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Kommentar: Dann muss der FC komplett umdenken

Henriette Reker hält einen Ausbau des Geißbockheims für kaum mehr vorstellbar. Damit hat die Oberbürgermeisterin Kölns eine 180-Grad-Wende in ihrer Politik betrieben. Alexander Wehrle hingegen erklärte, die Frage nach alternativen Orten für ein neues FC-Zuhause stelle sich nicht. Das muss der Geschäftsführer des 1. FC Köln während des noch laufenden Verfahrens auch sagen. Doch für Wehrle und auch für den künftigen FC-Vorstand heißt Rekers Kehrtwende: Die Geissböcke müssen komplett umdenken.

Ein Kommentar von Marc L. Merten

Alles hängt am Geißbockheim-Ausbau. Schon seit Jahren. Auch die Stadion-Frage. Alles hängt an der wackeligen, weil rechtlich schwer prognostizierbaren Vorhersage, ob der FC irgendwann die Zusage für den Ausbau am Geißbockheim bekommen wird – oder nicht. Seit nunmehr vier Jahren durchläuft der Klub ein politisch langwieriges Verfahren, das am Ende noch nicht einmal echte Rechtssicherheit garantieren kann. Nur eine Sicherheit gibt es: Entweder der Ausbau kommt oder der FC ist zu einem Umzug an einen anderen Standort gezwungen.

Es kann keine zwei Meinungen geben: Das Geißbockheim in der heutigen Größe und im heutigen Zustand wird für den 1. FC Köln von Saison zu Saison zu einem immer größeren Wettbewerbsnachteil. Dieser Realität müssen sich alle Beteiligten – von den Verantwortlichen beim FC über die Fans bis hin zur Politik – stellen. Ein Aus des Geißbockheim-Ausbaus müsste daher zwingend auch ein Aus für den Standort Geißbockheim bedeuten – mindestens für entweder den Nachwuchs oder die Profis, wenn nicht gar für beide Abteilungen. Ohne weitere Plätze und ohne ein modernes Leistungszentrum würde der FC in nur wenigen Jahren den Anschluss an die Bundesliga-Elite komplett verlieren. Das ist kein Drohszenario, sondern eine Tatsache, wenn man sieht, unter welchen Top-Bedingungen selbst kleine Klubs wie Paderborn inzwischen trainieren. Der FC hinkt schon jetzt meilenweit zurück.

Zwingt die Politik den FC zum vollständigen Umzug?

Neben dem Geißbockheim-Ausbau geht es dem 1. FC Köln perspektivisch freilich auch noch um ein zweites Infrastruktur-Projekt: das Stadion. Auch, wenn die Pläne für den Geißbockheim-Ausbau und die Stadion-Diskussion um den Standort Müngersdorf auf den ersten Blick nichts direkt miteinander zu tun haben, hängen beide Projekte doch eng zusammen. Denn: Bleibt der FC mit den Profis und dem Nachwuchs am Geißbockheim, gibt es für die Geissböcke überhaupt keinen Grund, sich ernsthaft mit einem Wegzug aus Müngersdorf und einem Stadionneubau zu beschäftigen. Eine Genehmigung des Geißbockheim-Ausbaus käme somit praktisch einer Müngersdorf-Garantie für das Stadion gleich. Denn sollte der Ausbau des Trainingszentrums erfolgen, hätte der FC im Grüngürtel alles, was es für einen professionellen Fußballbetrieb bräuchte, und es würde dem Klub lediglich um die Frage gehen, ob der FC anschließend das RheinEnergieStadion auch noch kaufen und in weiteren Schritten modernisieren und ausbauen könnte.

Sollte der FC aber keine Zusage für den Geißbockheim-Ausbau erhalten, wären die Verantwortlichen zum Umdenken gezwungen. Dann gäbe es aus Sicht des Klubs nur drei Lösungen: Erstens die unpraktische Aufteilung mit dem Verbleib der Profis am Geißbockheim und dem Neubau eines Trainingsgeländes für den Nachwuchs an anderer Stelle. Zweitens der Bau eines komplett neuen Trainings- und Geschäftsgeländes an einem anderen Standort für alle Bereiche – vom Nachwuchs über die Profis bis zum Vereinsheim und der Geschäftsstelle. Das Stadion würde in beiden Fällen in Müngersdorf verbleiben, das Geißbockheim im Grüngürtel hingegen im zweiten Falle aufgegeben. Drittens könnte sich der FC aber auch für das ganz große Rad entscheiden, für den Neubau einer neuen Heimat auf einer freien Fläche am Rande der Stadt Köln – inklusive eines neues Stadions.

