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Endspiel für Beierlorzer: „Wir unterschätzen die Lage nicht“

Vertrauen in Beierlorzer - aber nur für ein Spiel

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Der Vorstand des 1. FC Köln hat sich in einem offenen Brief an die Fans der Geissböcke gewandt und darin Achim Beierlorzer das Vertrauen als Trainer ausgesprochen – allerdings nur noch für das Spiel des FC am Freitagabend gegen 1899 Hoffenheim. Die Situation sei „absolut enttäuschend“ und man arbeite unter Hochdruck an der Nachfolge von Sportchef Armin Veh.

Köln – Wie der Vorstand erklärte, wolle man die anstehenden Entscheidungen „nicht mit Schnellschüssen und nicht über Nacht“ treffen. Stattdessen habe man mit Geschäftsführung, Sportkompetenzteam und Gemeinsamem Ausschuss entschieden, „dass wir unserem Cheftrainer Achim Beierlorzer das Vertrauen aussprechen“. Armin Veh und Alexander Wehrle hätten sich für Beierlorzer eingesetzt und seien „davon überzeugt, dass die Mannschaft und das aktuelle Trainerteam gegen Hoffenheim gemeinsam am Freitag die Wende schaffen können“.

Eine Einschränkung erfolgte jedoch umgehend: „Dass es im Fußball am Ende auf Ergebnisse ankommt, ist dennoch jedem klar.“ Und damit auch: Sollte Beierlorzer mit seiner Mannschaft am Freitagabend nicht die Wende schaffen, dürfte die Zeit des FC-Trainers am Geißbockheim abgelaufen sein. Ob dies dann auch für Armin Veh per sofort gelten würde, ist offen. Am Montag hatte der 58-Jährigen offenbar dem Vorstand deutlich in dessen Überzeugung widersprochen, Beierlorzer sofort abzulösen. Stattdessen sollte Vehs Wunschtrainer noch eine Chance bekommen. Damit hat sich Veh nun durchgesetzt, jedoch wohl nur vorerst.

Vorauswahl für Veh-Nachfolge getroffen

Der Vorstand ließ auch wissen, dass man „eine Vorauswahl von Kandidaten bereits getroffen“ habe, die für die Nachfolge von Veh als Geschäftsführer Sport in Frage kämen. Ob Co-Geschäftsführer Wehrle erneut bei der Besetzung wird mitreden dürfen, wurde zunächst nicht bekannt. Insbesondere die Verpflichtung Vehs ging auf eine Initiative Wehrles zurück, ebenso wie das Buhlen um Horst Heldt zuvor. Nun könnte Wehrles Wort aber weniger gefragt sein als zuvor. Ob auch dies am Montag zum Konflikt zwischen Geschäftsführung und Vorstand führte, blieb zunächst unbeantwortet.

Klar ist zunächst nur: Am Freitagabend im Heimspiel des 1. FC Köln gegen die TSG 1899 Hoffenheim wird Achim Beierlorzer die Mannschaft betreuen. Sollte der 11. Spieltag für die Geissböcke zu einer Wende werden, stünde einer Zukunft des 51-Jährigen beim FC nichts im Wege. Eine Niederlage würde sein Schicksal beim FC dagegen wohl besiegeln.

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