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Beierlorzers Fehler – und wofür ihn keine Schuld trifft

Noch ist Achim Beierlorzer im Amt. Zumindest verkündete der 1. FC Köln am Montagabend nach den Gremien-Sitzungen nichts Gegenteiliges mehr. Man tagte bis in die Abend hinein. Doch ob am Dienstag eine Entscheidung fällt, ist aufgrund der schwierigen Machtverhältnisse im Klub nicht sicher. In jedem Fall wurde am Montag aber ausführlich diskutiert, warum die Zukunft des Wunschtrainers von Sportchef Armin Veh überhaupt auf der Kippe steht.

Köln – Welche Fehler haben Achim Beierlorzer beim 1. FC Köln an den Rande seiner Entlassung gebracht? Welche äußeren Umstände, denen er ausgeliefert war, kosten ihn möglicherweise den Job? Der Franke ist der Gegenentwurf zu Markus Anfang, offen, optimistisch, gewinnend: Doch die Spieler verweigerten ihm bislang die Gefolgschaft und machten neben ihren eigenen Unzulänglichkeiten auch die Probleme des Trainers offensichtlich.

Das sind Beierlorzers Probleme

Mangelnde Erfahrung: Beierlorzer entfachte in der Vorbereitung eine Begeisterung für den FC, wie man sie sich anderthalb Jahre herbeigesehnt hatte. Man nahm dem 51-Jährigen die Vorfreude auf die Bundesliga ab, sie war greifbar. Das täuschte jedoch darüber hinweg, dass diese Begeisterung auch aus Beierlorzers eigener Freude herrührte, die in seiner Unerfahrenheit begründet lag. Der FC-Coach konnte selbst die Bundesliga kaum erwarten, hatte er sie doch als Trainer noch nie erlebt. So wirkte er bislang jedoch selbst mitunter wie ein Bundesliga-Lehrling und nicht wie der Lehrmeister, den die Spieler gebraucht hätten. Der Unterschied am Sonntag zu Trainer-Fuchs Friedhelm Funkel hätte nicht größer sein können.

Taktischer Stillstand: Von Beierlorzers laufintensivem, aktivem Spiel mit überfallartigen Angriffen, stabiler Defensive und schnellem Passspiel war beim FC bislang praktisch nie etwas zu sehen. Hin und wieder konnte man erahnen, wie der FC unter Beierlorzer eigentlich spielen will. Zu selten jedoch gelang es den Geissböcken in immerhin zwölf Pflichtspielen, die taktischen Vorgaben umzusetzen. Die Entwicklung, der Fortschritt, der Weg, den Beierlorzer und Sportchef Armin Veh immer wieder beschworen, verlor sich im Nebel des Misserfolgs. Die Spieler scheiterten regelmäßig an der Spielidee ihres Trainers, und daran droht nun auch der Trainer zu scheitern.

Fehlende Härte: Achim Beierlorzer ist ein Gegenentwurf zu Markus Anfang. Die Entfremdung, die zwischen Anfang und dem Team in der vergangenen Saison stattgefunden hatte, sollte unter Beierlorzer verschwinden. Beierlorzer, der Optimist, der immer das Beste in den Spielern sieht, wird für seine Offenheit und seine positive Art überall geschätzt. Ein Spieler sagte am Ende der Vorbereitung: „Wer mit diesem Trainerteam nicht klar kommt, kommt mit keinem Trainerteam klar.“ Doch die Spieler nutzten die Nettigkeit des FC-Coaches in den letzten Wochen immer wieder aus, sie verrieten damit ihren Trainer. Wenn die Spieler ihre Arbeit verweigerten – wie in Saarbrücken -, gab es jedoch keine Konsequenzen. „Ein Abstrafen meiner Spieler wird es bei mir nicht geben“, sagte Beierlorzer. Aber genau das war das Problem. Die Spieler mussten keine echten Konsequenzen befürchten. Härteres Training? Gestrichene freie Tage? Kurz-Trainingslager? Verbannung auf die Tribüne? Fehlanzeige!

Womit wir bei jenen Problemen wären, für die Beierlorzer nichts kann.

Dafür kann Beierlorzer nichts

Alte Seilschaften: Armin Veh hat es verpasst, in den Transferperioden der letzten anderthalb Jahre einen klaren Schnitt zu vollziehen. Zwar blieb im Laufe der Zeit nur noch ein Drittel der Profis aus der Abstiegssaison. Der Kern der Wortführer ist aber bis heute beisammen geblieben: Horn, Kessler, Hector, Höger, Risse, Modeste – sie haben noch immer das Sagen in der Kabine. Darüber hinaus lag Veh mit diversen Transfers daneben, insbesondere in der Zweitliga-Saison. Der kicker formulierte es am Montag treffend: „Spieler müssen aus dem Kader entfernt werden, die ihm möglicherweise vor allen Dingen deshalb angehören, weil sie früher mal besser Fußball gespielt haben oder man schlicht einem Irrtum unterlag, als man sie (weiter) verpflichtete“. Aktuell ist von einer verschworenen Gemeinschaft, wie sie im Abstiegskampf so dringend nötig ist, nichts zu spüren.

Formschwäche: Stattdessen schwächeln diverse Stars und vermeintliche Leistungsträger seit Wochen oder Monaten. Zwar ist es die Aufgabe eines Trainerteams, jeden Spieler besser zu machen und in Topform zu bringen. Jeder Profi steht dabei aber auch in der Selbstverantwortung, im Training wie im Spiel. Schülerhafte Fehler reihten sich in den letzten Wochen aneinander. Gegentore wie in Mainz, Saarbrücken und Düsseldorf sah man schon zuvor immer wieder. Eine Lernkurve bei den Spielern ist kaum zu erkennen, vielmehr bei einigen Profis eine Art Lustlosigkeit, die man auch mit Bequemlichkeit verwechseln könnte. So mancher Spieler schien es nicht für nötig zu erachten, auf dem Spielfeld seine ganze Energie dem Team zu widmen. Beierlorzer selbst offenbarte die Absurdität des Ganzen, als er vor dem Schalke-Spiel davon sprach, dass man die fehlende Laufbereitschaft nun schon „seit drei Wochen“ moniere. Eine Reaktion folgte erst nach wochenlanger Verweigerungshaltung der Spieler.

