Causa Tönnies: Das System Fußball beschützt sich selbst

Die Rassismus-Diskussion um Clemens Tönnies hat am Dienstag neue Nahrung erhalten. In Düsseldorf bei der Rheinischen Post trafen mit Simon Rolfes, Max Eberl, Friedhelm Funkel und Armin Veh die vier Macher der vier rheinischen Rivalen aufeinander. Angesprochen auf Tönnies, sprangen sie dem Aufsichtsratsvorsitzenden des FC Schalke 04 nach dessen rassistischer Äußerung Anfang August zur Seite. Die Wendung, Tönnies nun als Opfer zu inszenieren, ist ein typischer Reflex des geschlossenen Systems Fußball.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Der Satz, den Clemens Tönnies Anfang August während einer Rede von sich gegeben hatte, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Den Klimawandel solle man mit der Finanzierung von Kraftwerken in Afrika bekämpfen, denn „dann würden die Afrikaner aufhören Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“. Dieser Aussage war ein Aufschrei gefolgt, eine schriftliche Entschuldigung Tönnies‘ auf der Klub-Website sowie ein dreimonatiges Ruhen seiner Tätigkeit in Gelsenkirchen, nachdem der Ehrenrat von S04 erklärt hatte, der Vorwurf des Rassismus sei unbegründet.

Dieser Vorgang hatte bekanntermaßen mehrere Probleme. Erstens kann eine Aussage sehr wohl rassistisch sein, obwohl die Person, die sie tätigt, kein Rassist ist. Zweifelsohne triefte Tönnies‘ Aussage vor Rassismus. Zweitens umfasste Tönnies‘ schriftliche Entschuldigung gerade einmal drei Zeilen, in denen er sich „explizit bei euch, den Fans, Mitgliedern und Freunden des FC Schalke 04“, entschuldigte. Was er nicht tat: Er entschuldigte sich nicht, mit keinem Wort, bei den Menschen, die er beleidigt hatte. Was praktisch einer weiteren Beleidigung gleich kam. Drittens zeigten der Ehrenrat sowie der Aufsichtsratschef selbst, welches Verständnis sie von „Verantwortung übernehmen“ haben: keines.

Funkels wirrer Samurai-Schwert-Vergleich

Sie setzten wohl auch darauf, dass in der Folge die Diskussion umgedreht werden würde – insofern, als dass man Tönnies plötzlich als Opfer einer „Hetzjagd“ inszenierte, wie S04-Sportvorstand Jochen Schneider es nannte. „Unsere Gesellschaft funktioniert so, dass sich ein Mensch entschuldigen kann und es danach weiter geht“, hatte Schneider erklärt. Und damit eine für das System Fußball typische Gegenreaktion in Gang gesetzt. Diese wurde denn auch am Dienstag in Düsseldorf weitergeführt. Friedhelm Funkel beispielsweise betonte zwar: „Clemens hat eine Aussage getätigt, die nicht geht. Er hat sich in der Wortwahl vergriffen.“ Dann folgte jedoch: „Was jetzt mit ihm gemacht wird, halte ich nicht für in Ordnung. Er wird ja regelrecht geschlachtet.“ Und schließlich verwirrte Funkel mit einem seltsamen Vergleich: „Es bringen Leute mit einem Samurai-Schwert Menschen um. Da wird zwei Tage drüber berichtet, dann ist es vergessen. Wir müssen alle ein bisschen runterkommen.“

Auch Armin Veh, Sportchef des 1. FC Köln, wagte keine klare Verurteilung des Gesagten. „Er hat etwas gesagt, was man nicht sagen soll. So etwas sagt man nicht und das weiß er“, sagte Veh zwar, schob dann aber ähnlich wie Funkel hinterher: „Wenn ein Satz sein ganzes Leben kaputt macht und er nicht mehr auftreten kann, dann ist das maßlos übertrieben.“ Dabei vergaßen Funkel und Veh beide offenbar genauso wie Schneider, dass Tönnies‘ Entschuldigung bis heute unzureichend und die Bewertung des Ehrenrates ein mindestens ebenso großer Skandal sind. Doch dass weder Funkel noch Veh als Nestbeschmutzer auftreten wollten, passt zum besagten System Fußball. Ein Umstand, den man in der Vergangenheit immer wieder beobachten konnte.

Nur Fußballer dürfen im Fußball ran

Als der Spiegel die Affäre um die WM 2006 lostrat und Franz Beckenbauer ins Abseits stellte, eilten diesem diverse Sportfunktionäre zur Seite. Auch sein getreuer Freund und SportBild-Chefredakteur Alfred Draxler war zur Stelle und schrieb in einem der sportjournalistisch wohl denkwürdigsten „So war es wirklich“-Artikel, er habe eine „Intensiv-Recherche“ durchgeführt, um Beckenbauer von allen Vorwürfen freizusprechen. Der Gegenstand dieser Recherche bestand offenbar darin, mit den Beschuldigten selbst zu sprechen. Draxler ging davon aus, dass sie ihm, ihrem langjährigen Journalisten-Freund, nichts als die Wahrheit berichten würden. Nun, Jahre später, überraschte es nicht, dass sich Draxler erneut aufschwang, einen seiner Kumpel reinzuwaschen. „Mich irritiert dabei allerdings, dass seine Entschuldigung trotzdem kaum zur Kenntnis genommen und erst recht nicht – auch nur im Ansatz – akzeptiert wurde“, schrieb Draxler, der es offenbar ebenfalls nicht für nötig hält, sich in einer Entschuldigung vor allem an jene zu richten, die man beleidigt hat. Immerhin forderte er noch: „Tönnies muss seine Entschuldigung durch Taten untermauern.“

Doch was sagt die Wendung in der Diskussion, Tönnies nun als Opfer der öffentlichen Diskussion hinzustellen, über den Fußball aus? Es scheinen einmal mehr Reflexe einzusetzen, die man schon in der Vergangenheit beobachten konnte. Nicht nur bei der Diskussion um Franz Beckenbauer und der WM 2006, sondern immer wieder, wenn eine Diskussion das geschlossene System Fußball bedrohte. Eine banale wie vielsagende Diskussion war jene, als Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit Bernhard Peters einen der erfolgreichsten Trainer der deutschen Hockey-Geschichte in den Fußball holen wollte. Schnell waren die Fußballer, Funktionäre und ihre Vasallen zustelle, die Peters zu einem Sporttrainer zweiter Klasse herabwürdigten und erklärten: Nur Fußballer könnten Fußballer trainieren, nur Fußballer könnten Fußballvereine managen, nur Fußballer hätten Ahnung von Fußball. Ein System beschützt sich selbst.

Verantwortung zu tragen bedeutet heute nichts mehr

Dass man sich in einem solchen System gegenseitig nicht in den Rücken fallen darf, versteht sich dabei von selbst. Tönnies wurde freilich nicht vernichtet oder zur Schlachtbank geführt, wie Funkel vermutete. Es wurde lediglich erwartet, dass ein 63-jähriger Unternehmer und Aufsichtsrat sich seiner Verantwortung bewusst ist und dieser gerecht wird, indem er seinen Fehler eingesteht, sich ehrlich und vollumfänglich entschuldigt und sein Amt niederlegt. Doch Verantwortung zu tragen bedeutet heute schon längst nichts mehr. Ob Politiker, Wirtschaftsbosse oder Sportfunktionäre – Rücktritte nach Fehltritten sind die Ausnahme geworden. Das Klammern an Macht, Geld und Ruhm ist dagegen die Regel. Tönnies nun zum Opfer zu stilisieren, verdreht die Tatsachen. Fakt ist: Der Schalke-Boss hat bis heute nicht die volle Verantwortung für seine rassistischen Worte übernommen. Er mag kein Rassist sein. Doch auch er hat mit seiner Äußerung und seinem anschließenden Weigern, die Konsequenzen zu ziehen, dazu beigetragen, dass einmal mehr in der heutigen Gesellschaft ein rassistischer Vorfall ohne ernsthafte Folgen bleibt.

128 Kommentare
  1. Klaus Mayers says:

    Ersteinmal Dank, für den erhellenden Kommentar. Nur, wer Rassistisches sagt, wer sich dann bei den Opfern seiner rassistischen Ausführungen nicht entschuldigt, ist ein Rassist.
    Der Fussball muss höllisch aufpassen, nicht von Nazi-Hools und anderen solcher Geistesgrößen occupiert zu werden..
    Nicht nur im Osten gibt eine große rechte Fanbase, die immer wieder versucht, den Fußball in den Stadien zu instrumentalisieren….guckt man sich an, wer auf Hogesa-Demos rumturnt, sieht immer wieder große Gruppen FC-Fans.
    Wer dann solchen Aussagen wie die von Tönnies verharmlost, weil im Bezahlfußball „eine Krähe der Anderen kein Auge aushacken“ möchte, arbeitet solcherlei Tendenzen fleißig in die Hände

  2. FC Neukoelln says:

    Sehr guter Beitrag. Evtl. und bei entsprechender Beteiligung werden sich einige hier in Zukunft noch weniger mögen als ohnehin schon :)
    Die Choreo des FC Hansa Rostock vor Spielbeginn zeigte am Montagabend einen Totenkopf, dazu den Schriftzug: „Ausser Rand und Band, für Verein und Vaterland“. Ein verwirrend grosser Teil der Fans des Chemnitzer FC hielt aus Solidarität ein ein Trikot oder einen Zettel mit der Nummer 11 in die Höhe, der Nummer des Stürmerstars Daniel Frahn, der wegen seiner offenkundigen Nähe zu Neonazis gerade erst entlassen worden war (ein Verein geht hier im übrigen mutig das grosse Risiko ein, klare Kante zu zeigen).
    Wer in Zeiten der fortschreitenden Normalisierung rechtsradikaler und faschistischer Inhalte in der Mitte unserer Gesellschaft – also auch bei uns in Köln-Müngersdorf – glaubt, eine bei vollem Bewusstsein und öffentlich getätigte Aussage relativieren zu müssen (wohlgemerkt: es handelte sich um eine vorbereitete Rede vor 1600 Gästen anlässlich des „Tag des Handwerks“ in Paderborn), der macht sich voll verantwortlich für derartige Entwicklungen, und der hat, lieber Herr Veh, den Schuss einfach nicht gehört. Im Übrigen entspricht das auf voller Linie der gängigen Zwei-Schritte-Vor-Ein-Schritt-Zurück-Strategie der AfD: zuerst werden Grenzen des Unsagbaren verbal überschritten, um das Gesagte dann zu entschärfen, indem man es „nicht so gemeint gewesen“ relativiert. Was bleibt ist die zersetzende, normalisierende Wirkung der ständigen Grenzüberschreitung.
    Man kann das auch anders handhaben. Ich hatte schon das Vergnügen persönlich mit Peter Lohmeyer über Fussball zu reden. Der brennt für Schalke. Und ist jetzt aus dem Verein ausgetreten.

    • Litt Pierrebarski says:

      Korrekt. Müller-Römer hat die richtigen Worte gefunden.
      Null Toleranz gegenüber rassistischen Äusserungen!!!
      Schalke ist offenbar finanziell derart im Eimer, dass sie keine klare Ansage an Tönnies richten wollen. Was Veh, Funkel und Co reitet, dass ganze eher relativieren zu wollen weiss ich nicht.