Vorstand und Geschäftsführung brauchen einen Plan B

Dies muss zunächst wertfrei betrachtet werden. Wenn sich Politik und Bürger gegen Veränderungen am Geißbockheim und am Stadion aussprechen und im Zweifel alle juristischen Optionen bereit sind auszuschöpfen, um die Vorhaben des FC zu stoppen, so ist dies ihr gutes Recht. Der 1. FC Köln müsste dann aber aus unternehmerischer Pflicht entscheiden, ob sich dadurch die zwingende Notwendigkeit ergeben würde, an einem anderen Platz der Stadt zu bauen. Und wenn ja, in welchem Umfang. Werner Wolf, Jürgen Sieger und Eckhard Sauren, der designierte Vorstand ab dem 8. September, haben sich bekanntermaßen gegen den Neubau eines Stadions an anderer Stelle ausgesprochen und ein solches Projekt für unrealistisch erklärt. Allerdings ging das Trio bislang davon aus, dass ein Geißbockheim-Ausbau realisierbar sei. So wie die beiden Geschäftsführer Alexander Wehrle und Armin Veh. Das Quintett wird sich nach der Wahl im September zusammensetzen und klären müssen, was nun zu tun sein wird. Noch ist der Geißbockheim-Ausbau freilich möglich. Henriette Reker kann das Projekt nicht im Alleingang stoppen. Der FC braucht jedoch zwingend einen Plan B und möglicherweise auch einen Plan C. Denn sicher ist aktuell nur: Bliebe alles beim Alten, bliebe das Geißbockheim so, wie es ist, und bliebe das Stadion so, wie es ist, inklusive der Besitzverhältnisse, dann wäre diese Lösung für den 1. FC Köln kaum zukunftsfähig.

50 Kommentare
  1. Toni10 says:

    Für mich gibt es in der Angelegenheit nur Verlierer.
    Der FC hat ein in die Jahre gekommenes Trainingszentrum um das uns lange viele Bundesligisten beneidet haben, dem ist aktuell nicht mehr so.
    Zum anderen riskiert die Stadt Köln, dass der FC sich eine neue Heimat sucht, mit neuem Stadion…

    Ich würde mit der Tradition brechen, das gbh so lassen wie es ist und die Frauen da trainieren lassen (mit wenig Mitteln könnte man da erfolgreich sein) und im Umland eine Fläche für Stadion, Vereinsheim, Trainingszentrum usw suchen.

    Jetzt kommen sicher wieder die Fans den Tradition wichtig ist und keiner darf nur daran denken aus Müngersdorf weg zu gehen.
    Aber wir verlieren immer mehr den Anschluss an die Bundesligisten.

    Tradition schießt keine Tore, dass sollten endlich alle begreifen und die Stadt Köln ist nicht unser Freund sondern unser Vermieter.

    Die OB hat sich als sie es brauchte auf unsere Seite gestellt, jetzt hat sie Angst nicht nochmal gewählt zu werden und macht das, was Politiker machen… Sie will nur ihre Haut retten, wer das nicht begreift dem ist nicht mehr zu helfen.

    Diese 2 neuen Kunstrasen Plätze ändern nichts an den Klimabedingungen im Stadtwald.

  2. Fidan says:

    Verstehe nicht wieso das Trainingszentrum und das Stadion abhängig voneinander wären? Wenn man jetzt Beispielhaft auf einer freien Fläche in Marsdorf ein Top Trainingszentrum für die Profis bauen würde mit Geschäftsstelle etc. und die Jugend-Abteilungen und die Frauen bleiben am GBH. Was spricht dagegen auch weiter im Rheinenergie-Stadion zu spielen?

    • Boom77 says:

      Möglich wäre das sicherlich. Die Frage, die man sich ernsthaft stellen muss, warum sollte man der Stadt Köln durch die Stadionmiete noch etwas gutes tun, wenn sie und auch viele Bürger nicht bereit sind, uns auch gutes zu tun. Das ist doch ein Geben und Nehmen. Wie ich mal las, zahlen wir mit die höchste Stadionmiete aller Bundesligisten (vielleicht sogar die höchste) und das nicht gerade für das beste oder größte Bundesligastadion. Und das schon eine ganze Weile. Ich denke, da hat der FC der Stadt Köln genug gutes getan, was die Refinanzierung des RheinEnergie Satdions betrifft. Wenn man uns jetzt Steine in den Weg legt und uns die Konkurrenzfähigkeit am bisherigen Standort nicht einräumen möchte, dann finde ich es konsequent, dass man sagt, dann gehen wir ganz raus aus Müngersdorf. Auch mit dem Stadion, wenn das finanzierbar wäre, was wohl leider nicht danach ausschaut.