Mangelnde Erfahrung: Nebst der fehlenden Erfahrung des Trainers erwies sich zum Saisonstart auch die fehlende Bundesliga-Erfahrung der Mannschaft als ein großes Problem. Gegen Düsseldorf offenbarte sich dies, als acht von elf Startelf-Spielern beim FC erst seit dieser Saison in Deutschlands oberster Liga spielen. Hatte Veh vor der Zweitliga-Saison noch vornehmlich Spieler verpflichtet, die wussten, was es heißt, in der Zweiten Liga zu spielen, verzichtete er in diesem Sommer gänzlich auf Transfers Bundesliga-erfahrener Profis. Stattdessen müssen sich die Neuzugänge und auch einige jener Spieler, die in der letzten Saison hinzukamen, erst daran gewöhnen, in der Bundesliga zu spielen. Mangelnde Erfahrung kann freilich häufig durch maximalen Einsatz ausgeglichen werden. Doch damit wären wir wieder bei dem Problem der Form- und Laufschwäche so mancher Spieler.

Fazit

Achim Beierlorzer ist als Fußballtrainer ein Fachmann. Sonst hätte Armin Veh, selbst in dieser Disziplin unwidersprochen anerkannt, den Franken nie verpflichtet. Darüber hinaus ruhten vor allem menschlich die Hoffnungen auf dem sympathischen 51-Jährigen, dessen Optimismus nicht aufgesetzt daher kommt, sondern Quell seiner Lebensenergie und in seiner persönlichen Geschichte verwurzelt ist. Beierlorzer hätte zu Köln passen können. Dafür hätte er aber schon 2018 die Chance bekommen müssen zum FC zu wechseln, um sich über die Zweite Liga an den Klub und die Spieler zu gewöhnen.

Doch Beierlorzer kam erst 2019 und muss ausbaden, dass der FC ein verlorenes Zweitliga-Jahr hinter sich hat, ohne einen perspektivischen Neuaufbau, ohne eine neue Bindung zwischen Team und Trainer, ohne eine echte Euphorie in Folge des Aufstiegs, ohne eine neue Hierarchie oder eine neue Struktur. Nach dem Abstieg verpasste Sportchef Veh den verunfallten Geissböcken keine Generalüberholung inklusive neuem Motor, sondern lediglich eine neue Karosserie. Der Kader ist ein Flickenteppich diverser Transferperioden, zweier Manager, mehrerer Trainer und diverser Spielideen. Es hätte wohl eines Bundesliga-erfahrenen Trainers der Marke Dieter Hecking bedurft, diese Probleme zu überwinden und den FC zu stabilisieren. Beierlorzer scheint mit dieser Aufgabe überfordert. Seine alleinige Schuld ist dies jedoch beileibe nicht.

79 Kommentare
  1. Max Moor says:

    So wie ich es hier geschrieben habe , so stimmte es auch . Herr Merken hat völlig Recht ! Das Problem sind diese Absteiger im Kader die ziehen Alle Spieler mit runter . . Horn Höger Hector Merè Risse Clemens Kessler ..dazu Öczan Kainz die waren Alle dabei wo es nicht lief und man sang und klanglos Abstieg . Dann dieser Jannick Horn … Schmitz Bader …. es sind Alle noch da und es läuft Nix ! Der Trainer Rauswurf is dann die einfachstellt Lösung und es wird nicht besser werden mit diesen schlechten Kickern !!!

  2. Holger says:

    Der Express schreibt…..
    „Eins ist klar: Statt entschlossenem Handeln – in welcher Form auch immer – zaudert man beim 1. FC Köln. Verstehen müssen die Fans das nicht!“
    Richtig, es ist unverständlich, diese miese Performance des Vorstandes!
    Ich rekapituliere:
    1. Man weiß seit Wochen das Veh aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr will. Man überlässt Veh sowohl den Zeitpunkt als auch die Art der Kommunikation des Sachverhalts.
    Unfassbar und nicht zu akzeptieren!
    2. Der Trainer ist wie beschrieben aus verschiedenen Gründen gescheitert!
    Wenn jetzt der Vorstand nicht reagiert und sowohl Trainer als auch Veh sofort beurlaubt, dann sollte der Vorstand geschlossen zurücktreten!
    Eine Komödie ist das gerade.
    Was soll sich denn bis zu Hoffe Spiel ändern?
    Es gibt weiterhin den Schmusekurs und man zeigt den Spielern die Videoaufnahmen am Montag und dann schnell in den freien Dienstag….macht euch aber bitte Gedanken und bitte bitte bitte lauft ein bisschen mehr im nächsten Spiel.
    Jede Sekunde wo dieser Schmusekurs gefahren wird, ist verschenkt!
    Glaubt wirklich und wahrhaftig irgendjemand, dass eine Fee kommt und zack…..die Spieler kämpfen bis zum Umfallen und es läuft….
    Also bitte Trainer entlassen, Veh beurlauben und Höger freistellen damit er sich einen anderen Verein suchen kann, denn in diesem Verein gehört kein Spieler der angesichts der aktuellen Situation behauptet es gäbe keinen Grund zum Schwarzsehen!
    Alleine die Tatsache, dass sich ein Spieler überhaupt zu irgendeinem Komentar hinreißen lässt!
    Einzig akzeptable Aussage wäre:
    „Wir haben scheisse gespielt und werden ab heute täglich ein freiwilliges Sondertraining durchführen, wir rasieren unsere schönen Bärte, schneiden unsere schönen Haare und schmeißen das Haargel in die Tonne. Wir konzentrieren uns 24/7 auf UNSEREN JOB!!!

      • Holger says:

        Wenn er in der Beauty Branche ist, hey….da hast Du recht!
        Nur habe ich den Eindruck, es ist einigen Spielern wichtiger, dass die Frisur sitzt und der Bart in Form bleibt, als dass sie sich auf das Fussballspiel konzentrieren!
        Und dies ist nicht nur mein Eindruck.

    • kalla lux says:

      Der Artikel ist Top!
      Dein Kommentar auch, hatte aber gestern schon zu CK geschrieben das nichts passieren wird.Die 3 Chinesischen Affen,nichts sehen,hören,sprechen haben ganz einfach die Macht der AV unterschätzt.
      Er hat sich ja alles neben sich geholt was er so kannte.
      Deshalb passiert jetzt auch nicht,dieser Stillstand ist das Wer des AV und kann nur durch seine sofortige Entlassung geändert werden!

