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Sportchef-Suche geht weiter – wegen der Trainerfrage?

Beim 1. FC Köln gab es eine Idealvorstellung: Man verpflichtet einen neuen Geschäftsführer Sport, der dann die Trainerfrage entscheidet. Nun aber gibt es augenscheinlich für die beiden am höchsten gehandelten Kandidaten in den FC-Gremien keine Mehrheit. Offenbar auch, weil der Klub die Trainerfrage von jener des Sportchefs abgekoppelt hat. Lizenzspieler-Leiter Frank Aehlig hatte diese Suche zuletzt unter einem Zeitdruck vorangetrieben, der dem FC nun auf die Füße fallen könnte.

Köln – Seit Freitagabend ist wohl klar: Horst Heldt wird nicht Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln. Obwohl sein Umfeld und einige Strippenzieher im Hintergrund versucht hatten, den ehemaligen FC-Profi in die Pole Position für das Amt des Sportchefs zu hieven, scheint der 49-Jährige bei den Gremien der Geissböcke nicht mehrheitsfähig. Entsprechende Informationen der Kölnischen Rundschau und des kicker, die darüber zuerst berichteten, decken sich mit jenen des GEISSBLOG.KOELN.

Es war wohl der Gesamteindruck, der nicht passte: die Art und Weise, wie Heldts Unterstützer zuletzt versucht hatten den ehemaligen Manager von Hannover 96 medial zu pushen und den FC-Vorstand unter Druck zu setzen; aber auch dessen zurückliegendes Verhalten in Hannover. Im November 2017 hatte sich Heldt offen dazu bekannt, zum FC wechseln zu wollen. Der Deal platzte. Ein halbes Jahr später wollte Heldt dann unbedingt zum VfL Wolfsburg. Auch dies bestätigte er öffentlich. Doch auch dieser Deal platzte. So hatte sich Heldt in Hannover dauerhaft beschädigt und war schließlich gescheitert. Episoden, die dazu geführt haben dürften, dass sich so manches Gremienmitglied beim FC gefragt haben wird, ob die namhafteste Variante wirklich immer die beste ist. Schließlich ist man beim FC schon öfter mit der namhaftesten Variante auf die Nase gefallen.

Heldt ist raus – auch Stoffelshaus wegen Trainerfrage?

Entsprechend schien eine weniger namhafte Variante wahrscheinlicher und vielversprechender: Erik Stoffelshaus. Die Gespräche mit dem international erfahrenen Sportdirektor (FC Schalke 04, West Ottawa Soccer Club, Lokomotive Moskau) waren positiv verlaufen, der eloquente 48-Jährige schien ein Mann für frischen Wind am Geißbockheim zu sein. Doch offensichtlich wird die Personalie Stoffelshaus nun zunächst an der Trainerfrage scheitern. Denn der studierte Sportmanager (Abschluss an der Universität Madrid) hätte in dieser Frage entscheidend mitreden wollen, wie der kicker berichtet. Stattdessen gab es auch für Stoffelshaus erst einmal keine Mehrheit in den FC-Gremien. Die Suche geht vielmehr weiter. Es werden neue Gespräche mit weiteren Kandidaten geführt.

Dabei war die Trainerfrage ein vorhersehbarer Konflikt gewesen. Ein Konflikt, für den es eine Lösung gegeben hätte. Schon eine Woche vor der Entlassung von Achim Beierlorzer als Chefcoach der Geissböcke hatte sich die FC-Führung Zeit erkauft. Man entschied sich, mit Beierlorzer in das Spiel gegen Hoffenheim zu gehen, um im Hintergrund zunächst die Frage der sportlichen Führung zu klären. Zur Erinnerung: Bereits zwei Wochen zuvor hatte das Präsidium um Werner Wolf erfahren, dass Armin Veh am Saisonende aufhören würde. Dies dürfte aufgrund der Äußerungen des Ex-Sportchefs in den Monaten zuvor keine Überraschung mehr gewesen sein. In der Woche nach der Düsseldorf-Pleite und vor dem Hoffenheim-Spiel nutzte man also die Zeit, die Fronten zu klären und eine sofortige Lösung mit Veh herbeizuführen. Nachdem die FC-Bosse bereits gewusst hatten, dass der Klub perspektivisch einen neuen Sportchef brauchen würde, trat dieser Fall nun früher ein als gedacht. Entsprechende Vorbereitungen für die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport hatte man aber schon eingeleitet.