  3. Ali Perez says:

    Als Person des öffentlichen Lebens kann man es sich nicht erlauben, Pauschalurteile bzw. Pauschalvorurteile zu äußern. Das MUSS einem klar sein. Aussagen wie „Die Afrikaner“ können nur nach hinten losgehen. Sie sind auch nicht gerade ein Indiz für ausgeprägte kognitive Fähigkeiten. Man kann doch nicht einen ganzen Kontinent verallgemeinern. Zumal der FC Schlacke afrikanische Spieler in seinen Reihen hält. Aber viel schlimmer ist, dass man jetzt vermuten muss, dass Tönnies wirklich so undifferenziert denkt und das ist ein Armutszeugnis. Man sagt so etwas nicht, wenn es nicht die eigene Überzeugung ist. Ich denke, er hat sich unter all den Unternehmern vor Ort sehr sicher gefühlt und das wurde ihm zum Verhängnis. Dabei kann ich soziologisch durchaus mitgehen, dass Menschen ohne Arbeit eher zu mehr Kindern neigen als Menschen mit Arbeit; das kann man in Deutschland bei den Sozialfällen auch beobachten. Aber das trifft nun mal nicht auf alle zu. Herr Tönnies hat sich ohne Not in diese missliche Lage gebracht; dabei hat er genug Geld, um sich einen Mediencoach zu Leisten. Stattdessen hat er seine Gedanken frei weg geäußert. Die bekommt er jetzt nicht mehr eingefangen. Sich jetzt als Opfer zu inszenieren, ist dreist. Die Herrschaften, die ihm medial die Stange halten, sollten vorsichtig sein.

  4. Philipp says:

    Erstmal: inhaltlich stimme ich zu großen Teilen zu, Tönnies hätte längst zurücktreten sollen und sich bei den rassistisch Beleidigten entschuldigen sollen, aber Veh und Funkel durch diese vagen Zweizeiler zu „Unterstützern“ die ihm „zur Seite springen“ wie ein Herr Draxler damals bei Beckenbauer halte ich doch etwas für bedenklich, zumal sie ja sogar sagen, dass Tönnies Aussagen getätigt hat, die falsch waren.

  5. LOCUTUS says:

    Tönnies ist zu feige, die Verantwortung für seine ekelhaften rassistischen Ergüsse zu übernehmen. Er darf kein offizielles Amt mehr bekleiden.

    Veh sollte vorsichtig sein, mit welchen Verharmlosungen er Tönnies zur Seite springt, sonst wird er die nächste Sau sein, die durch‘s Dorf (Stadion) getrieben wird..

    • Marc Pannicke says:

      „Er hat etwas gesagt, was man nicht sagen soll. So etwas sagt man nicht, und das weiß er. Wenn ein Satz sein ganzes Leben kaputt macht und er nicht mehr auftreten kann, dann ist das maßlos übertrieben“
      Wenn ich diesen Satz einfach mal dupliziere, anstatt ihn zu interpretieren, sagt Veh aus meiner Sicht nichts zwingend falsches. Aber das ist das Problem in Rassismus-Diskussionen: Du musst in jeder Sekunde aufpassen, dass dir nicht das Wort „Verharmlosung“ entgegen schallt und DAS ist wirklich ein Problem!
      Ich bin ganz ehrlich: Wäre ich in meinem Bekanntenkreis nicht dermaßen als „Willkommens-Kultur“-Befürworter (Scheiss-Wort, ich weiss) verordnet, würde ich solchen Diskussionen wahrscheinlich oft aus dem Weg gehen.

  6. Marc Pannicke says:

    Zunächst mal: Mir gefallen sehr viele Passagen eures Kommentars, leider „“lediglich““ die Überschrift so überhaupt nicht!
    Und das Schlimme daran ist: Es macht alles, was darunter steht, eigentlich von vornherein kaputt und zerstört jede vernünftige und SACHLICHE Diskussion schon im Ansatz!
    Mal ernsthaft: „Das System Fussball beschützt sich selbst!“
    Was soll so eine Aussage? Wie soll ich mit jemandem über das Thema diskutieren bzw. es zur Diskussion freigeben, wenn ich mich von vornherein so positioniere, dass ich VERMEINTLICH positive Kommentare in Richtung CT sofort in einen „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge raus“-Kontext setze?
    Wisst ihr, was das ist: AfD-Style. Absurd, oder?
    In der Causa Tönnies wurde VIER Leute befragt, die ihre persönliche Meinung kundgetan haben. Oder ist es gesichert, dass dieses Thema im Rahmen ihrer jeweiligen BERUFLICHEN Position behandelt wurde? Wohl dem, der das beschwören kann…..
    WEITERHIN werden alle Personen im Fussball, die der Aussage extrem kritisch gegenüber stehen, einfach mal so abgebügelt bzw. unter den Teppisch gekehrt. Wenn man sich nur ein ganz ganz kleines bisschen mit CT´s Aussagen und den Reaktionen befasst hätte, hätte man mit etwas Wohlwollen drauf kommen können, Lesefähigleit gepaart mit etwas Verstand wäre völlig ausreichend gewesen. Mir, und ich bin nichtmal journalistisch tätig oder betreibe einen Blog, fallen aus dem Stand mehr als 10 Leute ein, die die Kommentar-Überschrift komplett ad absurdum führen!

    Fazit: WENN man wirklich über das Problem Rassismus sprechen will, ist die Art und Weise dieses Kommentars der komplett falsche Weg! Eher führt er dazu, dass sich Menschen abwenden und gar nicht in die Diskussion gehen wollen, weil der Stempel schon vorm Erst-Austausch gemacht wurde!

    Am Ende hätte ich auch noch eine Frage: Seit wann und wieso bedeutet „Verantwortung tragen“ eigentlich automatisch Rücktritt von seinen Ämtern?

    Nun zu meiner Meinung: Tönnies hat sich dumm und rassistisch geäußert UND (in meinen Augen das Schlimmste) seine Entschuldigung ging an die völlig falsche Adresse! Ich halte ihn zwar nicht für einen Rassisten oder Nazi, trotzdem gingen seine Aussagen so in keinster Weise.
    Was ich dazu von CT halte, lasse ich mal HIER aussen vor, weil es nicht zum Thema passt. Ich würde den schon aus ganz anderen Gründen nicht als „Chef“ meines Clubs sehen wollen, doch damit muss ich mich als FC-Fan zum Glück nicht befassen.
    Ich bin übrigens auch zu 90% beim Kommentar von Stefan Müller-Römer (das ich das mal sein würde…) und wirklich heilfroh, dass ich die Sache nicht bzgl. Konsequenzen für CT bewerten muss.

    • Klaus Mayers says:

      Ich rate Marc Pannicke Hanna Arendt: „Von der persönlichen Verantwortung in einer Diktatur“ Piper 2018, zu lesen. Es beantwortet einige von ihm gestellte Fragen aufs Genauste und beschäftigt sich mit der Verantwortung des Menschen auch in einer Demokratie

      • smokie says:

        Ein guter Rat, er kommt aber zu „„spät““, weil ich es gelesen habe. Hannah Arndts Sichtweisen zum Thema Verantwortung finde ich gut, interessant und hilfreich, und zwar beide Staatsformen betreffend.
        Ob sie eine allgemeingültige Antwort auf meine Frage (Rücktritt als Konsequenz – seit wann und warum?) gibt, muss ich verneinen, weil sie schwerlich für alle sprechen kann.
        ICH gebe ihr zwar in vielen Punkten Recht, nur ist Hannah Arendt ja nicht Bestandteil dieses Forums, an das die Frage gerichtet war.
        Deine Meinung hierzu (eine Berufung auf HA ist auch ok) ist da für mich gefragt.
        Ich bezog die Frage auch nicht nur auf CT, sondern sie beschäftigt mich ganz generell, da sie mitunter völlig unterschiedlich gehandhabt wird von Fall zu Fall und viele der Meinung sind, mit einem Rücktritt hätte Person x irgendeine Verantwortung übernommen.
        In meinen Augen ist es mit sowas einfach in den meisten Fällen nicht getan

    • Michael H says:

      Jede öffentliche Aussage von Veh wird mit seinem Arbeitgeber in Verbindung gebracht.

      Nun Tönnies vor berechtigter Kritik schützen zu wollen schadet dem Ruf seines Arbeitgebers. Veh hat viele Aufgaben – eine davon ist, Schaden vom Verein abzuwenden. In diesem Fall hat er sich und dem Verein keinen Gefallen getan.

  7. Michael H says:

    So sehr ich dem Inhalt des Artikels zustimme, so sehr halte ich den Titel ebenso für problematisch. Dies ist kein Fußball-Problem. Dieser latente (oder wie in diesem Fall eher offensichtliche) Rassismus ist ein Elitenproblem und ein deutsches kulturelles Problem. Ich finde die Äußerungen von Funkel und Veh in der Tendenz schlimmer als die von Tönnies: Verharmlosung führt doch erst zu rassistischen Tendenzen. Und die Ablehnung jedweder Verantwortung für das eigene Handeln wird dem Durchschnittsbürger mindestens seit der Wiedervereinigung von den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Eliten vorgelebt. Dennoch ist natürlich Rassismus in der deutschen Gesellschaft und Kultur fest verankert. Leider gesteht man sich das aber nicht ein, sondern hält sich selbst für super progressiv und weltoffen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: wieder Mal mehr Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen wäre nicht verkehrt. Dabei muss sich Tönnies ebenso hinterfragen wie es Veh nach solch einer Aussage muss. Ich bin ja nun wirklich kein Gegner von Veh im Verein (zumindest bisher nicht), aber ich hoffe, dass er sich zu dieser Aussage nochmal erklären wird – oder, dass die Mitgliedschaft auf der Jahreshauptversammlung eine klare Stellungnahme einfordern wird.

  8. Karl Heinz Lenz says:

    Clemens Tönnes sei sowieso eine moralisch anrüchige Person, schreibt hier ein User. Ich frage: Wer ist denn nicht moralisch anrüchig? Jeder normale Mensch ist moralisch anrüchig. Die Menschen, die behaupten nicht moralisch anrüchig zu sein, werden im Neuen Testament als Lügner und Pharisäer bezeichnet. In der Geschichte mit der sündigen Frau, die die Moralapostel steinigen wollten, fragte Jesus die Meute: „Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“ Und zu den Pharisäern, die Jesus Vorhaltungen machten, sagte er: „Den Spahn im Auge des anderen seht Ihr, nur den Balken im eigenen Auge, den seht Ihr nicht!“
    Deshalb kein moralischer Hochmut, auch nicht in Sachen Clemens Tönnes! Jeder soll vor seiner eigenen Tür kehren! Kein Missbrauch des Fehlers, den Tönnes gemacht hat, in den FC-internen Kämpfen, etwa Müller-Römer kontra Veh!

    • Michael H says:

      Im Prinzip stimme ich Ihnen ja – wie üblich – zu, aber hier geht es um eine Person des öffentlichen Lebens. Er hat einen Fehler gemacht und übernimmt keine Verantwortung. Schlimmer noch, seine „Kontrolleure“ übernehmen auch keine Verantwortung.

      Ist Tönnies nun ein waschechter Rassist? Keine Ahnung. Vielleicht ist es nur der übliche latente gesellschaftliche Rassismus gepaart mit schlechtem Humor. Spielt aber keine Rolle. Wie im Artikel besprochen hätte es eine umfangreiche Entschuldigung von Tönnies und eine klare Distanzierung des Vereins geben können. Dann wäre man – zumindest in Deutschland – schnell wieder zur Tagesordnung übergegangen. Man entschied sich aber, so ziemlich das Gegenteil zu tun. Kritik daran ist nicht nur wünschenswert, sondern auch die Pflicht eines jeden Bundesbürgers.

