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Lehren des Spiels: Die Zahlen 129 und 23 haben ein System

Der Sieg des 1. FC Köln über den SC Paderborn (3:0) war ein Erfolg harter Arbeit und Geduld. Das belegen die Statistiken der Partie. Überhaupt drehte sich nach den 90 Minuten am Sonntag vieles um das Zahlenwerk des Spiels. Nicht alles schien für den FC zu sprechen, doch am Ende gab alles Achim Beierlorzer Recht. Die Lehren des Spiels.

Aus Müngersdorf berichten Sonja Eich und Marc L. Merten

Geschichte des Spiels: Kein Heimsieg seit März, fünf Heimpleiten saisonübergreifend in Folge, in der Bundesliga in einem Heimspiel mit Schiedsrichter Manuel Gräfe vor zehn Spielen den letzten Sieg, Achim Beierlorzer der am schlechtesten gestartete FC-Trainer vor heimischem Publikum: Praktisch keine Statistik sprach vor dem Spiel für die Geissböcke. Doch wie sagte Beierlorzer jüngst? „Je häufiger man es versucht, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann klappt.“ Am Sonntag klappte es mit dem Heimsieg.

Zahlen des Spiels: Lange wurde beim FC über die Laufleistung gesprochen. Die Spieler waren zu Saisonbeginn weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, auch weil sie immer wieder ein paar Schritte zu wenig machten. Seit dem Schalke-Spiel ist das offenbar vorbei. Gegen Paderborn lief Köln 119,6 Kilometer und damit nicht nur minimal mehr als der Gegner (100 Meter), sondern zeigte die zweitbeste Laufleistung des Spieltags aller Teams hinter Union Berlin (124km). Wieder einmal war Ellyes Skhiri mit 13,0 Kilometern der Motor im Kölner Maschinenraum. Nur Herthas Vladimir Darida (13,5km) lief am Wochenende mehr als der Tunesier. Was beachtlich ist: Trotz der engagierten Laufleistung überließ der FC den Gästen weitgehend den Ball, hatte nur 42 Prozent Ballbesitz und kam auch auf eine deutlich geringere Passquote (76 zu 86 Prozent). Spielentscheidend war aber die Zweikampfquote: Der FC gewann 61 Prozent aller direkten Duelle. Und nicht nur das: Insgesamt gewann der FC am Sonntag 129 Zweikämpfe, so viele wie keine andere Mannschaft am 8. Spieltag – mit weitem Abstand. Auf Rang zwei der Statistik lagen der BVB und RB Leipzig mit je 116 gewonnenen Duellen vor Wolfsburg mit 110. Der FC dominierte Paderborn also in den Eins-gegen-eins-Duellen und zog dem Sport-Club so den Zahn.

Duell des Spiels: Wie wichtig diese Zweikampf-Statistik war, zeigte sich auf der rechten Abwehrseite des FC. Kingsley Ehizibue gewann die meisten Zweikämpfe aller Bundesliga-Spieler am 8. Spieltag. Insgesamt 23 Duelle entschied der Niederländer für sich und wurde so zum klaren Gewinner im Duell der Supersprinter mit Christopher Antwi-Adjei. Der Linksaußen des SC Paderborn ist einer der Schlüsselspieler für das überfallartige Spiel des SCP. Doch Ehizibue entnervte den schnellen Angreifer komplett, sodass dieser nach einer Stunde ausgewechselt wurde. Kölns Rechtsverteidiger – am Sonntag ein wichtiger Faktor für den Sieg.

Einwechslung des Spiels: Apropos Wechsel – die Einwechselung des Spiels, die es nicht gab, war jene von Anthony Modeste. Der Franzose musste 90 Minuten zuschauen. Noch ist der 31-Jährige nicht in der Saison angekommen. Simon Terodde belegte eindrucksvoll, warum er gerade so wertvoll für den FC ist. Jhon Cordoba als anderer Spielertyp zu Terodde und Modeste passt aktuell besser als Joker, und so muss sich Modeste gedulden. Ob diese Geduld aber seine Stärke ist? Achim Beierlorzer wird dies gut zu moderieren haben.

