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Der Zustand des 1. FC Köln ist das Werk von Veh und Wehrle

Der 1. FC Köln kann sich nicht zu einer Entlassung von Achim Beierlorzer durchringen. Stattdessen toben hinter den Kulissen neuerliche Machtspiele, wie man sie nach dem schmutzigen Wahlkampf-Sommer hatte befürchten müssen. Mittendrin: die beiden FC-Geschäftsführer Armin Veh und Alexander Wehrle. Sie hatten sich vor der Saison alle Freiheiten genommen, den Klub in eine erfolgreiche Bundesliga-Zukunft zu führen. Stattdessen haben sie nun einen Scherbenhaufen zu verantworten, wie man ihn am Geißbockheim lange nicht mehr vorgefunden hat.

Ein Leitartikel von Marc L. Merten

Als Alexander Wehrle Anfang September erklärte, der FC werde im laufenden Geschäftsjahr „ein deutlich negatives Ergebnis“ machen, war noch nicht klar, wie deutlich dies tatsächlich werden würde. Inzwischen kristallisiert sich aber heraus, dass das Minus wohl bei über 15 (!) Millionen Euro liegen wird – potentielle Abfindungszahlungen im Laufe der Saison nicht eingeschlossen. Ein Prognose für den Jahresabschluss 2019/20, die zeigt, dass Finanzboss Wehrle und Sportchef Veh in diesem Sommer alles auf eine Karte gesetzt haben. Der sportliche Erfolg sollte erkauft werden, und zwar auf Pump. Doch bislang sind Veh und Wehrle damit gescheitert.

Dass während der sportlichen Talfahrt der letzten Wochen nun ein Machtspiel um die Zukunft von Achim Beierlorzer beim FC entbrannt ist, ist auch sinnbildlich für das Selbstverständnis der beiden Geschäftsführer, die sich weder in ihre Arbeit hineinreden lassen wollen, noch in der jüngeren Vergangenheit größeren Respekt vor den Gremien des FC gezeigt haben. Veh hat seinen Abschied auf Raten bereits angekündigt, müsste eigentlich akzeptieren, dass er damit nur noch sehr eingeschränkte Verfügungsgewalt besitzt. Mit dem Eingeständnis, den falschen Trainer für die Bundesliga-Mission ausgewählt zu haben, will er scheinbar nicht abtreten. Wehrle muss sich derweil darauf vorbereiten, erstmals in seiner Zeit als FC-Geschäftsführer einen Jahresabschluss mit tiefroten Zahlen verantworten zu müssen wird. Dies würde er gerne mit der Erklärung tun, damit die Bundesliga-Zugehörigkeit gesichert zu haben. Aktuell fehlen ihm dafür aber die Argumente. Ganz im Gegenteil: Sollte der FC absteigen, müsste Wehrle einen erheblichen finanziellen Schaden am FC erklären.

Machtvakuum genutzt: Veh und Wehrle hatten völlig freie Hand

Wie aber konnte es zu der sportlichen Notlage inklusive finanziellen Verlusten kommen? Die Erklärung findet sich im Frühjahr und Sommer 2019, als Wehrle und Veh sich plötzlich alle Freiheiten nehmen konnten, weil niemand mehr da war, der es gewagt hätte sie zu kontrollieren. Präsident Werner Spinner hatte den Machtkampf mit Veh verloren. Die Vizepräsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach versuchten verzweifelt ihre Posten zu retten und klammerten sich dabei an die beiden erstarkten Geschäftsführer. Das Interims-Präsidium löste sich praktisch selbst auf und überließ alle Entscheidungen dem Gemeinsamen Ausschuss. Doch in diesem traute sich niemand, Veh oder Wehrle auch nur ansatzweise zu widersprechen in der Angst, einer der beiden würde daraufhin das Weite suchen und das bereits existierende Machtvakuum noch vergrößern.

Veh und Wehrle wussten dieses Vakuum zu nutzen und konnten im Sommer schalten und walten, wie sie wollten. Das Transferbudget wurde vom Gemeinsamen Ausschuss großzügig erweitert, Veh konnte es deutlich überziehen, um kurzfristig in den sportlichen Erfolg zu investieren. Seiner rechten Hand Frank Aehlig bescherte er einen neuen Vertrag, obwohl er längst mit dem Gedanken spielte, 2020 aufzuhören und auch Aehlig mit seinem Abschied kokettierte. Die Trainersuche handhabte Veh kurz und bündig: Er sprach nur mit einem einzigen Trainer, wie er betonte – mit Achim Beierlorzer. Andere Optionen klopfte er laut eigener Aussage gar nicht erst ab, legte sich auf Beierlorzer fest, zahlte eine Ablöse an Regensburg und übergab dem 51-Jährigen eine Ansammlung an Spielern mit dem Auftrag, sie zu einer Einheit zu formen.

Dabei verpasste es Veh, sich an einige heilige Kühe heranzutrauen. Er vermied es harte Schnitte bei Spielern zu wählen, die ihren Zenit überschritten haben, in der Kabine aber noch immer Wortführer sind. Auch an dieser Konstellation reibt sich Trainer Beierlorzer bislang auf, wofür ihn aber die geringste Schuld trifft. Veh hätte diese Probleme erkennen und beheben müssen. Doch in Teilen waren dem Sportchef auch die Hände gebunden, weil vor seiner Zeit Verträge geschlossen worden waren, die den FC noch mehrere Jahre Probleme bereiten werden. Verträge, die im Übrigen Alexander Wehrle mit dem damaligen Sportchef Jörg Schmadtke ausgearbeitet hatte.

Der durchsichtige Versuch der Schumacher-Ritterbach-Fraktion

Die sportliche Schieflage des FC im November 2019 wäre aber nicht typisch FC, wenn sie nicht auch eine politische Dimension hätte. Im Frühjahr und Sommer hatten Schumacher und Ritterbach mit ihrer Gefolgschaft alles versucht, sich doch noch irgendwie im Amt zu halten und dabei den vorgeschlagenen Vorstand um Werner Wolf schon vor dessen Wahl zu beschädigen. Nun sind erste Stimmen zu hören, die versuchen, nicht etwa Veh und Wehrle für die aktuelle Krise verantwortlich zu machen, sondern Werner Wolf, Eckhard Sauren und Jürgen Sieger, obwohl diese erst seit Mitte September in Amt und Würden sind. Dabei wäre es Schumachers und Ritterbachs Aufgabe gewesen, den beiden Geschäftsführern im Sommer auf die Finger zu schauen. Das Duo hatte sich aber lieber eng an Veh und Wehrle gehalten, anstatt sie mit professioneller Distanz zu kontrollieren. Ein Fehler, den das Duo bereits 2017 gemacht und offensichtlich keine Lehren daraus gezogen hatte.