        • ingman says:

          daa wäre eben noch zu klären….wenn man 9 mio miete im jahr zahlen kann ….dann sollte man mit einem Inverstor ( nur für den Stadionbau) auch den Bau eines eigenen Stadions prüfen.
          Z.B. über Namensvermarktung oder was auch immer….Beteiligung an den Einnahmen…weiss der Geier, da wird es doch kluge Köpfe geben denen was einfällt….und dann gleich Trainingsgelände usw. daneben….Dann lass sie Frau Reker doch die Nationalhymne im leeren WM Stadion singen….ganz für sich alleine

  3. Ulrich Treimer says:

    Aus der Ferne betrachtet (wohne 500 km von Köln entfernt) gibt es m. E. nur einen Weg, und zwar raus aus Köln und das so schnell wie möglich. Sowohl mit dem Trainingsgelände wie langfristig auch mit dem Stadion.
    Was will man mit diesen Wirtschaftsschwachköpfen im Rathaus anfangen. Mit denen kann man nicht mal Bananenbäume pflanzen. Weiß man in Köln überhaupt welche Umsätze der FC direkt und indirekt in der Stadt auslöst. Wie dumm sind solche Leute nur.
    Ich bin auch für den Erhalt der Umwelt, aber es gibt immer eine wirtschaftliche Abwägung. Und Umweltschutz ist nun mal teuer und wir können uns diesen nur leisten, wenn die Wirtschaft läuft. Sonst geht beides den Bach runter.

  4. Ulrich Treimer says:

    Auch ein anderer Standort innerhalb von Köln führt wieder zu Bürgerinitiativen und wieder zu 10 Jahren Planungszeit. Und welcher FC-Verantwortliche soll sich noch mit einer verlogenen Oberbürgermeisterin an einen Tisch setzen.Da ist doch das 5 vor 12 Besprochene um 12 Uhr nicht mehr wahr.

    Raus aus der Stadt in eine Randgemeinde, in der man willkommen ist.

    • Friedrich Ebert says:

      Ich hoffe die Kölner werden nicht vergessen, was die gute Frau Reker (und einige von den Grünen) hier abgezogen haben, wenn sie das nächste mal zur Wahl gehen. Denn eigentlich geht es Frau Reker nur um die Gefahr, dass ihr Stimmen flöten gehen, hoffentlich tritt genau das jetzt ein. Sie hatte vor ihrer Kehrtwende ganz klar geäußert, dass es keine umwelttechnischen Bedenken gäbe.

  5. NICK says:

    Es ist etwas ganz anderes eben mal zwei neue Trainingsplätze & ein Gebäude für die Jugend zu bauen, oder ein komplett neues Geissbockheim und sechs bis acht neue Trainingsplätze an komplett anderer Stelle. Das kann man sicher alles finanzieren, indem man sich hoch verschuldet, aber muss das sein??? Das jetzge Geissbockheim ist doch eine Super-Basis, die man modernisieren & erweitern kann. Soooo einfach komplett neu an anderer Stelle zu bauen ist das auch nicht, zumindest finanziell nicht.

    Man sollte einen Hürth-Frechen-Plan im Petto haben, als Druckmittel, aber wirklich umsetzen wollen sollte man das nicht wollen…Köln kann es sich auch nicht leisten ein leeres WM-Stadion in Müngersdorf rumstehen zu haben. Wobei – im Zweifel wird es abgerissen, dass Gelände in Grünstücke mit bester Lage aufgeteilt und dann springt auch noch ordentlich Gewinn für die Stadt Köln raus. Aber dann hat die viergrößte Stadt in Deutschland eben kein ordentliches Stadion mehr und muss dann beim FC in Hürth oder Frechen was anmieten…Ist alles nicht sinnvoll.

    Lasst den FC die zwei Plätze im Grüngürtel bauen und perspektivisch mal das Stadion kaufen. Ein Riesenumbau mit Logen und drittem Rang ist in meinen Augen allerdings Blödsinn – Dach anheben, 5 Reihen drauf, von mir aus die Ecken zubauen, dann hat man 5.000-8.000 Plätze mehr…wenn man aus dem Süd-Oberrang noch Stehplätze macht, springt noch mehr Kapazität raus…wenns nur darum geht, den Mitgliedern der Stadionbesuch zu ermöglichen…

  6. Marcel says:

    Diesmal stimme ich Herrn Merten seinem oben geschriebenem Kommentar zu. Der Club bzw. seine handelnden Personen brauchen Planungssicherheit und verlässlichliche Partner in der Politk.
    Mit nur einer rein auf Wählerstimmen erhaschenden OB hat man beides nicht.
    Sollte dem Ausbau des Geißbockheims ein Riegel vorgeschoben werden, ist der FC dazu gezwungen an anderer Stelle ein „komplett“ neues Trainings-, und Leistzungszentrum zu bauen.
    Am besten im Verbund an ein angrenzendes neues Stadion, welches allein dem Verein gehört.
    In Zeiten in denen man nichts mehr auf Absprachen geben kann, ist Unabhängigkeit nicht zu ersetzen.
    Natürlich wird ein Stadionneubau gerade in der Ultraszene zu großen Protesten führen. Aber auch die Damen und Herren sollten sich Fragen, ob die Einstellung „Standort Müngersdorf unverhandelbar“ dem Verein wirklich weiterhilft.
    Um es einmal mit den Worten des großen Franz Kremer zu sagen, Tradition hat nur dann einen Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.

