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Trainingslager: So plant Beierlorzer das Kölner Spiel

Die Vorbereitungen auf die Bundesliga nehmen beim 1. FC Köln Fahrt auf. Am Montagmittag sind die Geißböcke in ihrem ersten Trainingslager in Donaueschingen angekommen. Trainer Achim Beierlorzer zeigte sich nach der ersten Trainingseinheit zufrieden mit den Gegebenheiten und seinem Trainingsgast Kevin Wimmer. 

Aus dem Trainingslager in Donaueschingen berichtet Sonja Eich 

Rund 200 Zuschauer versammelten sich am Montag um 16.30 Uhr auf dem Sportgelände des SV Aasen, der erst vor wenigen Jahren seinen Hartplatz gegen einen gepflegten Rasenplatz eingetauscht hatte. Trotz Regen war die Stimmung knapp zwei Kilometer vom Hotel der Geißböcke am Öschberghof gut. Auf dem Platz bekamen den Fans von den FC-Profis einige Pass- und Spielformen zu sehen. In den kommenden Tagen will die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer vor allem am schnellen Umschaltspiel nach vorne arbeiten. Neben den bekannten FC-Stars und den vier Neuzugängen stand mit Kevin Wimmer auch ein Ex-Kölner auf dem Platz. Der Österreicher will sich bei den Geißböcken fit halten. Dass der Bundesliga-Aufsteiger zeitgleich auf eben jener Position in der Innenverteidigung einen Spieler sucht, will man beim FC vorerst nicht miteinander in Verbindung bringen. Dennoch ließ sich Beierlorzer ein kleines Hintertürchen offen. Nach der ersten Trainingseinheit in Donaueschingen sprach der Trainer über… 

…die Bedingungen im Trainingslager: „Wir sind sehr, sehr zufrieden. Das sind Bedingungen, die man sich nur wünschen kann. Wir haben ein sensationell tolles Hotel mit allem was wir brauchen und haben Platzbedingungen die überragend sind. Genauso haben wir uns das vorgestellt und jetzt können wir richtig gut arbeiten.“

Sollte sich etwas ergeben, werden wir das schon sehen

…den Fokus in den nächsten Einheiten: „Wir wollen die aktive Spielweise an den Mann bringen. Wir haben heute Abend noch eine Mannschaftssitzung, wo wir ein paar Videosequenzen aus dem letzten Jahr zeigen werden und wo es die Mannschaft schon richtig gut gemacht, schnell umgeschaltet und genau diese Spielweise gezeigt hat. Dann werden wir in den nächsten Tagen genau diese Dinge erarbeiten: Nämlich aktiv zum Ball gehen und dann im Umschaltspiel schnell nach vorne spielen.“

…den Trainingsgast Kevin Wimmer: „Für uns ist das in der Trainingsarbeit optimal. Wir haben im letzten Test in Frechen ein bisschen umdisponieren müssen und Marco Höger auf der Innenverteidigerposition gebracht. Jetzt haben wir vier Innenverteidiger und das taugt uns natürlich für die Trainingsarbeit. Und der Anfrage von einem Spieler zuzustimmen, der sich hier immer gut verhalten hat und auch eine gute Zeit in Köln hatte, fanden wir alle völlig korrekt. Dass wir auf der Position noch suchen, hat damit aber nichts zu tun. Wir wissen was in England für Summen gezahlt werden. Insofern ist das wirklich getrennt. Wir ermöglichen ihm Trainingspraxis auf hohem Niveau  und auf der anderen Seite haben wir einen vierten Innenverteidiger. Sollte sich irgendetwas ergeben, werden wir das schon sehen.“

4 Kommentare
  1. Hans-Georg Skowronek says:

    So richtig gut lief es für Kevin bei Hannover 96 nicht gerade. Auszug aus einem Kicker-Bericht:
    „Vom Hoffnungsträger zum Bankdrücker – und zurück? Von Dauer dürfte die Reservistenrolle kaum sein. Gerade Felipe ist aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit ein ständiger Wackelkandidat, auch jetzt machen ihm schon wieder Oberschenkelprobleme zu schaffen. Die Chance für Wimmer, schon am Samstag in Leverkusen in die Startelf zurückzukehren? Die Situation sei nicht ganz einfach für ihn, weiß Manager Heldt. Nach ordentlichem Start und drei Einsätzen zum Auftakt gegen Bremen (1:1), Dortmund (0:0) und Leipzig (2:3) verlor 96 seine Stabilität. Und Wimmer die Souveränität. Es folgten Spiele gegen Nürnberg (0:2) und Hoffenheim (1:3), zweimal die kicker-Note 5 und der Verlust des Stammplatzes.
    Dennoch ist Kevin Wimmer natürlich zuzutrauen, dass er zu alter Form zurück findet. Ein vertrautes Umfeld und eine Wohlfühlatmosphäre sollten ihm dabei weiter helfen….womöglich beim FC…

  2. Ottla says:

    so ist das geschäft. und spätestens seit schmadtke/stöger ist doch eines klar – keiner ist unersetzbar (damals wollte ja alle, dass schmadtke/stöger/wehrle 100-jahres-verträge bekommen – wir wissen, wo das endete). daher sollen alle, die das wollen, subito abrauschen dürfen… und solche mit hang zu teuren weinen und edel-italiener bitte eher heute als morgen.

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