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Spielunterbrechung wegen Leuchtkörpern in Fanblöcken


Unschöne Szenen zum Abschluss der Zweitliga-Saison des 1. FC Köln: In der 53. Minute wurde die Partie beim 1. FC Magdeburg unterbrochen, weil es auf den Rängen zu Ausschreitungen kam. Nachdem ein Magdeburger Leuchtfeuer im FC-Block landete, musste die Polizei einschreiten.

Magdeburg – Auf dem Rasen war gerade das Ausgleichstor für Magdeburg durch Felix Lohkemper gefallen, als es in der Kurve, wo auch der Gästeblock mit den 2000 mitgereisten FC-Fans lag, hoch herging. Eine blaue Leuchtrakete landete aus dem Magdeburger Fanblock mitten zwischen den Kölner Anhängern. Danach ging es minutenlang hin und her.

Auch die Kölner, die bereits vor Spielbeginn mit Pyrotechnik die MDCC-Arena eingenebelt hatten, feuerten anschließend Leuchtkörper in die gegnerischen Zuschauer. Beide Fanlager versuchten, den Zaun zu überwinden, der sie voneinander trennte. Dutzende Polizisten zogen auf und mussten die Roten und die Blauen trennen.

Auch auf dem Spielfeld hatten diese Szenen Folgen. Schiedsrichter Sven Waschitzki unterbrach das Spiel unmittelbar nach dem 1:1-Ausgleich durch Lohkemper und führte die Spieler an den Spielfeldrand. Erst sechs Minuten später konnte das Spiel fortgesetzt werden. Eine achtminütige Nachspielzeit war die Folge.

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