  3. Huey L. says:

    „Der Kader ist ein Flickenteppich diverser Transferperioden, zweier Manager, mehrerer Trainer und diverser Spielideen.“
    Meiner Meinung nach ist dies der Kernsatz. Ich habe bereits früher einmal geschrieben, dass jeder Trainer „seine“ Spieler für „seine“ Spielidee fordert. Wenn diese aus den verschiedensten Gründen scheitert, kommt der nächste Trainer, der mit dem dann vorhandenen Spielermaterial klarkommen muss, obwohl er für „sein“ Spiel in der Mehrzahl eigentlich ganz andere Spielertypen bräuchte. Folge, er scheitert mit „seinen“ Ideen oder in höchster Not werden für ihn noch 2-3 Spieler gekauft, der Kader erweitert und wenn der Trainer gehen muss, findet der nächste Trainer einen Gemischtwarenladen seiner Vorgänger vor und muss diesen moderieren. So kommen wir nie aus den Murmeltierjahren heraus, sondern manövrieren uns immer weiter von Dilemma zu Dilemma.
    Der Verein (nicht nur der Sportdirektor) muss endlich eine Spielphilosophie entwickeln, nach der Spieler und auch Trainer verpflichtet und Nachwuchsspieler ausgebildet werden. Das ist bei großen Vereinen (Ajax, Barcelona) der Fall und wird in der Bundesliga zum Beispiel hervorragend von unseren nächsten Gegnern Hoffenheim oder Leipzig umgesetzt. Da wird nicht ein Trainer gewählt, weil er mit seinem System ein Überraschungsteam in der zweiten Liga geformt hat, nein, das System ist bereits im Verein vorhanden, wird übernommen und im Idealfall weitergeführt und perfektioniert. So lange wir dem Irrglauben aufsitzen, Systeme in den Verein holen zu können, werden die Murmeltierjahre nicht aufhören.
    Folgt man dieser falschen Logik übrigens weiter, müsste man als nächsten Trainer Uwe Neuhaus verpflichten, dem diese „Überraschung“ zur Zeit mit Bielefeld gelingt. Bitte nicht falsch verstehen, das ist kein Vorschlag, ich will damit nur aufzeigen, welchem Irrglauben wir seit Jahren aufsitzen und was endlich mal nachhaltig geändert werden muss.

    • Dieter Gaus says:

      Danke für diese Zusammenfassung. Du beschreibst damit ein Dilemma, aus dem der FC nur mit Geduld heraus kommen kann. So wie nach dem letzten Abstieg. Da hat man genau das getan, einen Schnitt durch den Club gezogen und „ganz ruhig“ mit einer FC-Philosophie den Club wieder aufgebaut.
      Auf der Philosophie, für den FC Spieler zu verpflichten, die beim FC spielen wollen und bereit sind dafür auch etwas zu investieren. Man hatte für das operative Geschäft ein Gespann gefunden, das dieser Philosophie mit tragen konnte und wollte. Dem Trainer war bewußt, dass er ggf. Geduld mit den Spielern haben mußte und er war sich einig mit dem Sportdirektor, dass man nur Schritt für Schritt den Kader verändert, um den Kern zu erhalten und zu verbessern. Der Nachwuchs durfte reifen und wurde nicht vom Hof gejagt (Oczan, Nartey) und statt dessen lieber zum Reifen rechtzeitig abgegeben.
      Geduld, etwas das der kölschen Seele nicht unbedingt liegt, jetzt aber erforderlich wäre, damit die Struktur, die jetzt da ist wachsen kann und behutsam „gestutzt“ wird.
      Ansonsten finden wir uns genau in dem von dir beschriebenen Dilemma wieder. Wie das ausgeht, sieht man beim HSV.
      Auch wenn es schwer fällt, der FC muß da jetzt durch und ggf. tauschen Herr Veh und Herr Beierlorzer die Jobs. Herr Veh hat den Kader zusammengestellt, er ist ein erfahrener Meister-Trainer und auf dem Job des Sportdirektors war er ja auch noch in der Ausbildung!
      Leben wir doch einfach mal unsere Hymne, mer ston zusamme, ob vor, ob zurück …

  4. Max Moor says:

    Spieler Raus schmeißen die fatal Spielen und Köln zum Absturz führen !!! Herr Merten hat es endlich richtig Analysiert wo das Problem des FC Köln besteht ! Ich hoffe es wird auch gehandelt! Armin Veh hat zu wenige Verkauft im Sommer und 20 Mio ausgegeben , über Verhältnisse . . und die ganzen Alten sind zu 89 % noch da ! Das ist eine Schande !!!

    • Holger says:

      Eigentlich wollte ich Deine Kommentare nicht mehr kommentieren, aber….
      Kannst Du Dir vorstellen, dass ein überbezahlter älterer Mitarbeiter, der bei einer anderen Firma keine Chance hat und da auch noch Leistung erbringen muss, freiwillig geht und auf Kohle verzichtet?
      Kannst Du dir vorstellen, dass irgendein anderer Verein solche Spieler verpflichten will?
      Will nur sagen, wir werden die Altlasten nicht los, da sie alle zufrieden sind und nirgendwo nur annähernd solche paradiesischen Zustände vorfinden :-)

      • Stephan says:

        Die Altlasten können es, man muss ihnen nur endlich den richtigen Weg zeigen. Denkt ihr ernsthaft die haben das Spielen verlernt? Risse war mal Leistungsträger. Eine Indikationsfigur. Und da kann er auch wieder hinkommen. Er kann das, nur zur Zeit wird es ihnen quasi verwehrt. Ich bin fest der Überzeugung daß ein Trainer mit harter Hand und Disziplin die Jungs wieder hinkriegt. Siehe Schalke. Gladbach. Wolfsburg usw. Es geht…

        • Boom77 says:

          Nein, Risse hat aufgrund seiner Verletzungen leider fertig. Das merkt man ihm richtig an. Er hat auch richtig Angst vor Zweikämpfen. Mich verwundert das nicht, nach dem, was der Junge alles mitmachen musste. Wirklich schade… ein Risse in Topform und ohne Angst, das wäre wirklich was! Aber das kommt leider nie wieder.

