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„Ein Abstrafen von Spielern wird es bei mir nicht geben“

Achim Beierlorzer und Armin Veh haben sich am Freitag nicht nur zur Zukunft des Sport-Geschäftsführers geäußert, sondern auch zum bevorstehenden Spiel des 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf. Der FC-Coach bekam dabei Rückendeckung von seinem Sportchef und forderte seine Spieler dazu auf, selbstkritisch mit der aktuellen Situation umzugehen. Von einer Verbannung einzelner Spieler auf die Tribüne hält Beierlorzer jedoch nichts. Der zweite Teil der Pressekonferenz vom Freitag in voller Länge im Video. 

26 Kommentare
  1. Holger says:

    Ich war selten so gespannt wie vor diesem Spiel…..
    Irgendwie schlummert der tiefe Wunsch in mir, dass der FC ganz anders auftritt, die Spieler explodieren und Düsseldorf vernichtend schlagen, ja ich ertappe mich dabei das ich mir wünsche, dass Modeste der totgesagte einen Dreierpack schnürt.
    Auf der anderen Seite befürchte ich aber, dass es mal wieder eine blutleere Vorstellung wird in dem der Trainer mal wieder gegen Ende alle Stürmer einwechselt, obwohl der bis dahin einzige noch nicht einmal genug Anspiele bekommen hat.
    Hoffe einfach, die Spieler sind alle in sich gegangen und haben in sich den Kämpfer wiedergefunden.

    • Stephan says:

      Das hab ich schon so oft gehofft. Leider kam dies nur zu selten. Der Trainer ist ein Weichei und kann sich gegen die Diven nicht durchsetzen.
      Und da Düsseldorf jetzt auch unter Druck steht ist es 50/50. Ich glaube wir verlieren und AB muss gehen. Dann sind auch die meisten Fans zufrieden.

    • FC-1948 says:

      Ich schaue mir die Herren Veh und Beierlorzer auf dem Titelbild zur Pressekonferenz im Geißbockheim an und stelle wieder fest weder Herr Veh noch Herr Beierlorzer haben irgendetwas im Sinn mit Corporate Identity, nichts zeigt eine Identifikation mit dem 1. FC Köln und seinen Fans – das passt nicht zu uns „spürbar anders“! Hier sitzen zwei anonym gekleidete Herren die über unseren Verein sprechen als ob es eine Sache wäre, so erlebte ich etliche Unternehmensberater die nichsts mit dem Unternehmen zu tun haben, viel Geld bekommen und schnell wieder weg sind.
      Dennoch denke ich, das beide in 14 Tagen weg sind. Es ist doch keine Frage mehr, dass beide Herren gehen (am besten die Herren Pawlak und Menger auch), sondern nur noch, wann sind die Neuen verfügbar sind. Als Trainer könnte ich mir sehr gut Heiko Herrlich vorstellen, wenn es sein muss auch Bruno Labbadia.

    • Hennes48 says:

      Genau so ist es mir viel zu oft ergangen, speziell in den letzten zwei Jahren.
      Mittlerweile fehlt mir allerdings der wirkliche Glaube daran.
      Diese Mannschaft hat sich unzählige Male bereits blutleer und lethargisch gezeigt.
      Der bisherige Gipfel war das letzte Spiel gegen Saarbrücken-immer noch nicht zu fassen! Allerdings dachte ich schon häufiger, dass es nicht schlimmer ginge…
      Und dann dieser künstlich gespielte Optimismus von AB in der PK vor D’dorf und diese vermeintlich „große Chance“, die er da sieht…also ehrlich jetzt- dieses ganze Dauergerede, nahezu ohne jeglichen Ertrag am Spieltag zermürbt mich wirklich allmählich…Die Dorfgemeinschaft wird gegen uns 4:1 gewinnen…kann mir tatsächlich nichts anderes mehr vorstellen-schlimm genug!

  2. MaxMoor Holger says:

    Beierlorzer hat es nicht verdient bei diesem Karnevalsverein angestellt zu sein, richtig unterstes Niveau.
    Schaut euch alle Mal ne professionelle Mannschaft an,zum Beispiel FCB wie es da abläuft!!!
    NUR der FCB Schickeria Stern des Südens Mia San Mia!!!
    Trifft mich morgen auf der Bismarckstraße in Düsseldorf im griechischen Viertel.

  3. Holger says:

    Beierlorzer: „Unser Weg ist nicht, dass wir sagen: Der und der ist weg. Wir unterstützen die Spieler, wieder zu ihrer Topleistung zu kommen. Unter mir gibt es keine Abstrafung.“
    Hmmmm…..dann hoffe wir mal, dass es aufgeht und der eine oder andere wirklich einmal eine Entwicklung RICHTUNG Topleistung nimmt!