  7. Gerd Mrosk says:

    Bis in den Herbst ist es jetzt müssig zu diskutieren.Ich denke das das NLZ jedenfalls Priorität hat vor einem evtl Ausbau/Neubau,der zig Fragen aufwerfen wird.Dieses NLZ könnte ich mir genau bei den Bauern am besten vorstellen,die jetzt ohne Not aufschreien wegen zweier oder dreier zusätzlichen Fussballfelder.Hürth oder Frechen wären da nur einen Steinwurf von beidem entfernt,wenn das ein Fass ohne Boden wird mit der Klagerei der Spiessbürger.

  8. Peter Josef says:

    Wir sollten uns schon mal die Markennamen 1. FC Frechen, 1. FC Hürth, 1. FC Wesseling und andere sichern. Und: Für den Teppich, den vernünftige Lokalpolitiker, die im Interesse ihrer Stadt handeln, uns ausrollen werden, wünsche ich mir die Farbe Kaminrot. Zinoberrot nähme ich auch.

  9. Matthias says:

    Vieles von dem, was hier geschrieben wurde ist richtig. Entscheidend ist aber für mich der Zeitfaktor. Egal, wie die Politik entscheidet, bis zu einer endgültigen juristischen Entscheidung werden viele Jahre vergehen. Und diese Zeit hat der FC leider nicht mehr. Es kann deshalb leider nur noch eine Lösung geben, nämlich das Gbh an anderer Stelle bauen mit optimalen Trainingsanlagen. Und diese Lösung muss ab sofort angestrebt werden, denn auch ein neuer Standort braucht seine Zeit! Und an einem anderen Standort kann man vermutlich bauen mit weniger Einschränkungen als im Grüngürtel!

  10. Hans-Georg Skowronek says:

    Seit längerem wissen wir, dass das GBH „in die Jahre gekommen“ ist. Auch die Räumlichkeiten entsprechen nicht mehr dem aktuellen Standard.
    Der äußere Grüngürtel ist denkmalgeschützt und ja, es soll sie geben: Erholungssuchende, die mit dem FC nicht viel anfangen können.

    Sind dann evtl. die Gleueler Wiesen mit Plätzen bebaut, gibt es für die Zukunft wieder keinen zusätzlichen Raum für erneute Erweiterungen. Auch das GBH wird durch einen Umbau nicht unbedingt zukunftsfähig.
    Ein Neubau an attraktiver, neuer Stelle wäre wirklich das Beste: Ein neues GBH, das allen modernen Ansprüchen genügt, jede Menge Trainingsplätze, ein Nachwuchszentrum mit Internat, das diesen Namen auch verdient, gute Erreichbarkeit mit Bahnanschluss, ausreichend Parkplätze. Das alles ist für den FC nicht allein zu stemmen. Hier MUSS die Stadt ran. Vielleicht wäre eine FC-Anleihe eine Lösung.

    Als Wutlösung unseren Verein in 1. FC Frechen etc. umzubennen ist Unsinn. Mit so einem Verein könnte ich in der ersten (oder auch zweiten) Bundesliga nichts anfangen – der FC heißt ja auch nicht „1. FC Müngersdorf“. Wieso soll man nicht mit der Zeit gehen, auch wenn damit ein Umzug verbunden ist? Der FC Bayern München spielt auch nicht mehr im 72er Olympiastadion…

    • Peter Josef says:

      Müngersdorf ist ein Vorort von Köln. Frechen mit Müngersdorf zu vergleichen ist daher nicht exakt. Ich habe ja nicht vorgeschlagen, den Markennamen „1. FC Hücheln“ oder „1. FC Efferen“ oder „1. FC Keldenich“ zu reservieren, sondern den der ganzen Stadt, weil man den Eindruck hat, dass die Lokalpolitik im Speckgürtel sich um die Belange seiner Wirtschaftsunternehmen kümmert. In Köln klappt halt nix. In Köln klappt gar nix. Und wenn die Lokalpolitik nicht mal der Identifikations- und Wirtschaftswucht unserer effzehs irgendwas abgewinnt, dann muss man überlegen, ob man mit einem „wisst Ihr was: Ihr uns auch“ nicht mal intensiver droht. Vielleicht nimmt dann sogar Köln mal Vernunft an und stolpert nicht permanent von der einen Untätigkeit in die nächste.

  11. Paul says:

    Bayern München hat es vorgemacht! Die linkslastigen Großstädte sind heute nur noch offen für irgendwelche Minderheiten, und das wird mit Sicherheit noch schlimmer! Ich habe nie verstanden, warum ein Stadion-Neubau ein Tabu ist? Wenn der FC ein Stadion mit 80 000 Plätzen hätte, dann könnten viel mehr Fans ein Spiel sehen. Diejenigen, die das ablehnen, sind alle Dauerkarteninhaber preiswerter Stehplätze. Auch das Geissbockheim ist ein Relikt, und wenn 10 Spinner aus lächerlichen Gründen (… Klimaschutz) in der Lage sind, eine Modernisierung zu verhindern. dann kann sich der FC so etwas nicht bieten lassen.

