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Auch ohne Profis: U21 siegt weiter und setzt sich oben fest

Die U21 des 1. FC Köln hat am siebten Spieltag bei der TuS Haltern mit 3:1 (1:1) gewonnen und den fünften Sieg der Regionalliga-Saison gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann geriet zwar in Rückstand, drehte die Partei aber verdient und bewies einmal mehr, dass in dieser Saison alles anders laufen könnte als in den letzten Jahren.

Herne – Die TuS Haltern hatte in den zurückliegenden Tagen mit großen Themen zu kämpfen. Die Ermittlungen gegen Christoph Metzelder, seit 2014 Vorsitzender des Klubs, hatten die TuS beschäftigt und vom Tagesgeschäft abgelenkt. Am Samstag wurde dann aber wieder Fußball gespielt, der 1. FC Köln II war zu Gast im Mondpalast-Arena in Herne, wo die TuS ausgewählte Heimspiele bestreitet.

Die Geissböcke waren ohne Profi-Unterstützung nach Herne gereist, konnten aber immerhin wieder auf Routinier Marius Laux sowie auf Oliver Schmitt und Justin Petermann setzen, die unter der Woche bei der Mannschaft von Achim Beierlorzer trainiert hatten und im Testspiel beim PSV Eindhoven zum Einsatz gekommen waren. Schmitt und Petermann sollten dann auch in der zweiten Halbzeit die entscheidenden Spieler werden, die in der 62. und 70. Minute die Tore zum 2:1 und 3:1 erzielten. Arda Nebi hatte die Gastgeber in der 19. Minute in Führung gebracht, Lukas Nottbeck in der 29. Minute nach einem Eckball ausgeglichen.

Kann sich der FC oben festsetzen?

Der Effzeh setzte sich mit dem fünften Dreier der Saison auf Rang drei in der Regionalliga West fest. Nach den schwierigen Hinrunden oder gar katastrophalen Fehlstarts der letzten Jahre schafft es die Zimmermann-Elf in dieser Saison tatsächlich, sich zumindest bislang aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Als Dritter mit nun 15 Punkten sind erste Träumereien in Richtung eines möglichen Aufstiegskampfes zwar wohl noch vermessen. Zumal Zimmermann trotz der drei Punkte bei Haltern nicht gänzlich hatte zufrieden sein können mit der Leistung seiner Mannschaft. Doch dass die personellen Konsequenzen aus der letzten Saison bislang greifen, ist offensichtlich.

Selbst die Abgänge von Hikmet Ciftci, Nikolas Nartey und Adam Szöke, in der Rückrunde drei der absoluten Leistungsträger, fällt bislang kaum ins Gewicht. Die Defensive steht dann der Routiniers Laux und Nottbeck stabil. Die Offensive erweist sich bislang trotz des Fehlens eines ausgewiesenen Knipsers als variabel und in der Breite gefährlich. In den kommenden zwei Partien, zunächst daheim gegen Borussia Dortmund II und anschließend beim Aufsteiger VfB Homberg, können die Kölner ihre Position weiter stärken. Sollte dies gelingen, käme es am 28. September zu einem potentiellen Spitzenspiel: Dann kommt der aktuelle Tabellenführer SV Rödinghausen ins Franz-Kremer-Stadion.

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