Armin Veh muss einen Bundesliga-tauglichen Kader auf die Beine stellen. (Foto: Bucco)

Nach dem Aufstieg: Die Suche nach gezielten Verstärkungen

Veh will nur potentielle Stammspieler holen

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Es geht um Stammspieler

Veh will dem Vernehmen nach, zumal mit eingeschränkten Mitteln ausgestattet, auf drei oder vier Positionen nachbessern. Allerdings nicht irgendwie, wie er nun betonte, sondern mit den vielzitierten gezielten Verstärkungen. “Es geht um Stammspieler”, machte Veh auf GBK-Nachfrage klar. Es sollen Spieler geholt werden, die den Kader nicht in der Breite, sondern in der Spitze verbessern können. Die Neuverpflichtungen sollen den nötigen Qualitätssprung herbeiführen, um jene Konkurrenzfähigkeit herbeizuführen, die den Klassenerhalt und eine ruhige Saison wahrscheinlicher machen würde.

Kingsley Schindler ist bislang der einzig feststehende Neuzugang für die kommende Saison. Der Rechtsaußen, der ablösefrei von Holstein Kiel kommt, wird zunächst den am Kreuzband verletzten Clemens ersetzen und kann als rechter Flügelstürmer, im rechten Mittelfeld oder als alleiniger Rechtsaußen eingesetzt werden. Ein unangefochtener Stammspieler, wie Veh ihn sucht, ist der 25-Jährige aber noch nicht. Für ihn wird gelten, was auch für Spieler die Dominick Drexler oder Rafael Czichos gilt: Der Zweiten Liga scheinen sie entwachsen. In der Bundesliga wollen sie sich nun beweisen.

Mehr Veränderung trotz vermeintlich kleinem Umbruch

Erst den Trainer finden, dann die Spieler – dieses Motto lässt zudem darauf schließen, dass Schindler noch nicht Teil der Stammspieler-Rechnung ist, die Veh für diesen Sommer aufgemacht hat und in die er den neuen Cheftrainer einbinden will. Zudem ist noch nicht klar, welche Rolle die potentiell zurückkehrenden Leihspieler einnehmen werden. Serhou Guirassy spielt mit dem SC Amiens weiter gegen den Abstieg und würde im Falle des Klassenerhalts dank einer Kaufpflicht der Franzosen in der Ligue 1 bleiben. Drei Spieltage vor Schluss hat sein Klub vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Allerdings hat Amiens seit sieben Spielen, als Guirassy zum letzten Sieg trag, aber auch eine Rote Karte sah, nicht mehr gewonnen. Dagegen ist Tim Handwerker in Groningen weiter Stammspieler.

Sollte zumindest Handwerker zurückkehren und sollten die Verträge von Matthias Lehmann und Johannes Geis tatsächlich nicht verlängert werden, stünden ohne Nachwuchsspieler aktuell 22 Feldspieler plus Torhüter bei den FC-Profis unter Vertrag. Diese Kadergröße hatte Veh im vergangenen Sommer als optimal für den Trainingsbetrieb bezeichnet. Der Kader wird sich also noch auf einigen Positionen verkleinern müssen, um für neue Leistungsträger Platz zu machen und auch arrivierten Nachwuchskräften wie Noah Katterbach, Nikolas Nartey oder Darko Churlinov Raum zu schaffen. Und so mag der Fokus zwar auf potentiell vier weiteren Neuzugängen liegen. Das Gesicht der Mannschaft dürfte sich hingegen trotzdem spürbarer verändern.

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