    Für mich kann es nur ein ZIel geben: Der FC muss wieder ein deutscher Spitzenverein werden. Das Geissbockheim und das Müngersdorfer Stadion stehen insofern auch für 25-jähriges Versagen!

  12. NICK says:

    Man kann das alles machen. Bisher ist geplant – zwei neue Trainingsplätze und ein Gebäude für die Jugend – 2-3 Millionen – zum Grossteil schon duch die lebenslange Mitgliedachaft finanziert. Das Stadion hat 2005 mal ca. 160 Millionen gekostet, mit Inflation kostet der gleiche Kasten heute 300 Millionen und da gibt dann noch keine Infrastruktur, keine Parkplätze, keinen Bahnanschluss – nix. Also nochmal 25(???) Millionen oben drauf. Neues Trainingsgelände mit Erschliessung neuem Geissbockheim, NLZ 25 (???) Millionen dazu…ach ja 50.000 reichen ja nicht – 80.000 – 100 Millionen oben drauf…3 hin, vier im Sinn – wir reden hier von je nach Grösse 350-600 Millionen € „EURO“ – im Gegensatz zu 2-3 Millionen für neue Plätze & Gebäude im Grüngürtel und evt. mal den Kauf vom abgeschriebenen Müngersdorfer Stadion ca. 75- 100 Millionen…kann man alles machen – WENN MAN ALS ERSTE GRUNDVORAUSETZUNG EIN ETABLIERTER ERSTLIGIST MIT REGELMÄSSIGER EUROPAPOKALTEILNAHME IST. Bis wir das jemals wieder sind, können wir auch noch ein Jahr abwarten, bis wir einen ordentlichen OB haben und können auch noch die Klagen der „Gutmenschen“ (Radrennbahn – nur für Dich!) ausitzen. Schneller etablieren wir uns auch nicht in der Bundesliga und hast Du das 350-600 Millionen-Paket erstmal an der Backe und es kommt noch EIN Abstieg – dann heisst es schnell – Lizenzentzug – 4.Liga oder ein Investor stopft die Löcher – Juhu! Das hab ich mir schon immer gewünscht. Leute was haben wir letztes Jahr über die „abgehobenen Drei“ geschrieben, jetzt ist ein Bundesligaspieltag rum und schon fangen wir an die Existenz unseres Vereins mit so nem Kasten auf der grünen Wiese gefähreden zu wollen…

    Wer von euch hat schonmal sein eigenes Haus gebaut, finanziert und abbezahlt??? Einige dabei??? Ok – jetzt stellt euch vor ihr währed selbstständig und das Gehalt käme nicht jeden Monat wie von selbst aufs Konto, sondern wäre davon abhängig, dass eure Angestellten (Spieler) immer ordentliche Leistung liefern (Punkte) und nicht dauernd krank (verletzt) sind…

    So einfach ist es nicht.

  13. Karl Heinz Lenz says:

    Egal, ob man den Ausbau des Geißbockheim-Geländes für gut hält oder ob man ihn nicht möchte (wie zum Beispiel ich): Es ist doch eher unwahrscheinlich, dass dort jemals Bagger und Bautrupps anrücken werden. Auch wenn der Stadtrat und die Oberbürgermeisterin dem zustimmen sollten. Die Gegner eines Ausbaus werden alle juristischen und politischen Hebel in Bewegung setzen, um das Projekt zu verhindern. Selbst wenn schließlich irgendein Gericht abschließend ein positives Urteil fällen sollte, wären viele, viele Jahre ins Land gegangen, Wehrle wäre wahrscheinlich längs nicht mehr beim FC und der FC hätte viele Jahre verloren, die anders hätten genutzt werden können.

    Zum Beispiel für den Bau eines Jugend-Campus außerhalb des Grüngürtels, meinetwegen in Marsdorf. Dann besäße der FC weiterhin seinen traditionellen Standort rund ums Geißbockheim, für die Arbeit der Profis. Ein wunderbarer Standort voller FC-Identität. Fußballromanrik und Kult pur. Warum in einem solch großen Gelände kein professionelles Arbeiten möglich sein soll, erschließt sich mir nicht. Oder man macht es umgekehrt. Die Profis gehen in das neue Gelände außerhalb des Grüngürtels und die Jugend bleibt am Geißbockheim. Warum eine irgendwie geartete räumliche Aufteilung so negativ sein soll, das verstehe ich nicht. Der FC könnte den alten Standort halten und sich trotzdem erweitern.

    Warum aber hält der FC (oder nur Alexander Wehrle?) trotzdem so hart dagegen? Der Ausbau der Anlagen rund ums Geißbockheim, vor allem mit den geplanten Kunstrasenplätzen, wirkt aktuell wie aus der Zeit gefallen. Wie oben gesagt, man kann das wollen, auch mit guten Argumenten, aber klappen wird es doch eher nicht. Zumindest nicht auf absehbare Zeit. Warum sich unnötig den Kopf blutig stoßen?