        • Christ Walker says:

          Risse ist seit seinem letzten Kreuzbandriss bzw. der anschließenden Knieverletzung nicht mehr der alte. Das merkt man ihm leider an. Modeste hat einfach stark abgebaut. Ich bin ab und an ja beim Training. Tore schießen kann er noch immer. Nur hat er in den letzten Jahren massiv an Antrittsschnelligkeit eingebüßt. Er kommt also gar nicht mehr schnell genug in die Räume und Positionen wie früher. Ergo kann er seine Stärken auch nicht mehr ausspielen.
          Bei den beiden wird kein Trainer mit harter Hand irgendwas bewegen, einfach weil die Spieler körperlich längst über ihre Grenzen sind. Höger auch.

          • Karim Dietrich Hülse says:

            Bei Risse und Höger muss ich Ihnen Leider zustimmen. Bei Modeste würde ich das ehrlich gesagt nicht so Pauschal sagen mag sein das ich das ein wenig zu sehr durch die Rot-weisse Fan Rille sehe aber ich denke das ein Modeste vor allem von den Vorlagen gelebt hat die leider derzeit nicht kommen

    • FC-Freund says:

      Das Problem hatten wir schon vor dieser Saison! Da wollte auch schon keiner unsere Tribünenhocker haben und es waren fast nur Leihgeschäfte möglich! (Özcan , Horn , Sörensen, Handwerker) ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Risse, Höger, Kessler irgendwie, lukrativ an irgendjemanden zu vermitteln sein werden.

  5. Robert Jakhel says:

    Sehr guter Artikel, der uns aber nicht weiterhilft. Was ist nun zu tun? Wenn wir Freitag mit Beiersorfer und AV verieren, brennt das Stadion. Das muss man für alle beteiligten Seiten vermeiden!
    Beide Verantwortlichen müssen sofort freigestellt werden. Damit Dampf rausgelassen wird vor dem Spiel gegen Hoffenheim und die Spieler keinen Schuldigen mehr haben….Danach sollten alle zusammen in den Kölner Dom gehen und betten, das wir nicht absteigen. Nur der liebe Gott kann uns noch helfen…Überteibe ich es?

    • Harley says:

      Bis auf einem Punkt gebe ich dir recht. Beten hilft diesem Verein schon seit Jahren nicht . Wenn sich bis Freitag nicht was ändert, dann wird es Tumulte geben. Denken unsere Vorstandssprecher eigentlich so weit ? Nein, die sind viel Zuviel mit sich selbst beschäftigt .

    • Stephan says:

      Wenn dann das Stadion brennt, soll es so sein. Am besten mit Platzsturm und Pyros. Volles Programm. Diese, entschuldige meine Ausdrucksweise, A…löcher merken es nicht anders. Wird Zeit das ein anderer Wind weht. Ich kann diese überbezahlten Sesselpupser nicht mehr sehen. Manchmal wünsche ich mir, obwohl seine Aussagen peinlich sind, den Uli Hoeneß. Der hätte schon längst zum Rundumschlag ausgeholt und alles gefeuert was ihm im Weg steht.

    • Alexander Stiel says:

      Leider werden dann wohl wieder andere Schlagzeilen das Hauptthema sein und unsere bequemen „Möchtegern Stars“ können ungehindert weitermachen. Hatten wir ja leider auch schon alles.
      Robert hat Recht es muss erstmal Dampf rausgenommen werden und mit frischem Wind ins Heimspiel gehen. Gegen Hoffenheim im Heimspiel sehe ich eher die Chance als Auswärts in Leipzig.
      Beten alleine wird uns auch nicht helfen, wir brauchen jetzt einen Trainer der es schafft an die Jungs ranzukommen und Ihnen einen einfachen, klaren Plan von Fußball mit an die Hand gibt.

    • Holger says:

      Wenn Du schlecht arbeitest trennt man sich auf irgendeine Art von Dir….rauswerfen ist das letzte Mittel, vorher kommt:
      Trennung einvernehmlich, Beurlaubung, Freistellung.
      Wie auch immer, es muss Orientierung geben….sollte es zumindest :-)

          • Stephan says:

            Ja genau. Und anstatt dessen sitzen die Leute 90min auf der Bank. Koziello zb. keine Minute gespielt, nicht mal in der 2. Sorry aber A.B. hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Er ist wie M.A. kennt nur diesen einen Weg und geht keinen neuen. Er ist unbelehrbarer. Oder denkste ein Lehrer lässt sich sagen was er tun soll? Eher nicht. Guck dir die jungen Trainer an. Nagelsmann, Rose usw. Die haben immer noch 2-3 andere Lösungen in der Tasche. Ihre Vorbilder sind Klopp und Guardiola. Sie schauen sich viel von denen ab.

  6. Harley says:

    Geht doch alle mal frische Brötchen holen und macht euer Liebsten ein schönes Frühstück .
    Dann schön mit dem Hund an die frische Luft und wünscht euch das heute etwas positives passiert.
    Aber bitte macht euch keine Hoffnung das dieses dann beim FC stattfindet.
    Der ist schuld, oder nein , der ist schuld ,bringt uns so auch nicht weiter. Melden wir doch einfach die 1. Mannschaft ab und ziehen die U21 nach oben. So ist der Max Moor seine Spieler los und wir können dann wieder sagen : Unser FC ist spürbar anders.

  7. Holger says:

    Vielleicht sind wir ja auch alle auf dem Holzweg…..vielleicht trägt die Arbeit von Veh und dem Trainerteam jetzt Früchte und es gelingt der Mannschaft ein grandioses Heimspiel.
    Vielleicht zeigt der FC den Leipzigern danach auch wie es sich anfühlt 0:8 zu verlieren und Leipzig ist aufgrund der 0:8 Niederlage komplett von der Rolle.