Als Wolf, Sauren und Sieger Mitte September übernahmen, war das Kind schon in den Brunnen gefallen, alle Entscheidungen getroffen, alles Geld ausgegeben, alle Verträge unterschrieben. Die Konsequenzen daraus müssen daher nicht Wolf, Sauren und Sieger verantworten, sondern Veh und Wehrle. Sie gaben im Winter 2017/18, Sommer 2018, Winter 2018/19 und Sommer 2019 insgesamt rund 43 Millionen Euro für neue Spieler aus – die ablösefreie, jedoch gehaltsintensive Verpflichtung von Anthony Modeste nicht eingerechnet. Nach Markus Anfang droht mit Achim Beierlorzer auch der zweite, von Veh verpflichtete Trainer zu scheitern. Zwar könnten sich einige Entscheidungen wie die Verpflichtungen junger Spieler mit Perspektive für den Klub durchaus noch auszahlen. Doch Veh und Wehrle wissen, dass Fußball das vielzitierte Tagesgeschäft ist. Perspektivische Entscheidungen können nur dann wirklich gewinnbringend sein, wenn man auch kurzfristig Erfolg hat.

Das bisherige Ergebnis ist ein Scherbenhaufen

Und so ist der aktuelle Zustand des 1. FC Köln im November 2019 das Werk der beiden Geschäftsführer Armin Veh und Alexander Wehrle. Nicht das, was irgendwann einmal sein könnte, zählt. Entscheidend ist, wie der Klub aktuell aufgestellt ist. Bei allen Erfolgen in den Nachwuchsmannschaften kann dafür nur die Profi-Mannschaft als Richtwert dienen. Und dieser Richtwert nach zwölf Pflichtspielen besagt: ein direkter Abstiegsplatz, das Aus im DFB-Pokal, die schlechteste Offensive der Liga, die vierschlechteste Defensive, der Trainer vor dem Aus, die Leistungen der Mannschaft in weiten Teilen nicht Bundesliga-tauglich, der Sportchef vor dem Abschied, der Finanzboss in Erklärungsnot bei einem Minus von über 15 Millionen Euro. Ein Scherbenhaufen, den Veh und Wehrle trotz (oder gerade wegen) komplett freier Hand nun zusammenkehren müssen. Die Frage bleibt, ob sie dazu überhaupt noch die Lust verspüren oder ob sie es lieber anderen, wie dem neuen Vorstand, überlassen. Zumindest Veh hat diese Frage schon für sich beantwortet.

77 Kommentare
  1. Ali Perez says:

    Es ist absolut richtig, Schumacher und Ritterbach als die Verantwortlichen für die aktuelle Lage zu nennen. Endlich schreibt hier mal jemand, der Ursache und Wirkung unterscheiden kann. Doch bei aller Weltuntergangsstimmung rund um Köln, sollte man mal die Kirche im Dorf lassen. 3 Punkte mehr und ein glanzloser Sieg gegen Saarbrücken und niemand hier würde von einem Scherbenhaufen reden.
    Wir haben aktuell den viertschlechtesten Kader der Liga; da habe ich keine Topwerte in den Statistiken erwartet. Im Gegenteil. Also können mich solche Werte nicht allzu sehr überraschen.
    Und was das Ausmisten von Spielern betrifft, gehört aus meiner Sicht auch ein Trainer dazu. Ich fand die Verpflichtung von AB anfangs nicht schlecht. Bis zur ersten PK, wo uns AB erzählte, dass er den Aufstiegskader für bundesligatauglich einstufte. Und das ohne Bundesligaerfahrung!
    Jetzt hat AB sein Endspiel. Und trotzdem; das beste, was uns passieren könnte, ist, dass wir dieses Spiel gewinnen und dass AB es doch noch hinkriegt. Alle inklusive der Medien geifern nach der Trainerentlassung, aber man sollte auch mal darauf hinweisen, dass es besser wäre, dass der Trainer die Kurve doch noch kriegt. Es ist ja nicht so, als hätte es das im Sport noch nicht gegeben. Für den Verein wäre das die optimale Lösung und nicht TrainerXY, der es vielleicht auch nicht hinkriegt.
    Wahrscheinlicher ist es aber wohl, dass wir am Freitag eine weitere Niederlage einfahren und wir einen neuen Trainer bekommen. Den werden hier auch nicht alle mögen und danach geifern, dass er versagt. Genau wie jetzt schon völlig sinnfrei gegen den neuen Vorstand geschossen wird. Und wenn hier bei Misserfolg immer wieder von typisch Köln geschwafelt wird, dann muss ich feststellen, dass diese Sympathie und Asympathie bis hin zu Hass gegen Personen auch typisch Köln ist. Insofern sind aus meiner Sicht auch Teile der Fans ein Problem, die dem Boulevard immer wieder auf dem Leim gehen, Hauptsache aufregen. Dabei ist Aufregung das letzte, was wir brauchen. Und alle die, die immer das Negative bestätigt sehen möchten, sollten sich vielleicht mal hinterfragen, was mit ihnen nicht stimmt. Was ist so geil an der Apokalypse, nur damit man recht behält? Siege machen doch viel mehr Spaß.

    • Holger says:

      Sorry, aber so sehr ich auch teile Deiner Meinung unterschreibe, so muss ich auch bei anderen Bereichen widersprechen :-)
      Die aktuelle Situation mag der neue Vorstand nicht verschuldet haben, aber der Umgang mit der aktuellen Situation ist dilletantisch.
      Der Vorstand hätte sich vor Amtsantritt und direkt danach umfänglich ins Thema bringen müssen!
      Was macht er?
      Er geht nach vorne und posaunt hinaus, dass man unbedingt mit AV verlängern will.
      Im übrigen hätten alle gemeckert wenn das Gespann Veh/Wehrle nicht kräftig investiert hätten und somit die aufgeführten Schulden gemacht hätten.
      Zurück zum Vorstand….
      Dieser lässt AV alles verkünden und alles machen obwohl klar ist, dass er im Sommer aufhört?!?
      Unprofessionell!
      Zum Trainer:
      Er beweist seit der Vorbereitung, dass er limitiert ist, seine Abläufe sind vorhersehbar und somit spreche ich ihm die Eignung ab, ja auch wenn wir im Pokal knapp weitergekommen wären….es ist nichts im grünen Bereich, weder defensive noch offensiv und die Spieler werden durch die Bank alle schlechter.
      Er möchte keinen bestrafen und macht weder Straf- noch Extratraining, er ändert so aber nichts an der aktuellen Situation!
      Kurzum, es ist keinerlei Handeln beim TRAINERTEAM zu erkennen.
      Halten wir einmal fest, der Trainer handelt nicht, der Vorstand handelt nicht ergo gibt es nur Stillstand und dies kann man als Fan/Mitglied weder gut heissen noch unterstützen!
      Nun zum bösen Fan:
      Also, wenn ich die aktuelle Situation emotionslos so weiter gut heiße, wie Du, dann bin ich kein Fan mit Leib und Seele, denn sorry…aktuell kann ein echter Fan nur eins, LEIDEN!!!
      Dies eint übrigens alle Fussball Fans weltweit und wenn Du Wut und Emotionen nicht haben möchtest, dann werde Schach Fan :-)