    Das gilt auch für den Ausbau des Stadions auf dem jetzigen Standort auf 75.000 Plätze. Man kann das wollen, auch mit guten Argumenten. Aber man wird das dort in Müngersdorf nicht durchsetzen können. Aus den schon oben genannten Gründen. Und: Müngersdorf ist Kult! Die Aufgabe des Geißbockheims und des Müngersdorfer Stadions wäre ein Hammerschlag gegen Geschichte und Selbstverständnis des FC als volksnaher rheinischer Verein. Geißbockheim und Müngersdorf sind ein Mythos, und ein Riesenstück ideelen Kapital, das nicht verspielt werden sollte.

    • BM says:

      Sehe ich auch so, selbst wenn, was völlig unwahrscheinlich ist, die Politik mehrheitlich mitzieht, werden Klagen das Vorhaben im zweistelligen Jahresbereich verzögern. Hinzu kommt, wie schon Nick ausführt, dass man finanziell realistisch bleiben muss, der FC ist überhaupt nicht in der Lage, finanziell ein neues Stadion zu stemmen, ein Leistungszentrum mit Plätzen kostet schon zig Millionen (der HSV bekam’s von ‚Otto‘ gespendet), da kann man schnell vor dem Abgrund stehen. Es gibt bei Stadieninvestitionen ja bereits einige negative Beispiele, nicht nur die Erfolgsgeschichten aus München und bei BMG; in Kaiserslautern etwa, der FCK wurde nur durch illegale Aktionen von Stadt und Land vorm kompletten Konkurs bewahrt, auch der MSV Duisburg hat sich am Stadion verhoben und musste absteigen, die Arminia aus Bielefeld marschierte nach Stadionumbau jahrelang auf dem Pleitegrad, die Stadt stundete Steuern, Gerry Weber (seine Firma ist jetzt insolvent) half jahrelang mit Millionen aus und erst seit einem Jahr läuft es finanziell ruhiger durch Gläubigerverzicht und Übernahme von Stadionanteilen durch viele regionale Unternehmen. Pläne, die hohe dreistellige Millionenbeträge zur Realisierung benötigen, kann sich der FC einfach nicht leisten – jedenfalls nicht in einem überschaubaren Zeitrahmen.

      • Boom77 says:

        Das mit den Baukosten fürs Stadion (€ 300 Mio.) muss so nicht stimmen. Es kommt halt darauf an, was man sich da hinstellen möchte. Soll es in die Richtung „Allianz Arena“ oder „Arena auf Schalke“ gehen, wird es sicherlich so viel kosten. Gladbach hat aber durch eine klug gewählt Bauweise gezeigt, dass ein Stadionneubau nicht so teuer sein muss. Der Borussia-Park (auch wenn er „nur knapp 55.000 Plätze hat) hat unter 90 Mio. gekostet. Ist immer noch ne Menge Geld und auch da ist fraglich, ob man das finanzieren kann. Wobei bei 9 Mio. Jahresmiete (wenn die Summe stimmt), wäre das in etwa 15 bis 20 Jahren finanziert (man muss ja Zinsen, Baunebenkosten, Betriebskosten etc. auch noch rechnen). Will nur sagen, man muss nicht immer gleich mit den ganz großen Kosten als „Schreckensszenario“ wedeln.

          • Boom77 says:

            Erstens muss es dann zum Verkauf stehen. Und zweitens muss es dann immer noch höheren Anforderungen genügen, was wohl nicht mehr der Fall ist. Ich denke, das gilt auch unabhängig von der Kapazität (ob nun 60.000, 75.000 oder 100.000).

            Und ganz ehrlich. Die Stadt Köln schröpft den FC seit Jahren mit dieser hohen Stadionmiete. Da fehlt mir die Phantasie, dass die uns das überhaupt und wenn zu einem angemessenen Preis verkaufen. Womöglich wollen die für die Hütte weit mehr als € 100 Mio. Und dann müssen wir immer noch Geld in die Hand nehmen und ins Stadion investieren. Wenn die Stadt überhaupt verkauft. Denn € 100 Mio. haben sie ja auch bei weiteren 11 Jahren Miete im Säckel und müssen selbst nix ins Stadion investieren. Wer sieht eigentlich was von der Kohle dafür, dass das Stadion RheinEnergie Stadion heißt? Die Stadt oder der FC? Oder wird das geteilt?

          • NICK says:

            Die Namensrechte gehen voll an den FC… Die Stadt schröpft den FC schon mit allen Mitteln…Die hohe Miete hat Wehrle erst vor Kurzem so verhandelt, dafür ist sie im Abstiegsfalle wesentlich geringer…

            Man muss das ganze auch aus Sicht der Stadt Köln betrachten, da denken ja auch viele Leute normal, nur halt et „Rekerchen“ die hüppt erum wie de Speimanes im Hänneschen…

    • FC-Freund says:

      Sehr geehrter Herr Lenz, ich schätze ihre sachliche Art hier im Forum, und teile Ihr Meinung teilweise, aber wie hier schon gesagt wurde „ Tradition schießt in der 1. Liga leider immer weniger Tore sondern mittlerweile immer öfter in Liga 2-4!!! Das finde ich auch nicht schön, aber es ist die Realität!!!! Deshalb, harter Schnitt und komplett neu an einem anderen Standort zukunftsfähig aufstellen , Jugend und Profis alle unter einem Dach und falls möglich auch ein modernes eigenes Stadion dazu, für das man der Stadt keine unverschämt hohe Miete abdrücken muss!!!

