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Entwarnung bei Louis Schaub und Birger Verstraete

Der 1. FC Köln hat das Weiterkommen im DFB-Pokal nicht so teuer bezahlen müssen wie zunächst angenommen. Zwar waren gleich sechs Spieler nach der Partie angeschlagen. Allerdings hat sich kein FC-Profis eine schwerere Verletzung zugezogen.

Köln – Kingsley Ehizibue musste am Sonntag im DFB-Pokal gegen Wehen Wiesbaden einiges einstecken. Schon in der regulären Spielzeit blieb der Neuzugang länger liegen und musste behandelt werden. In der Verlängerung ging es für den Niederländer schließlich nicht mehr weiter und wurde durch Matthias Bader ersetzt. Am Montag konnte Ehizibue allerdings schon wieder lachen und stieg gemeinsam mit der Mannschaft zur Regeneration aufs Fahrrad. Mit dabei waren auch Marco Höger und Florian Kainz, die ebenfalls Blessuren aus dem Spiel davon getragen hatten. Höger konnte beim Elfmeterschießen nicht mehr antreten und verließ mit bandagiertem Knöchel das Stadion. Am Folgetag sah es jedoch auch bei Höger schon wieder besser aus.

Schaub und Verstraete im MRT

Nicht so gut sah es derweil am Morgen bei Louis Schaub aus. Der Mittelfeldspieler, der erst in der Verlängerung eingewechselt wurde und mit seinem Treffer zum 3:2 einen gelungenen Einstand feierte, knickte kurz vor Spielende um und schlug noch an der Seitenlinie die Hände vor dem Gesicht zusammen. Am Montagmorgen kam der Österreicher schließlich mit Krücken zum Geißbockheim und wurde am Nachmittag zum MRT in die Mediapark-Klinik gefahren. Dort folgte allerdings die Entwarnung. Schaub hat sich keine strukturelle Verletzung zugezogen. Auch Birger Verstraete, der trotz Knieschmerzen den entscheidenden Elfmeter verwandelt hatte, konnte aufatmen. Auch bei ihm wurde in der MRT-Untersuchung kein struktureller Schaden festgestellt. „Glücklicherweise haben beide keine strukturellen Verletzungen. Wir werden bei beiden von Tag zu Tag schauen, wie es ihnen geht und die Belastung dementsprechend steigern. Ob es bis zum Wochenende reicht, werden wir sehen.“

Jonas Hector wurde derweil geröntgt. Der Kapitän hatte einen Schlag auf die Nase bekommen, konnte die Partie aber ebenfalls zu Ende spielen. Sein Einsatz gegen Wolfsburg dürfte nicht in Gefahr sein.

 

3 Kommentare
  1. Peter Josef says:

    Eine wirklich gute Nachricht. Vorsichtig rantasten bitte. Lieber in Wolfsburg ohne die Beiden nur einen Punkt mitnehmen, als mit Gewalt auf deren Knochen auf 3 Punkte gehen. Die Beiden sollen sich auskurieren.

    Die andere gute Nachricht: Die Geissblog-Kommentatoren, die Baierlorzer sture Vollidiotie unterstellt hatten, weil er den jungen Darko Churlinov nach seinen überragenden Leistungen in der Vorbereitung nicht nomiert hatte, haben auch unrecht. Es lag nicht an des Trainers Inkompetenz. Churlinov hatte Magen-Darm.

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