    • Stephan says:

      Tolle Einstellung Ali. Bezahlst du auch 3500€ für deine Dauerkarte? Ich ja! Und deswegen ist mir das nicht egal. Ich will Veränderungen sonst steigen wir ab. Die aktuellen Verantwortlichen hatten ihre Chancen. Sie schaffen es nicht, also müssen sie gehen.

    • Christ Walker says:

      Das Haputproblem in Köln sind doch gar nicht mal die nackten Zahlen:

      Wir haben einen Trainer, der mit einer klaren Spielidee angetreten ist. Er wollte seinen Fußball von Regensburg auf den Effzeh übertragen. Damit ist er mit Ansage gescheitert. Wie ich auch schon einige Male ausgeführt habe, liegt die Verantwortung hier eher bei Veh. Man hätte AB niemals verpflichten dürfen. Er passte nicht zum Kader.

      Heute ist unser Kader ein Trümmerhaufen, wir sind mitten im Abstiegskampf, zig Profis hängen im Formtief ihrer Karriere und viele wie Höger scheinen den Ernst der Lage nicht begriffen zu haben.
      Dazu haben wir einen Trainer, der Neuland betritt und dessen fußballerischen Vorstellungen sich nicht umsetzen lassen. Diese Gesamtmischung kann mittelfristig nicht erfolgreich sein.

      Das schlimmste was passieren kann ist, dass wir gegen Hoffenheim gewinnen und nachher sehenden Auges in die Niederlagen gegen Union und Augsburg stolpern. Die werden uns ähnlich in Grund und Boden kämpfen wie das in Düsseldorf passiert ist. In den nächsten 4 Wochen gibt es viele direkte Duelle im Keller. Wenn es ganz blöd läuft, sind nachher Teams wie Augsburg oder Mainz aus unserem direkten Umfeld verschwunden. Und ich sehe nicht, dass wir gegen Leverkusen oder Frankfurt, sowie am Rückrundenstart gegen die ganzen Topteams eine riesige Aufholjagd starten.

    • kalla lux says:

      Seltsam was du da schreibst.Da wird etwas von mehreren Jahren aufgezeigt und du kommst mit 3 Punkten mehr und weiter gegen Saarbrücken.
      Es geht hier auch nicht um die Presse die es in jeder Stadt gibt.
      Es geht um Misswirtschaft und Macht,beides wir hier aufgezeigt.
      Und du kommst mit wäre und hätte.Kommst du dir nicht selber dabei was albern vor?
      Allein die Aussage AB könnte den Turnaround ja schaffen,wenn……….
      Alles wage und lächerliche Vermutungen.
      Wie auch schön beschrieben im Artikel wurden hier 47 Millionen ohne Gehälter
      verbraten,es werden 15 Millionen Minus erwartet und von dir kommt:
      „3 Punkte mehr und ein glanzloser Sieg gegen Saarbrücken und niemand hier würde von einem Scherbenhaufen reden !!!!!!!“
      Überleg mal selber ob der Artikel wirklich nur auf „Effekthascherei“ aufgemacht ist,
      oder einfach nur die Missstände aufzeigen soll!

      • Ali Perez says:

        Erstmal an kalla lux: Die Auflistung der Misswirtschaft ist eine Folge des aktuellen sportlichen Misserfolgs. Dieser Artikel wäre mit 3 Punkten mehr auf dem Konto nicht erschienen. Das ist meine Aussage.
        Dass beim Effzeh einiges schief läuft, streite ich gar nicht ab.

        Allen anderen kann ich sagen, dass ich eure Argumente nachvollziehen kann und auch mitgehe. Die aktuelle Lage macht wenig Hoffnung für Freitag. Ich erwarte eine Niederlage. Und ich werde anwesend sein Stephan.

        Sollte der Artikel in der Rundschau von heute stimmen, ist ohnehin alles noch viel schlimmer. Angeblich hat sich der Vorstand von Veh und Wehrle am Nasenring durch die Manege zehren lassen, denn angeblich haben wohl beide mit Rücktritt gedroht, wenn man AB freisetzen würde. Wenn das stimmt, brauchen wir in Zukunft auch einen neuen Finanzchef. Wirklich glauben, kann ich das zwar nicht, denn warum sollte Wehrle seine Zukunft mit der des bereits gescheiterten Trainers verknüpfen. Aber vielleicht hat er aber auch keinen Bock mehr auf den Effzeh wegen der Querelen mit der Stadt. Auf der anderen Seite halte ich es aber auch für möglich, dass der Artikel in der Rundschau nicht der Wahrheit entspricht. Und genau deswegen sollten wir uns nicht aufhetzen lassen und cool bleiben.

        Holger: Ich bin sicher kein Freund des neuen Vorstands. Dafür war mir deren Wahlkampf viel zu populistisch und wenig konkret. Aber die Situation, in der der Vorstand das Zepter übernommen hat, ist sehr undankbar. Klar war das Bekenntnis zu AV geradezu erschreckend dumm. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die drei ohne Konsequenzen auf der Nase rumtanzen lassen. Aktuell sehen die drei sehr blass aus, aber meiner Meinung muss man nicht jede Schlacht gewinnen, wenn man am Ende die Oberhand bei der Auseinandersetzung behält.
        Das positive ist, dass wir durch diese Krise recht schnell feststellen können, ob der Vorstand etwas taugt. Wenn nicht, steigen wir ab.

        • kalla lux says:

          Und du bist dir ganz sicher das mit 10 Punkten dieser Artikel nicht erschienen wäre? Die ganze spielerische Armut,der schlechteste Sturm u.s.w…wäre alles wegen 3 Punkten egal gewesen? Ich behaupte Mal nein, die Trainer Diskussion wäre auch so dagewesen

          • Stephan says:

            Schon merkwürdig. Letztes Jahr unter Anfang noch der gefürchteste und beste 2.Ligasturm und nun der schlechteste der 1.Liga. Erkennt doch ein Blinder das der Trainer daran Schuld ist.