Kölner Uneinigkeit bei den Interimstrainern

Als dann mit Beginn der anschließende Länderspielpause auch die Trainerfrage hinzu kam, schien trotzdem genügend Zeit, um erst die Suche nach einem Sportchef abzuschließen und dann über die Trainerfrage zu befinden. Schließlich hatte man in André Pawlak und Manfred Schmid ein Interims-Duo bei der Mannschaft, das bereits in der letzten Saison die Spieler vorübergehend angeleitet hatte. Doch offenbar gingen genau in dieser Frage intern die Meinungen beim FC auseinander. Während Präsident Werner Wolf im Interview mit dem Express erklärte, der FC habe „zwei Co-Trainer mit Cheftrainer-Fähigkeiten“, klang Interims-Sportchef Frank Aehlig davon weniger überzeugt. Man wolle schon für das Spiel des FC in Leipzig einen „externen Impuls“ und unabhängig der Sportchef-Suche bis Montag einen neuen Trainer präsentieren.

Aehlig war nach dem Veh-Aus mit der Aufgabe betraut worden, die Trainerfrage zu lösen. Entsprechend hatte sich der 51-Jährige mit Geschäftsführer Alexander Wehrle zusammengetan und den straffen Zeitplan bis Montag festgelegt. Dieser fällt den Geissböcken nun offenbar auf die Füße. Denn offensichtlich schloss man sich beim FC damit die Türen zu einigen potentiellen Sport-Geschäftsführern. So mancher Kandidat, wie offenbar auch Stoffelshaus, will sich die Trainerfrage nicht von einer Interimslösung (Aehlig) vorsetzen lassen, um später dafür selbst verantwortlich sein zu müssen. Indem Aehlig also die Trainerfrage forcierte, könnte er sich damit selbst zunächst zum Sportchef auf Zeit befördert haben, sollten die FC-Bosse die Geschäftsführer-Suche neu aufrollen müssen.

Kommt der Trainer vor Leipzig, muss er sofort funktionieren

Aehlig wäre somit vorübergehend der neue starke Mann im sportlichen Bereich beim FC – mit der entsprechenden Verantwortung. Pal Dardai, Markus Weinzierl und Markus Gisdol werden aktuell gehandelt, Dardai soll Aehligs und Wehrles Wunschkandidat sein. Sollte der unverbrauchte Ungar tatsächlich zum FC kommen, hätte man wohl auf dem schwierigen Trainermarkt eine der interessantesten Lösungen gefunden. Weinzierl und Gisdol hingegen stünden wohl für die Verzweiflung der Geissböcke, überhaupt einen neuen Übungsleiter zu verpflichten, scheiterte der Eine doch zuletzt krachend als Feuerwehrmann in Stuttgart und wartet der Andere nun schon seit einem Jahr und zehn Monaten auf einen neuen Job.

Doch egal, welcher Trainer am Montag kommen sollte: Sollten Aehlig und Wehrle den neuen Übungsleiter tatsächlich noch vor dem Spiel bei RB Leipzig präsentieren, stünde das Duo zusammen mit dem Trainer sofort unter Druck und in der Verantwortung. Denn den Zeitdruck hatte man sich selbst auferlegt. Pawlak und Schmid hätten das schwierige Spiel bei den formstarken Leipzigern übernehmen können, ehe ein neuer Coach mit neuem Schwung die direkten Duelle gegen die Abstiegskonkurrenz aus Augsburg und Berlin hätte angehen können. So wird nun möglicherweise ein neuer Trainer mit einer ersatzgeschwächten FC-Elf in das Spiel bei RB Leipzig geschickt, ehe es gegen den FCA und Union schon ums Überleben in der Bundesliga geht. Kommt also wirklich schon vor Leipzig der neue Trainer, werden diese drei Spiele entscheiden, ob Aehlig und Wehrle richtig lagen. Andernfalls hätte sich der FC mehr Zeit nehmen können, um die Trainerfrage gemeinsam mit der Sportchef-Frage zu entscheiden.

