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Wer kommt, wer geht? Die Zwischenbilanz der Bundesliga

Diese Mannschaft hat bisher am meisten Geld ausgegeben

Bis zum 2. September hat der 1. FC Köln noch Zeit, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Bislang holte Armin Veh drei neue Spieler für die Profi-Mannschaft, weitere sollen folgen. Doch wie aktiv sind die anderen 17 Bundesliga-Vereine bislang gewesen? Der GEISSBLOG.KOELN gibt einen Überblick. 

Köln – Armin Veh steckt derzeit beim 1. FC Köln mitten in den personellen Planungen für die kommende Saison. Mit drei Neuzugängen konnten bereits wichtige Baustellen nach dem Aufstieg geschlossen werden. Während Kingsley Schindler für die rechte Offensive Außenbahn ablösefrei aus Kiel gekommen ist, holte der Geschäftsführer Sport Kingsley Ehizibue für den rechte Abwehrseite aus Zwolle. Im defensiven Mittelfeld soll in der kommenden Saison Birger Verstraete von KAA Gent für Stabilität sorgen. Insgesamt dürfte Veh damit knapp sechs Millionen Euro an Transferbudget bereits ausgegeben haben. Mit Tim Handwerker kehrt zudem ein Spieler nach einer einjährigen Leihe vom FC Groningen zurück. Die drei externen Neuzugänge sowie Nachwuchs-Torhüter Julian Krahl von RB Leipzig sollen jedoch nicht die letzten Transferaktivitäten gewesen sein. Mindestens ein Innenverteidiger und ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler stehen noch auf Vehs Wunschliste. Dafür muss aber zunächst Platz im Kader geschaffen werden. Frederik Sörensen, Salih Özcan und Jannes Horn sind Kandidaten für einen Verkauf, bislang konnte sich jedoch kein Abnehmer finden. Nikolas Nartey und Matthias Bader könnten noch verliehen werden. Abgegeben hat der FC bislang nur Johannes Geis, dessen Vertrag nicht verlängert wurde und Matthias Lehmann, der seine Karriere beendet hat. Zudem hat der SC Amiens Serhou Guirassy für rund sechs Million Euro fest verpflichtet.

Union Berlin mit negativer Transferbilanz

Auch die zukünftige Bundesliga-Konkurrenz des FC schläft nicht. Während die Bayern mit Lucas Hernandez (Atletico Madrid, 80 Millionen Euro) den bislang teuersten Transfer des Sommers getätigt haben, hat Borussia Dortmund die bislang negativste Transferbilanz. Der Vize-Meister sicherte sich bereits die Dienste von Mats Hummels (30,5 Milliionen Euro), Nico Schulz (25,5 Millionen Euro), Thorgan Hazard (25,5 Millionen Euro) und Julian Brandt (21 Millionen Euro). Insgesamt kommen den Schwarz-Gelben dabei auf ein Minus von 121 Millionen Euro.

Von den beiden Mitaufsteigern hat Union Berlin die schlechteste Transferbilanz. Während die Eisernen nur durch Marvin Friedrich (FC Augsburg, 1 Millionen Euro) Geld eingenommen haben, haben sie für Anthony Ujah (Mainz), Marcus Ingvartsen (Genk), Robert Andrich (Heidenheim) und Suleiman Abdullahi (Braunschweig) insgesammt fünf Millionen Euro ausgegeben. Außerdem verpflichteten die Berliner Julius Kade (Berlin) und Florian Flecker (TSV Hartberg) ablösefrei. Der SC Paderborn hingegen hat durch die Verkäufe von Philipp Klement nach Stuttgart und Bernard Tekpetey nach Schalke insgesamt fünf Millionen Euro eingenommen. Auf der Ausgabenseite steht hingegen noch nichts: Alle Neuzugänge wechselten ablösefrei an die Pader. Einzig bei Rifet Kapic (Grasshoppers) und Jannik Huth (Mainz) ist die Ablösesumme unbekannt.

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