          • Ali Perez says:

            Ganz sicher! Natürlich wäre der Trainer auch mit 10 Punkten nicht aus der Schusslinie raus. Aber der Trainer ist nicht Hauptthema dieses Artikels.

  2. FC-Freund says:

    Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass es bemerkenswert ist, wie plötzlich von der GBK-Redaktion gegen AW geschossen wird. Es ist noch nicht lange her, da wurde er hier ( ja auch von der GBK-Redaktion) als der solide wirtschaftende Finanzchef bejubelt, der es geschafft hat den Verein auf solide finanzielle Beine zu stellen!

  3. lamps8 says:

    Sehr interessant wie sich der Narrativ verändert hat.
    Vor nicht allzu langer Zeit hieß es noch, die Verpflichtung von MA sei alleiniges Werk des alten Vorstandes um Werner Spinner. Jetzt ist Beierlorzer plötzlch der zweite von Veh installierte Trainer, der nicht zu funktionieren scheint. Darüberhinaus wird erst jetzt, wo der sportliche Erfolgt nicht da ist, die finanzielle Situation angemerkt und kritisiert, wobei im Sommer (eigentlich schon die gesamte letzte Saison über) von allen Seiten unzählige Neuzugänge eingefordert wurde.
    Wenn jetzt noch angefangen wird, am Stuhl des Geschäftsführers der Finanzen zu sägen, dann aber gute Nacht Effzeh.. Wer braucht schon Leute vom Fach in der Bundesliga.

  4. Max Moor says:

    Es sollte Alles gegen Berlin besser werden und Mainz und Dusseldorf sollte auch ein schöner 3 her , sagte dieser Gerd . . Und was kam Raus mit den vermeintlich leichten Gegner . . : Nix , die Spielen Woche für Woche Dummen Fußball ! Köln ist in allen Statistiken ganz unten … Zweikämpfe .. Laufbereitschaft .. geschossene Tore .. Gegentore .. Niederlagen … schlechte Leistungen und Führung und Niederlagen umgestellt ….Alles schafft nur dieser FC …Spürbar Anders ….. Und bald ist Karneval und die Spieler bekommen Millionen für diesen Scheiss. . .

  5. Holger says:

    Transfers sind ein Stück weit auch pokern und alle hätten geschimpft wenn Veh nur 10 Mio ausgegeben hätte, daher kann man nur bedingt über sein Handeln schimpfen (im Nachhinein).
    Und es ist unbestritten, dass er Potenzial eingekauft hat.
    Und das diese Spieler seit Saisonbeginn schlechter werden….bis auf Bornauw…das sieht auch ein blinder :-)
    Auch wenn Ihr hier Ruhe fordert und die bösen Fans anprangert, in diesem unseren Verein geht es seit Wochen bergab und man überlässt das Handeln einzig einer Person die den Abschied verkündet hat und das wg. fehlender Motivation?!?!?
    Das ist in Summe ein Armutszeugnis und zwar für alle aktuell Verantwortlichen.
    Ich kann ein Merkelsches „Wir schaffen das“ nicht verstehen und liebe Leute, Fussball ist Emotion pur, seit froh wenn sich der Ärger nur in Foren äußert.
    Ich will aber nicht wissen, was passiert wenn am Freitag wieder einmal eine Nichtleistung gezeigt wird und wir uns erneut ergeben und erneut der Trainer nichts anderes zeigt als ein betretenes Gesicht und wieder ALLE Stürmer einwechselt obwohl der eine vorher mal wieder weitestgehend verhungert ist.
    Immer das gleiche Schema und am Ende stellt sich ein Leitwolf ohne Gebiss vor die Kamera und verkündet, wir sollten nicht schwarz sehen.
    Sorry, aber der fehlende Optimismus resultiert aus…..
    ALLEM WAS IN DEN LETZTEN WOCHEN GESCHAH.

    • Stephan says:

      Ich bekomm jetzt schon Angst vor dem Spiel gg Leipzig. Angenommen Beierlooser holt was zählbares gg hoffe und darf bleiben. Werden wir dann mit ihm gg Leipzig antreten? Gibt es dann noch mehr als Mainz kassiert hat? Leipzig spielt dermaßen gut das sie sogar schon fast im Achtelfinale der CL sind, wer hätte das gedacht? Trotz neuem Trainer und System. *Hust* wie beim FC *hust*.
      Aktuell haben wir sogar die schlechteste Offensive der Liga. Danach könnte es dann auch die schlechteste Defensive sein.
      Ich verstehe echt nicht worauf die Pro Beierlooser Fans und Verantwortlichen warten. Auf ein Aufbäumen? Das hätte nach Saarbrücken passieren müssen. Da war aber nichts. Ich glaube nicht das die Spieler sich für ihn einsetzen und alles geben werden. Viele wären froh das er geht, vorallem die Reservisten> AM27, Cordoba, sobiech, Risse, koziello, churlinov, mere usw. Alle die, die unter seiner Leitung schlechter geworden sind oder garnicht erst ran dürfen.

  6. Harley says:

    Was dieser selbsternannter Experte AV alles beim FC veranstaltet hat wird noch manchen den Kopf kosten. Wie selbstherrlich er m Fall Churlinov gehandelt hat ist nur eines von vielen Fehlern die er begangen hat. Uns fehlen gut Außenspieler der nun ein Churlinov Ist , trotzdem bekommt er keine Chance weil er AV nicht nach dem Mund geredet hat. Wie einer solange im Geschäft bleibt ohne auf dieser Position erfolgt gehabt zu haben ist mir ein Rätsel. Sein größter Erfolg als Trainer ist aus 2007.
    Als Führungskraft ein Versager . Auch naiv , wenn man glaubt man packt mal 20 Millionen aus und dann steigt man nicht ab. Der FC geht ganz , ganz schweren Zeiten entgegen.

  7. Jörg Schieber says:

    Sehr guter Beitrag! Endlich traut sich auch mal jmd., die „heilige Kuh“ A. Wehrle kritisch zu beäugen. Der hat uns diese Katastrophenpersonalie – Armin Veh und Gefolgschaft – nämlich zu einem entscheidenden Anteil erst beschert. Ebenso die kompletten Langzeitverträge unserer Pseudo-Stars oder Kölsch-Fraktion, welche uns auf Jahre massiv einschränken in unserer Handlungsfähigkeit. Ebenso das angesprochene fette Minus in der laufenden Saison, woran wir noch lange zu knabbern haben werden…

    Ich nehme auch wahr, dass der neue Vorstand bereits jetzt zunehmend kritisch beäugt wird. Aber wie der Beitrag sehr gut darstellt, ist das Kind längt in den Brunnen gefallen. Da kann der neue Vorstand gar nicht anders, als die nächsten Schritte genauestens zu überlegen. Und die heilige Kuh Wehrle im Fan-Umfeld ist ja der Wahnsinn. Den finden ja immer noch gefühlte 95% aller FC-Fans ganz dufte. Aber ENDLICH spricht es mal einer an, wer hier wirklich verantwortlich ist.

