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Skepsis oder Aufbruch? Heldt und Gisdol sollen den FC retten

Der 1. FC Köln wollte einen professionellen Auswahlprozess für die Positionen des Geschäftsführers Sport und des Cheftrainers durchlaufen. Was in der Tat so begann, kommt nach der Bekanntgabe der Entscheidungen als Panikreaktion daher. Dafür können jene nichts, die nun das Zepter beim FC übernehmen. Doch die handelnden Personen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, in letzter Konsequenz doch wieder einer schnellen Lösung nachgelaufen zu sein.

Köln – Als Werner Wolf dem Kölner Stadt-Anzeiger und dem Express ein Interview gab, das am Samstag und damit nur zwei Tage vor Bekanntgabe der Personalien Heldt und Gisdol erschien, klang alles nach einem noch länger andauernden Verfahren auf der Suche nach einem neuen Sportchef. „Es ist wichtig, die Ruhe zu bewahren. Wir sind nicht der Meinung, dass wir uns in einer Notlage befinden“, sagte der FC-Präsident. Und weiter: „Qualität geht bei der Suche klar vor Geschwindigkeit. Wir haben hier keinen übermäßigen Zeitdruck.“

Dieses Interview hatte Wolf gegeben, nachdem es einen mehrtätigen Prozess der Gespräche gegeben hatte. Gespräche des Vorstands, des Gemeinsamen Ausschusses, des Mitgliederrates und der KGaA-Führung (Wehrle und Aehlig) mit den jeweiligen Kandidaten für den Posten des Geschäftsführers Sport. Ein Prozess, der durchaus den professionellen Ansprüchen des Vorstands um Wolf entsprochen hatte. Eine Personalberatung hatte diverse Kandidaten kontaktiert, Vorgespräche geführt, Referenzen eingeholt, die bisherigen Leistungen der potentiellen Sportchefs bewertet, mit ehemaligen Weggefährten gesprochen und Einschätzungen abgegeben. Anschließend hatten sich die Kandidaten in mehreren Interviews mit den einzelnen Verantwortlichen des FC auseinandersetzen müssen. Ein Vorgang, den Wolf als erfahrener Unternehmer schon viele hundert Mal durchlaufen hat und den er nun, wie er am Montag bestätigte, auch dieses Mal für den FC ausgewählt hatte. Im Übrigen nicht zum ersten Mal, schließlich wurde auch einst Alexander Wehrle von Wolf über einen Personalberater zum FC geholt.

Votum erst gegen Heldt – wie kam es zur Wende?

Nun ging es um die andere Position in der Geschäftsführung, jener für den Bereich Sport. Auch Horst Heldt stellte sich in diesen Tagen zwischen Montag und Donnerstag der vergangenen Woche den FC-Gremien vor. Doch als sich dann der Gemeinsame Ausschuss am Mittwoch abstimmte, gab es keine Mehrheit für Heldt. Mindestens vier der sieben Mitglieder konnten sich nach GBK-Informationen nicht für den 49-Jährigen als neuen Sportchef durchringen. Vier Tage später aber, am Sonntag, nachdem bereits durchgesickert war, dass Heldt die nötige Mehrheit fehle, bekam er die Stimmen dann doch noch. Die kritischen Stimmen im Klub mussten sich zurücknehmen und der neuen Mehrheit beugen. Wie diese allerdings doch noch zustande gekommen war, ließ sich am Tag der Verkündung nur spekulieren. Offenbar hatten Alexander Wehrle und Frank Aehlig in weiteren Gesprächen mit dem Vorstand auf eine zügige Entscheidung gedrängt und sich klar für Heldt ausgesprochen. Nach Wolfs Interview-Aussagen vom Samstag hatte zwar nichts darauf hingedeutet, dass es doch noch auf Heldt hinauslaufen könnte. Doch die Schnelllebigkeit des Fußballs ergriff in diesem Moment wohl auch die neue FC-Führung und die Vorgabe, die Ruhe zu bewahren, war dahin.

So war am Montag am Geißbockheim das Gefühl greifbar, dass eine Art Panikreaktion dazu geführt haben könnte, sich doch noch zu Heldt durchzuringen, nachdem die Gremien den 49-Jährigen zuvor durchaus kritisch betrachtet hatten. Dazu passte, dass auch die Personalie des neuen Trainers nicht wie die Ideallösung daher kam. Alexander Wehrle und Frank Aehlig hatten sich bekanntlich selbst dem Zeitdruck ausgesetzt, bis Montag einen neuen Trainer präsentieren zu wollen. Nach den Absagen von Bruno Labbadia und Pal Dardai waren am Wochenende die Gespräche mit dem dritten Kandidaten forciert worden, den Aehlig als Option ins Auge gefasst hatte: Markus Gisdol, zwar seit 22 Monaten arbeitslos, dafür aber zweimalig (mit Hoffenheim und Hamburg) erfolgreich im Bundesliga-Abstiegskampf. Es fiel wohl letztlich zusammen, was zunächst nicht zusammenpassen wollte: weil Labbadia und Dardai nicht wollten, rückte Gisdol noch stärker in den Fokus – und Heldt (aus Schalker Zeiten mit Gisdol bekannt) plädierte parallel in den Verhandlungen mit dem Vorstand über den Sportchef-Posten ebenfalls für Gisdol.