      • Karl Heinz Lenz says:

        Was der Verlust „ideelen Kapitals“ bedeuten kann, zeigt das Beispiel Mainz. 2011 wurde das traditionsreiche und von den Fans geliebte Bruchwegstadion als Spielort der Profis aufgegeben. Stattdessen baute man weit draußen zwischen Wiesen und Feldern die heutige Opel-Arena. Auf dem Foto bei Wikipedia kann man die Lage dieses Neubaus ganz gut sehen. Jedenfalls führte der Weggang aus dem Bruchwegstadion dazu, dass viele Fans nicht mehr die Bindung an den Klub haben wie vorher. Durch die „Modernisierungs-Maßnahme“ wurde ihnen ihr Verein ein Stück fremd. Die Zuschauerzahlen sind rückläufig. Das neue Stadion wird nicht mehr voll. Trotz andauerndem sportlichen Erfolg. Das möchte ich in Köln nicht erleben. Vielleicht irre ich mich: Gab oder gibt es ähnliche Probleme wie in Mainz nicht beim FC Chelsea?

    • Boom77 says:

      Das römische Reich war auch toll und ist nun Geschichte. Keiner heult dem mehr nach. Wer nur an der Tradition und Geschichte „Müngersdorf“ hängt, der sollte wohl wirklich auch damit leben können, dass wir in Zukunft vielleicht allenfalls in der 2. Liga kicken… Wer´s mag…

      • Super Held says:

        Schöner Vergleich ;-)
        Ich kann auch mit dem Argument „Tradition“ sowas von nichts anfangen.

        Die Menschheit ist im stetigen Wandel der Entwicklung. Stillstand bedeutet somit Rückstand und das Bessere wird immer der Feind des Guten (wobei das GH nicht mehr gut ist).

        Wenn man mit Klimawandel argumentiert, dann muss ein neues Stadion auf der freien Wiese hin, welches ein (nahezu) staufreies Anreisen ermöglicht (Art Sinsheim), allerdings mit Bahnanbindung.

        Zu dieser Politiktante: Heute morgen habe ich in der Welt gelesen, dass Politiker auf dem drittletzten Platz der Menschengruppe ist, der man vertraut. Dahinter waren nur Werbefritzen und Versicherungsleute. Sogar die Bänker kamen besser weg. Ich erwarte von denen gar nichts. Der Preis für unser sicheres Leben in Deutschland ist wohl, dass man solche widerlichen Subjekte durchfüttern muss.

      • Karl Heinz Lenz says:

        Beißen Sie sich nicht fest an alten, längst geschlagenen Schlachten, Boom77. Sie wissen, was ich meine. ;-)
        Wenn Ihnen mein Argument mit der Tradition nicht gefällt, o.k. Vielleicht haben Sie ja recht. Aber selbst wenn Sie recht haben: Die Ausbau-Pläne des FC sind wahrscheinlich politisch und /oder juristisch nicht durchsetzbar. Also: Was soll der Aufstand, den der FC veranstaltet? Und was heißt denn schon „der FC“? Wenn ich es richtig verstanden habe, will Wehrle Müngersdorf ausbauen, nicht aber das neue Präsidium. Wenn das stimmen sollte, dann hängt die ganze Geschichte doch sowieso in der Luft. Ist Ihnen aufgefallen, dass sich in diesen Tagen die Mitglieder des amtierenden und die Mitglieder des neuen Präsidiums zu der ganzen Geschichte öffentlich gar nicht geäußert haben? Das kann alles bedeuten, wir wissen es nicht. Mir kam so der Gedanke: Wenn Frau Reker das Projekt stoppt, dann hat diese den schwarzen Peter und die alten und neuen Präsidiumsmitglieder können in der Deckung liegen bleiben. Trick 17!

        • Boom77 says:

          Die Ausbaupläne sind am derzeitigen Standort offensichtlich nicht durchsetzbar. Dann muss man eben an einen anderen Standort gehen. Und so haben es dann letztlich andere zu verantworten, wenn die Tradition „Müngersdorf“ oder „Geißbockheim“ aufgegeben werden sollte. Nicht der FC.

