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Skhiri feiert schnelles Debüt – Bornauw muss sich gedulden


Sie saßen nebeneinander auf der Ersatzbank in Wolfsburg. Doch während Sebastiaan Bornauw dort über die gesamten 90 Minuten verblieb, feierte Ellyes Skhiri sein Debüt im Trikot des 1. FC Köln. Der Tunesier deutete an, dass er dem FC eine Hilfe sein kann. Bornauw muss auf diese Chance noch warten.

Köln/Wolfsburg – Dass beide im Kader gestanden hatten, war zu erwarten gewesen. Doch beide hatten sich auch Chancen auf die Startelf ausgerechnet. Dies blieb Bornauw und Skhiri verwehrt. Trainer Achim Beierlorzer entschied sich für Rafael Czichos in der Innenverteidigung und für Marco Höger auf der Sechs neben Birger Verstraete.

Weil Höger in Wolfsburg aber schnell Gelb-Rot-gefährdet war, kam Skhiri nach nicht einmal einer Stunde zu seinem FC-Debüt. „Ellyes hat eine guten Eindruck hinterlassen“, lobte Beierlorzer hinterher die ballsichere Vorstellung des Tunesiers. „Högi hatte die Gelbe Karte bekommen und danach noch ein Foul gemacht. Er hatte zudem den Treffer am Auge. Und wenn Högi nicht richtig in den Zweikampf gehen kann, ist das blöd. Deswegen haben wir einen neuen Sechser gebracht. Da war Skhiri der Richtige, und ich war mit ihm sehr zufrieden.“

Wie viele Wechsel nimmt Beierlorzer vor?

Der 24-Jährige darf sich nun berechtige Hoffnungen machen, gegen Borussia Dortmund am Freitagabend eine Chance im zentralen Mittelfeld zu bekommen, da Höger nicht nur wegen der Gelb-Rot-Gefahr ausgewechselt worden war, sondern auch seine Probleme gegen die Wolfsburger hatte. So könnte Skhiri gegen den BVB erstmals in der Anfangsformation stehen, während Beierlorzer bei Sebastiaan Bornauw noch einmal überlegen dürfte.

Jorge Meré und Rafael Czichos hatten gegen den VfL deutlich besser agiert als gegen Wehen Wiesbaden. Fehlerfrei blieb insbesondere Czichos allerdings nicht. Die Chance für Modellathlet Bornauw? Der Belgier saß nach dem Pokal-Spiel auch gegen Wolfsburg die volle Spielzeit auf der Bank. Der 20-Jährige steht allerdings voll im Saft und lauert auf seine Chance. Ob diese gegen Dortmund kommen wird, bleibt abzuwarten. Denn Beierlorzer wird ohnehin personelle Wechsel vollziehen, da Jhon Cordoba nach seiner Rot-Sperre zurückkehren wird. Auf wie vielen Positionen der FC-Coach rotieren lassen will, dürfte entscheiden, ob Bornauw und Skhiri am Freitagabend gemeinsam auflaufen werden oder nur einer der beiden.

6 Kommentare
  1. John Thyssen says:

    Skhiri macht absolut Sinn gegen Dortmund. Er ist der technisch beste Mittelfeldspieler, den wir haben, sehr ballsicher und zweikampfstark.
    Dazu hat er eine gute Übersicht und Passgenauigkeit.

    Ich hoffe, dass Schaub noch gesund wird. Falls er noch nicht 100%ig fit sein sollte, muss man dem Jungen noch Zeit geben. Er soll ja keine Folgeschäden davontragen.

    Im 1vs1 ist er aber unser mit Abstand bester Spieler wenn er fit ist. Dazu ist er auch unser kreativster Spieler. Das hat uns gegen Wolfsburg gefehlt.

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