  8. Karl Heinz Lenz says:

    Ein sehr guter Artikel von Herrn Merten.
    Es hört sich fast so an, als hätte Herr Merten die Möglichkeit gehabt zu erfahren, was am Montag im Geißbockheim besprochen worden ist. Wenn die dort zusammengekommenen Herren die Dinge wirklich so klar gesehen haben, dann wäre das ja ein Hoffnungszeichen für die Zukunft.
    Für mich ist auch interessant, dass ich mit meiner Vermutung, dass innerhalb der Mannschaft „die leistungsschwachen Alten“, die zudem noch den Mannschaftsrat dominieren, im Team das Sagen haben, offenbar recht habe. Interessant fand ich auch die ungewöhnlich scharfe Formulierung des „Kicker“, einige Spieler müssten aus „aus dem Kader entfernt“ werden. Ich erinnere mich nicht, so eine krasse Formulierung schon einmal im „Kicker“ gelesen zu haben, egal über welche Mannschaft. Wie schlimm muss es dann innerhalb der Mannschaft aussehen? Herr Merten berichtet von Lustlosigkeit, Bequemlichkeit und Verweigerungshaltung im Kreis unserer Lieblinge. Unfassbar! Unvorstellbar grausam, wenn das wirklich wahr ist! Was hat Veh veranlasst, statt dessen immer wieder davon zu reden, es würde ihm gefallen, was er von der Mannschaft sieht. Dass der gutherzige Beierlorzer lange Zeit so redete, das kann man ja verstehen. Aber Veh, der stolz seine jahrzehntelange Erfahrung an der vordersten Fußballfront betont?
    Ich bin mir aber sicher, dass die von Herrn Merten geschilderten Probleme bereits in der letzten Abstiegssaison herrschten, also mittlerweile schon seit drei Spielzeiten. Wieso kann sich eine solche Pest so lange halten, ohne dass die Verantwortlichen die Reißleine ziehen? Das ist vielleicht auch eine Folge der sinnlosen internen Auseinandersetzungen der letzten Jahre um Fragen, die mit dem Hochleistungssport eigentlich wenig oder nichts zu tun haben. Der Sport wurde zu Nebensache, Nebensachen und Personen, die von Sport nichts verstehen, zur Hauptsache. Schade!

    • kalla lux says:

      Moins K.H L!
      Du fragst wie sich sowas so ziehen kann.
      Ziemlich einfach,du gibtst 1 Mann soviel Macht das alles andere unter den Tisch gekehrt wird. Dieser eine Mann schart nun alles was er kennt in diesen Verein und schon hat er die absolute Machtposition. Wen dann jemand kommt und das ändern will,egal ob Präsident oder sonst wer wird die Vertrauensfrage gestellt und die SEKTE tut was???
      Und wehe du zweifelst die Machenschaften des Alleinherschers an,dann wird dir erzählt das er ein Familienmensch ist, der nur auf Harmonie aus ist.
      Erinnert doch alles schwer an den Bhagwan.
      Un wen er nun etwas zusammenstellt was in „SEINEM“ Sinne ist so kann und wird das nicht falsch sein,weil „ER“ macht keine Fehler!
      Also schön alle auf die Knie und Arme hoch und runter zum grossen ……..

  9. Matthias says:

    Ich bin nicht der Meinung, dass die Verantwortlichen mit ihren Überlegungen in die Öffentlichkeit gehen sollen. Du etwas gibt es in keinem gut geführten Wirtschaftsunternehmen, warum dann in einem Proficlub?
    Überlegen, danach in den zuständigen Gremien diskutieren, danach die betroffenen Personen informieren, und erst dann, und nicht früher, die Öffentlichkeit informieren!
    Und Fans sollen froh informiert werden? Genau dafür gibt es doch den Mitgliederrat, der stellvertretend für Mitglieder und Fans eingebunden ist.
    Übrigens ist für mich die Vielzahl an mitredenden Gremien ein Hauptübel bei unserem FC!

  10. Hans-Georg Skowronek says:

    Endlich wissen wir Bescheid: So richtig Schuld an der Misere beim FC hat nicht der Trainer – er ist lediglich unerfahren, ansonsten: Bombe! Auch der Vorstand kann nix dafür – ist doch klar.
    Bleiben die Spieler. Aber die tragen auch nicht wirklich die Schuld am miesen Tabellenstand: Was können sie dafür, dass keiner sie wegen Arbeitsverweigerung bestraft? Ist doch menschlich, dass sie lieber einen auf locker machen und ihre Knochen schonen.

    Der Sportdirektor ist selbstredend außen vor. Die Kassen beim FC waren leer, seine Neuverpflichtungen wurden dennoch von einigen als genial bejubelt. Außerdem hat er doch schon längst fertig beim FC, nur wusste das so recht niemand.

    Wer trägt dann die Schuld? Liegt doch klar auf der Hand: Der fußballverrückte Fan natürlich! Was rennt er auch ins Stadion, obwohl „sein“ FC so bescheiden spielt. Und das Woche für Woche! Da muss der Fußballstar auf dem Feld doch annehmen, dass SEIN Spiel ganz in Ordnung ist. Wenn überhaupt was schlecht läuft, dann beim Kollegen….wie hieß der doch gleich? Soviel Neue in der Mannschaft…kann man sich gar nicht alle Namen merken…

    Fehler wurden tatsächlich reichlich gemacht beim FC. Und viel Geld verbrannt – wieder mal.
    Da der Fisch immer vom Kopf her stinkt, liegt der Vorstand im Fokus. Wenn man aber die gestrige, lange Debatte betrachtet, mit dem Ergebnis, dass Beierlorzer offensichtlich weiter machen kann und Veh immer noch das Sagen hat, dann kommen Zweifel auf, ob dieser Vorstand überhaupt qualifiziert ist für den Job, bzw. das Ruder im Verein in der Hand hält. Veh sagt zwar, dass er eine Auszeit braucht – aus persönlichen Gründen, es sollte aber jedem klar sein, dass es für ihn irgendwann weiter gehen soll. Wie kann er da zugeben die falschen Spieler verpflichtet zu haben – oder gar den falschen Trainer? Bleibt Veh am Schalthebel der Macht, handelt der Vorstand nicht im Sinne des Vereins, dann geht es für hoffentlich sehr lange in die zweite Liga. „Hoffentlich“ deshalb, weil bereits etliche Traditionsvereine in der gleichen Situation sich plötzlich in Liga 3 oder gar Liga 4 wieder fanden…

    • Harley says:

      Sehr traurig aber zutreffend. Leider kann man die Fans nicht dazu bewegen am Freitag mal nicht ins Stadion zugehen. Die Handvoll die es machen ( ich auch ) werden aber nichts ausrichten um den Vorstand mal in die richtige Richtung zu bringen.