Gisdol zweimal als Retter erfolgreich

So konnte der FC am Montag doch noch eine Lösung präsentieren, die aus Vereinssicht einen erfahrenen Geschäftsführer Sport gebracht haben soll, der überdies in der Trainerfrage seine Zustimmung gegeben hat. Dieses Szenario hatte bekanntlich Frank Aehlig als „Ideallösung“ im Sinne des Klubs bezeichnet. Ob es am Ende tatsächlich so gelaufen war oder ob nicht vielmehr beide Kandidaten nur kamen, weil sie sofort verfügbar waren, spielt nun keine Rolle mehr. Der FC erhofft sich mit dem Duo eine neue Aufbruchstimmung. Im Umfeld dagegen bleibt Skepsis ob des recht abrupt beendeten Findungsprozesses. Unter dem Strich werden beide Personalien nun sehr kurzfristig beweisen müssen, ob sie die richtige Wahl waren. Denn um etwas anderes als um das Kurzfristige geht es beim 1. FC Köln mit Blick auf diese Saison nicht mehr.

Immerhin: Gisdol kommt mit der Referenz nach Köln, es in der Vergangenheit schon zweimal geschafft zu haben, einen Klub aus einer höchst brenzligen Situation zu befreien. In Hoffenheim übernahm der Fußballlehrer im April 2013 nach 27 Spieltagen die Kraichgauer mit 20 Punkten auf Rang 17 und erreichte dank elf Punkten aus den folgenden sieben Spielen noch den Relegationsplatz, wo dank zweier Siege gegen den 1. FC Kaiserslautern der Klassenerhalt gelang. Zum Hamburger SV kam Gisdol in der Saison 2016/17 bereits nach fünf Spieltagen, als der HSV mit nur einem Punkt auf Rang 16 lag. Die ersten Spiele unter Gisdols Führung verliefen schaurig schlecht mit nur einem Punkt aus den folgenden fünf Duellen. Ab Spieltag elf jedoch drehte der HSV auf und erreicht dank 36 (!) Punkten aus den verbliebenen 24 Spielen mit Rang 14 noch den direkten Klassenerhalt.

Die Skepsis bleibt

Der FC kann sich also zumindest nicht vorwerfen lassen, einen Trainer verpflichtet zu haben, der die aktuelle Situation der Geissböcke nicht realistisch einschätzen kann. Gisdol hat bewiesen, eine solche Lage auch mit einem schwierigen Kader kurzfristig meistern zu können. Ob ihm dies erneut gelingen wird, wird man erst am Ende der Saison wissen. Dann wird sich auch entscheiden, ob der bis 2021 laufende Vertrag tatsächlich Bestand haben wird. Gisdol hat nur für die Bundesliga unterschrieben. Im Abstiegsfall käme es im Sommer 2020 automatisch zur Trennung. Auch das zeigt: Gisdol und der FC – das ist zunächst nur ein Projekt für eine kurze Zeit, verbunden mit einem einzigen Ziel, dem Klassenerhalt.

Mit der öffentlichen Skepsis gegenüber dem 50-Jährigen muss der FC daher leben. Zwar betonte Aehlig am Montag, dass Gisdol von Anfang an auf der kurzen Liste jener Trainer geständen hätte, denen er die Aufgabe beim FC zugetraut hätte. Doch dass Labbadia und Dardai eher wie Wunschkandidaten ausgesehen hätten, weiß wohl auch der Leiter der Kölner Lizenzspielerabteilung. Und weil sich der FC auf der Geschäftsführer-Position nach Jörg Schmadtke und Armin Veh nicht für einen neuen Weg entschied, sondern trotz des aufwendigen Auswahlprozesses am Ende doch wieder einen der bekannten Bundesliga-Gesichter als neuen Manager installierte, blieb am Ende des Tages der Eindruck zurück: Horst Heldt und Markus Gisdol sind zwar die neuen Hoffnungsträger beim FC. Mit Vorschusslorbeeren dürfen sie aber nicht rechnen.

78 Kommentare
  1. Paul Paul says:

    Wer jetzt schon Stimmung gegen unsere neue sportliche Leitung macht, der beweist damit nur, dass er entweder ein Teil unserer Loser-Problematik oder ein Hellseher ist.

    Ich schenke der neuen Leitung mein volles Vertrauen und drücke die Daumen, dass sie Erfolg hat!

  2. FC-Freund says:

    Dem habe ich nichts hinzuzufügen und schließe mich den guten Wünschen an.
    Es bleibt mir auch nicht viel anderes übrig und ist allemal besser als jetzt schon Schwarz zu Shen. So zeigt dieser Artikel mal wieder was für ein schwieriges Umfeld hier in Köln doch herrscht!