  4. Jhen says:

    Das Wichtigste ist erst einmal die Abwehr. Das heißt das Risiko von Ausfällen im defensiven Bereich minimieren. Das bedeutet kein Ehizibue, kein Katterbach und kein Meré in der Startelf. Auf rechts, lieber hausbacken aber hinten sicher und auf links Hector zurück in die 4er Kette. Borneauw ist im Moment zuverlässiger als Meré, Höger keine Option und Sobiech verletzt. Das zentrales Mittelfeld mit Skhiri und Verstraete machte bisher den besten Eindruck. Terodde ist momentan der einzige Stürmer der gefährlich ist, einen 2. braucht es nicht. Schaub auf der 10, Kainz wäre mir lieber als Drexler und dann bleibt auf vorne rechts nur Schindler falls Kainz nicht kann und dafür Drexler links spielt. Risse ist momentan leider nicht in der Verfassung für die Startelf. Für Experimente wie Churlinov oder Jacobs. Bader usw. steht dem Trainer vermutlich momentan nicht der Sinn. Ich hoffe es gibt keine Überraschung mit Hector auf der 6 und Katterbach als linken Verteidiger, das wäre wieder zu riskant.

    • Odysseus says:

      Mich wundert, dass in ihrer Aufzählung Czichos fehlt. Einer der Überraschungen dieser Saison und stets mit soliden Leistungen. Grundsätzlich ist den Anmerkungen zuzustimmen, gleichwohl würde ich mir das Experiment mit Churlinov wünschen.

    • CK says:

      Treffend beschrieben, wobei ich die Schwankungen bei Ezibuhe noch nicht verstehe phasenweise macht er es richtig gut und gerade in der Konter Verhinderung ist er eine Waffe aber gleichzeitig wirkt er manchmal überfordert und kriegt seine Sinne nicht beisammen um richtig zu reagieren.

      Meré würde ich persönlich noch nicht abschreiben im Spielaufbau ist er der beste IV, die Sicherheit in den Zweikämpfen kann er sich nur in spielen zurückholen.

    • Christ Walker says:

      Sehe ich vollkommen anders. Vor allem Hector ist es, der der Zentrale Stabilität verleiht. Skhiri wirkt mittlerweile überspielt, wenig verwunderlich nach einem Jahr ohne Pause im Sommer. Verstrate letzter Auftritt gegen Gladbach war auch eine Katastrophe. Da war unser Zentrum offen wie man es sonst höchstens in der Landesliga abwärts sieht. Höger ist auch keine Option. Für mich sollte Hector+1 im Zentrum spielen. Katterbach macht seine Sache doch nicht schlecht.
      Wer soll denn außer Ehizibue rechts spielen? Schmitz hat mit Nachdruck bewiesen, dass er keine Alternative ist. Bader scheinbar auch nicht. Da bleibt nicht viel. Wie viele sich doch gefreut haben als Brecko damals weg war. Offensiv war er zwar immer eine Katastrophe, aber er war die Konstanz (wahlweise Mittelmäßigkeit) in Person. Damit wäre ich ja heute schon zufrieden.
      Aber ja wir werden in Düsseldorf keine 2 Stürmer sehen und Schaub auf der 10 mit Terodde vorne. Alles andere wäre grob fahrlässig.

      • Gerd Mrosk says:

        Stimmt schon,das Skhiri ne Pause bräuchte allerdings ist seine Laufstärke zu wichtig. @Odysseus,ich denke in Jhens Aufstellung ist Czichos automatisch drin,da Mere fehlen soll.Ein Risiko bleibt bei Katterbach ( siehe 2:3)

      • Jhen says:

        Ja, das eine Spiel war gegen Gladbach, dem derzeitigen Tabellenführer der Bundesliga und das andere Spiel gegen den derzeitigen Tabellenführer der Regionalliga Südwest. Ich bin auch der Meinung, dass Katterbach Entwicklungspotential hat, vermutlich das größte des derzeitigen Kaders. Seine Aussetzer, allerdings können wir im Moment nicht gebrauchen. Es müssen Punkte her und deshalb wäre er vor allem auch nach dem Spiel gegen Saarbrücken ein Risiko.

        • Harley says:

          Nur das er gegen Saarbrücken noch der beste war. Wenn alle zur Mitte des Strafraums laufen wenn einer über außen kommt was soll er dann machen ? Der Fehler ist doch das immer 3 Mann auf einen gehen statt in Manndeckung überzugehen. .

  5. Immerfc says:

    Bye bye beierlorzer, das war es dann wohl… wer glaubt denn hier ernsthaft dass die spieler sich an ihrem freien tag hinterfragen , sie sich ausprechen , alle gemeinsam einen weg finden , und von nun an wie eine mannschaft auftritt…? Welch eine peinliche pk…

    • major says:

      Die werden sich mit ihren Beratern ..äh… beraten, ob sie irgendwo besser unterkommen. Die meisten jedenfalls. Ein paar werden an der Playsi abhängen oder die Pferde vom Ecki besuchen.