170 Kommentare
  1. Jose Mourinho says:

    Eine treffende Zusammenfassung. Jeder Interessierte kann inzwischen regelmäßig erleben, welche Blüten die Gremienstruktur dieses Clubs treibt. Der eine ist Wunschlösung hier, der andere ist Wunschlösung dort und der Dritte ist überhaupt nicht gesucht worden – eine MEhrheit hat damit niemand und man driftet dem nächsten Abstieg entgegen. Wie man dem ganzen noch abgewinnen will, dass dies ein professionelles Arbeiten ist, kann ich nicht nachvollziehen. Einen an sich offenbar überzeugenden KAndidaten wie Stoffelshaus nicht zu engagieren, weil er in der Trainerfrage mitreden will, kann doch nur ein Witz sein. NATÜRLICH will ein GF Sport da mitreden – es ist eine seiner Kernaufgaben und er muss mit diesem Trainer arbeiten. Für mich wäre es eher ein Ausschlussgrund, wenn er dies nicht wollte. Ich bin inzwischen jeden Tag entsetzt über diesen Dilettantismus. Wir warten dann jetzt einfach auf einen Wundertrainer und einen Wundermanager von Müller Römers Gnaden…absurd.

    • Huey L. says:

      Sehr guter Kommentar Jose, obwohl ich nicht weiß, ob man automatisch immer den Namen Müller Römer bemühen muss, wenn man einen Schuldigen für etwas sucht. Dafür habe ich zu wenig Einblicke in die Internas. Ich kenne ihn nicht und weiß von ihm nur über die Medien etwas. Ich möchte da aber ungern auf einen Zug aufspringen, der bei allen Gelegenheiten gegen ihn aufs Gleis gesetzt wird.
      Wie gesagt, ansonsten auch eine hervorragende Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes von dir.
      Gerade weil die Karre jetzt so verfahren ist, hoffe ich, dass man sich jetzt nicht auf Grund des medialen Drucks und des Unmuts der Fangemeinde zu einer Kurzschlusshandlung hinreißen lässt, die dann für ein paar Wochen trügerischer Ruhe sorgt. Wenn Stoffelshaus tatsächlich so einen guten Eindruck hinterlassen hat und ansonsten weit und breit kein adäquater Gegenkandidat auf dem Markt oder zu bekommen ist, sollte man ihn verpflichten und -wie du richtig schreibst- natürlich die Auswahl des Trainers überlassen.

    • Boom77 says:

      Ich verstehe dieses Vorgehen auch nicht. Wenn Stoffelshaus in allen anderen Punkten überzeugt hat, ist das Thema Mitspracherecht beim Trainer kein Argument. Dann nimmt man den Mann! Zumal doch gar nicht feststeht, ob er auch von dem Trainer überzeugt ist, den die jetzt handelnden Personen für gut befinden. Sagen wir mal, das wäre Dardai. Wer sagt, dass Stoffelshaus den nicht auch für die beste Lösung befindet, nachdem er mit ihm und anderen gesprochen hat? Diese Möglichkeit besteht. Und wenn er als GF Sport zu einem anderen Ergebnis kommt, ist das sein Recht und in Ordnung. Er will doch nur mitreden und mitbestimmen. Wo ist das das Problem?

    • mapema says:

      Was hat es mit den Strukturen zu tun? Der MR sucht nicht nach dem Trainer oder GF. Dafür ist der Vorstand, der andere GF sowie momentan der Sportdirektor zuständig. Aber keiner nimmt hier das Zepter in die Hand und sagt wie es abzulaufen hat. Das ist das Problem.