    • FC Neukoelln says:

      Okay, dann können wir ja jedwede Debatte darüber, wie wir die Welt, in der wir leben gestalten möchten gleich lassen. Wenn Ich Sie richtig verstehe ist es gleich zu bewerten ist, ob ich mich unendlich bereichere durch sowas wie das programmatisch qualvolle Töten von täglich zigtausenden von Tieren, wie etwa meinem zweifellos unmoralischen Verhalten – obwohl in fester Beziehung – einem fremden Arsch hinterher zu glotzen. Muss ich offen gestanden nochmal drüber nachdenken.

    • Boom77 says:

      So… das scherzhafte habe ich gerade zu FC Neukoelln gepostet…

      Nun wieder zum gebotenen Ernst… Nein, Herr Lenz, hier stimme ich trotz Bibelzitate in Ihrer Kernaussauge nicht mit Ihnen überein. Denn es hat nichts mit moralischem Hochmut zu tun, wenn man zu dem unsäglichen rassitischen Quatsch, den Herr Tönnies von sich gegeben hat, eine eindeutige, ablehnende Meinung und Haltung hat und diese auch äußert und zeigt. Das ist richtig,gehört sich so und hat nichts mit Hochmut zu tun.

      Das hat auch nix mit Müller-Römer contra Veh als vereinsinterner Grabenkampf oder so zu tun. Der eine hat etwas dazu gesagt und der andere auch. Der eine (Müller-Römer) hat dazu auch das gesagt, was es dazu zu sagen gibt, der andere (Veh) hätte entweder besser mal gar nichts gesagt oder zumindest nach dem ersten Satz (schon den halte ich für – sagen wir mal – unglücklich …“nicht sagen soll“… nicht sagen darf!) mal den Schnabel gehalten.

      Ich muss jetzt auch mal – ausnahmsweise Ihnen persönlich gegenüber – meine Enttäuschung über Ihren Kommentar zum Ausdruck bringen. Gerade von Ihnen hätte ich an dieser Stelle einen Kommentar mit anderem Inhalt erwartet. Wenn es um Peter Stöger und igrndwelche Interviews geht, kommen zeilenlange und durchaus geistreiche Ergüße darüber, wie es psychologisch wohl auf andere Chefs wirkt, wnn man im Bewerbungsgespräch schlecht über seinen alten Chef spricht etc. Und hier? Eine inhaltliche und – wie gern von Ihnen gemach gesellschaftliche – Auseinandersetzung mit dem Thema?… Fehlanzeige… Vielmehr kommt der Tenor „Jetzt hört doch auf (undseid besser still?) mit Steinen auf den (wohl armen?) Tönnies zu werfen!“.

      Es mag ja sein, dass Sie inhaltlich zu dem Thema Tönnies/Rassismus nichts sagen möchten, aber dann hätten Sie – nach meiner Meinung – lieber gar nichts geschrieben. Das ist der erste Kommentar von Ihnen, den ich so richtig schwach finde. Aber ich denke, das wird auch der einzige bleiben.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Wir reden aneinander vorbei. Mein Kommentar bezog sich auf die Total-Abwertung des Menschen Tönnes mit den Worten, er sei eine moralisch anrüchige Person. Aus christlicher, jüdischer und islamischer Sicht ist der Mensch ganz grundsätzlich moralisch anrüchig, oder wie es in der Bibel heißt: sündig. Aus dieser grundsätzlichen Sicht besteht kein Grund, mit dem Finger auf Clemens Tönnes zu zeigen. Es ist eine ganz andere Sache, dass auch für mich ganz klar ist, dass Tönnes gesündigt hat und dass er die Folgen seines Verhaltens tragen muss. Religiös gesprochen muss Tönnes sein sündiges Verhalten bekennen (d. h. zugeben), und zwar ohne Wenn und Aber. Dann muss er sein sündiges Verhalten bereuen ( d. h. innerlich selbst tief erleiden). Und schließlich muss er seine Sünde wiedergutmachen (d. h. durch praktisches Tun dem geschädigten Mitmenschen Gutes tun). Und dann soll er auch eine Strafe erhalten. Die eigene Sünde bekennen, bereuen und wiedergutmachen und die Strafe auf sich nehmen, das ist übrigens der Vorgang der Beichte und des religiösen Lebens in den genannten Religionen.
        Religiös gesprochen steht also für Tönnes (wie für jeden Menschen) die Umkehr an. Das kann aber nicht gelingen, wenn man Tönnes als Mensch fundamental abwertet. Das sind zwei verschiedene Ebenen, von denen ich hier spreche. Natürlich muss das Verhalten von Tönnes für ihn Konsequenzen haben.

        • Boom77 says:

          Nein, wir reden nicht einander vorbei… sorry, aber es geht hier nicht darum, was in der Bibel zu „moralisch anrüchigen Personen“ steht. Da brauchen wir sicherlich keine Belehrung drüber. Die ist hier auch fehl am Platze. Denn es geht darum, wie in der Öffentlichkeit mit dem Thema Rassismus umzugehen und darauf zu reagieren ist. Um nichts anderes. Und nicht darum, ob der Herr Tönnies vom lieben Gott wohl die gerechte Strafe erhalten wird. Ob sie ein gläubiger Mensch sind oder nicht, ist ihre private Angelegenheit. Die geht hier niemanden – mich eingeschlossen – etwas an. Das Thema Rassismus in der Geseelschaft und im Fußball und der umgang damit geht uns aber sehr wohl etwas an.

          • Karl Heinz Lenz says:

            Ich bin ganz bei Ihnen, aber Sie verstehen mich nicht. Ich bin jetzt auch ratlos, muss aber zugeben, dass mein Gedankengang in einem Fußballforum etwas abgelegen ist.

        • Boom77 says:

          Im Übrigen noch folgendes… die zweite Ebene der Religion haben Sie aufgenmacht. Sonst keine. Für mich gehört die hier auch nicht hin. Hier geht es nicht um Religion. Es gibt hier keine „religiöse Ebene“.

          Niemand hat den Tönnies fundamental schlecht gemacht. Man hat hier seine unsägliche Aussage – gerade auch vor dem Hintergrund, dass es sich um eine vorbereitete und damit wohl überdachte Rede handelte – und seinen Umgang damit und auch den Umgang anderer (Schalke 04, Funkel, Veh etc.) bewertet. Und dies auch in sachlicher und meiner Ansicht nach richtigen Art und Weise. Niemand hat behauptet, dass der Tönnies auch seine Frau und Kinder schlägt, den Haus- und hofhund quält oder allgemein sonst zur Achse des Bösen gezählt werden muss.

        • Boom77 says:

          Nicht s für ungut. Vielleicht wäre es besser gewesen, zum Thema Rassimus was zu sagen, als hier die „religiöse Ebene“ aufzumachen. Im Übrigen würde ich mal behauptetn, dass eine strikt ablehnende Haltung Rassisten und rassistischen Äußerungen gegenüber auch eine „religiöse ebene“ ist. Denn mit was würde man christliche Nächstenliebe besser ausdrücken als damit, so einer „Verunglimpfung“ von Mitmenschen strikt entgegenzutreten?

  9. Carsten F says:

    Vielen Dank für den Kommentar. Bisher habe ich den Geissblog als gute, sachliche Quelle für alles rund um den Effzeh gekannt. Es freut mich mit diesem Artikel zu erfahren, dass dahinter auch Menschen stehen, die das Herz am rechten Fleck haben und sich trauen den Mund aufzumachen, wenn Unrecht geschieht.

    • Gerd Mrosk says:

      Ich weiss Karl Heinz,bin jetzt mit den Kommis durch.Ich find nach wie vor
      1.das das nicht hierhingehört( die Diskussion/ der Artikel und
      2.Rassismus ist nur mit schärfster Konsequenz entgegenzutreten
      3.Die Vier haben das nicht getan
      4.Ich bin sicher das sich Tönnies drr Tragweite seiner Äusserungen nicht bewusst ist
      5.Somit muss er es akzeptieren landauf und landab als Rassist verunglimpft zu werden,denn den fehlenden IQ nimmt ihm niemand ab

      • Karl Heinz Lenz says:

        Das ist auch meine Meinung, Gerd!
        Ich habe mir aber erlaubt – nachdem zwei User hier die Philosophin Hannah Arendt in Spiel gebracht haben – das ganze Thema mal aus religiöser Sicht zu betrachten. Zugegeben, das ist ganz unmodern. Ich muss in diesem Zusammenhang damit leben, dass ich von einigen hier nicht verstanden werde. Aus religiöser Sicht müssen wir die Opfer von Diskriminierung und Verfolgung verteidigen. Und die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Aber auch der Täter hat eine Würde, die verteidigt werden muss – nicht nur aus religiöser Sicht. Im Grundgesetz steht in Paragraf 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Und das gilt nicht nur für den braven, politisch korrekten Steuerzahler. Sondern auch für den Großfleischproduzenten, der sich verächtlich über andere Menschen geäußert hat. Jeder Täter hat seine Würde, die geschützt werden muss. Und deshalb trete ich dagegen auf, wenn der Täter Tönnes hier wörtlich als moralisch minderwertig bezeichnet wird. Ich habe das aus religiöser Sicht versucht darzustellen. Ich hätte es genauso gut philosophisch oder juristisch begründen können. Was ist daran so schwierig zu verstehen, Boom77?

        • Boom77 says:

          Was daran schwierig zu verstehen ist? Ahja, ich dachte schon, dass das mit dem „abgelegenen Gedanken“ uns durch die Blume sagen soll, dass wir schlicht zu blöd dazu sind, es zu verstehen…

          Vielleicht gehen Sie mal davon aus, dass auch die „Kommentaristen“ hier einen guten Querschnitt der Gesellschaft darstellen. Es wird hier – auch wenn es vielleicht für Sie schwer zu glauben sein mag – sicherlich sehr viele Leute geben, die Ihre Kommentare verstehen. Viele davon werden womöglich sogar Abitur und ggfs. sogar ein Studium absolviert haben. Da sind Sie womöglich nicht der einzige, der so etwas vozuweisen hat (Theologiestudium?). Und auch von der weit überwiegenden Mehrheit hier, von denen vernünftige Kommentare kommen – die ich sachlich/inhaltlich nicht immer teile, aber dennoch sind sie vernünftig – und die wie der Großteil der Bevölkerung kein Abitur und kein Studium sondern eine Ausbildung vorzuweisen hat und ehrbaren Berufen nachgeht, gehe ich davon aus, dass diese Leute Ihre Kommentare sehr wohl verstehen.

          Es ist deshalb nicht so, als hätte ich nicht verstanden, was sie mit Ihrem Kommentar ausdrücken, nämlich, dass man auch eine Chance auf Wiedergutmachung und Läuterung und dann auf wiederaufnahme in die Gesellschaft hat.

          Dennoch finde ich Ihren ersten Kommentar vollkommen neben der Sache und in einem anderen Wortsinne gänzlich unverständlich. Richtig ist, dass zwei Kommentaristen hier auch einen philsophischen Aspekt angesprochen haben. Diese beiden Kommentaristen haben zuvor aber auch eine klare Haltung zum Thema „Rassismus“ geäußert, bevor sie sich mal kurz dem philosophischen Aspekt gewidmet haben. Sie hingegen haben erstmal (religions-) oberlehrerhaft einzig und allein darauf hingewiesen, was die Bibel zu dem Umgang mit dem „armen Sünder Tönnies“ sagt. Das ist aber nicht Thema des Artikels. Thema des Artikels ist nicht wie schlimm der Fußball (oder wir als Gesellschaft) mit den „armen und bedauernswerten Rassisten“ umgehen. Thema des Artikels ist wie der Fußball mit dem Thema „Rassimsus“ umgeht. Und dazu und zum Thema „Rassismus“ haben sie schlicht gar nichts gesagt. Wenn man böse wäre, könnte man denken, sie teilen da vielleicht das von Herrn Tönnies in seinem Statement geäußerte Gedankengut? Ich sage bewusst, „wenn man böse wäre“. Denn das will ich Ihnen nicht unterstellen. Ich halte sie nicht für einen Rassisten. Das ist der erste Punkt, womit ich zeigen möchte, dass ich durchaus eine hohe Meinung von Ihnen habe.