      Insgesamt hätten diese spontanen Selbsthilfegruppensitzung ohnehin keinen großen Erfolg, Zeitverschwendung. Da kommen nur wieder die alten falschen Strukturen auf. Sowas endet dann eher in einer gruppendynamischen Befehlsausgabe.

      Das Ansetzen eines Sondertrainings wäre die selbe Schiene. Purer Alarmismus und abdecken des Brunnens, nach dem das Kind reingefallen ist.

  6. Stephan says:

    Vor einem wichtigen Spiel mitten im Abstiegskampf freigeben.. Was ein Amateur…

    Labbadia ist mit Hamburg (natürlich war es später in der Saison aber ist nur ein Beispiel) damals ins Trainingslager gefahren…
    Ich glaube der Lehrer hat den Ernst der Lage nicht verstanden oder will es einfach nicht.

  7. Karl Heinz Lenz says:

    Die Brisanz der Situation scheint vielen noch nicht klar zu sein. Sorry, wenn ich mich hier wiederhole: Unser Team kann es im Prinzip, ist aber in einer schlechten Verfassung und wirkt wie ein Absteiger. In der Medizin würde man sagen: ein Notfall. Jetzt muss Intensivmedizin her. Der Chefarzt aber ist aus persönlichen Gründen nicht mehr voll da, da seine Lebensplanung anders aussieht. Der Oberarzt ist angeschlagen und macht den Eindruck, dass er selbst Schwierigkeiten hat. Die Klinikleitung versteht nichts von Medizin und erweckt den Eindruck, dass es dem Patienten doch gar nicht so schlecht geht: Man nimmt sich Zeit und holt externe Expertisen ein, da man die Gremienarbeit professionalisieren will.
    Meine Meinung: Der siebente Abstieg muss mit aller Macht verhindert werden. Veh muss sofort ersetzt werden, notfalls durch eine kompetente Übergangslösung (Aehlig, Jakobs). Anstelle von Beierlorzer muss kurzfristig ein neuer Cheftrainer her, und zwar jemand aus der ersten Reihe (Labadia). Jetzt keine weiteren Experimente mit Viert-, Dritt- und Zweitligatrainern. Mir tut es für den sympathischen Beierlorzer leid, aber für unsere mentalitätsschwache und zerstrittene Mannschaft brauchen wir einen harten Hund, der bereits anderswo zeigt hat, dass er es kann.
    Der Vorstand muss bei diesen Personalentscheidungen klare Kante zeigen. In unserem Köln (Jürgen Becker: „Ein Biotop für Bekloppte“) wird jede Personalentscheidung auf heftigen Protest stoßen, egal wen der Vorstand holt. Das darf aber keine Rolle spielen. Der Verein und seine Zukunft geht über alles.
    Ich kann es natürlich nicht beweisen, aber mittlerweile habe ich den Eindruck, dass viele das stolze Selbstverständnis, dass der FC in die Bundesliga gehört und dort eine gute Rolle spiele muss, aufgegeben haben: „Ein erneuter Abstieg wäre doch gar nicht so schlimm!“ Das aber ist ein großer Irrtum.
    Keine Zeit vertändeln, jetzt handeln!

  8. major says:

    Das wird eine Pflichtniederlage, sonst bleibt der Beierloser einfach noch zu lange.
    Der Karren muss bei der Trägheit des Vorstands einfach ordentlich in den Dreck fahren, sonst ändert sich nichts.

    Gewöhnt Euch dran, daß das Desinteresse Spinners, die Trantütigkeit vom Tünn und die Hilflosigkeit vom Ritterbach nur drei neue Namen haben.

    • Harley says:

      Köln nix mal spürbar anders, sondern immer der selbe drissssssss.
      Sollte sich beim FC ab Montag nichts grundsätzlich ändern wird sich unser Fan Club samt Mitgliedschaft abmelden. Ich habe meine schon gekündigt. Ich habe den FC im Herzen , aber nicht handelnden Personen.

      • major says:

        Es ist traurig, wie sich dieser Verein zerlegt. Das nimmt ja schon Ausmaße wie bei Wattenscheid 09 an.

        Wobei…der „Feuerwehrmann“ Neururer (nur echt mit dem doppelten Blaulicht) wäre doch jetzt frei, Herr Dr. Wolf. Ach, was war das damals schön mit dem. War der nicht beim Double ’96 richtig groß, Herr Dr. Sieger ? Ach, der hat kein Pferd bei Ihnen, Herr Sauren? Na. dann nicht.

        Nein, ich möchte dem Dreigestirn doch nichts böses unterstellen. Die haben ausgewiesen keine Ahnung von Fußball, die kennen niemanden im Fußballgeschäft, da muss man Verständnis haben. Böse ist, wer die in die Verantwortung geschickt hat.

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