      Also nochmal. Die Strukturen sind gut. In anderen Vereinen sind diese ähnlich und früher waren diese bei uns schlechter. Wenn dann ist das Problem die handelten Personen. Hier sehe ich besonders Wehrle und Aehlig kritisch, die ihr Ding durchziehen. Aber auch vom Vorstand bin ich enttäuscht, da er gerade jetzt die Führung übernehmen und ein Machtwort sprechen muss.

      Wenn euch aberdie Vertreter des MR nicht passen, dann wählt sie nicht mehr oder stellt euch selber zur Wahl auf.

      • Jose Mourinho says:

        Entweder liest Du die Berichterstattung und die Kommentare zu dem Thema nicht, oder Du willst sie nicht wahrhaben. Man verpflichtet deswegen niemanden, weil keiner ein Mehrheit in den Gremien hinter sich bringen kann. Dort, wo am Ende bei einem anderen Verein ein Vorstand die Entscheidung trifft,redet hier der GA mit 7 Mitgliedern mit. Und dazu zählt der MR durch seine zwei Vertreter doch sicher auch für Dich…

        • mapema says:

          Klar im GA zählt auch seine Stimmen. Und wo ist jetzt das Problem? Besser wenn mehrere darüber entscheiden als nur eine Instanz wie früher, oder? Falls es keinen GA geben würde, dann gäbe es die gleiche Diskussion, nur da wäre der Vorstand schuld.
          Die Struktur ist wirklich nicht das Problem, sondern ihr mögt die Personen, insbesondere SMR nicht

          • Jose Mourinho says:

            Immer dieser Unfug mit dem Mögen. Ich kann nur immer wieder betonen, dass persönliche Befindlichkeiten egal wären, würde es gut laufen. Tut es aber seit langem nicht. Und die Struktur trägt sicher dazu bei, wie man aktuell doch sieht. Früher wurden wenigstens Entscheidungen getroffen. Stöger/Schmadke war nun mal recht erfolgreich – ob Nannie beiden nun „mag“ oder nicht. Seit der Spitzensatzung und dem Erstarken von MüRö läuft hingegen…..nix.

      • major says:

        Du hast den Artikel nicht gelesen und wolltest einfach nur wieder die Vereinsstruktur loben, oder ?

        Da steht doch deutlich lesbar , daß Heldt in den „Gremien keine Mehrheit“ hat.
        Und wer, wie Du die „Strukturen“ lobt, der sollte auch wissen, daß es nur noch den Gemeinsamen Ausschuss und den Mitgliederrat gibt. Der GA setzt sich aus den drei Vorsitzenden, Müller-Römer, seinem Wasserträger und zwei Alibi-Posten ebenfalls ohne Fußballexpertise zusammen.

        Wenn da also keine Mehrheiten drin sind, ist entweder der Vorstand uneins oder Müller-Römer ist mit seinem Kumpanen dagegen. So einfach ist daß, wenn man „in den Gremien“ keine Mehrheit hat.

        Da von „guten Strukturen“ zu sprechen nennt man Euphemismus. Schlimmer ist, welche der „Strukturen“ hier wieder quer schießt. Müller-Römer ist der Hauptverdächtige, sowas hat er ja schon in der EMailaffäre um Terodde bewiesen.

        • mapema says:

          Der GA besteht wie du sagst aus 7 Personen. Also braucht man 4 Stimmen für die Mehrheit. Dieser soll eigentlich nur bei Themen mit wirtschaftlichen Bedeutung zusammenkommen. Daher braucht man hier eigentlich keine Sportkompetenz. Und die Vertreter aus dem Aufsichtsrat und dem Beirat schätze ich schon so ein, dass sie eine eigene Meinung haben. Außerdem sind sie nur Vertreter ihrer Organe und haben dort auch sicherlich über die Themen diskutiert. Dennoch weiß man nicht sicher, wer was blockiert. Und der MR hat als Gremium in solchen Fragen gar nichts zu sagen…

          Die Email Affäre wieder mal. SMR war nicht gegen die Terrode an sich, sondern nur gegen die wirtschaftlichen Aspekte. Aber er hatte keine Mehrheit im GA und daher wurde Terrode verpflichtet. Und in der letzten Transferphase hat sich ja auch keiner im GA quer gestellt.