          Gut. Nachdem dann ein wenig „Gegenwind“ kam, haben Sie etwas zu den unsäglichen Worten des Herrn Tönnies gesagt. Aber auch erst dann. Auch da könnte man, wenn man böse wäre, unterstellen, dass sie das nur als Reflex gemacht haben, weil es erwartet wird und sie nicht entlarvt werden möchten. Auch hier sage ich bewusst, „wenn man böse Wäre“. Denn auch das möchte ich Ihnen nicht unterstellen. Ich glaube Ihnen, dass Sie die Wortwahl des Herrn Tönnies ebenso abscheulich finden und verurteilen wie ich und fast alle hier auch. Auch dies soll zeigen, dass ich durchaus eine hohe Meinung von Ihnen habe.

          Und ein letzter Aspekt, der zeigen soll, dass ich eine hohe Meinung von Ihnen habe, ist meine Aussage in meinem ersten Kommentar, dass ich gerade von Ihnen einen anderen Inhalt erwartet hätte. Hätte ich nicht eine so hohe Meinung von Ihnen, hätte ich auch keinen anderen Inhalt erwartet.

          Und um Ihnen mein Unmut verständlicher zu machen, möchte ich mal eine andere Ebene eröffnen. Die juristische/strafrechtliche, wobei ich klarstellen möchte, dass ich die Handlungen/Aussagen des Herrn Tönnies damit nicht als strafrechtliche Handlung qualifizieren will. Es dient lediglich als Beispiel:

          Im Hinblick auf das Thema „Rassismus“ ist Herr Tönnies „Täter“ und kein Opfer. Das sollte man erstmal klarstellen und darüber sollte es keine Diskussion geben. „Opfer“ sind „die Afrikaner“, die er beleidigt hat. Auch im Strafrecht erfolgt – und dies bewusst und aus gutem Grund – zuerst die Ermittlung, dann die Verurteilung, dann die Strafe (die auch einen Sühneaspekt beinhaltet) und dann erst die Resozialisierung. Und zwar genau in dieser Reihenfolge und dies – wie gesagt bewusst und aus guten Grund und damit zurecht. Die Ermittlungen sind abgeschlossen. Sie haben sich in Ihrem ersten Kommentar aber weder mit der Verurteilung noch mit der Strafe oder der Sühne befasst. Sie sind gleich auf die Resozialisierung des (wohl „zu bedauernden“?) Herrn Tönnies gesprungen (übrigens genau wie unser Herr Veh). Und das ist für mich unverständlich. Wenn ein „Täter“ verurteilt wurde, seine Strafe erhalten und abgebüßt hat und seine Tat bereut, dann kann und muss man sich um die Resozialisierung Gedanken machen. Aber erst dann und nicht vorher. Und dann hat auch so ein „Täter“ Anspruch darauf, dass dies ihn nicht sein ganzes Leben verfolgt. An diesem Punkt sind wir bei Herrn Tönnies aber offensichtlich noch lange nicht. Und genau das macht Ihren ersten Kommentar für mich so unverständlich und deshalb liegt dieser für mich vollkommen neben der Sache.

  10. Ulrich Treimer says:

    Sehr geehrter Herr Merten,
    es ist immer leicht von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, die Übernahme von Verantwortung zu fordern. Welcher deutsche Journalist übernimmt denn die Verantwortung für seine Geistesergüsse? Warum werden die Sprüche von 2 Dortmundern unter den Teppich gekehrt und Tonnies rund gemacht? Weil er reicher ist oder warum? Warum wird der Flüchtling Jatta (kein Flüchtling zahlt in Deutschland mehr Steuern als er) von der Springerpresse rund gemacht? Alles sauberer Journalismus?

  11. OlliW says:

    Man braucht nicht zwingend einen FC-Bezug in den Artikeln hier. Es geht ja insgesamt auch um Fußball, und damit auch ums das Land und seine Gesellschaft. Der Fleischfabrikant ist auch nicht irgendwer, und wenn Veh und MR was dazu sagen, ist der Bezug zum FC auch gleich direkt gegeben. So viel dazu.

    Ich muss mich zunächst aber einmal freuen, dass im Grunde alle hier sagen, das was CT gesagt hat ist unmöglich. Es wird als das bezeichnet, was es ist: Dummer, plumper Rassismus in seiner reinsten Kultur, wie es auch ein Höcke oder Gauland hätten sagen können. Nur ist man es von den Konsorten ja leide gewohnt.

    Dass CT so etwas „rausruscht“ und mal eben so gesagt wird, ist in dem Zusammenhang, dem Umfeld, bei der gesellscaftlichen Position und in einer vorbereiteten Rede schon arg bedenklich. Es kann ja nur was rausrutschen, was in einem ist. Das ist auch der Subtext von den Relativierungen a la Veh: Man sagt es nicht. So dumm sollte man nicht sein, auch wenn man es denkt. Eine solche Aussage ist an Chauvinismus, Überheblichkeit und altem Kolonialdneken von vor über 100 Jahren kaum zu übertreffen.

    Wenn das, was CT gesagt nun hat, kein Rassismus ist, dann haben wir ein Problem mit der Definition. Was ist denn dann Rassismus? Hier hat sich der Schalke-Rat gleich doppelt geschützt. CT sollte nicht für alle Zeit als Persona non Grata gelten. Das sicher nicht. Nobodys perfect. Aber dass er sich seine „Strafe“ nun selbst aussucht, der agierende handelnde Mensch bleibt, sich eben nicht entschuldigt hat und untertauscht, bis Gras über die Sache wächst, das ist extrem unsauber und das ist auch damit gemeint, wenn es heißt das System schützt sich selber.

  12. Ulrich Treimer says:

    Soll sich Armin Veh hinstellen und den Rücktritt von Tönnies fordern? Dann würden Sie hier sofort den Rücktritt von Armin Veh fordern usw. und der Fc sich mit Gott und der Welt streiten.
    Außerdem hat dieses Thema hier im Blog nichts zu suchen, aber es geht wohl auch nur um Werbeeinnahmen. Womit sich der Kreis schließt.

    • LOCUTUS says:

      Veh hätte lieber gar nichts zu diesem Thema sagen sollen; oder ist er gezwungen worden zu antworten?
      Denke nicht; deshalb ist das Geschwätz von ihm und seinen Kumpels das was es ist: verharmlosendes ahnungsloses Geschwätz von wohl situierten, gut genährten älteren weissen Herren, die noch niemals aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft diskreditiert wurden, und nun denken, ihrem Millionärsfreund helfen zu müssen, dem seine Ignoranz zum Verhängnis wurde.

      • Boom77 says:

        Genau! Natürlich steht es ihm nicht zu, Schalke zu sagen, wie die mit diesem Thema umzugehen haben. Aber er hätte dann einfach seine Klappe halten sollen. Oder einfach nur sagen sollen, dass Rassismus ein Unding ist und im Fußball und in der Gesellschaft nichts zu suchen hat und den Rest unkommentiert lassen.

  13. Jose Mourinho says:

    Ich glaube, es spielt bei dem Thema enorm mit rein, dass Tönnies ohnehin für viele ein Feindbild darstellt. So ein großkotziger, raffgieriger Fleischbaron, der meint, sich alles erlauben zu können – so wird er ja von vielen wahr genommen (und ist es möglicherweise auch). Und nun hat er etwas Falsches gesagt und endlich gibt es die Möglichkeit, ordentlich draufzuhauen. Natürlich hat er sich rassistisch geäußert und das ist zu Recht zu kritisieren. UNd das wurde auch getan. Aber ehrlich gesagt habe ich in letzter Zeit leider und viel öfter und in viel drastischer Form rassistische Äußerungen gehört – beispielsweise aus dem Spektrum der AfD oder von so manchem Regierungschef. Freilich wird auch darüber dann mal berichtet, aber die Intensität wie jetzt im „Fall Tönnies“ wird da kaum erreicht und das verwundert dann schon. Vor diesem Hintergrund kann ich dann auch verstehen, dass Veh, Funkel und Co. hier die sprichwörtliche (nicht auf die religiöse Ebende abrutschen!) Kirche im Dorf lassen wollen.

  14. Flizzy says:

    Der „Westen“ (gerne können wir auch der weiße Mann oder Europa sagen) beutet seit Jahrhunderten den afrikanischen Kontinent aus und unterdrückt ihn. Und alle wie wir hier in Deutschland bzw. im „Westen“ leben sind im Endeffekt, auf die eine oder andere Art und Weise, Nutznießer dieser Ausbeutung. Einer Ausbeutung die man in einem gewissen Kontext auch mit Rassismus gleichsetzen kann. Neokolonialismus = Rassismus?
    Karl-Heinz zum Beispiel, möchte wahrscheinlich einfach nur auf die Doppelmoral anspielen. Man kann sich abends auch schön über Kinderarbeit, schlechte Löhne, Rassismus und den Kapitalismus aufregen, um dann am nächsten Morgen frisch geduscht in seine Nike Air Max zu schlüpfen und sein schönes Handy zu befummeln.

  15. Herrmann says:

    Oh man ey… was hier ab geht.
    Die Aussage war dumm und darf einer Person im öffentlichen Leben nicht passieren. Aber das das jetzt Thema Nummer Eins in nem Effzeh Forum ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ebenso wenig, dass jetzt in diversen Beiträgen auf die AfD eingedroschen wird. Was haben die bitte mit den Aussagen vom Tönnies zu tun?

    • Geissbock60 says:

      Endlich mal richtige Worte. Danke Herrmann!
      Was z.Zt. in Deutschland abgeht ist völlig irre. Klimawandel, Greta die Göttin, Rassismus usw. usw.
      Wo befinden wir uns eigentlich hier? In einem Fussballforum oder bei linken und grünen Verschwörern?
      Das versucht (leider) schon seit einiger Zeit das Effzeh Forum, welches ich rein an sportlichen Analysen sehr schätze.
      Einfach nur traurig!
      Selbstverständlich hat Tönnies mit seiner Aussage (wobei er grundsätzlich recht hat) sich und seinen Verein geschädigt. Das darf er sich als Präsident nicht erlauben! Aber welcher Mensch macht keine Fehler?
      In diesem Sinne….bitte über unser nächstes Spiel kommentieren.
      P.S. Glaube, der erste Kommentator teilte mit, dass die Hooligans Szene vom FC immer noch alle Nazis sind.
      Hat dieser gute Mensch eigentlich nicht mitbekommen, dass seit Jahren sich (nicht nur bei uns)
      die Szene gewechselt hat und sich dort Aktivisten und Antifas tummeln. So z.B. waren des öfteren in der Südkurve Banner pro Antifas Hambacher Forst zu erkennen. Wer sich damit solidarisch zeigt (Fäkalien auf Polizisten schmeissen etc.)…
      Na dann gute Nacht Deutschland!!!