    Respekt und Danke hierfür!

    • Klaus Höhner says:

      Das ist doch totaler Schwachsinn, in den letzten sechs Jahren hat AW den Fc In ruhiges Fahrwasser gebracht mit tollen Zahlen und das soll jetzt alles falsch sein. So einfach darf man es sich nicht machen. Der Vorstand muss nun versuchen das Heft des Handelns in die Hand nehmen und vernünftige Entscheidungen treffen die uns weiter bringen, und das nicht AV überlassen.

      • Jörg Schieber says:

        Das gestehe ich Ihm auch gerne zu, dass er anfangs unter Spinner tolle Arbeit geleistet hat! Mit zunehmender Machtfülle hat er aber mehr und mehr Fehler gemacht, die er natürlich zu verantworten hat. Vlt. ist Ihm ja auch die zunehmende Macht zu Kopfe gestiegen. Was an meiner Aussage ist denn inhaltlich falsch bzw. so schwachsinnig? War er nicht maßgeblich dafür verantwortlich, dass Armin Veh (und damit auch Anfang, Beierlorzer, Aehlig, Menger &Co) geholt wurde? Ist er nicht mit dafür verantwortlich, dass maßlos überschätzte Spieler hier auf völlig überbezahlten Rentenverträgen sitzen (Modeste, Horn, Risse, Höger, Clemens… um nur einige zu nennen)? Ist er nicht mit dafür verantwortlich, dass wir derartig ins Minus gehen (lt. Geissblog 15 Mio. €) in dieser Spielzeit? Ist er nicht zuletzt auch für diese unsägliche GF-Klausel mit verantwortlich (Schmadtke nimmt seinen Hut und kassiert dafür auch noch 3,3 Mio. €. Realsatire!). Ich glaube kaum, dass man Wehrle bei diesen Punkten aus der Verantwortung ziehen kann. TROTZ der zweifelsfrei tollen Arbeit, die er hier in seinen ersten Jahren geleistet hat. Für mich kein Widerspruch. Für viele bleibt Wehrle halt die „heilige Kuh“…

      • Jörg Schieber says:

        „Der Vorstand muss nun versuchen das Heft des Handelns in die Hand nehmen und vernünftige Entscheidungen treffen die uns weiter bringen, und das nicht AV überlassen.“

        Bei dem Satz stimme ich ja auch vollkommen zu. Wir sind uns wohl einig, dass Veh hierbei keine Rolle mehr spielen kann. Sein Nachfolger muss schleunigst installiert werden. Deshalb muss sich AW jetzt auch zwingend von Veh lösen. Und er muss sich wieder voll und ganz auf seinen Bereich fokussieren. Das sind m.E. die Bedingungen, soll es hier mit Wehrle vernünftig weiter gehen.

  8. Reiner Bellingrodt says:

    Hallo allerseits. Wie gestern schon angedeutet. Der Karren steckt zu weit im Dreck um rauszukommen. Es kann auch nicht sein und dies geht auch schon wochenlang. Die freien Tage…… welche es am Geissbockheim gibt. Eine Videoanalyse und dann frei. Toll und der Trainer fährt nach Hause. Veh hat keine Lust mehr… anstatt sondertraining

  9. Oliver Hartmann says:

    Ich bin bis auf eines hinter dem GBK. Die Mannschaft hat trotzdem Potenzial. Und deswegen bin ich der Meinung das Armin Veh mit Baierlorzer ein absolut falschen Trainer geholt hat. Denn die Mannschaft kann bestehen. Die ersten fünf Spiele gingen knapp verloren, was heißt das die Mannschaft gar nicht schlecht war. Gegen Freiburg wurde gar gewonnen. Nur was nach den fünf Spielen passiert ist war schrecklich. Warum? Weil der Baierlorzer experimentiert anstatt ein Konzept auf zu stellen. Stöger hat es vorgemacht. Als erst hinten dicht machen. Dann langsam vorne was aufbauen. Koziello sollte wieder mit ins Boot. Dauerhaft. Hector ist als Kapitän nicht geeignet. Da braucht es andere Führungskräfte. Horn muss raus. Dann merkt er selber das er kämpfen muss um den Stammplatz. Vom drei Gestirn finde ich es geschickt bis nach Hoffenheim zu warten. Denn danach haben sie viel Zeit zum überlegen.

  10. Karl Heinz Lenz says:

    Wieder ein ausgezeichneter Artikel von Herrn Merten. Hier posten ich noch einmal, was ich gestern Abend spät schon mal schrieb:

    Die Mannschaft rast mit Tempo dem siebten Abstieg entgegen. Dieser Abstieg muss mit allen Mitteln verhindert werden. Stand heute heiß das: Neuer Trainer und neuer Sportdirektor, und zwar pronto. Das sind nämlich die aktuell möglichen Stellschrauben. Der Vorstand scheint das auch so zu sehen. Gut! Beierlorzer und Veh kurzfristig zu entpflichten bedeutet entweder Abfindung oder bis Vertragsende durchzahlen, ggf. nur bis zu deren Neuverpflichtung. Das muss man in Kauf nehmen, denn ein erneuter Abstieg wäre schlimmer. Dass der Vorstand an die Freisetzung nicht mit der Brechstange herangeht, kann gute Gründe haben, über die man jetzt nur spekulieren kann. Aber in der kommenden Woche muss reiner Tisch gemacht werden, unabhängig vom Hoffenheim-Spiel. Alexander Wehrle haben wir hier im Forum immer sehr gelobt. Wenn er sich gegen den Vorstand stellt und damit dem Kampf um den Klassenverbleib sich in Weg stellt, dann kann auch er nicht länger beim FC bleiben. Ich muss gestehen, dass mir sein Auftritt gegen die Stadt Köln und die Oberbürgermeisterin in Sachen Ausbau Geißbockheim/Stadionvergrößerung gar nicht gefallen hat. Wie kann sich der Dauer-Absteiger FC und sein Geschäftsführer gegenüber der Stadt derartig aufspielen? Auch unklug gegenüber jemandem, von dem man etwas möchte. Vielleicht hat unser neuer Vorstand mehr drauf als ich dachte. Würde mich sehr freuen.