      • mapema says:

        @Jose Mourinho

        Das ist zwar nicht das Thema zu dem Artikel, aber ich will es mal wissen. Was ist an der jetzigen Satzung schlechter als an der alten?

        Ich bin mit der erstmal zufrieden. Klar kann man immer noch etwas ändern und verbessern.
        Der FC ist seit Anfang der 90er in der Krise, sportlich und finanziell. Und da gab es keinen MR. Erst seit Präsident Spinner. Daher ist es kompletter Unsinn wenn du schreibst, daß seit es die Satzung gibt, es nicht mehr läuft. Genau das Gegenteil ist der Fall. Wir sind erst in den Zeiten der neuen Satzung in die EL eingezogen. Aber dafür ist diese nicht verantwortlich, sondern die handelnden Personen. Genau so verhält es sich jetzt auch.
        Für dich und viele andere sind hingegen die Personen für Erfolge zuständig, aber für Misserfolge die Satzung.

        • Jose Mourinho says:

          Es fehlt hier Zeit (und auch Lust) akribisch Satzungen zu vergleichen. Und bitte unterstelle mir nicht irgendeinen Unfug wie im letzten Satz.

          In gebotener Kürze:

          Der FC ist nicht seit den 90ern in der Krise. Der 2012-Vorstand hat vieles richtig gemacht (und wurde nicht nach der neuen Satzung installiert sondern davor). Man war mit dem vom Vorstand ohne Headhunter, Kompetenzteam, MR und MüRo geholten Duo Stöger/Schmadtke und der Bilanz Aufstieg/9./5. samt EL raus der Krise, denn zugleich hatte Wehrle aus der Katastrophenwirtschaftslage von Overath nämlich auch die Konsolidierung geschafft. Internationales Geschäft und gute Finanzlage plus Modestemillionen. Wo war in dem Moment Krise?MüRö und fc-reloaded hatten hingegen 2011 keine 600 Stimmen für Ihren Kandidaten für den VR bekommen (nachdem er Mitgliederdaten sogar von Leuten die dagegen widersprochen hatten, eingeklagt hatte). Aber was interessieren Mitgliedermeinungen,. wenn es um ihn selber geht? Soweit so gut. Wann gingen die Probleme also los? Neue Satzung Ende 2012 – MR entsteht. Der zu diesem Zeitpunkt sehr erfolgreiche Vorstand wurde erst nach schädlicher öffentlicher Debatte und unter Vernichtung von Vertrauen vom MR für die 2. Amtszeit vorgeschlagen. Warum? MüRö und sein Rat fühlten sich nicht ersnt genommen. Es folgten Mailleaks, fortgesetzter Streit (immer schön öffentlich) zB über Neuzugänge, Vergütung des Vorstands und was nicht alles, bis hin zur unrühmlichen Amtszeit von MüRö als „Präsident“ unter dem die Vorstandsarbeit völlig zum Erliegen kam. Jedem war klar, dass es mit MüRö so kommen wird – dennoch entsendet der MR ihn als Ersatzvorstand. Jetzt torpediert er mit seinem sektenähnlichen Gremium, welches ihn immer zum Vorsitzenden wählt, obschon wohl unstreitig ist, dass er die Mitglieder und Fans polarisiert wie kein anderer und mM nach spaltet, die Suche nach Personal, weil er überall mitreden muss. Ich sage Dir eins: wirkt dieser Typ hier noch länger geht der FC bald den bitteren Weg anderer Traditionsclubs, die in 2. und 3. Liga verschwunden sind.