      • Boom77 says:

        Um mal etwas Klarheit rein zu bringen:

        1. Tönnies hatte mit seiner Aussage nicht grundsätzlich recht, denn

        a) sicherlich gibt es ein erhebliches Umweltproblem durch die Abholzung der (insbesondere Regen-) Wälder. Dies ist aber hauptsächlich in Südamerika anzusiedeln und nicht bei „den Afrikanern“. Im Übrigen werden Wälder auch bei uns in Deutschland abgeholzt und wie man jetzt erfahren hat, auch nicht wirklich ökologisch wieder aufgeforstet.

        b) ja, wir haben ein „Problem mit Überbevölkerung“ auf der Welt. Das ist aber kein spezifisch „afrikanisches“ Problem (siehe Indien, China) und es gibt in Afrika viele Länder die nicht „überbevölkert“ sind (siehe z.B. Südafrika). Im Übrigen ist Deutschland, wenn man es auf die Landfläche bezieht, das „überbevölkertste Land“ in ganz Europa und auch weit „überbevölkerter“ als alle Länder Afrikas. Und dazu kommt, dass wir in den meisten Bereichen (z. B. Ernährung) gar kein „Überbevölkerungsproblem“ hätten, wenn unsere Wohlstandsgesellschaften den Großteil der Agrarflächen nicht für die Energiegewinnung und die Tierfuttergewinnung ausgeben würden (so wird z. B. lediglich 1/5 der Agrarflächen in Deustchland dazu genutzt, Nahrung für Menschen anzubauen).

        2. Herr Tönnies ist NICHT Präsident von Schalke 04. Er ist „lediglich“ Vorsitzender des Aufsichtsrats.

        • NICK says:

          @ Boom

          zu a) „An jedem Tag werden weltweit rund 432,9 Quadratkilometer Wald abgeholzt oder abgebrannt (Rest vom Hambacher Forst sind ZWEI Quadratkilomenter)– gut die Hälfte davon in den Tropenländern: allen voran in Brasilien, in der Demokratischen Republik KONGO und Indonesien (Quelle: Global Forest Watch, 2017).“

          zu b) „Derzeit leben über 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde. In jeder Sekunde wächst die Weltbevölkerung um 2,62 Menschen, in jeder Stunde um 10.000 Menschen und an jedem Tag um ca. 230.000 Menschen. Die Vereinten Nationen erwarten bis 2050 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus. Dies bringt viele humanökologische Fragen mit sich. Das wissenschaftliche Feld der Humanökologie befasst sich mit der Bevölkerungsentwicklung, um die Verschränkung von Bevölkerung, Ressourcen und Umwelt zu verstehen. Derzeit werden durchschnittlich weltweit etwa 2,5 Kinder pro Frau geboren und die Weltbevölkerung wächst exponentiell. Vor allem in AFRIKA, Asien und Ozeanien steigen die Bevölkerungszahlen rapide an. Die Menschheit verteilt sich sehr grob aktuell so: 1 Milliarde Nord- und Südamerika, 1 Milliarde Europa, 1 Milliarde Afrika und 4 Milliarden in Asien.“

          zu 2: Tönnies is ein Unsympat, ein großlotziger Fleischlieferant, aber totzdem muss man die Aussage auch mal inhaltlich hinterfragen und auch bedenken, dass er mit dieser Aussage wohl eher „lustig“ als „rassistisch“ rüber kommen wollte. Das ist wohl mal voll in die Hose gegangen. Aber das er deswegen von seinem Amt zurücktreten soll, das sehe ich einfach nicht – da gibt es ganz anderen Rassismus.

          PS: Schreib nicht Deutschland ist das überbevölkertste Land Europas – das bringt die AFD nur auf Ideen…Aus der Reihe „Sowas soll man nicht sagen…“

          • Boom77 says:

            @ Nick

            Zu a) Weder Brasilien noch Indonesien liegen in Afrika. Die Demokratische Republik Kongo schon. Sie hatte 2016 einen CO2-Ausstoß pro Kopf von 0,03 Tonnen pro Jahr (liegt auf Platz 148). Bei etwas mehr als 81 Mio. Einwohner (zur Berechnung abgerundet) gibt das eine Gesamt-Co2-Emission von 2,43 Mio. Tonnen (hierzu sogleich mehr).

            Zu b): Allein Deutschland hatte 2016 einen CO2-Ausstoß pro Kopf von 8,88 Tonnen im Jahr. Bei einer Bevölkerung von 83 Mio. ergibt das 737,04 Mio. Tonnen. Und schauen wir uns dagegen mal Afrika an: Nehmen wir zunächst das einwohnerstärkste Land (Nigeria). 190 Mio. Einwohne haben da bei einem CO-Ausstoß pro Kopf von 0,46 Tonnen insgesamt 87,40 Mio. Tonnen CO2 ausgestoßen. Nehmen wir die afrikanischen Staaten mit der höchste CO2-Emission pro Kopf und Jahr dazu. Da wären Südafrika mit 7,40 Tonnen pro Kopf und Jahr und 58 Mio Einwohner, was 429,78 Mio. Tonnen ergibt. Lybien mit 6,88 Tonnen pro Kopf und Jahr und 7 Mio Einwohner, was 48,16 Mio. Tonnen ergibt. Algerien mit 3,41 Tonnen pro Kopf und Jahr und 41 Mio Einwohner, was 139,81 Mio. Tonnen ergibt. Botswana mit 3,09 Tonnen pro Kopf und Jahr und 2 Mio Einwohner, was 6,18 Mio. Tonnen ergibt. Tunesien mit 2,21 Tonnen pro Kopf und Jahr und 12 Mio Einwohner, was 26,52 Mio. Tonnen ergibt. Und Ägypten mit 2,14 Tonnen pro Kopf und Jahr und 97 Mio Einwohner, was 207,58 Mio. Tonnen ergibt. Diese von afrokanischen Länder mit den höchsten CO2-Emissionen pro Kopf und das afrikansische Land mit den meisten Einwohnern haben also zusammen im Jahr 2016 etwa 945,42 Mio. Tonnen an CO2 ausgestoßen. Im Vergleich dazu nochmals: Deutschland alleine im gleichen Jahr 737,04 Mio. Tonnen, was „nur“ 208,38 Mio. Tonnen weniger sind. Und da reden wir nur von Deutschland und noch gar nicht vom Rest Europas, den USA, China, Indien, Brasilien etc.

            Zu 2: Und gerade vor dem Hintergrund unter b) kommt also ein Herr Tönnies daher, einer der größten (wenn nicht sogar der größte?) Fleischproduzent Deutschlands. JJemand also, der massiv im Bereich einer Industrie tätig ist, die mit die höchsten Emissionsausstöße in Deutschland zu verantworten hat (die Massentierhaltung). Und dabei sind noch gar nicht die CO2-Emissionen berücksichtigt, die bei der Schlachtung, Fleischherstellung und dem Vertrieb (einschließlich Verpackung und Transport) entstehen. Und der erzählt uns, dass Problem wäre in Afrika anzusiedeln und statt das wir (oder besser wohl er) Geld ausgeben muss, um CO2 einzusparen, soll man dem afrikanischen Kontinent lieber Kernkraftwerke spendieren? Das ist nicht lustig. Das ist zweifelsohne rassistisch. Vielleicht ein kleiner Vergleich, um diese „lustige“ Anmerkung des Herrn Tönnies vielleicht mal besser einzuordnen. Es mag auch Menschen geben, die meinen, Judenwotze sollen ja nur „lustig2 sein, weil es eben Juden“witze“ sind. Sie sind aber nicht lustig. Sie sind antisemithisch. Und so sind auch die Äußerungen des Herrn Tönnies schlicht rassistisch. Punkt!

            Zu PS: Deutrschland ist das Land auf der Welt mit den meisten Einwohnern, welches mit seinem Staatsgebiet einzig auf dem europäischen Kontinent liegt (weite Teile Russlands liegen in Asien). Und Deutschland ist bei weitem nicht das größte Flächenland Europas. So falsch ist die Aussage demnach nicht. Gut… wenn man die Einwohne je Quadratkilometer nimmt sind Monaco, Vatikanstadt und Malta z.B. noch „überbevölkerter“.

          • NICK says:

            zu a) Was hat der CO2 Ausstoß damit zu tun? In Afrika weird massig Regenwald gefällt – jeden Tag. Du schriebst es sei kein afrikanisches Problem. Stimmt halt nicht.

            zu b) Auch hier – wo sagt Tönnies was zum CO2 Austoß der Afrikaner? In meinen Augen meint er – wenn wir hier unsere Braunkohlekraftwerke abbauen und Strom aus Afrika importieren, können wir Europäer unseren CO2 Ausstoß senken. Also so lese ich das? Er sagt doch (mit dummen Worten) – das Geld was wir in den Klimaschutz stecken verpufft und schlägt eben Kraftwerke in Afrika vor, wo das Geld besser investiert wäre…Die Pläne gibt es ja schon, Problem ist, dass die Kollektoren immer wieder vom Sand der Sahara verschüttet würden…Er sagt doch (mit dummen Worten) – das Geld was wir in den Klimaschutz stecken verpufft und schlägt eben Kraftwerke in Afrika vor.

            „Ein kleines rotes Quadrat auf einer Karte von Nordafrika, ein Farbtupfer inmitten der Sahara – viel mehr brauchte der kürzlich verstorbene Physiker Gerhard Knies nicht vor zehn Jahren, um Klimaschützer wie Konzerne gleichermaßen in seinen Bann zu ziehen: Eine Wüstenfläche von gerade einmal 300 mal 300 Kilometern reiche aus, um die ganze Welt mit Sonnenstrom zu versorgen.“ – https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/desertec-was-wurde-aus-den-solarkraftwerken-in-nordafrika-a-1196664.html

            zu 2: Du sprichst schon wieder von „Kernkraftwerken“ – wo hast Du diese Info her? Wo liest Du das? Hat Tönnies das so gesagt?

            Das Problem ist doch, dass hier oder generell gerade in Diskussionen über „Rassismuss“ Tatsachen unterstellt werden, die gar nicht gesagt wurden…da werden immer wieder Worte auf die Goldwaage gelegt, geschickt ergänzt und dann ordentlich drauf getreten. Das ist in meinen Augen aber nicht richtig. Gibt genug anderes warum die Schalker ihn nicht mehr als Vorstand haben können wollten – eben Unsympat, Massentierhaltung etc.

          • Boom77 says:

            Lese noch mal (und dann kannst du auch gleich versuche, das zu verstehen), was Herr Tonnies in dem von Dir hier rein kopierten Zitat zu tun hat. Es ging um die Reduzierung des Co2-Ausstoßes und die dadruch bedingten kosten, bei dem Herr Tönnies nicht einsah, dass wir dafür Geld ausgeben, sondern lieber Kernkraftwerke in Afrika bauen lassen, um dieses Problem zu beheben. Der Bezug von Herrn Tönnies ist demnach… CO2 wird maßgeblich durch die Überbevölkerung in Afrika produziert und wegen der dortigen Abholzung der Regenwälder auch nicht aus der Atmosphäre gespeichert. Deshalb Kernkraftwerke in Afrika, da weniger kinder dort gleich weniger CO2 und mehr Wälder ebenfalls gleich weniger CO2 in der Atmosphäre.

            Du solltest bei Deiner Verteidigung der Aussagen von Herrn Tönnies auch jetzt nichts reininterpretieren, was er so nicht gesagt hat ;)

          • Boom77 says:

            Du hast offensichtlich selbst nicht gelesen oder nicht verstanden, was di da von Herrn Tönnies Rede hier reinkopiert hast. Vielleicht rufe ich sie dir nochmal in Erinnerung… zumindest auszugsweise… dann fällt das Lesen und das Verstehen vielleicht nicht so schwer (kann bei mehr als drei Zeilen ja schonmal schwierig sein):

            „Und wenn wir zwischen 20 und 27 Milliarden Euro investieren, um ein Beispiel zu geben, in die Welt hinaus, um 0,0016 Prozent CO2, bezogen auf den Globus, zu verändern: Warum gehen wir eigentlich nicht her und geben das Geld dem Gerd Müller, unserem Entwicklungsminister, und der spendiert jedes Jahr 20 große Kraftwerke nach Afrika?….“

            Da ist also nicht von CO2 die Rede und kein Bezug auf (lediglich) Afrika drin? Dein Ernst?

