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FC legt los: Beierlorzer mit Fitness der Spieler zufrieden


Die Profis des 1. FC Köln haben am Dienstag mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Mit Kraft- und Koordinationsmessungen am Morgen und einem Laktattest am Nachmittag wurden die Spieler von Achim Beierlorzer unter die Lupe genommen. Der neue Trainer zeigte sich wenig überraschend zufrieden mit dem Fitnessstand der Mannschaft und erklärte, worum es in der Vorbereitung gehen werde. 

Köln – Eine Weisheit im Fußball besagt: Kein Trainer wird während einer Vorbereitung erklären, alles laufe schlecht. Achim Beierlorzer dürfte dazu gehören. Einerseits, weil er den Zirkus Profifußball gut genug kennt. Andererseits, weil er als optimistischer Mensch wohl immer vom Positiven ausgehen würde. Und das Positive, so sagte er es am Dienstag, sei: Die Spieler, die ihm zur Verfügung stehen, sind fit.

„Die Jungs haben in der freien Zeit ihre Pläne professionell und hervorragend absolviert, sodass wir eine richtig gute Basis haben“, sagte der 51-Jährige zum Trainingsauftakt. Athletikcoach Max Weuthen hatte den Spielern einen Trainingsplan für die fünfwöchige Auszeit mitgegeben. Nach zwei gänzlich freien Wochen hatten die FC-Profis drei Wochen lang regelmäßig Läufe absolvieren müssen. Die Basis ist somit vorhanden, glaubt Beierlorzer. Er dürfte sich bereits darüber informiert haben, dass dies – in Erinnerung an den Sommer 2017 – in der jüngeren Vergangenheit beim FC nicht immer der Fall gewesen war.

Wir haben eine Bundesliga-Truppe

Nun aber fiel am Dienstag tatsächlich auf, dass kein Kölner Profi beim Laktattest abreißen lassen musste – ebenfalls entgegen der letzten Jahre. Und so kann Beierlorzer ab Donnerstag wie erhofft bereits mit dem Fußballtraining beginnen. „Die Trainingslehre hat sich verändert. Früher hat man am Anfang der Vorbereitung noch Grundlagenausdauer-Läufe drin gehabt“, sagte der neue FC-Coach am Dienstag. „Heute gehen wir sehr viel schneller in fußballspezifische Aspekte, weil die Spieler schon drei Wochen ihre Läufe gemacht haben.

Worum es in den kommenden Wochen gehen wird, skizzierte Beierlorzer ebenfalls schon in aller Kürze. Der FC werde in einem 4-4-2 auflaufen, das zunächst einmal keine taktischen Revolutionen beinhalten werde. „Wir spielen weiterhin nur Fußball“, sagte der Ex-Regensburger, machte dann aber bereits deutlich, dass Köln für einen klaren Stil stehen wolle: „Wir wollen einen Tick höher agieren, einen Tick aggressiver, eher den Gegner in dessen Hälfte angehen als zu tief zu stehen.“ Also nicht wie der klassische Aufsteiger, der der FC bekanntlich nicht ist und auch nicht sein will. Eher wie eine Bundesliga-Mannschaft, die nur zwischenzeitlich von der Bühne verschwunden war. „Wir haben eine Bundesliga-Truppe“, sagte Beierlorzer. Und von nun an ist es seine Truppe, mit der er fünf Wochen und fünf Tage Zeit hat, ehe in Wiesbaden das erste Pflichtspiel der Saison anstehen wird.

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