  11. Christ Walker says:

    „Doch in Teilen waren dem Sportchef auch die Hände gebunden, weil vor seiner Zeit Verträge geschlossen worden waren, die den FC noch mehrere Jahre Probleme bereiten werden. Verträge, die im Übrigen Alexander Wehrle mit dem damaligen Sportchef Jörg Schmadtke ausgearbeitet hatte.“

    Schauen wir uns doch mal einige der Problemverträge an:

    Höger: Noch 2 Jahre Vertrag. Wirkte in Liga 2 schon überfordert und zum Zeitpunkt der Verlängerung nicht fit. Vertrag von Veh.
    Sobiech: Unterschrieb für 4 Jahre. Warum weiß keiner. Ein Spieler dessen Potential als sehr guter IV in Liga 2 ausgeschöpft war. Nicht ersichtlich warum man mit ihm jahrelang einen Kaderplatz füllt. Vertrag von Veh. Czichos hat auch so lange Vertrag. Einer von beiden hätte man holen können. Keinesfalls beide.
    Risse: Verlängert vor Veh.
    Sörensen: Verlängert vor Veh. Wurde aber erst zum Problem, als er nach Systemwechsel seine typische Rolle in der sehr tiefstehenden Viererkette nicht mehr spielen konnte. Scheint sich durch die Leihe aber zu fangen und damit dürfte man ihn im Sommer endgültig abgeben.
    Horn: Auch hier trifft Veh keine Schuld. Hat auch noch bis 22 Vertrag. Das kann noch lustig werden.
    Modeste: Keine wusste über seinen sportlichen Wert Bescheid. Mittlerweile wissen wir es: Er hat deutlichst abgebaut. Das schöne ist, dank Veh sind wir noch knapp 4 Jahre an Modeste gebunden, der weiterhin fürstlich verdienen wird und immer das Potential hat zu einem Stinkstiefel innerhalb der Mannschaft zu werden.
    Hauptmann: Spielt sportlich gar keine Rolle. Hat aber noch Vertrag bis 2023. Auch hier keine Ahnung wie man diesen Vertrag wieder zu Geld machen möchte. Verlustneutral bekommt man den Transfer eh nicht über die Bühne. Auch der ist von Veh.
    Koziello: Auch er wird nicht allzu schlecht verdienen. Sonst wäre er von Nizza nicht nach Köln gewechselt. Sein Marktwertverfall bei Transfermarkt ist schon außerordentlich. Auch für ihn wird es nicht mehr groß Geld geben. Dazu ebenfalls noch fast 3 Jahre an den Verein gebunden. Ebenfalls ein Veh Transfer.

    Kann also die These des Autors nicht wirklich unterschreiben. Denn ein Großteil der Spieler mit Langzeitverträgen ohne Perspektive sind unter Veh zum Verein gekommen.

    • Jörg Schieber says:

      Zu Horn: Sein Vertrag wurde in der Zweitligasaison völlig unnötig bis 2023 verlängert. Angeblich hat er durch den Aufstieg eine Prämie bekommen, so dass er letztlich auch in Liga 2 sein Erstligagehalt bezogen hat.

      Für mich ist das aber mal ein ganz massiver Fehler von Armin Veh. Und noch größer ist der Fehler, dass man Horn immer noch keine vernünftige Konkurrenz zur Seite gestellt hat. OBWOHL Horn seit 2 Jahren kaum noch Leistung bringt und seine Leistungskurve stetig nach unten zeigt.

      Sorry aber das ist doch vollkommen irre, als Verantwortlicher Geschäftsführer Sport hier so blauäugig zu handeln!

  12. Tobi Flocke says:

    ich erwarte von dem drecksverein das endlich gehandelt wir. und wenn dann die 2 möchtegern geschäftsführer mitgehen, dann ist das halt so. ich hab die schnautze voll nach 30 jahre leiden. seit daum sein koks im spind vergessen hat und die hässler millionen verteilt wurden, läuft in dem verein rein gar nichts mehr. es muss gehandelt werden, der holzhammer rausgeholt werden. und dann endlich professionelle firmenarbeit geleistet werden. ich hab das gefühl das herr veh nur einen auftrag hatte: den fc noch tiefer in den dreck zu ziehen

  13. Tobi Flocke says:

    wozu sind die ganzen gremien im verein installiert, wenn sie keine entscheidungskraft haben? wozu haben wir ein scouting system, wenn wenn die alleinherrscher handeln können wie sie wollen. wird hier nur noch fussball manager18 gespielt? wie kann man z.b. einen 17 mil. deal cordoba absegnen? da wird jeder bezirgsliga verein professioneller geführt.

  14. major says:

    Ein „Wes‘ Brot ich esse, des‘ Lied ich sing“-Artikel.

    Geht der FC den Bach runter, darf sich nämlich auch das Geissblog neue Werbeeinnahmen suchen.
    Da muss man das Dreigestirn eben von jeder Schuld freistellen.
    Da ist es Tradition, die einstigen Könige zu blamieren, es waren immer die, die gerade weg sind. Das wird auch mit dem jetzigen Triumvirat nicht anders sein, es sei denn, es ist der letzte Vorstand.

    Mit ist das zu billig. Gewisse Elemente schreien alles nieder, was nicht genug Promille hat, übernehmen aber keine Verantwortung. Mit Brötchen schmieren ist es nicht getan.

  15. Reiner Bellingrodt says:

    Das Chaos geht schon weiter zurück und spricht Bände. Seit der Saison als die Euroleague erreicht wurde gingen die Problematik eigentlich los und zieht sich wie ein roter Faden durch den effzeh. Seinerzeit war Schmadtke/Stöger am Werk. Man hat Modeste der den effzeh dahin geschossen verkauft. Die folgende Saison ist man sang und klanglos abgestiegen. Grund Fehleinkäufe es lief nichts zusammen. Ja nur ein Unfall hieß es. Ja man hat den Aufstieg geschafft und anstatt aus den vielen Fehlern zu lernen geht es leider weiter wie gehabt. Trainer Beierlorzer wurde geholt der menschlich hervorragend ist. Leider aber keinen Erstligist trainiert hat. Die neu dazu gekommenen Spieler sind nach 10 Spieltagen noch nicht angekommen. Wo führt der Weg hin? So wie es derzeit aussieht hoffen wir alle effzeh Fans nicht schon wieder nach Sandhausen Regensburg Heidenheim fahren zu müssen. Also Vorstand handelt endlich und nehmen die Problematik in die Hand. Im Sinn aller Fans des 1.FC Köln. Danke.