  11. Klaus Höhner says:

    Lasst uns in Ruhe absteigen in die 2.Liga denn da gehören wir hin basta, die Söldner verkaufen, das hatten wir doch schon mal Maniche,Petit ,Geromel und co lassen Grüßen. Das rumgeiere mit dem Trainer ist typisch FC keiner will Verantwortung übernehmen, der Vorstand, die Gremien und schon gar nicht die Mannschaft traurig was da wieder abspielt, wir leiden und denen geht alles am A……. vorbei ,das erlebe ich nun schon 50 Jahre und immer noch dabei, mit dem Unterschied das es mittlerweile egal ist was passiert. Ich habe einen guten Freund der ist Fan von FC Kaiserslautern der sagt kommt mit auf unseren Leidensweg noch will ich es nicht glauben aber???????

  12. Horst Simon says:

    Offensichtlich ist Veh gegen eine sofortige Entlassung des Trainers. Vermutlich rechnet er damit, daß der Vorstand gegen seinen Willen entscheidet. Dann müßte auch Veh entlassen werden. Das ist wohl die Absicht von Veh. Denn der dürfte schon seit längerem keine Lust mehr an seinem Job haben. Was besseres könnte ihm nicht passieren. Denn das Gehalt wird sicherlich bis zum Sommer gezahlt. Eine feine Sache für den Freigeist. Vermutlich werden wir ihn später als Experten im Fernsehen erleben.

  13. Boom77 says:

    Und jetzt mal eins zum kommenden Trainer. Ich habe es jedes Mal gesagt, wenn ein neuer Trainer her musste. Es gibt nur eine Lösung: Ernst Middendorp! Man sollte endlich auf mich hören. Hätte man den Mann geholt, als man Stöger entlassen hat, wären wir nicht nur nicht abgestiegen, wir würden heute Champions League spielen! Der Mann hat die Kaizer Chiefs trainiert!! Da spielen massenhaft Leute mit der für Max Moor richtigen „Fußballhautfarbe“. Der Middendorp weiß, wie es geht ;)

  14. Lienen77 says:

    Inwieweit sind denn die Machtverhältnisse im Club schwierig?
    Es gibt doch einen vom MR gecasteten Vorstand, der auch mit breiter Mehrheit gewählt wurde…
    Und, die sportliche Lage ist desolat…
    Der GF-Sport will eine Auszeit…
    Wo ist das Problem, bei diesen Fakten zu entscheiden?

  15. Hennes48 says:

    Ich wäre auch dankbar, wenn sich mal ein Verantwortlicher des FC offiziell äußern würde.
    Der Trainer mit seiner mittlerweile peinlichen, aufgesetzten guten Laune, gepaart mit albernem Optimismus…also ehrlich jetzt? Das soll die aktuelle Außendarstellung des FC in Gänze sein?
    A.Veh dürfte prinzipiell gar nicht mehr an einer Lösung beteiligt werden. Tatsächlich wirkt es aber genau so, als würde genau er -und nur er- aktuell diesen Prozess steuern und führen.
    Der FC Vorstand sollte sich dieser Außenwirkung bewusst werden-am Freitag ist ein Heimspiel.
    Die TSG wird (wie eigentlich jeder Gegner mit 11 Mann aktuell) zu stark sein, für die „FC-Blutleer-Truppe“. Wie es dann in Müngersdorf „abgeht“, kann man zart erahnen…wäre es nicht klüger, im Vorfeld ein paar Apekte deutlich zu machen FC ???

    • Christ Walker says:

      Sollte AB das Spiel gegen Hoffenheim noch kriegen, wird der Ablauf erwartbar sein: Die Mannschaft wird wie immer in den Heimspielen super motiviert zur Sache gehen und am Anfang optisch sicher überlegen sein oder zumindest auf Augenhöhe.
      Sobald irgendwas gegen uns läuft, wird es enden wie gegen z.B. Hertha. Damit meine ich keineswegs Schirientscheidungen, sondern auch absurde Fehler unserer Hintermannschaft.
      Hoffenheim kommt mit der Empfehlung von 5 Pflichtspielsiegen in Folge u.a. in München.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass wir am Ende knapp verlieren oder sogar einen Punkt holen. Nur was dann? Dann ist kein Problem gelöst und der Zeitpunkt einer Trennung verpasst.
      Ein Problem was ich sehe ist folgendes: Wir haben eine Länderspielpause mit anschließendem Spiel gegen Leipzig. Eigentlich will man einem neuen Trainer eine solche Phase natürlich geben, nur könnte der Effekt des Wechsel bei einem bösen Ende in Leipzig bereits verfolgen sein. Bis Hoffenheim bekommt man so oder so keinen neuen Übungsleiter aus dem Hut gezaubert, insbesondere dann wenn in den Gremien Uneinigkeit herrscht.

  16. Harley says:

    Jetzt endlich weiß auch ich , wofür wir einen neuen Vorstand gewäht haben.

    ► Noch vor dem Anpfiff beim Derby in Düsseldorf schenkte FC-Präsident Werner Wolf (63) seiner Frau Monika ein Foto mit Weltmeister Lothar Matthäus (58), drückte höchstpersönlich auf den Auslöser seines Smartphones, nachdem Kölns First Lady sich in Stellung gebracht hatte.
    Spürbar anders.

    • Hans-Georg Skowronek says:

      ALLE Vorstände des FC hatten vorangig nicht wirklich den Verein im Sinn, sondern eher ihre gesellschaftliche Stellung. „Herr Anton Schmitz, Päsident des 1. FC. Köln“ hört sich doch besser an als „d’r Tünnes“…

  17. Matthias says:

    Der Vorstand gibt keine Wasserstandsmeldung! Deshalb wird hier im Forum Untätigkeit unterstellt. Wir wissen aber nicht -und das ist gut so- was hinter den Kulissen passiert! Vielleicht zunächst mal mit potentiellen Nachfolgern reden und dann vielleicht eine komplette Lösung präsentieren? Das wissen nur die verantwortlich handelnden Personen! Ich wiederhole mich, das ist richtig und gut!