  3. kalla lux says:

    Eigentlich hätten wir sogar das Spielerpotenzial um MG zu Spielen.
    Meine Zweifel kommen nur, weil die Mentalität der Spieler nicht passt.
    Ausserdem was will der FC Fan,auf einmal wird gesagt nur Mauern hält uns in Liga 1.
    Ist das so,oder wollen wir auch mal attraktiven Fussball sehen.
    Den eigentlich lässt MG genau den spielen.
    Meine Zweifel liegen eben bei der Mannschaft und ob die 2 neuen hart genug auch mal durchgreifen können. Den das auch mal goldene „KÜHE“ geschlachtet werden müssen,steht ausser Frage!

    • Christ Walker says:

      „Ist das so,oder wollen wir auch mal attraktiven Fussball sehen.
      Den eigentlich lässt MG genau den spielen.“

      Ja es gab eine Saison von Gisdol in Hoffenheim mit Hurra-Fußball. Die Zeit in Hamburg und gegen Ende in Hoffenheim war schon sehr trostlos und alles andere als attraktiver Fußball. Aber den brauch es auch gar nicht. Vor allem nicht in unserer Situation. Zumal unser Kader bisher in der Saison gezeigt hat, was er von aktivem Fußball hält. Nämlich nicht sonderlich viel.

      Gisdol hat in der Vergangenheit vor allem bewiesen, dass er schnell mal Spieler aussortiert. Das ist ihm in der Vergangenheit auf Grund von schlechten Umgang mit den Spielern negativ angelastet worden. Ich denke hier kann ein großer Vorteil für uns liegen. Nach den „lieben und netten“ Trainern Anfang und Beierlorzer könnte genau hier eine Chance für den Club liegen. Nämlich das Spielerpersönlichkeiten wie Höger und Co. mal Beine gemacht werden und diesen Diven mal gezeigt wird, dass die Realität Überlebenskampf ist.

  4. Joe Thom says:

    Paul dem kann ich mich nur anschließen, jeder hat eine Chance verdient… nun liegt es auch an den Fans die volle Unterstützung zu geben…. eins ist für mich klar, der Klassenerhalt wird alles andere als leicht…
    und wenn Gisdol nicht irgendwelche ganz merkwürdigen Dinge tut ist er am Ende auch nicht schuld wenn es wieder mal auf nach Sandhasen geht…Viel Glück M.G. Come on Fc

  5. frankycologne says:

    Ich wünsche dem neuen sportlichen Führungsduo natürlich auch nur das Beste, meinen Support als langjährigem Effzeh-Anhänger können sie sich sicher sein. Auch wenn vor allem Gisdol nicht mein Wunsch-Trainer war, aber gut. Wenn Heldt ihn intern wirklich gepusht oder zumindest abgesegnet hat, dann wird er schon wissen warum. Er ist ein mit allen Wassern gewaschener Manager mit einem hervorragenden Netzwerk und kennt Gisdol aus Schalker Zeiten. Interessant allerdings auch das Interview von Stevens im Express, in dem er Gisdol-Bashing betreibt. Aber nun gut, ob das alles so 1 zu 1 stimmt…

  6. Karl Heinz Lenz says:

    Wenn Herr Merten derartig krass abwertend auf die beiden Neuen und den Vorstand einschlägt, dann muss man sich fragen, was ihn dazu motiviert. Ich weiß es natürlich nicht. Ich unterstelle ihm aber, dass er sich mit der Minderheit im Gemeinsamen Ausschuss identifiziert, die gegen Heldt und Gisdol waren. Man braucht nicht lange zu rätseln, wer diese Minderheit ist. Und damit wird Herr Merten – zusammen mit anderen Medienvertretern zum Bestandteil eines Problems, dass der FC hat – nämlich der internen Machtkämpfe zwischen Vorstand und Geschäftsführer auf der einen Seite und dem angeblichen „Mitglieder“-Rat auf der anderen Seite. Mit der Giftspritze Zwietracht sähen, das ist offenbar die Absicht dieses Artikels, wie auch des anderen Artikels von heute Morgen über die Zukunft von Pawlak und Schmidt. Dass Merten die Politik des „Mitglieder“-Rats freundlich begleitet, darüber habe ich hier schon geschrieben. Dass er aber schon so früh zum Frontalangriff gegen Vorstand, Geschäftsführer und Trainer bläst, das verblüfft mich doch.

    • ingman says:

      Im Grunde genommen Herr Lenz, ist das in der letzten Zeit scheinbar die Existenzberechtigung dieses Mediums. Seriöse Berichterstattung wie man Sie z.B. im Moment bei Sky Sport News HD findet, scheint dem Geisblog abhanden gekommen zu sein.
      Es geht mittlerweile nur noch darum, jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf zu treiben und es gibt reichlich Leute die auf diesen Zug nur zu gerne aufspringen.

