Die letztjährigen Neuzugänge Louis Schaub, Benno Schmitz, Matthias Bader und Lasse Sobiech nach ihrer ersten Einheit am Geißbockheim. (Foto: GBK)

Nach der Saison: Welche Neuzugänge konnten überzeugen?

Die Mittelfeld-Neuzugänge im Check

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Niklas Hauptmann hat sich seine erste Saison beim 1. FC Köln wohl anders vorgestellt. Für 3,4 Millionen Euro holte der FC den Sohn von Ralf Hauptmann im letzten Sommer von Dynamo Dresden. Den nächsten Entwicklungsschritt in seiner Karriere blieb der 22-jähirge jedoch bislang schuldig – jedoch verknüpft mit großem Verletzungspech. Eine schwere Knieverletzung samt Operation am Meniskus setzte den ehemaligen Dresdener über zwei Monate außer Gefecht. Nur fünf Mal stand der Mittelfeldspieler in der abgelaufenen Spielzeit in die Startformation, sieben Mal wurde der Linksfuß eingewechselt. Dabei kam Hauptmann nur auf eine Torvorlage. Zu wenig für die Erwartungen an den Zentrumsspieler, der allerdings auch unter der starken Konkurrenz mit Dominick Drexler und Louis Schaub litt. Wie es über den Sommer hinaus weitergeht, ist offen. Hauptmann dürfte es in der Bundesliga noch schwerer haben als bislang. Beim FC zählt man aber auf sein Talent. Eine Leihe zurück nach Dresden steht im Raum, die Verantwortlichen halten große Stücke auf ihn und wollen für Hauptmann eine Lösung finden, um seine Entwicklung weiter zu fördern.

Dominick Drexler gehörte in der abgelaufenen Saison zweifelsfrei zu den konstantesten Kölner Spielern und zu jenen Neuzugängen, die sich als Schlüssel zum Aufstieg erwiesen. Der ehemalige Kieler wurde zwar häufig als Anfang-Transfer betitelt und somit von Beginn an kritisch beurteilt. Doch kein anderer Feldspieler kam beim 1. FC Köln auf mehr Einsätze als der gebürtige Bonner. In 33 Spielen stand Drexler in der Startelf. Lediglich das letzte Saisonspiel beim 1. FC Magdeburg verpasste der 28-jährige aufgrund einer Gelbsperre. Dabei erzielte Drexler neun Treffer selbst und reihte sich damit hinter Simon Teordde und Jhon Cordoba auf Platz drei der Kölner Torschützen ein. Seine Anzahl an Vorlagen blieb allerdings unübertroffen: 18 Treffer legte Drexler seinen Kollegen in der abgelaufenen Saison auf – kein anderer Spieler in der Liga kam auf mehr Assists. Viele Jahre gab es beim FC keinen derart erfolgreichen Vorlagengeber mehr. Kein Wunder, dass Drexler, obwohl noch ohne ein einziges Bundesliga-Spiel, längst Begehrlichkeiten anderer Vereine geweckt hat. Doch der Rheinländer fühlt sich beim 1. FC Köln wohl und besitzt einen Vertrag bis 2022.

Für dreieinhalb Millionen Euro wechselte Louis Schaub im letzten Sommer von Rapid Wien in die Domstadt. Der Österreicher brauchte nicht lange, um sich in die Herzen der Kölner Fans zu spielen. Der 24-jährige begeisterte mit starken Dribblings und einem guten Auge für den Mitspieler. Am vierten Spieltag gegen den FC St. Pauli blitzte erstmals seine Klasse in Gänze auf, als Schaub seinen Kollegen gleich drei Tore auflegte. Im Laufe der Saison folgten zehn weitere Vorlagen sowie drei eigene Treffer. Besonders im Kopf bleibt dabei sein Tor zum 7:1 gegen Dynamo Dresden, das hinterher zum Tor des Monats November gekürt wurde. Am Ende der Hinrunde bremste Schaub jedoch eine Zahn-Operation aus, ehe der Mittelfeldakteur zu Beginn der Rückrunde aufgrund eines langwierigen Knochenödems drei weitere Spiele verpasste. Danach brauchte der Österreicher einige Zeit, um zu seiner alten Form zurück zu finden. Doch in Köln ist man sich sicher, dass der Nationalspieler auch in der Bundesliga wird überzeugen können.

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