    • Hans-Georg Skowronek says:

      Da eine Ablösung des Trainers und eine „Entmachtung“ der „lame duck“ Veh zwingend notwendig ist und auch durchgeführt werden muss, wäre eine fürhest mögliche Entscheidung im Sinne der Fans – und natürlich auch der Spieler und sonstigem Umfeld – sehr angebracht.
      Mit potentiellen Nachfolgern ist sicherlich bereits geredet worden, bzw. wird geredet. Alles andere wäre auch…merkwürdig…

  18. OlliW says:

    Die sollen in Ruhe eine Lösung finden und nichts übers Knie brechen. Das darf doch schon mal ein paar Tage in Anspruch nehmen. Die Analyse oben ist sehr gut und trifft (leider) weitgehend zu, von außen betrachtet. Beierlorzer musste demnach scheitern und ist nicht der plan- und ahnungslose Volldepp, den manche in ihm sehen. Alle Spieler vom Hof jagen? Wie das? Veh jetzt kündigen? Und dann wird über die logische Abfindung gejammert?
    Der Karren scheint ziemlich im Dreck zu stecken. In allen Teilen. Und hier wird dennoch allen Ernstes der Vorstand kritisiert, der mit den Entscheidungen der vergangen zwei – drei Jahre nichts zu tun haben kann. Der im Hintergrund agiert und schlimmerweise nicht live im Express oder im Kicker wie ehedem Tünn und MR. Ist das euer Ernst?

    Es wird überhaupt nichts bringen, heute einen Trainer aus dem Hut zu zaubern, der es auf magische Weise schafft, Hoffenheim zu besiegen. Es wäre reine Symbolpolitik, nichts strategisches oder wohlüberlegtes. Beierlorzer muss gehen, ja. Er wird den Haufen nicht zum Klassenerhalt führen. Veh scheint sich querzustellen, auch das ist vollkommen logisch, denn er ist der Verantwortliche bis Ende Juni! Also wird es entweder darum gehen, ihm seinen Willen zu lassen und zu warten. Oder man wird erst ihn kaltstellen, um rechtlich ohne ihn handeln zu können und Beierlorzer zu beurlauben. Dann trainiert morgen Pawlak die Truppe und wird ebenso verlieren. Was ist also mit Hektik gewonnen? Nichts, außer eine dreiminütige Zufriedenheit mancher Fans, die lieber schnelle als gute Lösungen hätten, um dann spätestens Weihnachten wieder zu meckern, weil das heute alles zu schnell gegangen ist. ….

    Was würde ich tun? Weiß nicht. Ist nicht mein Geschäft. Aber man muss mit der Mannschaft reden. Und zwar Tacheles. Man muss herausfinden, wer dem FC als erfahrener und motivierter Trainer ab nächste Woche zur Verfügung stehen könnte. Man muss die rechtliche Lage klären, ob es ohne oder mit Veh noch weitergeht und wenn ja, was er dann mittragen kann und will. Und dann muss man es hinbekommen, am Freitag irgendwie nicht unterzugehen. Das wird schwer genug, wo wir gegen Hoffenheim seit drei Jahren kein Tor geschossen aber 10 oder 12 kassiert haben, wenn ich mich recht entsinne. Das alles macht man nicht bei einer Tasse Kaffee zwei Kölsch. Vor allem nicht, wenn wir im Verein viele Gremien haben und keine Vorstands-Diktatur. Wenn hier solche Dinge im Handstreich erledigt würden (was sich einige hier zu wünschen scheinen), wäre da Gejammer noch größer.

    Demokratie ist schön. Macht aber viel Arbeit.

  19. Tuennes83 says:

    Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf, aber er hat doch einen sehr Faden Beigeschmack.
    In der Unfall-Abstiegssaison hat man Spieler, die das untergegangenen Schiff verlassen haben als Judas/ Verräter beschimpft.
    Jetzt wäre man sie am liebsten damals schon los geworden.
    Die Spieler von damals haben sich seitdem nicht weiterentwickelt. Das ist aber nicht der Fehler von AB sondern schon der Fehler von MF, den ich gerne als Trainer gesehen habe, weil er den Geissbock im Herzen trägt, der es aber nicht geschafft hat die Spieler zu verbessern, der kein Arsch war.
    Sorry, auch AV hat zu der Zeit versagt, dem Trainer das System hat er umgestellt, die Spieler in den Allerwertesten getreten hat er auch nicht.
    AB ist eines vorzuwerfen… Er hätte sich die Versager nach dem Gladbach Spiel schnappen sollen… Laufen bis die Kotzen, bis der letzte begriffen hat, dass Fußball ein Bewegungsspiel ist und nicht in der Kneipe am Kickertisch entschieden wird.
    Wenn man hier liest, wer nicht hätte alles spielen sollen… Koziello… Warum zum Teufel spielt der nicht? Weil er einfach nicht gut genug ist… Die Jungen sollen ran… Kater ach… Super, und wenn nicht er wer soll dann Fehler machen dürfen?
    Unsere beiden Stürmer Mo und Co… ab zu den Amateuren… Tore schießen… Zeigen dass es geht.
    Kainz… Raus mit dem dem. Unfassbar wie der sich aufführt… Horn… Sry der Junge kann nix dafür dass kein Druck von hinten kommt… Vielleicht jetzt mit Krahl, aber solange Kess, und auch den mag ich als Typen, weiterhin der ich-sitze-gemütlich-auf-der-Bank Torwart bleibt, gibt es keinen Grund für Horn sich anzustrengen.
    Hector… Was ein Kapitän… Mag ein guter Spieler und toller Mensch sein, aber mitreißen kann er nicht… Der einzige der sowas wie mitreißen gezeigt hat war Terodde. Darauf zu hoffen, dass er der alleinige Heilsbringer ist… Vergesst es. Blumen Risse… Sry, guter Typ, aber seine Zeit ist schon lange vorbei.
    Den Geiss hat man vom Hof gejagt, der hat letzte Saison zumindest bei den Standards für Gefahr gesorgt. Und so kann man es beliebig fortsetzen.
    Vorstand raus… Letzte Saison immer zu hören… Jetzt sollen sie wieder kommen, weil der neue Vorstand nicht passt… Sry, den habt ihr doch alle gewählt.

    Eins sollte man nicht vergessen… Auch wenn der Kader mehr hergibt… Wir sind Aufsteiger und unser Ziel sollte der Klassenerhalt sein, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich entschuldige mich für das Themenhopping, aber in Rage und am Handy lässt sich nix anderes schreiben.