    • major says:

      Wer welche Mehrheiten hat, kann nur spekuliert werden, Herr Lenz, auch wenn die Möglichkeiten relativ gering sind. Immerhin kann man sich bei 7 Mitgliedern nicht mehr so einfach verstecken.
      Da die beiden Beiratsvertreter von Vorstands Gnaden im GA sitzen, sollten doch eigentlich 5 von 7 Stimmen auch gegen den MR reichen, der wahrscheinlich auch in Einigkeit mit 2 Stimmen spricht. Es gab aber keine Mehrheit.
      Seltsam, sehr seltsam, wenn man schon in so einer kleinen Gruppe keinen Konsens findet. Mathematisch kann es da ausnahmsweise mal nicht am Quertreiber Müller-Römer liegen.

  7. Michael Sabatini says:

    Man o Man wann stellt man sich den Realitäten. Den Relegationsplatz erreichen ist ein Erfolg? Mitnichten! Als Trainer hat Gisdol nichts bewirkt und jeweils einen Scherbenhaufen hinterlassen! Kein Verein und kein Fan dieser Vereine hat ihm auch nur eine Träne nachgeweint. Wenn man 22 Monate draussen ist so hat dies Gründe. Man hätte ja auf Schalke, TSG und HSV mal reinhorchen können. Wollte aber niemand! Die Fussballfachwelt in Deutschland wundert sich und staunt. Es gibt keinen Hinweis das mit diesem Trainer irgendetwas besser wird. Vielleicht passiert ein Wunder?

    • ingman says:

      1. Es war von Anfang an nur die Rede vom Saisonziel Klassenerhalt. Wenn dies über die Relegation gehen muss ist das schade, aber wenn das Ziel erreicht wird, dann ist das ein Erfolg !
      2. Meine erste Wahl wäre MG auch nicht gewesen, aber ….wenn man sich beschwert, dann muss man es auch besser machen können. Also konkret besser und vor allem realisierbare Vorschläge bringen und da gibt es kaum was.
      3. Außer Dir sind wir hier alle sicherlich in der Realität angekommen. Du scheinst ja eher von Größerem zu träumen. Aber träumen ist ja auch erlaubt….nur die Realität sieht eben anders aus.
      Es geht nur darum nicht abzusteigen und sonst um nix !!

  8. Jhen says:

    Gisdol finde ich nicht schlecht und hoffe er hat seine konsequente Art beibehalten. Eine Trainingsgruppe 2 wäre vielleicht eine Perspektive für den AH-Pfropfen auf der Bank. Keine Angst vor Diven, Lautsprechern und Cliquen. Nur die Leistung zählt.

  9. Klaus Thelen says:

    Sabatini, kommst Du nicht aus dem Tennissport? Da wärst Du besser auch geblieben! Gisdol hat nichts erreicht! Geht es noch! Immerhin 2 Loser Mannschaften vor dem Abstieg gerettet. Und das Träiner im Durchschnitt höchstens 2,5 Jahre bei einem Verein bleiben, müsste auch Dir bekannt sein, Und wenn 2 Trainer aus fadenscheinigen Gründen absagen, der Eine, weil er seinen Friseur verliert und der Andere, weil er von Mama weg muss, dann nimmt mal halt den Nächsten.
    Ach ja, Klopp etc. waren gerade nicht frei und die sind übrigens auch irgendwo mal gefeuert worden.
    Labbadia übrigens auch etc. Also Klappe halten als Fc Fan und Chance geben.
    Jacques

      • Gerd Mrosk says:

        Hoffnung hin oder her major,der Kader ist erstligatauglich (Ich hoffe ich bekomm nicht wieder ne Nachhilfestunde vom FC Dingens.) Charaktere hin oder her,dann muss man eben mal ne härtere Gangart wählen,auch wenn einem das nicht so liegt Herr Beierlorzer. Wichtig ist diese Scheiss direkten Duelle nicht wieder unnötig in den Sand zu setzen und dann kümmern wir uns um die Satzung ,dass wir den Oberhorst weg bekommen.

    • Uli E. says:

      Wenn Klopp zu uns kommen würde, dann würden ihm viele hier vorwerfen das er sich die Haare transplantieren und die Zähne richten lässt. Außerdem ist er viel zu oft in der Werbund… glaubt ihr echt der fährt einen Opel?
      Ich kann doch erst über einen Menschen urteilen wenn ich ihm eine faire Chance gegeben habe. Meine bekommt er

      • ingman says:

        Genau so ist es.
        Man möchte sich gar nicht vorstellen was bei uns los wäre, wenn wir es so wie Mainz gemacht hätten. Einen Trainer der wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde und der noch weiter im Keller stand als man selvst, 9 Tage nach seiner Entlassung zu verpflichten.