          • Boom77 says:

            Aber mit einem hast du Recht… von Kernkraftwerken hat er nichts gesagt. Lediglich von Kraftwerken war die Rede. Da würden dann auch Solarkraftwerke drunter fallen… Das muss man ihm ja mal zugute halten, dem guten Mann.

          • Boom77 says:

            Und zum Hambacher Fort…. Es geht also nur um 2 km²? Der Hambacher Forst war mal 5500 ha groß und das größte zusammenhängende Waldgebiet im Rheinland. Das sind übrigens 55 km². Jetzt sind wohl nur noch ca. 500 ha und demnach 5 km² übrig. Von denen sollen auch noch 400 ha und damit 4 km² verschwinden, wenn es nach RWE geht. Verbeliben 100 ha und 1 km² an Wald.

          • NICK says:

            Glaube mir der jetztige Hambacher Forst ist nur noch ein kümmerlicher Rest. Ich kann da mim Fahrrad hinfahren. Auf der anderen Seite des Loches liegt die Sophienhöhe, da wird quasi seit Jahrzehnten das aufgeforstet was entnommen wurde. Das ersetzt keinen alten Wald, aber in 80 Jahren regen sich die Leute dann auf, wenn der alte Sophienhöhenwald angegangen wird…Ich bin im übrigen auch dafür, dass der letzte kümmerliche Rest doch bitte stehen gelassen werden soll, da kann RWE auch drum herum oder dran vorbei buddeln.

            Zur Größe des restlichen Hambacher Forstes: „Der Hambacher Forst ist der Rest des Hambacher Waldes, der in den 1970er-Jahren rund 4100 Hektar umfasste. Seit der erste RWE-Bagger zwischen Aachen und Köln am 15. Oktober 1978 mit dem Braunkohleabbau begann, ist dieses Waldgebiet auf einen Rest von rund 200 Hektar geschrumpft. Davon will RWE ab Oktober 2018 etwa die Hälfte roden, um seinen Tagebau plangemäß zu erweitern. Umweltschützern zufolge ist das verbliebene Waldstück mit seinem alten Baumbestand aus Eichen und Hainbuchen ökologisch wertvoll. Zahlreiche geschützte Tierarten leben hier, unter anderen Bechsteinfledermaus, Springfrosch, Haselmaus und MIttelspecht. Das Waldstück kommt zudem als europäisches Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Schutzgebiet in Betracht.“ 200ha = 2qm² https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19589-rtkl-faq-das-sollten-sie-ueber-den-hambacher-forst-wissen

          • NICK says:

            „„Und wenn wir zwischen 20 und 27 Milliarden Euro investieren, um ein Beispiel zu geben, in die Welt hinaus, um 0,0016 Prozent CO2, bezogen auf den Globus, zu verändern: Warum gehen wir eigentlich nicht her und geben das Geld dem Gerd Müller, unserem Entwicklungsminister, und der spendiert jedes Jahr 20 große Kraftwerke nach Afrika?….“

            Da ist also nicht von CO2 die Rede und kein Bezug auf (lediglich) Afrika drin? Dein Ernst?“

            Also ich verstehe das nach wie vor so, dass er meint die Ausgaben die wir tätigen um UNSEREN CO2-Ausstoss zu reduzieren verpuffen, mit dem Geld und Kraftwerken in Afrika könnten WIR UNSEREN CO2-Ausstoß reduzieren, weil WIR dann die Energie AUS AFRIKA nutzen könnten. Warum sollte der auf sein eigenes Wohl ausgerichtete Großkotz, denn den Afrikanern Kraftwerke schenken, der will doch selber davon profitieren, oder nicht?

      • Boom77 says:

        Achja… und den Hambacher Frost zu roden, dagegen darf man nur sein, wenn das „die Afrikaner“ im Dunkeln machen… wenn aber in Deutschland ein Wald für den den Braunkohle-Tageabbau durch ein „wohl gemerkt, da ganz wichtig) deutsches Energieunternehmen gerodet werden soll, dann hat man sich darüber nicht zu beschweren… sonst ist man ein linker und/oder grüner Verschwörer… und das wäre ja nur halb so wild, wenn die in Afrika nicht unsere Wälder abholzen würden… ich verstehe diese brilliante Argumentation ;)

  16. NICK says:

    „Und wenn wir zwischen 20 und 27 Milliarden Euro investieren, um ein Beispiel zu geben, in die Welt hinaus, um 0,0016 Prozent CO2, bezogen auf den Globus, zu verändern: Warum gehen wir eigentlich nicht her und geben das Geld dem Gerd Müller, unserem Entwicklungsminister, und der spendiert jedes Jahr 20 große Kraftwerke nach Afrika?

    Dann hören die auf, die Bäume zu fällen, hören auf, wenn’s dunkel ist, wenn wir sie nämlich elektrifizieren, Kinder zu produzieren.

    Ich bin in Sambia gewesen, dort gibt es 14,6 Kinder pro Pärchen. Ja, was machen die, wenn’s dunkel ist?“

    Das hat der Mann wohl gesagt. Sicher einfach viel zu salopp in einer Rede und sicher wollte er damit irgendwie lustig rüber kommen, aber „die Afrikaner“ hat der Mann doch gar nicht gesagt. Immerhin war er wohl kn Afrika (Sambia). Es scheint dort wirklich eine Geburtrnrate von 5 Kindern pro Frau zu geben. Jetzt fordert der „Rassist“ also 20 Milliarden jährlich nach Afrika zu invetieren – ist das rassistisch?

    Ein Problem dieser Welt ist doch unabstreitbar die Überbevölkerung mit Menschen, daran geht dieser Planet zu Grunde, deswegen gibt bald keine Elefanten, Löwen, Nashörner etc. mehr. Dewegen sind schon tausende Tiere und Pflanzen ausgestorben…wo findet diese Bevölkerungsexplosion statt? In Asien & Afrika – sollte man was dagegen tun? Ja, oder??? Was? Wohlstand schaffen – was ist dafür Grundvorausetzung? Strom! Was gibts in Afrika ohne Ende? Sonne! Was spricht gegen Investitionen von 20 Sonnenkraftwerken in Afrika jedes Jahr? Nichts, oder???

    Ob die Afrikaner dann aufhören Kinder zu produzieren kann ich nicht sagen, aber in Europa ist es nach der Industrialisierung so gewesen.

    Sonnenkraftwerke in Afrika und weniger rasantes Bevölkerungswachstum könnten viel gegen den Klimawandel helfen. Also im Grunde steckt viel Wahrheit in der Tönnies-Aussage. Nur so WIE er es gesagt hat, das ist NICHT in Ordnung. Er wolltd sicher lustig sein, hat nicht sooo geklappt…

    Aber statt nur auf den Mann einzudreschen, könnte man doch mal darüber diskutieren ob die „20 Millionen pro Jahr für Kraftwerke on Afrika“ eingentlich gar keine schlechte Idee sind…

    Problem ist, wie es Veh sagt „Er hat etwas gesagt, was man nicht sagen soll. So etwas sagt man nicht…“ Obwohl es doch viel Wahres ausspricht…das ist ein Problem in diesem Land – Manches darf man einfach nicht sagen…

    • NICK says:

      Achso…ich vergass noch – hier regen wir uns über die Abholzung des letzten kümnerlichen Rest des Hambacher Forst auf und das zu recht. Aber der Regenwalf in Afrika hat eine viiiiieeeel grössere Bedeutung für das Weltklima und auch da nimmt Tönnies Aussage ja Bezug zu, wenn auch wieder zu salopp daher gesprochen, aber auch hier grundsätzlich richtig…

    • Michael H says:

      Das geht nun ein wenig zu weit hier, aber statt Kraftwerken könnte sich Deutschland und die EU auch beispielsweise einfach Mal dazu durchringen, afrikanischen Ländern faire Handelsvertäge anzubieten. Ist es wirklich notwendig, dass dort teure europäische landwirtschaftliche Produkte abgenommen werden müssen, da Afrika sonst gar keinen Zugang zum EU-Markt bekommt? De facto sind wir noch immer im Kolonialzeitalter. Wer nennen es mittlerweile nur anders.

    • Boom77 says:

      Schuld haben ja immer die anderen an der Misere. In deinem Fall eben die Afrikaner und Asiaten, die rammeln wie die Hasen, wenn es dunkel ist, weil sie keinen Strom haben. Na, zum Glück lassen wir beim Pimpern schön das Licht an, damit unser Partner unseren schönen und tollen Wohlstandsbauch sehen kann. Wäre auch eine Schande, wenn man den nicht sieht, denn den haben wir uns echt günstig erkauft, dafür umso härter erfresse, weil wir ja immer schön die billige Wurst morgens auf dem Brötchen und mittags/abends immer ein Schweineschnitze aus der Großpackung essen müssen… Aber was tut man nicht alles für die Topfigur… und schließlich essen wir ja zum Nachtisch auch im Dezember nur Erdbeeren mit Rohrzucker, damit wir nicht total überfetten… Können wir ja nix für, dass die Erdbeeren und auch andere Sachen ganzjährig halt irgendwo angebaut werden müssen und auch die Kuh und das Schwein irgendwoher ihr Sojamastfutter bekommen muss. Hauptsache man rodet dafür nicht „unsere“ Wälder in fremden Ländern….

      Denn die Wälder brauchen wir ja, damit zumindest ein wenig von dem CO2, welches hinten aus meinem SUV die 4 km morgens zur Arbeit und abends wieder zurück raus kommt, aufgenommen wird. Und von Frankfurt nach Hamburg muss ich schließlich auch irgendwie mit dem Flugzeug kommen. Da ist es schon ein Unding, wie die mit meinem Regenwald umgehen!

      Und diese Unverschämtheit wird auch nicht dadurch ausgeglichen, dass die Menschen in den „überbevölkerten“ Ländern Afrikas eine hohe Sterberate haben, weil ihre Kinder verhungern und auch die Erwachsenen mangels Zugang zu Kondomen und einer ordentlichen Sexualaufklärung an Aids sterben. Das macht das mit der Überbevölkerung nicht wett und sie sind selbst dran schuld, denn wie der Herr Tönnies schon sagt, abends einfach mal Schach spielen statt Geschlechtsverkehr haben.

      Und die Lösung des Problems hat Herr Tönnies auch schon gefunden!… Statt fairer Handelsverträge und ordentlichen Löhnen, Brunnen, Schulen etc. gibts Kernkraftwerke! Aber bitte a la Tschernobyl, denn auch das würde das Thema der Überbevölkerung zeitnah lösen. Erdbeeren, Orangen, Zitronen, Melonen und Co. bekommen wir ja wohl auch wo anders her… Zumindest bis wir diese Regionen dann mit Kernkraftwerken a la Tschernobyl beglücken und dann bauen wir das Zeug halt im Saarland an… who cares… Achja, und was dabei auch noch Bombe ist… auch ein verstrahlter Wald nimmt CO2 auf!

