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Schmid nicht mehr Co-Trainer: Lösung beim Abendessen?

Manfred Schmid ist nicht mehr Co-Trainer beim 1. FC Köln. Wie Alexander Wehrle erklärte, hat sich Neu-Trainer Markus Gisdol neben seinem Vertrauten Frank Kaspari für André Pawlak als zweiten Assistenten entschieden. Am Dienstagabend trafen sich Schmid, das Trainerteam und der neue Sportchef Horst Heldt nach GBK-Informationen zum Austausch über die Zukunft.

Köln – Sie saßen am Dienstagabend im Ristorante Claudio zusammen und besprachen sich: Manfred Schmid, Horst Heldt und das neue Trainerteam des 1. FC Köln. Ob es ein Essen auf die Zukunft oder auf einen möglichen Abschied Schmids war, werden wohl die kommenden Tage zeigen. Manfred Schmid ist seit Dienstagvormittag nicht mehr Assistenztrainer der Geissböcke. Eine neue Rolle ist noch nicht gefunden.

Als Chefscout war der 48-Jährige im Frühjahr zum FC zurückkehrt, Armin Veh wollte ihn als obersten Talentsucher wieder in den Verein einbauen. Als dann Markus Anfang entlassen wurde, übernahm Schmid mit Pawlak die Mannschaft und blieb über den Sommer hinaus in seiner altbekannten Rolle als Assistent unter Achim Beierlorzer. Nun aber ist Beierlorzer Geschichte, und damit auch Schmids Zeit als Co-Trainer der Profis.

Ich hoffe, dass Manni dem Verein in anderer Funktion erhalten bleibt

Das war das Ergebnis der Gespräche, die Gisdol und sein langjähriger Assistent und Schulfreund Frank Kaspari noch am Montagabend mit Schmid und Pawlak geführt hatten. Gisdol und Kaspari hatten die beiden bisherigen Assistenten kennenlernen wollen und legten sich dann auf Pawlak als Teil des Trainerteams fest. Kein Platz also für Schmid? „Wir werden in den nächsten Tagen Gespräche mit Manni führen. Ich hoffe, dass er dem Verein in anderer Funktion erhalten bleibt“, erklärte Geschäftsführer Alexander Wehrle am Dienstag.

Doch die Optionen sind rar. Alle Trainerposten in den erfolgreichen U-Mannschaften sind besetzt, ebenso die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums und die Position des Chefscouts der Profi-Abteilung. Aktuell müsste für Schmid wohl ein neuer Posten geschaffen werden. Dafür wäre seit Dienstag Horst Heldt als neuer Sportchef zuständig. Klar ist: Schmid hat einen langfristigen Vertrag beim FC, lebt mit seiner Familie in Köln, ist hier inzwischen verwurzelt und würde gerne beim Klub und in der Stadt bleiben.

16 Kommentare
    • kalla lux says:

      Ahnung vom Fuppes,Scout oder Berater…hmmmmmmmmmm…
      Das 2 x das der FC mit dem Co Schmid da steht.
      Liegt das nur immer an den Haupttrainern?
      Kann nur mutmassen,aber wen mir als Co das Training zu lasch ist,die Spielidee nicht passt,so ist es auch eine Aufgabe des Co`s das zb dem Manager mitzuteilen.
      Falls der (wie AV) das nicht selber sieht und lieber sich sonnt:)

  1. NICK says:

    Ach übrigens…Deutschland hat heute gespielt…habs nicht geguckt, aber gerade gelesen und da möchte ich doch nochmal an Profi-Manager Jörg Sch. aus D. erinnern: „Wenn wir Gnabry hätten haben wollen, hätten wir ihn auch bekommen.“

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