      • Jose Mourinho says:

        Würde hier ein Toptrainer wie JK präsentiert (und ja, das ist natürlich nicht realistisch) dann würde so gut wie niemand außer Leuten wie MaxMoorHolger meckern. Das ist frei von Dir erfunden – ein Pseudoargument um ein Verhalten anzuprangern, was es gar nicht gibt.
        Ich verstehe auch nicht, warum Du immer über „Urteile über Menschen“ sprichst? Wieso sollte man sich anmaßen, über den Menschen zu urteilen? Es geht um seine Fähigkeiten als Trainer und über die werden Meinungen ausgetauscht – schließlich wird er in unserem Club Cheftrainer. Findest Du das nicht legitim? Wenn mein Steak im Restaurant totgebraten wird, dann meckere ich über die Leistung des Kochs. Wechselt der in ein anderes Restaurant darf ich sicher sagen, dass ich sein letztes Steak nicht lecker fand. Kann doch menschlich ein prima Typ sein und darüber urteile ich damit auch nicht. Ich finde man sieht nicht zuletzt in diesem Thread, dass sogar ein MG, den man ohne in Streit zu geraten sicher nicht als Toptrainer bezeichnen muss und der hier nach den Absagen max. 3. Wahl gewesen ist, doch relativ gut aufnimmt. Ich beurteile seine bisherige Trainerlaufbahn auch nicht sonderlich positiv und habe Zweifel, ob er der richtige Typ für uns ist, aber natürlich hoffe ich und wünsche ihm, dass er dazugelernt hat und es hier besser macht.

        • Uli E. says:

          Das mit dem Steak hat mir gut gefallen…. Da würde ich auch über die Leistung des Kochs meckern. Aber Ihr meckert schon da ist das Steak noch gar nicht in der Pfanne und das kotzt mich an.

          Und glaub mir dieses Verhalten gibt es hier und ich prangere es an so lange ich es empfinde das Menschen ungerecht behandelt werden. Auch von dir

          • Jose Mourinho says:

            Kein Problem. Im Gegensatz zu Dir kenne ich Toleranz anderer Meinungen und daher kann von mir aus jeder ganz genau das anprangern, was er denkt. Auch Du! :-)

          • Gerd Mrosk says:

            Ein Steak ?Wo ? Her damit. Nee kommt,legt nicht immer alles auf die Goldwaage,aber toleriert auch mal ,wenn einer,egal wer ,mal was drüber schreibt.

  10. FC-1948 says:

    Ich wünsche der neuen sportlichen Leitung viel Glück und viel Punkte – letztendlich zählen ja die Punkte! Und Ruhe Wünsche ich dem Verein, damit die Winterpause genutzt werden kann, die richtigen Dinge richtig machen zu können!

  11. Oliver Hartmann says:

    Das der geissblogg jetzt auch noch negativ über die zwei neuen schreibt finde ich sehr negativ. Das der Heldt mit Grisdol ein Kandidat schon hatte finde ich sehr gut. Ich finde der hat dies sehr geschickt gemacht. Sie kennen sich von früher. Das drei Gestirn sollte überdacht werden. Denn im Hintergrund kracht es im Gebälk. Und zwar ordentlich. Machtkämpfe kann man nicht gebrauchen in dieser Situation.
    Ich wünsche den beiden viel Erfolg. Und ich wünsche das jetzt Ruhe einkehrt.

  12. ingman says:

    Ich wünsche den beiden Herren eine glückliche Hand.
    Ich wünsche mir aber auch das der VAR in die Hauptstadt verlegt wird.
    :-):-):-):-):-)
    Und ich wünsche mir das die Medien vor Ort mit der Hetz Kampagne gegen den FC endlich aufhören.

    • Joss says:

      Sowohl dem Geissblog als auch dem Kölner Express bspw. eine Hetzkampagne ggü. dem FC zu attestieren – das ist mehr als nur weit hergeholt.

      Nur weil man aus journalistischer Sicht ein bis dato desaströses Verhalten der sportlichen Leitung (Veh und Beierlorzer gleichermaßen) kritisch analysiert – damit muss man eben leben. Das alles hat nichts mit einer Hetzkampagne oder dergleichen zu tun.

    • Christ Walker says:

      Welche Hetzkampagne denn?
      Weil der Verein intern sowie sportlich ein mehr als dürftiges Bild abgibt?
      Dass jegliche Internas wie so oft in der Vergangenheit innerhalb von Minuten in den Medien landen, ist jetzt die Schuld der Medien?
      Der Verein hat riesige Probleme auf allen Ebenen. Das letzte Mal als in Köln massiv gegen die bösen Medien gepöbelt wurde, war unter Wolfgang Overath. Dort zeigte der Verein zunächst intern und später nach außen absolute Auflösungserscheinungen.

      Allein folgendes Zitat aus dem ksta heute Morgen ist mehr als bezeichnend:
      „In den Stunden, in denen sich die Lage beim 1. FC Köln zu klären schien, zeigte der Verein einmal mehr sein ganzes Potenzial zur gepflegten Geschwätzigkeit. An allen Ecken strömten Gerüchte aus dem Verein.“

      Normalerweise müssen Zeitungen ihre wenigen Informanten irgendwie schützen, damit man irgendwie an Internas kommt. In den seriösen Zeiten des Effzehs war das auch noch so unter Schmadtke und Stöger. In den letzten 2 Wochen kamen alle Zeitungen incl. Geissblog problemlos an jegliche Internas ran. Das ist grundsätzlich kein gutes Zeichen.

