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„Wir passen auf und gehen nicht leichtfertig damit um“


Armin Veh hat sich nach nach der 0:4-Klatsche des 1. FC Köln gegen Hertha BSC zur Situation der Geissböcke geäußert. Der Sportchef hat sich den Saisonstart gänzlich anders vorgestellt, insbesondere das Heimspiel gegen Berlin. An Achim Beierlorzer zweifelt der 58-Jährige genauso wenig wie an der Qualität der Mannschaft. Nach dem Spiel sprach der FC-Geschäftsführer über… 

…sein Fazit nach dem 0:4: „Das hatte ich mir anders vorgestellt. Wir hatten ein wichtiges Spiel und haben es verloren. Wir hätten in Führung gehen müssen. Aus dem ersten Torschuss haben wir dann wieder ein Gegentor bekommen. Das ist bitter. Wir haben uns danach geschüttelt und sind nicht nervös geworden. Die Rote Karte hat uns aber nicht geholfen. Solche Abende gibt es, an denen alles gegen einen läuft und der Gegner, der auch nicht gerade eine überragende Leistung gezeigt hat, 4:0 gewinnt. Das sind Dinge im Sport, an denen man wachsen kann, wenn man die richtigen Schlüsse zieht. Ich hoffe, das werden wir tun.“

…die drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor: „Das ist eine grausige Bilanz. Aber wenn man sich die Spiele anguckt, hätten die vielleicht – bis auf das Bayern-Spiel – nicht so ausgehen müssen. Auch wenn wir die Tore nicht machen, haben wir zumindest immer die Chancen, Tore zu machen. Aber wir sind im Moment vorne und hinten nicht effektiv genug.“

Vor zwei Jahren hat man gesagt, man hat die Zeichen nicht erkannt…

…den ausgerufenen Neustart nach fünf Spielen: „Der Start ist für mich der Start und der war in Wolfsburg. Klar waren es schwere Gegner, aber ich habe auch gesagt, dass es danach nicht einfacher wird. Dass Hertha keine schlechte Mannschaft hat, wussten wir. Wir müssen es jetzt hinkriegen, in die nächsten Spiele reinzugehen und die Fehler abzustellen. Ich glaube, dass wir absolut Qualität in der Mannschaft haben. Ich sehe es in jedem Training. Und ich glaube, das kann ich nach 27 Jahren als Trainer beurteilen.“

…die Erinnerung an den Abstiegskampf vor zwei Jahren: „Eines ist doch klar: Vor zwei Jahren hat man gesagt, man hat die Zeichen nicht erkannt. Ich kann das nicht beurteilen, weil ich damals noch nicht da war. Aber wir passen jetzt schon auf und gehen nicht leichtfertig mit der Situation um. Nicht leichtfertig zu sein und trotzdem eine gewisse Lockerheit zu behalten, ist ein schwieriger Spagat und keine leichte Aufgabe. Das müssen wir hinbekommen“

Ich werde nicht aus Aktionismus handeln

…ein Einschreiten als Sportchef wie in den drei Krisen der letzten Saison: „Das werde ich jetzt nicht machen. Wir sagen sicher nicht: Es ist alles nicht so schlimm. Ich werde aber nicht aus Aktionismus handeln, sondern dann, wenn ich ich denke, dass es richtig ist. Und ich bin ganz weit davon entfernt, irgendetwas zu tun, nur um etwas zu tun. Das Schlimmste ist, eine Aktion zu starten, hinter der man gar nicht steht.“

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