Erkenntnis des Spiels: Doch Beierlorzer hat aktuell alle Argumente auf seiner Seite. Denn: Das neue System funktioniert. Timo Horn nannte das 4-2-3-1 nach der Partie „den Schlüssel zum Sieg“. Trotz weniger Ballbesitz hatte Paderborn kaum eine echte Torchance. Der FC dominierte die Partie, ohne den Ball ständig unter eigener Kontrolle zu halten. Die Abstände stimmten, die Spieler kommunizierten viel und lautstark, und durch die Laufstärke kam Paderborn zu keiner echten Torchance aus dem Spiel heraus. Das Ergebnis: das erste Spiel ohne Gegentor. „Heute stand die Null. Das ist enorm wichtig für die Mannschaft, damit sie sich wohl fühlt“, freute sich Beierlorzer. „Ob wir im 4-2-3-1 oder im 4-4-2 agieren, in dem der zweite Stürmer nach hinten abkippt – da sind wir im taktischen Detail. Die Art und Weise, wie wir in den Räumen agieren, ist entscheidend. Und die werden wir definitiv beibehalten.“

Zitat des Spiels: „Man muss sehen, was vorher war. Wir haben in München 0:4 verloren und dann zuhause gegen Hertha 0:4 verloren. Deswegen war es aus meiner Sicht notwendig etwas zu ändern. Auf diese Konstellation mussten wir reagieren“, sagte Sportchef Armin Veh nach dem Sieg gegen Paderborn über die Systemumstellung. „Ich glaube aber nicht, dass wir das 4-2-3-1 jetzt die gesamte Saison durchziehen werden. Ich glaube, dass wir in Zukunft auch wieder mit zwei Spitzen spielen werden. Allerdings hat der Trainer diese Entscheidung getroffen, weil wir auch eine ganz andere Laufleistung bringen wollten. Die haben wir auch heute wieder erbracht mit 120 Kilometern. Wenn eine solche Umstellung erfolgreich ist, glaubt die Mannschaft daran. Wir müssen aber flexibel bleiben, müssen in der Lage sein, mehrere Systeme zu spielen.“

Schema zum Spiel

1. FC Köln – SC Paderborn 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Terodde (8.), 2:0 Schaub (59.), 3:0 Bornauw (85.)

Effzeh: Horn – Ehizibue, Bornauw, Czichos, Katterbach – Skhiri, Hector – Schindler, Schaub (83. Höger), Kainz (63. Risse) – Terodde (75. Cordoba)

SC Paderborn: Zingerle – Dräger, Kilian, Schonlau, Holtmann – Gjasula, Vasiliadis, Pröger, Oliveira Souza (77. Sabiri), Antwi-Adjei (62. Zolinski) – Gueye (62. Michel)

Schiedsrichter: Manuel Gräfe

Gelbe Karten: keine

Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)

51 Kommentare
  1. Holger says:

    Ich hoffe es bleibt bei diesem System und ich hoffe es wird nicht einfach umgestellt nur um Spieler auf das Feld zu bringen!
    Ja, Terodde ist zur Zeit klar Stürmer Nummer 1 und zwar nicht festgemacht an seinem Tor, sondern an seinem Verhalten, an seiner Laufleistung und seiner Präsenz!
    Und warum soll man einen Schaub wieder auf die Bank setzen, oder auf einen der Flügel verbannen?
    Nur um Cordoba oder Modeste aufs Feld zu bekommen?
    Ich hoffe auch, dass bei Genesung von Verstraete nicht einfach wieder umgestellt wird und Katterbach raus ist….lasst den Verstraete ruhig erst einmal richtig fit werden und bringt ihn im Laufe des Spiels, damit er behutsam wieder aufgebaut wird :-)
    Aber ein Risse würde ich trotzdem sehr gerne von Anfang an auf dem Platz sehen, denn Schindler hat sich bisher nicht gerade unendbehrlich gemacht.

    • Boom77 says:

      Immer dieser Risse. Du bist wahrscheinlich wirklich sein Papa. Risse hat in der Startelf nichts zu suchen. Daran ändert auch nichts, dass er es jetzt gegen Paderborn beim Stande von 2:0 ein Mal geschafft hat einen (ruhenden) Eckball gescheit in den 16er zu flanken. Denn das ist das mindeste, was man von einem Risse erwarten kann. Wenn er nicht mal das mehr könnte, hätte er nicht nur in der Startelf sondern auch im Training (Verein) nichts mehr verloren, sondern sollte lieber mal beim Poldi anfragen, ob der einen Job in der Dönerbude für ihn hat.

      Risse hat mit Ausnahme dieses Eckballs kein gutes Spiel gemacht und keine besonders zu erwähnende Leistung gezeigt.