        • Christ Walker says:

          Wolf hat vor 3 Tagen im Interview doch diplomatisch vieles bestätigt. Vor allem die vielen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gremien. Auch im Vorfeld der Entlassungen von Beierlorzer und Veh. Dort stellt der Express eine nie öffentlich kommentierte Aussage auf und Wolf antwortet direkt darauf. Auch dort wusste der Express Internas. Aller spätestens seit Sonntag ist auch klar, dass der Express bestens über die Vorgänge im gemeinsamen Ausschuss informiert ist. Anders ist die frühe Kenntnis über Gisdol nicht zu erklären.
          Wenn man dort 24 Stunden früher als offiziell verkündet bereits Sitzungsergebnisse weiß, warum sollten gehandelte Personalien wie Dardai oder Stoffelshaus nicht stimmen?

      • Timo says:

        Der Leiter der Abteilung Medien&Kommunikation beim FC war vorher Chef vom Dienst beim Kölner Stadtanzeiger… Lustig, dass da grade der KStA sich über Geschwätzigkeit echauffiert, oder? Die waren selbst bestimmt überhaupt gar nicht daran interessiert, die neuesten Entwicklungen als Erste zu berichten…?!
        Und dass insbesondere der Express (v.a. Haubrichs) doch sehr gerne eher schlecht und pessimistisch als gut oder zuversichtlich über den FC berichtet, steht in meinen Augen auch außer Frage. Dabei sollten sie sich vielleicht mal fragen, wie sie dabei wegkommen würden, wenn sie über die Qualität ihres eigenen Journalismus urteilen müssten. Und zwar mehrmals am Tag über jeden verfassten Artikel und am besten noch jeden Furz…

  13. Wolfgang Böhmer says:

    Mir geht es da genauso wie anderen hier in den Kommentaren. Ich finde es schade, dass der Geissblog in den negativen Grundtenor einstimmt. Entweder alle Pressevertreter wissen weit mehr als sie schreiben oder –wie ich eher vermute- amn steckt sich gegenseitig mit übertriebener Skepsis an. Macht das mehr Auflage und sorgt für mehr clicks?

    Ich finde unser neues Präsidium hat einen Vertrauensvorsprung verdient. Dass sich die Entscheidung für Gisdol und Heldt wie eine Notlösung anfühlt, ist nur EINE Lesart. Jeder erwachsene Mensch muss doch wissen ,dass die Entscheidungen nicht immer schwarz und weiß sind. Diskussionen und Dissens nicht per se negativ sind. Dass man sich auch mal gerne umstimmen und überzeugen lässt. Das passiert bei allen Organisationen, sogar in Familien. Trotzdem kann man dann mit einer getroffenen Entscheidung gut leben. Den starken Mann, der alle Entscheidungen wohl überlegt zum Wohle des Vereins trifft, gibt es seit Franz Kremer nicht mehr. Und das ist auch gut so.

    Dieses Schwarz- und Weiß-Denken, überträgt sich von den Fans auf die Presse und wieder zurück auf die Fans. Was zuerst da war… keine Ahnung. Dazu gesellt sich das typisch deutsche ungeduldige Kritisieren und Gemecker. Die Stimmung im Stadion ist oft genug toxisch.

    Nach 35 Jahren FC-Fan sein geht mir das gehörig auf den Sack.

    • Jose Mourinho says:

      Man kann es jetzt Notlösung oder dritte Wahl nennen – aber es dürfte ja niemand ernsthaft die Meinung vertreten, dass MG eine Wunschlösung ist, wenn der Erste und der Zweite den man angefragt hat, nicht wollen. Ich verstehe auch nicht, warum darüber nicht berichtet werden soll? Es geht dabei um den Findungsprozess und vergleicht man das z.B. mit Mainz, dann sieht man die Unterschiede. Da wurde nix durchgesteckt und keiner hat abgesagt. Schröder hat zeitnah, ohne öffentliche Querelen und Absagen intern mit seinem Wunschtrainer verhandelt und diesen dann verpflichtet. Sowas würde ich mir hier auch mal wünschen. Und wie leicht es Heldt haben wird, seinen Job ohne Beeinflußung durch die „Neinstimmen“ im GA vernünftig auszuüben, wird auch erst die Zukunft zeigen. Betrachtet man die Vergangenheit, dAarf man da sicher auch eine gewisse Skepsis haben.

        • Jose Mourinho says:

          Im kicker war dazu jedenfalls Folgendes zu lesen: „Nach kicker-Informationen haben die Mainzer keine Gespräche mit dem Ex-Berliner geführt und hatten auch keinen Kontakt aufgenommen, was in der Hauptstadt und in Köln kolportiert wurde, wo der Ungar mit dem FC gesprochen hat. Insofern kann Dardai Mainz auch nicht abgesagt haben, wie berichtet wurde.“

          • Jose Mourinho says:

            Das würde ja nur stimmen, wenn Schröder ausschließlich mit Beierlortzer geredet hätte und das glaube ich kaum. Herrlich schien auch möglich. Aber man weiß es nicht genau, denn es dringt ja viel weniger nach Außen. Ein weiterer Unterschied ist, dass Veh Ablösen für beide Trainer gezahlt hat. Schröder wohl eher nicht. Und ja, natürlich hätte ich Schröder gerne als Manager hier. Ich muss nicht Fan sein. Um zu respektieren, wenn jemand langfristig gute Arbeit macht.

