aber ich kann mir vorstellen, was da jetzt abgeht, wenn die nur halbwegs wie Kölner Fans drauf sind…

        Ich meine, mich erinnern zu können, daß der HSV mal neben dem FC als einer der Vereine mit der größten Mitgliedermitbestimmung sein soll…und trotz dieser „starken Satzung“ gehört schon fast ein Viertel der Aktien nicht mehr dem Verein…denkt dran, wenn der FC-Vorstand mit Geschenken und Versprechen kommt…die Ideen dazu liegen längst in der Schublade von Wehrle und Co.

        Ich kann mir beim HSV sogar vorstellen, daß die horrenden Schulden fahrlässig in Kauf genommen wurden, um den Anteil von Kühne möglichst billig zu erhöhen, wenn er wieder zuschießen muss. Den Mitgliedern verkauft man das dann als „alternativlose Rettung“. Dann muss man nur noch den Staatsanwalt überzeugen, daß es keine Konkursverschleppung ist ;)

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