  16. prinzikai says:

    Wenn man Systemtrainer holt wie Rapolder / Solbakken / M.Anfang / A.Beierlorzer dann sollte doch klar sein, dass dies auf mehrere Jahre ausgelegt ist und vor allem auch mind. ab den U17-Jugendmanschaften ausgerollt werden muss. Es war von AV falsch sich in die Arbeit von MA einzuschalten, nur weil er mal vor 20 Jahre eine Meisterschaft gewonnen hat. Wenn man einen Weg geht, von dem man überzeugt ist, dann muss man dies in allen Teilen spüren und nicht nach 2 Monate alles wieder verwerfen. Ich denke aber, dass so ein Weg in Köln nicht funktionieren wird, da die Erwartungshaltung immer noch diese wie in den 70-80 er Jahre sind. Deshalb hat dies auch mit Peter Stöger funktioniert, bevor alle den 4.Schritt vor den 2.Schritt machen wollten. Er setzte auf Grundtugenden (Safety First) und hatte auch das notwendige Glück, dass sich Schlüsselspieler nicht verletzten (bis auf die letzte Saison), denn bei dieser Spielweise benötigt man ein adäquates Spielermaterial. Wenn man allerdings auf System setzt, welche bis in die U17 reicht, dann ist man im Gesamtgefilde stabiler. Also welchen Weg will man beim EFFZEH gehen ?

    • Jörg Schieber says:

      Sehr guter Beitrag! Für mich sollte der FC deshalb vlt. auch mal über Dardai nachdenken. Der setzt auch auf diese Grundtugenden, wie Stöger es getan hat, und kann auch gut mit jungen Spielern. Für mich zwei wichtige Faktoren bei der Auswahl eines neuen Trainers.

    • Reiner Bellingrodt says:

      Ja genau. Das Stadion ist jedes Mal ausverkauft. Und die Hymne „wir stonn zu dir effzeh Kölle“wird gesungen Ich schaue auf Sky oder Dazn alle Spiele…wohne zu weit weg. Der Zusammenhalt der Fans ist ungebrochen. Im Stadion und die Blogs im Geissblog.

  17. CJ EFFZEH says:

    Das ist wirklich lächerlich wie schnell sich die Meinungen und Stimmungen ändern können und dann bestimmte Personen als Sündenböcke dargestellt werden.

    Das ist Populismis der feinsten Sorte.

    Vor der Saison wurde ständig nach Verstärkungen geschrien und jetzt wird das ins Negative gezogen.

    Beim nächsten Aufschwung ist das wieder alles glückseelig und toll.

    Das ist da eigentliche Problem an unserem ganzen Verein. Diese Schwarz- und Weißmalerei, was dazwischen gibt es nicht und die Presse befeuert das auch noch schön.

    Der Geissblog ist hier noch deutlich schlimmer als der Express. Peinlich, peinlich…

    Lieber Herr Merten, dann bewerben Sie sich doch mal auf einen Posten beim Effzeh und machen Sie es besser. Mal sehen wie weit Sie dann mit Ihrer Hetze und negativen Grundstimmung kommen.

    Der Effzeh ist ein Scherbenhaufen, ja klar und Morgen geht die Welt unter. Man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen.

  18. Norbert Neuheisel says:

    Wehrle ist Finanzchef und hat sich vom Sportchef Veh überrumpeln lassen im Vertrauen auf dessen sportliche Erfahrung (bisher sein einziger großer Fehler). Nun haut der skrupellose Selbstdarsteller Veh früher oder später ab und überläßt Wehrle und den FC seinem Schicksal.

  19. Norbert Neuheisel says:

    Die Verträge der „älteren“ Spieler sind aus Dankbarkeit dafür, dass sie den FC im Abstiegsjahr nicht verlassen haben, verlängert worden. Vielleicht sollte man in Zukunft (nach dem 7. Abstieg) darauf verzichten und eine junge Mannschaft aufbauen, ohne den direkten Wiederaufstieg anzupeilen.

    • Harley says:

      Wenn wir noch einmal absteigen können wir nur hoffen nicht durchgereicht zu werden. Nochmals 2.Liga und wir werden die nächsten Jahre nicht mehr aufsteigen.
      Alleine die Mittel reichen dafür nicht. Alle alten Spieler kannste nur verschenken, für die bekommst du bei dem Jugendwahn nüchtern noch 1 Pfund Apfelmus.
      Habe fertig.

      • Anti Raute says:

        Das ist Polemik pur. Wir werden immer aus der 2. Liga aufsteigen. Wer soll uns denn daran hindern? Sorry, aber dafür hat der FC zu viel Wucht. Deshalb wird der FC auch niemals den Weg eines völligen Neuanfangs gehen können.

        • Gerd Mrosk says:

          Genau Anti Raute,manchmal reitet mich auch ,das man einen völligen Neustart wagen könnte,funktioniert aber nicht,jedenfalls nicht ,wenn man das nicht von der Pieke auf von A-Z plant und auf Leute setzt,denen ihr eigenes Wohl lieber ist als das des Vereins.So heisst es einfach drauf zu hoffen ,das uns mal wieder ein Glücksgriff auf der Trainer/Managerposition gelingt.Klar,am liebsten wäre mir auch das das mit AB geklappt hätte,oder noch klappen würde,aber dann müsste wahnsinnig viel richtig laufen ab Freitag.

  20. Paul Paul says:

    Endlich werden die Dinge beim Namen genannt! Das letzte Präsidium hat seit dem Sieg gegen Mainz, der uns nach Europa gebracht hat, komplett versagt! Veh hat von Anfang an versagt, indem er in der Winterpause den Abstieg schon akzeptiert hatte, anstatt einen Feuerwehrmann zu verplichten. Wehrle ist von allen der Unschuldigste, weil er seinen Job gescheit gemacht hat, aber seine sportliche Kompetenz ist offenkundig überschaubar, und er hat mit Veh fraternisiert. Jetzt das neue Präsidium zu beschädigen, wäre das Idiotischste überhaupt, denn es kann sein, dass wir von allen maßgeblichen Personen bald nur noch das Präsidium haben. Auf deren Entscheidungen wird es jetzt ankommen. Da ist es klug, wegen eines Spieles nicht alles in den Sand zu setzen. Sie werden die Faust in der Tasche geballt haben, um das Ganze halbwegs zu stabilisieren.