          Im Übrigen. Ich finde, man macht um das GBH und Standort Müngersorf zu viel Gewese. Sie brachten das Beispiel Mainz und machen daran, dass deren neues Stadion nicht ausverkauft ist, fest, dass da Tradition verloren ginge. Ich denke nicht, dass der FSV Mainz 05 nun mehr oder weniger Tradition hat, nur weil er vom Bruchweg in ein neues Stadion gezogen ist. Die Auslastungsproblematik könnte auch schlicht damit zusammenhängen, dass man sich „verzockt“ hat, was das Zuschauerpotential angeht. Das Stadion am Bruchweg war nämlich auch erheblich kleiner. Die Opel-Arena hat etwa 33.000 Zuschauer Fassungsvermögen. Ich meine das Stadion am Bruchweg hatte zu Hochzeiten ein Fassungsvermögen vom max. 24.000 (heute dürfen „nominell“ 14.600 rein, wobei in der Regionalliga nur knapp über 7.000 Zuschauer zugelassen sind). Und 9.000 Zuschauer mehr muss man erst mal beibringen. Zumal es am Bruchweg auch nicht immer ausverkauft war.

          Oder ein anderes Beispiel: Atletico Madrid spielt jetzt im Wanda Metropolitano. Fragen Sie mal einen „Colchonero“, ob sein ruhmreicher Club nun keine oder weniger Tradition hätte. Und nachdem Sie das gefragt haben, laufen Sie… und zwar schnell und drehen sich nicht um, sonst fallen Sie und dann wird´s übel ;)

        • Karl Heinz Lenz says:

          Was Sie über Mainz schreiben, dass ist sicherlich richtig. Und dennoch ist es wohl so, dass Mainz darüber klagt, dass die Bindung der Fans an den Vèrein nachgelassen hat. So hörte ich es immer wieder, als ich noch in relativer Nähe von Mainz wohnte (seit einer Woche sind meine Frau und ich wieder in Köln :-)). Natürlich muss das in Köln nicht auch so laufen, ganz klar. Wobei ich die Kölner, insgesamt betrachtet, als ziemlich traditionsfreudig wahrnehme. Nun gut. Es ist sicher auch so, dass ich als älterer Fan das ganze Thema auch durch durch meine sehr persönliche Brille sehe: Als Kind und Jugendlicher gehörte ich zur C, B und A-Jugend des FC. Wir trainierten und spielten eben auf den Plätzen am Geissbockheim. Und als jugendlicher Zuschauer sah ich Hans Schäfer, Karlheinz Thielen und die Jungs noch in der alten Hauptkampfbahn, wo man auf der Tribüne knöcheltief im Matsch stand, wenn es regnete. Offenbar hänge ich an dieser Vergangenheit. Auf der anderen Seite: Die aktive Fanszene will doch auch Müngersdorf behalten. Und das sind doch sicher nicht alles „alte Säcke“, oder?

          • NICK says:

            Das Mainzer Beispiel zeigt doch , dass man sich mit der kapazität verzocken kann. Ebenso wier sich Köln verzockt hat und das RES von der Kapazität kleiner gebaut hat als die Müngersdorfer Schüssel…hätte man damals 60.000 gebaut, gäbe es jetzt keine Diskussion.

            Ich bin dafür das Stadtion bleibt in der Größe wie es jetzt ist und an der Stelle wo es jetzt ist und am GBK gibt es 2-3 neue Plätze – fertig. Wozu Millionen investieren? Der FC soll irgendwo in Köln nen kleinen Park mit Bäumen und Teich anlegen, dann ist die Hundewiese im Grüngürtel mehr als ausgeglichen.

            Ich würde da mal als Alex Wehrle eine „Wildkamera“ für ne Woche aufhängen und dann mal zählen wie viele Kölner diese Wiese zur Erholung nutzen – keiner! Wenn liegen die am Wasser…

          • Boom77 says:

            Also als ehemaliger Jugendspieler des FC, der Hans Schäfer & Co. noch in der alten Hauptkampfbahn hat spielen sehen, ist es aber wirklich eine Schande, dass Sie nicht wussten, warum der Hennes Hennes heißt. Das muss mal ganz klar so gesagt werden :)

          • Karl Heinz Lenz says:

            Sie sind nicht der erste, der mir das sagt. Aber gut, dass es liebe Mitmenschen gibt, von denen man auch im Alter immer wieder Neues lernen kann. :-)

  14. Huey L. says:

    Dass ein Stadionneubau (wenn auch von den Ausmaßen etwas kleiner) auch „unaufgeregter“ ablaufen kann, macht uns der SC Freiburg gerade vor. Per Bürgerentscheid wurde da entschieden und dieser Entscheidung sieht unter anderem vor, dass der Neubau nicht mehr als 70 Millionen kosten darf. Alles was darüber hinaus an Kosten anfällt, trägt der SC Freiburg selbst. Zum neuen Stadion gibt es ideale Trainingsmöglichkeiten für die Profis und die U23, damit man diese auch stets im Blick hat und eine Nähe entsteht.
    Ich befürchte, dass uns (nicht nur) der SC Freiburg mit diesen Möglichkeiten mehr als einen Schritt voraus ist.
    Wer Interesse hat, im Video wird das Stadionprojekt des SCF kurz vorgestellt:
    https://youtu.be/UrTvFqgPpVg

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