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Taktik-Schule und weniger Personalsorgen beim FC

Der 1. FC Köln kann am Samstag beim VfL Wolfsburg wohl auf Birger Verstraete zurückgreifen. Während der Einsatz von Louis Schaub nach dem DFB-Pokal-Spiel in Wiesbaden noch unsicher ist, wird der Belgier zum Bundesliga-Auftakt wohl fit. Derweil nutzte Achim Beierlorzer am Mittwoch das Training zu einer Auffrischung der taktischen Vorgaben.

Köln – Es gibt gute Neuigkeiten aus dem Verletztenlager der Geissböcke: Marcel Risse konnte am Mittwoch erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Nach seiner Muskelverletzung absolvierte der Rechtsaußen das Training ohne Probleme und meldete sich damit wieder fit. Da auch Darko Churlinov sich nach einer Krankheit am Wochenende wieder gesund zurückmeldete, hat sich die Personalsituation auf den offensiven Außenbahnen wieder entspannt.

Auch die nach dem Wiesbaden-Spiel angeschlagenen Marco Höger und Kingsley Ehizibue konnten problemlos trainieren. Es fehlten dagegen neben Christian Clemens (Kreuzbandriss), Noah Katterbach (Muskelfaserriss) und Ismail Jakobs (Muskelbündelriss) die drei angeschlagenen Birger Verstraete, Louis Schaub und Niklas Hauptmann. Während Hauptmann im U21-Spiel in Essen mit Adduktorenproblemen ausgewechselt worden war, fehlte Verstraete wegen Flüssigkeit im Kniegelenk. „Das war eine Sicherheitsmaßnahme. Er hätte trainieren können, das Knie ist schon wieder schmerzfrei“, sagte Achim Beierlorzer. „Bei Louis Schaub geht es um die Kapsel. Bei ihm könnte es knapper werden mit Blick auf das Wochenende.“

Verstraete fit – Schaub wackelt – Skhiri wohl dabei

Während Verstraete also in Wolfsburg wohl dabei sein wird, droht Schaub auszufallen. Der Österreicher soll am Donnerstag noch einmal eine Laufeinheit absolvieren. Sollte diese positiv ausfallen, stünde noch am Donnerstag oder am Freitag die Rückkehr ins Mannschaftstraining an. Hauptmann wäre dagegen ohnehin keine Option für die Partie beim VfL gewesen. Sehr wohl ist Ellyes Skhiri schon eine Option für den Bundesliga-Auftakt. Der Tunesier schob am Dienstag eine Extra-Einheit und will ebenso wie Sebastiaan Bornauw schon gegen die Wölfe eine Option für den Kader und möglicherweise sogar schon für die Startelf sein.

Um die beiden jüngsten Neuzugänge noch einmal näher an die Mannschaft heranzuführen, griff Beierlorzer am Mittwoch auf die gute, alte Taktiktafel zurück. Am Spielfeldrand unterwies der FC-Trainer seine Spieler noch einmal in taktischen Details. „Wir haben vermehrt englischsprachige Jungs, für die wir auf diese Weise noch einmal bildlich veranschaulichen können, was wir wollen“, sagte Beierlorzer.

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