          • Jose Mourinho says:

            @Hartmann Gut finde ich das nicht. Aber leider ist das unabhängig davon, dass was dran zu sein scheint. Ich finds auch nicht gut, wer Tabellenführer ist – sie sind aber trotzdem.

    • Christ Walker says:

      „Ich finde unser neues Präsidium hat einen Vertrauensvorsprung verdient.“

      Ich möchte kurz daran erinnern, dass der neue Vorstand es sich zur Kernaufgabe gesetzt hat den Vertrag von Veh zu verlängern. Zu einem Zeitpunkt, wo eigentlich jedem mit ein wenig fußballerischen Sachverstand klar war, dass Kader/Trainer nicht zusammen passen und Vehs Entscheidungen in seiner gesamten Amtszeit kaum etwas positives bewerkstelligt haben(das Thema muss man ja nicht zum 1000x aufwärmen). Da war mein persönlicher „Vertrauensvorschuss“ aufgebraucht.

      „Diskussionen und Dissens nicht per se negativ sind.“

      Richtig. Man hält diese aber eigentlich aus der Presse. In Köln werde ich dieser Tage das Gefühl nicht los, dass die Presse mehr Mittel zum durchsetzen der eigenen Ziele ist, als ein außenstehender Begleiter.
      Der Verein hätte nach Düsseldorf problemlos anfangen können die Alternativen zu erarbeiten. Diese 2 bzw. 4 wöchige Hängepartie hat dem Vorstand sicher nicht geholfen, wenn dazu alles in den Medien landet. Das Hauptproblem dafür ist sicherlich, dass eben nicht der Vorstand allein entscheidet, sondern im gemeinsamen Ausschuss incl. aller Mitglieder der Gremien eine große Personenanzahl involviert ist. MüRö und Wetterich werden sicher den Mitgliederrat auf dem laufenden halten. Wenn nur einer davon gerne mal ein wenig mit dem Express oder ksta plaudert, steht alles in der Presse. Das ist nun mal eines der großen Probleme, die man sich durch „demokratischen“ Strukturen ins Haus holt. Es wird auch nie nachvollziehbar sein, wo das Leck genau liegt. Dafür ist der Kreis an involvierten Personen einfach viel zu groß.

  14. Stephan says:

    Eine Chance haben sie verdient. Nur schade das ausgerechnet jetzt Leipzig kommt. Ich hoffe nur wir werden nicht aus dem Stadion geschossen. Das wäre genau das falsche für alle beteiligten. Eine umkämpfte knappe Niederlage oder vill ein Punkt wäre schon was.
    Good luck. Come on FC

  15. Christ Walker says:

    Für Gisdol spricht mE seine Art als Trainer. Er ist nicht der nette, liebe Trainer von nebenan, sondern fordert Gefolgschaft. Er hat sowohl in Hamburg wie auch in Hoffenheim gezeigt, dass er sehr gerne auch mal Spieler aussortiert, die auch in der Mannschaft ein Standing haben. Das ist sicherlich ein großer Unterschied zu Anfang und Beierlorzer. Man kann davon ausgehen, dass Högers Interview nach Düsseldorf (Vor allem nach seinem Totalblackout vor dem 0:2) unter Gisdol ernstere Konsequenzen gehabt hätte, zumindest intern.
    Auf der anderen Seite könnte genau diese Art extrem zum Problem werden für unsere „Sensibelchen“ im Kader. Insbesondere Mere und Cordoba haben gezeigt, dass die äußeren Umständen extrem wichtig für sie sind um Leistung zu bringen. Wer die beiden im Training mal erlebt hat, weiß vermutlich was ich meine. Auch auf dem Platz lässt sich das bei denen bemerken. Ich kann mir persönlich nur schwer vorstellen, dass Gisdol der Typ von Trainer ist, der die beiden wieder in die Spur bringt.