      Und dann können wir uns wirklich ernsthaft wieder um die Veralterung unserer Gesellschaft kümmern und das 4-Kinder-pro-Familie-Programm auflegen, damit wir unsere Bevolkerung mal auf die notwendigen 150 Mio. Einwohner bringen… denn auch meine Rente und Pflege soll ja gesichert sein… und da hätte ich im Winter auch gerne Erdbeeren im Pflegeheim und wehe, meine Pflegerin fährt morgens nicht mit nem X5 vor!… Müll, Umweltverschmutzung, Überbevolkerung und Probleme schaffen ja nur die anderen… heute die Afrikaner und Asiaten… morgen die Südamerikaner… und bevor wir uns an die Nordamerikaner trauen, werden es wohl dann doch lieber die Australier gewesen sein… nur nicht ich!

      Also um so mehr ich darüber nachdenke, finde ich auch, dass man den Herrn Tönnies eher für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen sollte, statt ihn hier rund zu machen. Was macht Schalke 04 nur die 3 Monate ohne so einen hellen Kopf? ;)

      • Boom77 says:

        Und bevor ich zu hart geschimpft werde… mein Vater ist halt ein linker und meine Mutter eine grüne Verschwörerin…. ich bin echt Gesocks… Es tut mir leid und ich möchte mich neben allen hier im Forum auch bei unserem zukünftigen Kanzler und Präsidenten Gaulaund zutiefst dafür entschuldigen!

      • NICK says:

        „Schuld haben ja immer die anderen an der Misere. In deinem Fall eben die Afrikaner und Asiaten, die rammeln wie die Hasen, wenn es dunkel ist, weil sie keinen Strom haben.“ – Dein altes Problem Boom „Lesen und verstehen“ – „wo findet diese Bevölkerungsexplosion statt? In ASIEN UND (&) Afrika – sollte man was dagegen tun? Ja, oder??? Was? WOHLSTAND SCHAFFEN – was ist dafür GRUNDVORAUSETZUNG? STROM! Was gibts in AFRIKA ohne Ende? SONNE! Was spricht gegen Investitionen von 20 SONNENKRAFTWERKEN in AFRIKA jedes Jahr? Nichts, oder???“

        20 Atomkraftwerke bekommst Du für 20 Milliarden nicht hin, also beruhige Dich und gehe mal von Photovoltaik aus. Tönnies hat weder „die Afrikaner“ wortwörtlich gasagt (aber natürlich gemeint), noch hat er was von Atomkraftwerken gesagt. Noch habe ICH irgendjemandem (den Afrikanern oder Asiaten) unterstellt das er irgendwas (rammeln wie die Hasen) tut.

        Aber ich bin ein Rassist, in euren Augen, von mir aus. Auch wenn das Wort Rassismuss etwas ganz anderes bedeutet, wenn es euch glücklich macht, dann kann ich sehr gut damit leben…wenn ich das nächste mal bei meinem Schwager (aus dem Senegal) bin, dann frage ich ihn mal wie er das sieht und diese Antwort, die ist dann wichtig für mich.

        • Boom77 says:

          Er hat klar und einzig einen Bezug mit Afrika hergestellt.Dafür muss er nicht „die Afdrikaner“ sagen. Oder hat er gesagt, man solle den Braslianern Kraftwerke spendieren? Nein! Vielleicht solltest du mal lesen und verstehen.

          • NICK says:

            Was ist schlecht und/oder rassistisch an der Passage, dass er dafür ist in Afrika Kraftwerke bauen zu lassen? Andere würden für diese Idee gefeiert…Das ist nicht schlecht oder rassitisch, das was er drum erzählt hat das ist Blödsinn, aber die Grundidee ist einfach nicht falsch…

        • Boom77 says:

          Diskussion beendet. Unterschiedliche Meinung. Ich hege nicht den Anspruch, dich von meiner zu überzeugen. Viel Spaß bei der Familie in Afrika… heb schonmal nen Graben mit deinen Verwandten aus, damit wir da bald ein Kernkraftwerk auzfstellen können und sich der Herr Müller zumindest das Geld für die Erdarbeiten sparen kann. Und verteile bitte Glühbirnen und Kondome! Danke!

  17. NICK says:

    Wer mir jetzt auch unterstellen will, dem sei gesagt – meine Familie erstreckt sich von Köln bis in den Senegal – ich bin NULl Rassist. Menschen die sich nicht benehmen können, die mag ich nicht und da ist mir die Herkunft komplett egal.

  18. NICK says:

    Begründung? Nur mal Interesse halber, was jemanden wie mich, in Deinen Augen zu einem Rassisten macht. Rassist – „ssismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden. Mit solchen Rassentheorien, die angeblich wissenschaftlich untermauert sind, wurden und werden diverse Handlungen gerechtfertigt, die den heute angewandten allgemeinen Menschenrechten widersprechen…“ Wikipedia ff

  19. Karl Heinz Lenz says:

    @Nick: Seit langem verfolge ich Deine Schreibe aufmerksam. Dein Kommentar zur Causa Tönnes finde ich klasse. Die Unterscheidung, die Du vornimmst zwischen dem, was Tönnes gesagt hat und dem, wie er es gesagt hat, trifft es genau. Im Letzteren liegt das Problem, nicht im Ersteren. Kompliment! Bleib auf diesem hohen Niveau und lass in Zukunft Deine Ironie weg, wenn es geht. Oder wenn es denn sein muss, nur einmal im Monat. Danke auch für Deinen Mut, Dich zu einem Thema, bei dem viel moralisiert wird, klare Kante zu zeigen. Gratulation auch dazu, dass Du Dich endlich traust mal lange Texte zu schreiben …

    • Flizzy says:

      Was hier, und nicht nur hier, durch eine Aussage von einem Schalker losgetreten wird ist echt unfassbar. Es widert mich einfach an wie die Grenzen von Moral, Diskriminierung, Rassismus, Toleranz und Intoleranz derart verwischen, dass da einfach keine ordentliche Diskussion mehr stattfinden kann.
      In Deutschland ist die politische Mitte inzwischen derart ins rechte Spektrum gerückt worden, sodass es nur noch Extreme gibt bzw. geben darf. Anscheinend kann man ja nur noch links oder rechts sein, was dazwischen ist von extrem links gar nicht mehr „erlaubt“.

      Man kritisiert den Islam, man ist ein Rassist und wählt die AFD. Man kritisiert die Flüchtlingspolitik, man ist ein Rassist und wählt die AFD. Kritiker werden gleich mit Totschlargumenten erschlagen, und der Gegenüber suhlt sich in der Selbstgefälligkeit ein besseres „human beeing“ und absolut im Recht zu sein. Ich erinnere mich noch als Sarah Wagenknecht, eine aufrechte und intelligente Frau aus dem linken (!!!) Spektrum, ihre Meinung zur Flüchtlingspolitik kundtat. Da war auch richtig was los…

      Ich kann beide nicht leiden, weder extrem links noch extrem rechts, da bei beiden Lagern kein gesunder Menschenverstand zu finden ist.

      • Boom77 says:

        Es ist doch aber schon etwas anderes, ob ich mir tiefergehende Gedanken darüber mache, weclhe Personen wir aufgrund welcher Umstände aufnehmen und wie wir das bewerkstelligen als zu behaupten, dass man die Probleme mit dem CO2 ausstoß ja dadruch in den Griff bekommt, dass wir Afrika jährlich 20 Kernkraftwerke spendieren, oder? Von dem was dazu von Tönnies noch gesagt wurde, ganz zu schweigen…

        • Flizzy says:

          Das ist wahr. Ich persönlich halte die Aussage von Tönnies auch für falsch, auch im Kern, wenn man den Rassismus ausklammert. Die hohe Geburtenrate in Afrika ist, meiner Meinung nach, nicht auf die fehlende „Elektrifizierung“ zurückzuführen sondern auf die sehr schlechte bis fehlende medizinische Versorgung, was auch das Thema Verhütung beinhaltet. Ich bims mein Mädel auch wann ich möchte, ob Licht an oder aus, ob am Morgen oder Abend, ob Strom da oder nich da. Jedoch nimmt sie die Pille, und wenn es die nicht geben würde hätte ich bestimmt auch schon min. 4 Kinder.

  20. NICK says:

    Also erst vorgestern, hab ich viel mehr Text zum Thema Modeste geschrieben ;)

    Ich bin einfach ein ehrlicher Mensch, von mir bekommt man immer eine ehrliche Meinung und ich habe gelernt nicht alles was einem vorgesetzt wird einfach so zu Schlucken und sich der Meinung der großen Masse anzupassen, sondern erstmal darüber nachzudenken, die Frage zu stellen „Wer bezweckt was mit dieser Meldung“ und sich dann selbst eine Meinung zu bilden…

  21. Flizzy says:

    Ich denke auch, wir sollten uns alle wieder auf die Sachen besinnen die uns vereinen und zusammenbringen anstatt teilen und aufbringen. Und das wäre der von uns allen geliebter 1.FC Köln, unser Effzeh, unsere Liebe in Rot-Weiß…

  22. Karl Heinz Lenz says:

    @Boom77: Wenn ich geschrieben habe, dass meine Stellungnahme in diesem Forum „etwas abgelegen“ ist, dann habe ich nur damit sagen wollen, dass wir hier normalerweise nicht mit religiösen Argumenten operieren. Ich habe mir das nicht lange überlegt, Mir fiel in diesem Moment das Jesus-Wort „Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“ ein, als ich in einem Kommentar las, Tönnes sei moralisch minderwertig. Ich habe aber nie gedacht, dass meine Zeilen für irgendjemand hier „zu hoch“ sein könnten. Das verspreche ich Ihnen in die Hand. So bin ich nicht, genauso wenig wie ich Rassist bin. Ich kriege mit, dass Sie sich Gedanken machen, was ich denn nun für ein Typ bin. Ist ja auch in Ordnung. Aber Sie vertun sich bei mir. Ich will doch nicht verteidigen, dass Tönnes sich in der Öffentlichkeit verächtlich über Menschen geäußert hat. Mein Anliegen ist ein ganz anderes. Ich will deutlich machen: Nicht jeder, der sich wie ein Arschloch verhalten hat, ist deshalb auch ein Arschloch! Zwischen dem etwas tun und dem Sein besteht ein Unterschied. Ich war jahrelang Schöffe am Landgericht. Da sind Angeklagte, die haben schlimme Sachen gemacht. Aber auch diese Angeklagten sind Menschen, und keine Arschlöcher, von denen irgendjemand das Recht hätte zu sagen, sie seien anrüchig oder minderwertig. Oft weiß man gar nicht, was eigentlich hinter den Taten dieser Menschen steht. Und deswegen reagiere ich so allergisch, wenn ich so krasse Aburteilungen von Menschen mitkriege.
    Ich kann verstehen, dass Sie denken: „Es ist doch verdächtig, dass Herr Lenz sich viele Sorgen um Herrn Tönnes macht und fast gar nichts über die von Tönnes geschmähten Afrikaner sagt“. Das liegt daran, dass ich schlecht im Chor singen kann. Wenn der Chor singt: „Alle Mann kräftig drauf!“, dann habe ich Beißhemmungen und will auch dem einen Menschen Gerechtigkeit wiederfahren lassen.