    • Max Moor says:

      Wehrle hat erst gut gearbeitet und nun siehts wohl nicht mehr so rosig aus . . Wenn das stimmen sollte mit 15 Mio im Minus und nun diese Leistungen der Spieler . . . Was bekommen wir denn da denn noch ??? Cordoba ins Ausland sind 5-6 Mio möglich auch ohne seine Tore bisher aber was ist mit dem Rest . . Meré wird nicht viel mehr kommen , vielleicht noch 2 Mio und ein Minus von 7 . . ! Hauptmann vielleicht noch 350.00 tausend von den 4,5 Mio . . Shkiri vielleicht noch 3 – 4 Mio .. Timo Horn .. 500.000 Tausend .. Terodde 2 Mio … Drexler 1 Mio .. Schindler könnten gut 5-8 Mio möglich sein der hat Potenzial ! Schaub und Kainz … 3 Mio + 1 Mio dieser Kainz noch .. Ehizibue … mhm Die Mio was der FC bezahlte ist kaum einer Wert

  21. Max Moor says:

    Die Transfers von Armin Veh sehe ich auch nicht als Problem so wie Holger es schon oben schrieb ! Man kann es nie vorher wissen ob die einschlagen oder nicht ! Was ich aber nicht in Ordnung finde sind einige Transfers die man garnicht benötigt bzw. zu lange binden tut . Es fing ja schon Damals an unter Schmadtke mit Queiros und so weiter .. J.Horn so teuer zu verpflichten war auch Wahnsinn , der war in Wolfsburg weder Stammspieler oder sonst was und sowas darf einfach nicht passieren !!! Kainz genauso für vollen Wunschbetrag von Baumann / Bremen geholt . . genauso Scheiße . Meré war auch viel zu teuer für solch jungen Bubi wo es schnell auch nach hinten losgehen kann .. Hauptmann Dresden das nächste Ding für hohen Betrag geholt .. Schmitz , Bader noch so 2 Wündertüten .. Und Herr Veh hat dann aber im Sommer zwar einige ordentliche Transfers getätigt , aber auch viel versäumt bzw. Position ganz Außen vor gelassen . . Weil : Es wurden zu wenige Verkauft und auf einigen Position garnicht gehandelt !!! Torwart Horn war schon seid 2017 ein Problem .. Kessler und Krahl wohl keine Alternative .. IV mit Bournauw fein jungen , Unerfahren Spieler geholt für viel Geld .. auch nicht gut ! Schindler und Kainz Position sind auch nicht Top Besetzt , Clemens und Risse keine Alternative .. Höger ??? Verstraete .. Koziello für was geholt ?? Dann fehlt immer noch ein Spielmacher beim FC seid Jahren . . Schaub ist es jedenfalls nicht .. Hector und Katterbach sind auch zu verschieden und wenn sich Hector verletzt ist da auch sone Sache .. Drexler ist auch mehr 2 Liga Spieler und Bundesliga wohl ne Nummer zu hoch .. und die 3 Stürmer bekommen viel zu wenig Bälle . . weil es von Torwart bis Mittelfeld schon zu große Löcher / Probleme gibs !

  22. NICK says:

    „Wozu sind die ganzen gremien im verein installiert, wenn sie keine entscheidungskraft haben?“ Naja, haben sie schon, aber eben im Verein und nicht in der KGaA. Die Gremienvertreter stimmen im gemeinsamen Ausschuss über Vorschläge der Geschäftsführer mit ab. Aber sie können den GFs nichts vorschreiben. Sie können diese entlassen, wenn sie meinen die machen was falsch. Die können dem Veh vorschlagen „Trainer raus!“ Wenn Veh es nicht macht, müssen sie ihn entlassen und/oder Wehrle sagen „Trainer raus!“ Wenn der dann aber auch sagt „Nö, mach ich nicht“, dann guckst Du erstmal doof. Dann musst Du erstmal einen neuen GF einstellen, der dann den Trainer entlässt. Wenn Veh und Wehrle die Entlassung verweigert haben, gehören beide entlassen. Die wissen aber das der Vorstand weiss, was das den Effzeh für Geld kostet und spielen so den Vorstand aus. Von daher kann ich die Entscheidung alles zu vertagen gut verstehen. Vllt. sucht der Headhunter ja auch einen neuen „Wehrle“ denn der ist deutlich schwieriger zu finden als ein GF-Sport.

    Letzten Endes bleibt uns nur die Hoffnung in diesen neuen Vorstand, dass die im Hintergrund das richtige einleiten. Warten wir es ab. Rumschreien „WIR SIND NUR EIN KARNEVALSVEREIN“ bringt gar nix. Es gab auch Leutr die posteten letzen Herbst ständig „Modeste, Modeste, Anthony Modeste!!!“ die hätten besser auch mal abgewartet…oder Herrmann?

  23. Frank Wermeyer says:

    … ich finde die Artikel hier meistens sehr gut und fundiert.
    Bei diesem hier habe ich Schwierigkeiten. Was will der Autor sagen? Natürlich ist die aktuelle Situation des FC maßgeblich von AV und AW zu verantworten. Die beiden bilden schließlich die Geschäftsführung des FC, die den operativen Betrieb leitet und damit maßgeblich Kader und Trainer zusammenstellt. Das werden die beiden auch so sehen.

    Die beiden haben im Sommer – ich unterstelle mal in bester Absicht für den Verein – ein Gebilde aus Mannschaft und Trainerstab zusammengestellt, das sie als BL-tauglich und für den Klassenerhalt geeignet angesehen haben. In der Anfangseuphorie von Medien und Öffentlichkeit wurden sie zum Teil dafür gefeiert.

    Wie oftmals im Leben, in Unternehmen, Vereinen, etc. ist der Plan bislang nicht aufgegangen. Das ist extrem bedauerlich, aber im Moment ein Fakt.

    Jetzt muss der Verein mit seinen verschiedenen Entscheidungsebenen einen Weg finden, aus der Krise herauszukommen. Im Gegensatz zu der unbefriedigenden Führungsstruktur im Frühjahr gibt es jetzt einen handlungsfähigen Vorstand, einen verschlankten Aufsichtsrat, etc. Im Frühjahr gab es Schumacher und Ritterbach, die mit sich selber beschäftigt waren (ob die beiden irgendetwas verändert oder besser gemacht hätten, bezweifle ich stark…).

    Es gibt also eine intensive Diskussion über die beste Lösung. Und natürlich gibt es Argumente, AB noch eine Galgenfrist zu geben, genauso wie es Argumente gibt, ihn direkt zu beurlauben. Da Schnellschüsse meist nicht helfen, sollten wir den Gremien ein wenig Zeit geben. Und natürlich sollten hier auch AV und AW hier mitsprechen dürfen. Ich verstehe die Aufregung hier nicht und vor allen Dingen den Begriff „Machtspiele“.

    Anyway… Wir wissen also jetzt, dass AV und AW maßgeblich verantwortlich sind und die Pläne nicht aufgegangen sind.

    Lasst uns mal das Heimspiel abwarten – danach wird es todsicher schnelle Entscheidungen geben.

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