      • Gerd Mrosk says:

        Muss ich boom leider voll beipflichten Holger(also was das sportliche betrifft,bei uns in Kalk im Mangala stehen schon sowieso meist 5 Leute hinter der Theke).Schindler wird,genau wie Easy,mehr und mehr ankommen in der Liga.Er setzt sich fast immer durch auf die Aussenlinie,besonders auch durch seine Schnelligkeit.Risse ist durch seine vielen Verletzungen einiges abhanden gekommen was ihn tatsächlich jahrelang zu einer Option gemacht hat.Für Risse und leider auch Clemens ist die Bundesliga eine Nummer zu gross geworden.

        • Boom77 says:

          Und was hat er diese Saison – aber auch die letzte Saison – gebracht, wenn er auf rechts eingesetzt (eingewechselt) wurde? So gut wie nichts.
          Persönlich mag ich ihn. Ist ein feiner Kerl. Aber Profifußball auf dem Niveau und dann womöglich sogar nocht 90 Minuten, diese Zeiten sind für Risse leider vorbei. Wegen mir kann man ihn beim Stand von 2:0 im eigenen Stadion gerne die letzten Minuten hin und wieder einwechseln. Das war es dann aber bitte auch schon.

          • CK says:

            Absolute Zustimmung, selbst ein Clemens den einige ja auch schon so abschreiben war in der vergangenen Saison immer deutlich besser als Risse.

            Bin sehr gespannt wenn Crille wieder fit ist und zu einer Alternative wird natürlich erstmal als Joker, aber gerade da kann er mit seinem Antritt und seiner endgeschwindigkeit nochmal eine Waffe werden um spät im Spiel was zu bewegen.
            Für den Moment sehe ich aber auch das Schindler sich nicht aufgibt und durchaus besser wird. Ich hätte ihm das Tor gegönnt aber vielleicht ist der Assist auch etwas das ihm Selbstvertrauen gibt.

  2. Oskar Friedrich says:

    Ist doch egal wer spielt Hauptsache wir holen die nötigen Punkte um in Liga 1 zu bleiben
    solange die Mannschaft das umsetzt was das Trainerteam vorgibt ist alles okay
    ich bin auf jedenfall zuversichtlich daß wir in Liga1 bleiben wenn wir auf dem Boden bleiben !!!

  3. Karl Heinz Lenz says:

    Nur um Modeste, Cordoba und Terodde bei guter Laune zu halten, sollte der Trainer nicht dauernd den Sturm umwürfeln. Ich würde weiter Terodde als einzigen Stürmer spielen lassen. Simon hat eine gute Präsenz im Strafraum, weil er sich dort richtig zu bewegen weiß und daher anspielbar ist. Außerdem weiß er wo das Tor steht. Und er ist ein Kämpfer, da sich für die Mannschaft reinschmeißt. Schaub sollte immer spielen, und zwar in der Mitte hinter unserem Stürmer. Zusammen mit Drexler hätten wir dann vorne zwei Jungs, die wirklich Fußball spielen können. Kattersbach soll hinten links weiterspielen. Das ist erstens ein gutes Signal an die Etablierten und zweitens soll die Abwehr sich mehr und mehr unter scharfen Wettbewerbsbedingungen einspielen können. Also Etzibuhe-Bornauw-Czichos-Katterbach. Jonas sollte auf der Sechs bleiben. Er macht das nicht nur gut, sondern man sieht auch, dass er sich dort nun wohlfühlt. Von dort aus hat er auch mehr Einfluss auf die Mannschaft als von hinten links.
    Meine Riesenbitte an den Trainer: Lassen Sie bitte die Mannschaft spielen was sie kann! Die letzten beiden Spiele waren wegweisend: Defensive, Kompaktheit, Kampfkraft, Zweikampfhärte, Zusammenhalt. Bitte keinen Konzeptfußball von der Festplatte! Herr Beierlorzer, Sie sind kein Guardiola und unsere Jungs sind nicht ManCity. Wir sind Aufsteiger, mehr noch nicht!

    • Gerd Mrosk says:

      Das ich das mal sage,ich hätte auch nicht gedacht ,das sich Czichos unaufgeregt stabilisiert und sich sehr gut auf das besinnt ,was er kann.Wie gesagt,eigentlich ist im Erfolg jeder gesetzt,der zum Erfolg beiträgt und das tun alle 11 und die,die knapp hinten dran sind.Klar,jeder hat so seine Spezies,ich steh nun mal auf Mere,aber im Moment läufts bei Czichos und Bornauw.