    • NICK says:

      „Ich war jahrelang Schöffe am Landgericht. Da sind Angeklagte, die haben schlimme Sachen gemacht. Aber auch diese Angeklagten sind Menschen, und keine Arschlöcher, von denen irgendjemand das Recht hätte zu sagen, sie seien anrüchig oder minderwertig. Oft weiß man gar nicht, was eigentlich hinter den Taten dieser Menschen steht. Und deswegen reagiere ich so allergisch, wenn ich so krasse Aburteilungen von Menschen mitkriege.“ – wenn die Gerichte in Deutschland endlich mal anständige Strafen aussprechen würden, dann würden sich viele Probleme in Deutschland selber lösen. Bewehrungsstrafen gehören abgeschafft und wenn es stattdessen nur eine Woche in Arest oder den Knast geht – eine Bewährungsstrafe ist keine Strafe! Wenn die Gerichte auch unter 14jährige bestrafen dürften, würden die kriminellen Familien sich evt. überlegen, ob sie Ihre Kinder <14 Jahren sofort auf die schiefe bahn führen und zum Klauen schicken. Wenn nicht immer mehr über die armen Täter ("Oft weiß man gar nicht, was eigentlich hinter den Taten dieser Menschen steht") nachgedacht würde, als darüber was Sie den Opfern angetan haben…dann ginge es uns hier wesentlich besser und gewisse Gruppen, ach ich als "Rassist" kann es ja sagen "junge Menschen mit Migrationshintergrund, oftmals arabischer oder osteuropäischer Abstammung" würden sich auf unseren Straßen anders benehmen.

      Wenn Sie jahrelang Schöffe waren und da mit Ihrer "Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!"-Einstellung ran gegangen sind, dann haben Sie viel zu der Situation in diesem Lande beigetragen…

  23. Max Moor says:

    Ich finde dieses ganze Theater über Tönnies überzogen ! Wenn die Flüchtlinge hier Deutsche schlecht machen ist es völlig normal und gut und wenn es andersrum ist sind Alle dann Nazis … Ihr macht es euch Alle viel zu einfach . Er hat vielleicht etwas überzogen aber ich möchte nicht wissen wie die anderen Menschen über uns reden . Warum trage die Alle Kopftücher und Vollverschleierung usw . Weil die sich nicht Anpassen wollen !!! sondern nur unser Geld !!! Und Deutsch wollen auch die wenigsten lernen , ca. 10 % da die mit schlechten Deutsch nicht Arbeiten brauchen und sich anderen Sachen geben . Nachts immer mehr Krimminalität , Einbrüche , Angriffe mit Messer … und warum , weil viele von den neuen nicht Arbeiten gehen und bis 14.00 Ausschlafen und die Nacht zum Tag machen ! Siehe Spiegel TV ; RTL ! Und so ist es auch bei mir und bei meinen Verwandten . Immer diese Syrer , Türken oder Afrikaner . Es ist Alles schlimm geworden und mit ´´ Wir schaffen das ´´ wird hier nix besser . . . . sondern es werden noch mehr Unschuldige sterben . Es ist eine Schande was aus Deutschland geworden ist . Warum werden überall große Moscheen gebaut für paar Millionen ??? reicht da nicht was kleines … warum werden alle Turnhallen und Wohnungen runter gewirtschaftet von diesen Rumänen und den ganzen Ländern … Warum berichtet davon niemand etwas ? ? ? Warum ???

    • Boom77 says:

      Eine Schande ist, dass in Deutschland z.B. jemand am helligten Tag in einem Wohngebiet einen Mann mit einem Samuraischwert auf offener Straße abschlachtet und sich 80 % der Kommentare im Internet nicht mit der Abscheulichkeit der Tat, nicht mit Mitleid mit dem Opfer und nicht mit Mitgefühl für die Familie des Opfers (die 11-jährige Tochter musste die Tat wohl mit ansehen) und den Personen, die diese grausame Tat anschauen mussten, befassen, sondern damit, welche Hautfarbe, Staatsangehörigkeit und Religionszugehörigkeit der Täter wohl hat, ob er womöglich ein Flüchtling wäre und ob das Opfer wohl Deutscher war… das ist eine Schande und das zeigt, dass mit vielen (nicht einegwanderten) Menschen in unserem Land etwas nicht stimmt!

      • NICK says:

        Spricht das nicht gegen Deine „Punitivität“-Verliebheit? Sollte demnach nicht hier geschaut werden, was der Täter so für Probleme hat und wie man ihn wieder in die Gesellschaft integrieren kann. Ist hier lebenslänglich wirklich nötig oder sollte man nicht direkt mit dem großen Hammer des Gesetzes zuschlagen?!

        • Boom77 says:

          Selbstverständlich sollte der Täter nicht lebenslänglich bekommen. Eine milde Bewährungsstrafe wäre angemessen, wenn überhaupt ;)

          Im Übrigen habe ich mich nicht zum Strafmaß des Täters (hierüber wird das Gericht befinden) ausgelassen, sondern zu der Reaktion eines Teils der Öffentlichkeit zu dieser Straftat. Aber auch da war lesen und verstehen mal wieder zu viel verlangt.

          • NICK says:

            „So kann nur einer sprechen, der vom Strafrechtssystem und der Punitivität keine Ahnung hat.“ Darauf war meine Aussage bezogen. Ob ich das Wort jetzt richtig verstanden habe, kann ich Dir aber nicht sagen, aber wiedersprechen sich dann Deine beiden Kommentare nicht ein wenig?

            Aber egal – wir drehen uns, mal wieder im Kreis. Ich habe jetzt alles zu Tönnies, Afrikanern und dem Hambacher Forst gesagt und gucke jetzt in diesen Artikel nicht mehr rein.

      • Max Moor says:

        hast das erst jetzt mitbekommen Wie soll das auch Funktionihren mit verschiedenen Sitten . Keiner passt sich an und viele machen hier halt Scheiße . . siehe Zugschubser Jackson …9 Kinder ..duzen Strafen und dann junge Frau in den Tod geschmissen … und sowas läuft Draußen rum !!! Der soll nur Probleme gemacht haben und die Politessen meinte dann noch .. von Straftaten ist noch keiner ein Mörder geworden … was willst dazu noch sagen .. schauen doch Alle weg und reden Alles schön bis zum Tag X .

  24. FC Neukoelln says:

    Haha! Ich dachte schon das wars mit diesem fulminanten Kommentar-Battle, in dem einige hier Gesicht gezeigt haben (und es wird spannend sein, wie das hier in Zukunft weiter geht) – und dann haut Max Moor nochmal richtig einen aus! Chapeau für ein derart geistreiches Grand Finale (oh shit das war jetzt gar kein Deutsch…)!!!
    Kostenlose Aluhüte gibts übrigens am Ausgang rechts.

  25. FC Neukoelln says:

    @Karl Heinz L.: ich habe mir nochmal ein paar Gedanken gemacht zu Deinen (ich switche jetzt mal aufs Du wenn ich darf) generellen Einlassungen zum Thema Moral. Ich habe wahrscheinlich deshalb darüber nachgedacht, weil ich gerne lese, was Du schreibst, aber merke, dass ich dennoch nicht immer Deiner Meinung bin.
    Was mir also dazu einfällt: Du beleuchtest das Thema aus einer sehr christlichen Schrägstrich religiösen Perspektive. Ich bin aber vor langer Zeit bereits aus der Kirche ausgetreten und glaube bis heute, dass dies eine richtige, wenn nicht sogar zwingend notwendige Entscheidung war. Für mich. Ich gehe also nicht in jeder Hinsicht d’accord mit Meinungen, die die Kirche für sich beansprucht. Und dazu gehört leider Gottes (ok den musste ich jetzt bringen – ich war Mittelstürmer und wenn eine Flanke kommt muss ich sie reinmachen :) auch der Moralbegriff. Ich habe nämlich auch einen. Genauso wie ich mir voll und ganz im Klaren darüber bin, tagtäglich unmoralisch zu handeln. Wenn Jesus heute über seinen Social-Media-Account (3 Trilliarden Follower) gepostet hätte, ein jeder von uns würde tagtäglich seiner Doppelmoral erliegen – ich hätte das 2 Wochen später (so spät weil ich facebook doof finde und es wie immer erstmal nicht mitbekommen hätte) sofort geliked.
    Was mich kolossal nervt an den Kirchen ist der Anspruch, für moralische Fragen ein – nein DER exklusive Ansprechpartner zu sein. In diesem Kontext hier finde ich zum Beispiel, dass es einen riesigen Unterschied macht, in welchem Ausmaß sich jemand förderlich oder eben schädlich verhält innerhalb einer Gemeinschaft. Und entgegen Deiner Ausffassung bin ich der Meinung, dass in Tagen wie diesen WIR ALLE aufgefordert sind, uns Tendenzen entgegenzustellen, die eine freie Welt infrage stellen. Und dafür müssen wir mitunter Leute identifizieren und klar benennen, die sich für solch toxische Bestrebungen besonders verantwortlich machen. Und da gibt es eben einige. Mich zum Beispiel :)
    Mein eigener Bruder hatte mit 25 sein Coming-Out und hatte homosexuelle Beziehungen. Ich habe ihn davor und danach nicht so glücklich gesehen. Danach ist er zum katholischen Glauben konvertiert und Empfand seine Sexualität plötzlich als Sünde. Er wurde dann katholischer Priester, lebt (nach eigenen Angaben :) zölibatär und sagt über seine Sexualität heute, sie sei eine Prüfung Gottes, der er sein Leben lang widerstehen müsse. Grosses Pech – er weiss nicht was er verpasst! Mittlerweile wählt er AfD. Ich habe daraufhin den Kontakt abgebrochen.
    Ich möchte mich also dafür entschuldigen, einer argumentativen Legitimation aufgrund dessen, dass „die Kirche“ dies so sieht, zumindest kritisch gegenüberstehe. Das soll nicht heissen, dass ich nicht sehe, wieviel Richtiges und Wichtiges die Kirchen tun.
    Nur mal so.

    • Karl Heinz Lenz says:

      Danke für Dein Vertrauen. Ich denke, dass es gut ist, wenn Du Deinen Bruder im Herzen behältst. Das ist gut für Deinen Bruder, deine ganze Familie und auch für Dich selbst. Wir dürfen ja ruhig kritisch sein, auch dem Bruder gegenüber, aber die Liebe muss unbedingt bleiben. Du musst die Tür offen halten zwischen Euch beiden.

      Aus christlicher Sicht sind wir ja alle miteinander Brüder und Schwestern. Auch Clemens Tönnes ist in diesem Sinne unser Bruder, auch wenn er Mist gemacht hat.

      Die Kirche besteht aus Brüdern und Schwestern, die auch Mist machen. Da hast Du Recht. Nicht nur Mist, aber eben auch. Aber was Jesus damals die Menschen über die Liebe und die Selbsterkenntnis gelehrt hat, dass ist immer noch richtig.
      Alles Gute Dir!

    • FC Neukoelln says:

      Neee darum geht es hier aber gar nicht. Ich komme mit der Beantwortung der Frage, wie ich mich welchem Familienmitglied umgehe schon ganz gut alleine klar. Im übrigen bin ich nicht der Auffassung, dass man mit AfD-Wählern noch reden muss. Es gibt ja genügend Möglichkeiten, sich umfassend zu informieren. Bessere Argumente spielen dort also traditionell keine Rolle.

  26. Max Moor says:

    Ich kann Menschen nicht ab die Scheiße labern , ey Alter usw. das ist eine Beleidigung und die einen so an quatschen haben Null Respekt . Die müssten gleich eine geklatscht bekommen . Wenn ein 26 Jahre Alter Fuzzi wie der Menowin z.B. diesen älteren Herrn da rund macht … das ist nicht normal . Der kann anständig einen seine Meinung sagen und nicht Menschen die 20 Jahre Älter sind so Dumme kommen . Genau wie dieser Chris bei Promi Big Brother . . der Kunde ist auch nicht ganz fit !!! Da ist mir der Zlatko viel lieber , wenn der keinen mag dann geht der denen aussen weg usw. Viel besser als solche Schweine mit großen Fresse ! Die halten sich Alle für sonst was …. oder bisschen Muckis und Denken sind die Größten und dann können die nicht mal 10 min Radfahren oder Schwimmen . .

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