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Ellyes Skhiri legt los: Wann wird der Tunesier zur Option?


Ellyes Skhiri hat am Montag seinen Dienst beim 1. FC Köln angetreten. Einen Tag nach dem Pokalsieg in Wiesbaden stieg der Neuzugang ins Training der Geißböcke ein. Ob der Tunesier bereits beim Bundesligaauftakt am Samstag gegen den VfL Wolfsburg im Kader stehen wird, ließ Achim Beierlorzer derweil noch offen. 

Köln – Während die FC-Profis, die am Sonntag in Wiesbaden zum Einsatz kamen, am Montagmorgen nur eine leichte Regenerationseinheit auf dem Fahrrad absolvierten, stand Neuzugang Ellyes Skhiri erstmals mit einem Teil seiner neuen Kollegen auf dem Platz. Aufgrund der Teilnahme am Afrika-Cup, die für Tunesien bis ins Spiel um Platz drei reichte, hatte der Spieler einen verlängerten Urlaub erhalten. Im Spielerersatztraining absolvierte der ehemalige Profi aus Montpellier nun am Montag erste Spielformen und übte die Laufwege seiner neuen Mannschaft.

Skhiri soll kontinuierlich aufgebaut werden

Die meiste Zeit hielt sich Skhiri dabei neben Vincent Koziello auf, der ihm den sprachlichen Einstieg in Deutschland erleichtern dürfte. Ohnehin sprechen mit Skhiri, Koziello, Modeste, Verstraete und Bornauw mittlerweile fünf Spieler im FC-Kader Französisch. Die Eingewöhnungszeit und Integration dürfte dem tunesischen Nationalspieler daher nicht schwer fallen. In seiner ersten Trainingseinheit gelang dem defensiven Mittelfeldspieler zwar längst noch nicht alles. Trotzdem zeigte sich Achim Beierlorzer nach dem Training zufrieden mit den ersten Eindrücken seines Neuzuganges. „Man sieht sofort, wie dynamisch und durchtrainiert er ist“, sagte Beierlorzer und lobte vor allem „die kleinen Bewegungen und das präzise Passspiel“.  Ähnlich wie der ebenfalls verspätet eingestiegene Jorge Meré soll Skhiri von Beginn an alle Trainingsformen mitmachen, wenn auch teilweise in einer moderaten Ausführung. „Wir sind mit dieser Befindlichkeitsabfrage, die wir jeden Tag an die Spieler senden, richtig gut auf dem Laufenden. Wir erfahren immer, wie es den Spielern geht. Wir haben es ja mit allen Spielern so gemacht. Wir gehen sofort in die Trainingsformen und moderieren das dann so, dass derjenige bei fünf Durchgängen mal nur drei macht oder als Außenspieler agiert, wenn es nötig ist. Wir passen auf, weil wir Skhiri kontinuierlich aufbauen wollen, so wie wir es mit allen Spielern geschafft haben“, erklärte Beierlorzer die Trainingssteuerung für den 24-jährigen.

Wann steht Skhiri für den FC auf dem Platz?

Für Sebastiaan Bornauw, der ebenfalls erst am vergangenen Donnerstag ins Mannschaftstraining eingestiegen war, reichte es am Sonntag bereits für einen Platz im Kader. Ob Ellyes Skhiri nach einer Woche mit seinem neuen Team am Samstag beim Bundesliga-Auftakt in Wolfsburg ebenfalls zu einer Kader-Option wird, ließ Beierlorzer offen. Dass „ein Spieler, der jetzt zwar drei Wochen Pause hatte, aber eigentlich permanent unter Höchstleistungen gespielt hat, im Kader ist, ist zumindest vorstellbar“, sagte der Trainer am Montag. Vor allem sei wichtig, dass Skhiri nun die Abläufe seiner neuen Mannschaft schnellstmöglich verinnerliche. Dann wird Beierlorzer Ende der Woche entscheiden, ob es Sinn macht, den Neuzugang mit nach Wolfsburg zu nehmen. „Wir müssen jetzt die Trainingseinheiten abwarten. Wir werden aber auch mit ihm in die Videoanalyse gehen, damit er genau weiß, was wir wollen.“

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