  4. Gerd Mrosk says:

    Keine Bange Karl Heinz.Der trainer scheint mir auch sehr geerdet,hatten wir ja nicht immer.Ausserdem war er Lehrer und behält sicher bei ,was gut war und ist.
    Ich geb ja gern zu ,das ich am liebsten sehen würde,das der FC das viele Geld was investiert wurde in Modeste und Cordoba auch mit Toren zurück gezahlt wird ,aber vorrangig ist absolut der Mannschaftserfolg und wenn es so ist ,das Terodde mit seinen Auftritten den meisten Nutzen für den FC hat,dann gibts keinen Grund daran was zu ändern.Man konnte gestern sehr wohl sehen ,das viele Bemühungen durch Anlaufen von 2-3 Leuten auch denen ein wenig die Lust genommen wurde,was in einigen planlosen Ballverlusten endete.Es funktioniert einiges im Moment,das wird der Trainer nicht ändern wollen,da unterm Strich ja Erfolg stand.

  5. Jhen says:

    Wer glaubt, diese Aufstellung wäre nun unverrückbar das Absolutum, der irrt gewaltig. Ich behaupte, mit einem fitten Verstraete auf der 6 und einem motivierten Hector als LV wäre unsere Mannschaft noch besser gewesen. Aber es ist gut zu wissen, dass da ein junger Spieler ist, der für Hector in die Bresche springen kann, ohne dass damit sofort ein Loch entsteht. Auch Ehizibue, mag in diesem Spiel der richtige RV gewesen sein, es ist aber erst sein 2. Spiel in dem er seine Qualität bewiesen hat. Es ist wichtig auch hier eine 2. Option zu haben die jeder Zeit ohne Qualitätsverlust der Mannschaft helfen kann und ich denke hier nicht an Bornauw oder Risse. In der Innenverteidigung ist es genau so wichtig gleichwertigen Ersatz zu haben und diesen auch Einsätze zu ermöglichen. Auch Bornauw ist noch jung und wir werden von ihm deshalb noch Formschwankungen erleben. Wir sollten allerdings schauen, dass wir von Höger unabhängig werden. Im technischen Bereich hat Terodde ganz klar ein Manko gegenüber seinen beiden Sturmkollegen. Wir werden auf Mannschaften treffen, gegen die es besser ist einen Modeste oder Cordoba zu bringen. Haben alle schon Drexler vergessen? Nach nur einem Sieg gegen den Tabellenletzten? Wie er rackert und schuftet und auch torgefährlich ist? Auch ihn wird der FC noch brauchen und er ist keine Alternative für RA, nur weil einige Schindler nicht mögen. Er ist wirklich im Augenblick am schwierigsten zu ersetzen so lange Clemens noch nicht fit ist, weder Drexler, noch Schaub sind so wirkungsvoll wie Schindler auf rechts. Risse wäre sein Ersatz aber das wäre meiner Meinung nach auch nicht gleichwertig für 90 Minuten, leider, denn ich mag den Risse.

    • Holger says:

      Sorry, aber was hat denn Schindler bisher erreicht?
      Klar Sympathien spielen eine große Rolle, aber Daten sprechen für sich!
      Schindler hat noch nichts bewiesen und wird hier als unverzichtbar gehypt?
      Sorry, er wird maßlos überschätzt!
      Für wehn wollen wir denn Drexler bringen, wenn nicht für super Schindler oder für Kainz?
      Wollt Ihr Schaub runter nehmen oder einen 6er opfern (egal ob Verstraete oder Hector)?
      Das ist typisch FC….wir haben vermeintlich gute Spieler, also müssen die auf den Platz.
      Wir wären sehr gut beraten und sollten froh sein, wenn sich eine Mannschaft gut einspielt, klar punktuelle Veränderungen sind möglich und nötig aber das System und das Gerüst sollte so bleiben!
      Und sorry, zur Zeit rechtfertigt kein Gegner in der Bundesliga einen Einsatz von Modeste!!!
      Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass er nicht passt weil er zu inaktiv ist!
      Der Stürmer MUSS der erste Verteidiger sein, dass wird er aber niemals mehr werden!
      Beurteilt nicht die Vergangenheit, beurteilt die Gegenwart und da ist Modeste einfach nur die Nummer 3 beim FC.
      In seinem Alter verändert er sich nicht mehr und der FC wird zumindest in dieser Saison keine spielbestimmende Mannschaft die einen STEHENDEN Boxspieler braucht, der nur auf Bälle wartet.
      Wir brauchen 11 Spieler auf dem Platz die Gas geben und sich gegenseitig unterstützen, ich denke das haben die bisherigen Spiele gezeigt.
      In den letzten beiden Spielen haben wir nicht viel zugelassen, einzig Horn hat mit situativen den Blutdruck steigen lassen :-)

