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Kein Heimspiel im DFB-Pokal: Das sind Saarbrückens Optionen


Der 1. FC Köln muss im DFB-Pokal in der zweiten Runde zum 1. FC Saarbrücken. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend. Das Wiedersehen mit Dirk Lottner wird definitiv nicht im Kölner RheinEnergieStadion stattfinden, obwohl sich der FCS-Trainer dies gewünscht hätte. Saarbrücken sucht aktuell nach der geeigneten Spielstätte.

Köln/Saarbrücken – Der Ludwigspark, die eigentliche Heimat des 1. FC Saarbrücken, wird aktuell umgebaut. Erst ab Sommer 2020 soll hier wieder der FCS spielen. Bis dahin weicht der Regionalligist ins Hermann-Neuberger-Stadion des SV Röchling Völklingen aus. Doch mit dem Stadion gibt es für die Zweitrunden-Begegnung gegen den 1. FC Köln ein Problem.

Weil die Partie am 29. oder 30. Oktober an einem Dienstag- oder Mittwochabend stattfinden wird, muss das Stadion, in dem das Spiel ausgetragen wird, über eine ausreichende Flutlichtanlage verfügen. Dies ist in Völklingen nicht gegeben. Der 1. FC Saarbrücken wird also erneut umziehen müssen. Daher äußerte FCS-Trainer Dirk Lottner in der ersten Euphorie über das Los 1. FC Köln den Wunsch, ins RheinEnergieStadion nach Köln umzuziehen. Dies ist aber nicht möglich.

Drei Stadion stehen zur Diskussion

Die DFB-Spielordnung verbietet einen Tausch des Heimrechts, selbst, wenn der Heimverein dies ausdrücklich wünscht. Dass die Partie von Altas Delmenhorst gegen Werder Bremen im Weserstadion ausgetragen werden konnte, lag lediglich daran, dass Delmenhorst das Stadion des SV Werder schon vor der Auslosung als alternativen Austragungsort beim DFB hinterlegt hatte. Der 1. FC Saarbrücken hat dies aber freilich nicht mit dem RheinEnergieStadion in Müngersdorf getan.

„Wir sind aktuell dabei, die verschiedenen Optionen zu sichten“, sagte FCS-Geschäftsführer David Fischer dem GEISSBLOG.KOELN. „Wir wollen im Saarland bleiben. Das Ziel ist, eine möglichst nahe gelegene Spielstätte zu finden, die die nötige Infrastruktur für eine TV-Produktion bietet.“ Das Spiel wird bekanntlich live im Bezahlsender Sky zu sehen sein. Dafür muss der austragende Heimverein für gewisse Voraussetzungen sorgen. Ein ausreichend starkes Flutlicht gehört dazu.

Aktuell stehen neben der Installation einer mobilen Flutlichtanlage in Völklingen die Heimstätten der SV Elversberg und des FC Homburg als Ausweichmöglichkeiten zur Diskussion. Eine Entscheidung soll zeitnah fallen. Doch eines ist sicher: Das Wiedersehen zwischen Dirk Lottner und dem 1. FC Köln wird nicht in Köln stattfinden.

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