  20. Harley says:

    Ich bin ja auch für freie Berufswahl, doch bei dem Lehrermangel sollte man AB zurück zur Schule berufen.
    AB bleibt laut Express weil AV gegen eine Kündigung ist. Obwohl die Mehrheit der Gremien für einen Rauswurf ist. Karnevalsverein ist noch sehr milde ausgedrückt.

  21. Klaus Höhner says:

    Was erlaubt sich AV das arrogante Miststück es ist nicht zu fassen das dieser Mensch noch Entscheiden darf,hoffentlich gibt das am Freitag einen Knall den man bis in die Eifel hören kann.Av müsste als erster raus ohne wenn und aber der war noch nie mein Freund Arrogant bis zum geht nicht mehr und das färbt auf das ganze Umfeld ab. Wir brauchen uns nicht wundern über den schlechten Ruf in der Republik, wir haben Eigenwerbung genug betrieben.

  22. Detlef Heß says:

    Der Artikel hat es mit Plus und Minus auf den Punkt gebracht.
    Es wird in den Kommentaren auch von den 2. Liga-Spielern gesprochen, die angeblich nicht mehr passen. Ich komme aus der „Wertschätzungsecke“ und glaube, dass da sogar der Hase im Pfeffer liegt. Wie in der Vergangenheit, leider ohne Lernerfolg, auch schon. Was waren wir doch froh, dass Hector, Horn und Co. dem FC für die 2. Liga ihr Vertrauen ausgesprochen und ihre Verträge verlängert haben. Und sie haben sich auch reingekniet. Und dann? Aufstieg und? Jetzt brauchen wir euch nicht mehr. Verstärkung ist gut, angebracht und wäre auch akzeptiert, aber doch nicht direkt von Anfang an und so rigoros. . Da würde ich mich ausgebottet fühlen und mich fragen, warum ich das „damals“ nur gemacht habe.
    Und als ob das nicht schlimm genug wäre, jetzt steckt der Karren wieder im Dreck und jetzt soll ich wieder ran. Bitte schön? Wertschätzung eben.
    Und gebracht hat das mit dem Einsatz der Neuen auch nichts. Da hätten ich auch die „Alten“ spielen lassen können. Wenns dann so ausgegangen wäre, hätten die’s wenigstens verstanden.
    Oder?

  23. Björn Neufert says:

    Hallo Leute
    Zum Thema Trainer habes ich nur eins zu sagen. Dem Trainer trifft am Tabellenstand die geringste Schuld. Für sein Spielsystem hat er einfach nicht den richtigen Kader. Er hat einen Haufen zentraler Mittelfeldspieler, die alle spielen wollen. Aber für sein Spielsystem braucht der Trainer auch Flügelspieler. Aus Mangel an Alternativen ließ der Trainer immer nur Kainz und Schwindler spielen. Der erste ist nun verletzt, der zweite ein Neuzugang, der einfach die Bindung zur Mannschaft nicht findet. Schwindler ist von den Neuzugängen die größte Enttäuschung. Jetzt versucht der Trainer,von den vielen zentralen Spielern welche über die Außen spielen zu lassen. Diese scheinen sich aber zu fein zu sein auf einer anderen Position ebenfalls Höchstleistung zu bringen. Was sollte der Trainer machen, wenn der Kader nicht zu dem System passt. Außerdem hat man in der Vorbereitung gesehen, daß ein Modeste nicht in Höchstform ist. Als der Trainer kam, war Modeste schon da. Die Sportleitung hat zu sehr auf die Tore Modeste gesetzt. Daß von diesem Spieler keine Leistung kommt ist ebenfalls nicht die Schuld des Trainers. Nach der Verletzung von Verstraete sollte Höger ihn ersetzen. Aber auch er bringt nicht die Leistung, die er sollte. Dabei tönte er vor der Saison noch herum, er werde allen zeigen, daß er immer noch Bundesliga spielen kann. Wo bleibt die Leistung? Wo liegt hier der Fehler des Trainers? Er hat reagiert und Hector auf die zentrale Position gebracht. Héctor hat deswegen nicht herumgemeckert. Obwohl ihm deswegen der Verlust des Posten in der Nationalmannschaft droht, spielt er auf der neuen Position besser als seine Kollegen vorher, die für diese Position verpflichtet wurden. Wenn alle Spieler so agieren würden und nicht gleich herumlaufen, weil sie nicht auf ihrer Position spielen können, würde das System des Trainers auch besser funktionieren. Daß der Klub jetzt in der Krise ist, liegt nicht am Trainer, sondern mehr an der falschen Transferpolitik nach dem Erreichen des Europapokals und der launischen Spieler. Nicht nur Schmadke auch Veh machte dort Fehler.
    Ich hoffe, die Spieler begreifen endlich den Ernst der Lage und reißen sich am Riemen.

  24. sherrie winn says:

    Mein Freund und ich waren über ein Jahr zusammen und wir sind noch jung, wir hatten immer Streitereien und deshalb hat er mich betrogen, aber wir haben uns wieder zusammengetan, weil ich beschlossen habe, ihm eine weitere Chance zu geben. Nach unserem einjährigen Jubiläum hat er sich von mir getrennt und gesagt, „wir würden dich mehr unter Stress setzen und wir sollten es beenden.“ Danach war ich so bedürftig und verzweifelt und er hat mich weiter weggeschubst, aber ich weiß, was wir Vor unserer Beziehung war großartig, und er liebte mich wirklich und gab mir alles. aber ich weiß, bevor wir uns verabredeten, war er der Playboy-Typ, der mit irgendjemandem sprach und versuchte, mit irgendjemandem in Kontakt zu kommen, und ich kann sehen, wie es jetzt passiert, aber er sagt, er wird nicht weitermachen, aber er hat klar angefangen, wir werden niemals zusammen sein Auch in Zukunft. Ich hatte Herzschmerz und ich griff nach Hilfe, als ich auf Great Mutaba stieß. Er war ein Liebeszauberer und kann alles tun, um eine zerbrochene Beziehung wiederherzustellen. Deshalb erkläre ich ihm und er sagte mir, was ich und mein Freund heute tun sollen sind verheiratet und wir haben unser Baby und heute ist er der beste Mann der Welt, danke Great Mutaba für den Liebeszauber, wenn du seine Hilfe möchtest. Schicke ihm eine E-Mail an: (greatmutaba @ gmail. com) oder füge ihn auf whatsapp hinzu (+234) 805 468 1416).

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