      • Boom77 says:

        Na, dann lassen wir doch zu Schindler und Risse mal die Daten sprechen:

        Saison 2019/2020:

        – Schindler 7 Spiele, 1 Torvorlage
        – Risse 3 Siele, 1 Torvorlage

        Hier steht es also unentschieden. Wobei man zugeben muss, dass Risse die 1 Vorlage in weitaus weniger Spielen und Spielminuten geschafft hat.

        Aber nehmen wir mal die letzte Saison 2018/2019:

        – Schindler 23 Spiele, 6 Tore, 7 Torvorlagen
        – Risse 21 Spiele, 1 Tor, 6 Torvorlagen

        Also letzte Saison hat Schindler ganz klar die Nase vorn, wenn man die Daten betrachtetn. Und das hat er bei/mit Kiel erreicht und nicht mit dem Krösus der 2. Liga.

        Deshalb Gegenfrage… was hat dein Sohn Marcel denn schon erreicht die letzten drei Jahre? Achja, einen krachenden Abstieg und sonst auch nicht wirklich viel in Liga 2 und nun in Liga 1.

        • Holger says:

          Sorry aber das ist doch wohl vollkommener Bullshit die letzte Saison zu nehmen!
          Was hat Risse dort denn überwiegend für eine beschissene Position im albernen Anfang System spielen müssen?
          Immer dieses in der Vergangenheit kramen, das kotzt mich an!
          Nimm doch einfach den Stand jetzt und den hast Du treffend analysiert!!!
          Ich komme ja auch nicht mit Risses Tor des Jahres und halte es hier wie eine Trophäe in die Höhe :-(
          Fakt ist, Schindler hat noch nix gezeigt und bewiesen was ihn soooo unendbehrlich machen würde!
          Im Gegenteil.

          • Boom77 says:

            Offensichtlich lebst du in der Vergangenheit und träumst noch von dem Tor des Jahres von Risse. Denn andere Argumente gibt es nicht. Oder worauf baut Deine Hoffnung, dass Risse uns in der zukunft noch eine große hilfe auf dem Platz sein wird? Dann ja wohl doch rein auf der familiären Verbundenheit. Risse hat keine Zukunft mehr beim FC. Das gleiche gilt für Höger.

          • Boom77 says:

            Schindler hat schon gezeigt, dass er schnell ist. Risse hat gezeigt, dass er aufgrund seiner Verletzungen gerade an dieser Schnelligkeit erheblich eingebüßt hat. Risse hat auch gezeigt, dass er mittlerweile Bammel hat, die Zweikämpfe so zu führen, wie sie geführt werden müssen.Das ist ja auch verständlich, bei den Verletzungen mit denen er leider zu kämpfen hatte. Aber für eine Mannschaft in der 1. Liga ist das Gift. Und wenn Schindler bisher noch rein gar nichts gezeigt hat, dann hast du schlicht das letzte Spiel nicht gesehen. Im Gegensatz zu Risse hat Schindler seine Torvorlage auch aus dem spiel heraus hinbekommen. Risse kann da nur auf ruhende Bälle hoffe. Selbst die Vorlage von Risse auf Modeste war ja eigentlich ein „ruhender Ball“. Gerollt ist der kaum und weit und breit war kein Gegner zu sehen. Wird Risse aber bedrängt, ist der Ball in 95 % aller Fälle aber leider weg. Da braucht man nicht mehr auf eine Flanke von ihm hoffen.

          • Gerd Mrosk says:

            Schindler hat bisher meist 2-3 gute Szenen,indem er „durch“ ist und die Flanken gefährlich bringt.Risse hat die Selbstsicherheit nahezu komplett eingebüsst am Gegenspieler vorbei zu wollen.

  6. Gerd Mrosk says:

    Natürlich ist ein ausgewogener Kader wichtig.Die Qualität im Training wird permanent oben gehalten.Ich denke nicht ,das hier jemand Modeste,Drexler oder Verstraete vergisst.Ich denke weiter ,das ein Hector auch ein weit besserer Linksverteidiger an der Seite von Verstraete ist ,als letztes Jahr,aber derzeit hat man keinen Grund was zu ändern,es müssen nicht immer die besten 11 Spieler die beste Symbiose bilden.

