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Die kölsche Derby-Bilanz: Das erwartet den FC nächste Saison

Erstmals seit der Saison 1996/97 treten wieder vier rheinische Rivalen in der Bundesliga gegeneinander an. Die Saison 2019/20 verspricht heiße Derbys zwischen dem 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Mönchengladbach. Der Effzeh wird darauf setzen, seine Derby-Bilanz etwas aufzupolieren.

Köln – Vier rheinische Rivalen, dazu die NRW-Duelle gegen Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 und den SC Paderborn: Die Fans der Geissböcke müssen in der kommenden Saison nur selten weit reisen, um den Effzeh auswärts zu unterstützen. Zählt man die Spiele in Frankfurt und Mainz dazu, finden neun der 17 Auswärtsspiele des FC in der kommenden Saison um Umkreis von weniger als 200 Kilometern um die Domstadt statt.

Der besondere Fokus der Kölner Anhänger wird jedoch freilich auf den Derbys gegen Düsseldorf, Leverkusen und Mönchengladbach liegen. Auf die Fortuna trafen die Geissböcke in der Bundesliga letztmalig im Februar 1997, damals holten die Kölner sechs Punkte aus den zwei Spielen gegen den Nachbarn aus Düsseldorf. Überhaupt weist der FC gegen die Fortuna im Derby-Vergleich die beste Siegquote auf, gewann 34 aller bislang gespielten 65 Derbys. Nur gegen Borussia Mönchengladbach gab es mehr Siege (36), allerdings traten beide Mannschaften bereits 113 Mal und damit fast doppelt so häufig gegeneinander an.

Derbysiege halfen gegen Abstieg nicht

Gegen die Fohlen ging fast jedes zweite Spiel verloren (55). Eine Statistik, die der FC in der kommenden Saison ebenso verbessern möchte wie die bislang miserable Ausbeute gegen die Werkself. Nur jedes vierte Spiel gegen Bayer 04 konnte Köln gewinnen (17 Siege bei 69 Pflichtspielen). Zuletzt konnten die Geissböcke zwar in der Bundesliga gegen Gladbach (2:1) und Leverkusen (2:0) gewinnen. Doch die beiden Heimsiege in der Rückrunde 2017/18 bedeuteten am Ende trotzdem den Abstieg und waren lediglich der Grund dafür, dass die Fans die Mannschaft am Saisonende mit allzu großem Spott für die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte verschonten.

Die Derbys werden in der kommenden Saison jedenfalls wieder das Salz in der Bundesliga-Suppe sein. Wenngleich man beim FC auch wird hinnehmen müssen, dass die Polizei noch mehr Spiele als ohnehin unter besonderer Beobachtung haben wird. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Mertens, hat bereits bestätigt, dass man mit einem deutlich höheren Personalaufwand für die neue Bundesliga-Saison rechne. Darüber hinaus ließ er es sich nicht nehmen, der Deutschen Fußball-Liga (DFL) härtere Strafen für Fan-Vergehen zu empfehlen. „Zuschauerausschlüsse, aber auch Punktabzüge dürfen kein Tabu sein“, sagte Mertens der Deutschen Presse-Agentur.

8 Kommentare
  1. major says:

    Was heutzutage alles kein Tabu sein darf…

    Cops, die ihrem lokalen Verein Punkte abziehen wollen und Platzverweise wegen eines Bengalos aussprechen, aber den Heroinkonsum auf den zentralen Plätzen der Stadt nicht mal ansatzweise in den Griff kriegen wollen.
    Sheriff’s Lieblingsfixer kriegen statt Punktabzug noch die gewärmte Drückerstube am Neumarkt mit 24/7 Betreuung.

    Irgendwas läuft falsch in dieser Stadt, die man „lieben soll“.

    • Gerd Mrosk says:

      Nee,im Staate dingens läuft schon lange was falsch….wär ich doch nur 20 Jahre schneller schlau geworden,dann wär ich jetzt vllt St Miguel Mittrinkertäter vom Bullen Heinz und würde rosarote Liegestühle vermieten

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