  16. Karl Heinz Lenz says:

    Ich habe vorhin im „Express“ das gelesen, was die Trainer-Legende Huub Stevens angeblich über den neuen Trainer des FC, Markus Gisdol, gesagt haben soll. Und auch seine Äußerungen über Horst Heldt.
    Was er über Markus Gisdol gesagt haben soll, dass empfinde ich als absoluten Tabu-Bruch innerhalb der Gilde der Profi-Trainer. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in den letzten Jahrzehnten irgendwann einmal ein Trainer in der Öffentlichkeit derartig negativ über einen Kollegen gesprochen hat. Unabhängig davon, ob Huub tatsächlich recht hat. Das macht man nicht! Einem Kollegen vor dessen erstem Training in seinem neuen Verein derartig den Mist vor die Füße zu werfen – unglaublich. Was ist mit Huub los?
    Genauso unglaublich, dass das Blättchen „Express“ einen solchen Tritt in die Weichteile auch noch veröffentlicht. Wohl nicht ohne Absicht, wie ich vermute. Wahrscheinlich hat Herr Haubrich Huub angerufen, um von ihm solche Sätze zu hören.
    Das hat mit Pressefreiheit nichts zu tun. Das ist einfach ein Missbrauch der Pressefreiheit, nämlich ein Machtmissbrauch. Leute, die einem nicht passen, kaputtschreiben, und das noch vor deren erstem Arbeitstag.
    Da sieht man mal, was in diesem unserem Köln so los ist. Würde mich nicht wundern, dass dieses ganze aktuelle Presse-Theater nur ein Teil der internen Machtkämpfe in unserem Verein ist und dass sich die entsprechenden Journalisten so entsprechen positionieren.
    Vorstand, Geschäftsführer und Trainer haben bereits in kürzester Zeit die erste Kriegserklärung erhalten.

  17. Woody says:

    MG ist doch die völlig logische Wahl, bei all den genannten Namen. Bei mir sogar erste Wahl. Wenn er zuletzt am Spielfeldrand stand. hat unser Effzeh immer glorreich gewonnen.

    Ich freue mich auf beide – unsere Team-Waffe MG und unseren neuen Heldten. Und das meine ich tatsächlich ernst!

  18. ingman says:

    Zum Thema es konnte keine Mehrheit für gewisse Personen gefunden werden.
    Setzt mal 7 Leute aus diesem *Forum* hier in einen Raum. Gebt ihnen eine Liste mit verfügbaren Trainern und SportGF.
    Da gibt es wahrscheinlich in 2 Wochen noch keinen auf den sich alle einigen :-)

  19. Klaus Höhner says:

    Der Stevens sollte sei dummes Maul halten, Entschuldigung aber dad musste raus. Wahrscheinlich ist er sauer das das holländische Schlappmaul keiner gefragt hat.Das der Express sowas bringt spricht für di Unseriosität dieses Käseblatt. Und hier sind noch so paar Affen die darauf anspringen Pfui Daivel.

  20. Karl Vogel says:

    Das man (insgeheim :o)) Heldt und Gisdol als FC-Fan mit Herz und Leidenschaft Alles Gute wünscht ist doch klar, nur finde ich dass die kritischen Stimmen bezüglich dieser Personalien nachvollziehbar sind. Gisdol steht für einen Spielstil der dem von Beierlorzer ähnlich ist, und das ganz im Gegensatz zu den anderen Kandidaten Labbadia und Dardai. Da wird man sich doch fragen dürfen, nach welchen Kriterien die Kandidaten ausgewählt worden sind.

    Was Infos zum drumherum betrifft ist der Express nicht die schlechteste Informationsquelle, aber eben auch (vereins)politisch tätig. Ich glaube jeder erwachsene Mensch sollte in der Lage sein das herauszufiltern! ,-)

    Zur Mannschaft: was mir persönlich in den Bundesligapartien aufgefallen ist, dass es mit Ball ordentlich aussieht, und ohne Ball katastrophal. Die Achillesferse ist die linke Abwehrseite ob mit Katterbach oder Hector, wobei Katterbach für mich die Gegner viel besser anläuft als Hector. Letzterer spielte unter Beierlorzer deshalb auch auf Sechs. ,-) Es wird neben der offensichtlichen Grüppchenbildung im Kader vor allem darauf ankommen, wie Gisdol die Mannschaft auf der linken Seite auf- und beim Spiel ohne Ball einstellt. Davon wird der Klassenverbleib abhängen, ebenso wie von der Integration von Spielern wie Modeste, Cordoba, Koziello und Risse. Die standen unter Beierlorzer allesamt neben sich und wirkten wie Fremdkörper im Spiel!

    So und nun zum Horst! :o) Den sehe ich sehr sehr kritisch. Schmadtke ging als er sah dass er die Karre in den Dreck gefahren hatte, Veh war nie wirklich FC(!!!) und haute auch zu einer Unzeit in die Tonne. Und jetzt ist da jemand, der sich in den letzten Jahren trotz eines Engagements bei einem Verein anderen Clubs angeboten hat. Ich persönlich finde das nicht sehr seriös. Auf dem Platz beim FC habe ich ihn gerne gesehen, aber neben dem Platz aus der Ferne bei Lüdenscheid, VfB und 96 eher weniger. Ich bin gespannt ob er länger bleibt als seine beiden Vorgänger…

    In diesem Sinne – come on FC!

    Karl

    • Gerd Mrosk says:

      Bis auf meinen Busenfreund Hector kann ich deinen Ausführungen gern folgen Karl. Hector ist der etwas andere Spieler,der etwas andere Kapitän und der etwas andere Charakter,weil er bodenständig ist. Vor allem aber kann er sich mit guten Spielern (Nebenleuten) immens steigern.

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