    • Holger says:

      Vollste Zustimmung!
      Das muss der FC Fan noch lernen :-)
      Kein Star bringt den Erfolg, nur die Mannschaft und deshalb sind Spieler wie Modeste oder auch ein Poldi fehl am Platz, sie bringen mehr Unruhe als Nutzen, denn man will und soll sie einsätzen ungeachtet dessen ob es passt oder nicht, denn es sind die Stars der Vergangenheit und EHEMALS Ruhmreich
      Ich wünschte mir, Poldi kommt nicht und Modeste bekommt noch einmal ein Spitzen Angebot….vielleicht von Katar…und dann sollte der FC verstärkt auf den Nachwuchs bauen anstatt Veteranen zu verpflichten :-)
      Ja liebe Modeste und Poldi Fans….steinigt mich.

  7. FC Neukoelln says:

    Schaub.
    Schaub.
    Schaub.
    Schaub.
    Schaub.

    Der einzige echte Zauberfuß im Kader. Selbst an schlechten Tagen immernoch in der Lage, mit einer einzigen Aktion das Spiel zu verändern. Ist auch erst 24 – und wer sagt dass da nicht noch mehr geht? Erinnert irgendwie an Diego in den späten Nullerjahren in Bremen.

  8. Holger says:

    Übrigens, ein Paar Fakten zu Schindler:
    Er hat in 7 BL Spielen gerade einmal ein Assist geschafft und das ist….warte…ja, genauso viel wie Risse der nur 3 mal kurz eingewechselt wurde…hmmm.
    Ja, stimmt er ist unverzichtbar dieser Schindler!
    Sorry, aber wenn Drexler fit ist wird er Schindler oder super Kainz ersetzen.
    Dies ist zwar nicht die optimale Lösung aber Schaub hat ja bewiesen wie wertvoll er für das Spiel ist.
    Übrigens, ich lese immer Schindler muss ankommen und sich eingewöhnen….Katterbach und Schaub brauchten dafür keine 7 Spiele.
    Schindler mag seine Qualitäten haben, aber diese hat er bis auf die Vorbereitung nicht groß gezeigt, sorry.

  9. kalla lux says:

    Erstaunlich dieser Thread und die Meinungen_)
    Laufleistung okay…versteh ich.Aber den Rest so zu Hyphen ..das war SCP. Die schwächste Mannschaft in der BL,was man auch gesehen hat!10 Millionen Etat,eine Mannschaft voller Nobodys,ihr bester ist zum VFB gewechselt.Und dann so ein Aufruhr,ich raffe das nicht.
    Ich behaupte mal,gegen 90% der BL Mannschaften hätte das am Sonntag nicht gereicht.
    Eine so miese Abwehr wie die von SCP hat keine andere Mannschaft.Haben sich am Sonntag 2 selber reingelegt und 1x Tiefenschlaf bei einem Standard.Natürlich ein Sieg, 3 Punkte, Rang 15 aber Lehren aus einem Spiel zu ziehen wo ein Gegner so schwach ist finde ich schon merkwürdig!
    Auch was User hier für nen Aufriss wegen diesem Spiel machen…eher erstaunlich.
    Nur weil der FC mal nicht in der Bredouille war. Da wird erzählt wie Souverän der Auftritt war.
    Ich lach mir nen Ast, Paderborn war einfach nur Grotten schlecht.
    Wer keine Zweikämpfe gewinnt gegen den kann man auch so spielen.
    Ich bin wirklich froh das es 3 Punkte geworden sind, aber das war auch nicht mehr.
    Wer jetzt, nach einem echt mässigen Spiel so übertreibt, wird sich sich in den nächsten Wochen schwer die Augen reiben!

  10. Gerd Mrosk says:

    Ich nicht,der FC war auch gut und zumindest weiter verbessert.Klar,das von Paderborn so gar nix kommt besonders nach dem 0:2 hat schon überrascht,allerdings hab ich vorher schon dezent drauf verwiesen ,das der SC R auf dem absteigenden Ast war,punktemässig sowieso ,aber auch von der Leistung her.Jetzt zu behaupten das man gegen 90% verloren hätte(oder was heisst nicht gereicht halte ich gelinde gesagt für Schwachsinn)Der FC hatte die richtige Taktik gegen diesen Gegner und dieser Gegner ist nicht 1 zu 1 mit irgendwem zu vergleichen.Ich bin einfach froh,das Beierlorzer agiert,was Taktik und Aufstellung betrifft.

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