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Vor dem Fürth-Spiel: Pawlak macht die Schotten dicht


André Pawlak bleibt als neuer Profi-Trainer des 1. FC Köln nicht viel Zeit, seine Mannschaft kennenzulernen und auf das Spiel gegen Greuther Fürth vorzubereiten. Um auch im taktischen Bereich noch Sachen auszuprobieren, lässt der Fußballlehrer hinter verschlossener Türe trainieren. Bei der Gegneranalyse setzt Pawlak auf seine Scouts. 

Köln – Wer den Feiertag am 1. Mai nutzen wollte, um sich das Interimsduo André Pawlak und Manfred Schmid mit dem 1. FC Köln auf dem Trainingsplatz anzusehen, trat wohl schnell wieder die Heimreise an. Nach zwei ersten Einheiten am Montag und Dienstag hatte die Mannschaft am Mittwoch frei. Am Donnerstag bat Pawlak sein Team dafür gleich doppelt auf den Platz, allerdings hinter verschlossener Türe und nicht öffentlich.

Wir wollen die Mannschaft taktisch kennenlernen

Bis zum Spiel gegen Greuther Fürth trainieren die Geißböcke noch jeweils am Freitag und am Sonntag, ebenfalls im Franz-Kremer-Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Danach reist die Mannschaft mit dem Zug nach Nürnberg, ehe sie am Montagmorgen ihr Abschlusstraining vor der vielleicht entscheidenden Partie um den Aufstieg gegen Fürth bestreiten.

André Pawlak und Manfred Schmid machen vor dem wichtigen Spiel am Ronhof also die Schotten dicht. Vor allem im taktischen Bereich dürfte es am Montag auf dem Platz Veränderungen geben. Wie genau Pawlak das Team auflaufen lässt, soll in diesen Tagen im Training getestet und die bestmögliche Variante erarbeitet werden. „Wir wollen die Mannschaft auch taktisch kennenlernen“, erklärte Pawlak die Maßnahme, nicht öffentlich zu trainieren. „Dann müssen wir gucken was geht und was wir machen können. Das muss ja dann nicht jeder gleich sehen.“

Videoanalyse des Gegners

Von seiner neuen Mannschaft konnte der Trainer bislang einen guten Eindruck gewinnen. „Sie ist konzentriert und voll fokussiert auf Montag. Es machen alle richtig gut mit. Ich habe eine gute Mannschaft vorgefunden“, berichtet Pawlak von seinen ersten Erfahrungen in den letzten Tagen. „Wir haben viele Dinge ausprobiert, die die Mannschaft gut annimmt und auch mit sich ausprobieren lässt.“

Drei Spieltage vor Saisonende ist André Pawlak als Trainer vergleichsweise spät zu seiner neuen Mannschaft gestoßen. Viel Zeit, seinen kommenden Gegner genau unter die Lupe zu nehmen, hat der frisch gebackene Fußballlehrer daher nicht. Trotzdem fühlt sich Pawlak gut auf die Kleeblätter vorbereitet. „Ich habe viele Videos geschaut. Auch unsere Scouts haben Greuther Fürth natürlich gesehen. Ich habe genug Informationen über sie. Und die Namen im Kader kenn man auch. Wenn man sich mit Fußball beschäftigt, weiß man schon, wer das spielt.“ Einen Nachteil in der Gegnervorbereitung wird man beim 1. FC Köln gegen Fürth wohl nicht haben. Stattdessen könnten die Gastgeber aus Fürth Probleme bekommen, sich auf eine neu ausgerichtete Kölner Mannschaft vorzubereiten. Während das System unter Markus Anfang für die Gegner am Ende seiner Amtszeit immer stärker auszurechnen war, dürfte Stefan Leitl auf Seiten der Fürther nun nur vermuten können, wie die Kölner am Montag auftreten werden. Auch, weil André Pawlak fünf Tage vor dem Spiel die Schotten am Geißbockheim dicht macht.

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