          • Geissbock60 says:

            Sehr guter und interessanter Beitrag Jose!
            Danke dafür, auch über die Hintergründe was den Totengräber betrifft. Hoffentlich öffnet das manchen hier die Augen….

          • Boom77 says:

            Ich sehe das Wirken des Mitgliederrates, seine Einflussmöglichkeiten und wie bestimmte Personen sie offensichtlich ausüben, ebenfalls sehr kritisch.

            Auf der anderen Seite ist es auch nicht so einfach, zu behaupten, mit dem Mitgliederrat ging es bergab. Sicher hast Du Recht, wenn Du darauf hinweist, dass der Niedergang des FC nicht seit den 90er Jahren Einzug gezogen hat. Wobei, wenn man es ganz genau nimmt, hat alles wohl mit dem ersten Abstieg begonnen. Und der war nunmal in den 90er Jahren… wenn auch ganz am Ende… Also kann einem dieser Eindruck schon kommen. Das sollte man mapepa nicht vorwerfen, das so zu sehen.

            Andererseits sehe ich die Dinge, die nachhaltig aus uns keinen ernsthaften Bundesligisten haben werden lassen, auch eher in den 200er Jahren angesiedelt. Dein Hinweis, José, dass es – mit Ausnahme des letzten Jahres – unter Spinner, Ritterbach und Schumacher gut lief und man, um diesen Vorstand zu finden, auch keinen Mitgliederrat brauchte, ist auch richtig. Aber auch mit den alten Strukturen hatten wir Vorstände, die für chaotische Zeiten gesorgt haben. Dafür ist der Mitgliederrat nicht verantwortlich, da es ihn noch nicht gab.

            Egal, wie die Gremienstruktur ist, es wird immer nur funktionieren, wenn man Leute in den jeweiligen Gremien hat, die wirklich nur das Wohl des Vereins im Sinn haben und nicht sich selbst in den Vordergrund stellen. Das ist derzeit leider nicht der Fall. Da es viele gibt, die diesen Mitgliederrat gut finden, ist es vielleicht eher notwendig, die Amtszeiten zu begrenzen, eine Onlinewahl möglich zu machen und dem Mitgliederrat mehr als nur ein Vorstandsteam vorschlagen zu lassen etc. der vermittelnde Weg, statt den Mitgliederrat wieder ganz abzuschaffen. Nur, ob die derzeit wirkenden so etwas zulassen, daran habe ich meine Zweifel…

          • mapema says:

            Danke erstmal für deine Sicht.

            Der alte Vorstand um Präsident Spinner wurde in der tat durch die alte Satzung gewählt. Vorgeschlagen durch den Verwaltungsrat, der vom Vorstand vorgeschlagen wurden und den Mitglieder zur Wahl gestellt worden ist. Wobei eine Wahl hatten sie nicht, da der Vorstand alle benötigten Personen vorschlug und nicht mehr. Die VR ist jetzt der MR. Dessen Mitglieder können sich selber zur Wahl stellen und werden von der MV gewählt. Hat einer mehr Nein als Ja Stimmen, kommt er nicht rein, auch wenn dadurch der MR nicht komplett ist. Beide Gremien hatten/haben dabei die gleichen Aufgaben. Den Vorstand zur Wahl vorschlagen und diesen dann kontrollieren. Was ist also besser? Ein Gremium, dass von dem Vorstand quasi ernannt wird und das ihn kontrollieren soll oder eins das unabhängig vom Vorstand ist? Bedenke, dass bis zur nächsten Vorstandswahl ein neuer MR da sein kann.

            Der 2012 Vorstand wurde übrigens auch von einem headhunter ausgesucht:
            https://www.express.de/sport/fussball/1–fc-koeln/overath-nachfolge-praesidenten-suche–fc-schaltet-headhunter-ein-10531654

            Als die neue Satzung in Kraft trat, hieß der Trainer Stanislawski und der Manager Jacobs. Jörg Schmadtke kam erst 13/14.

            Ja der Kandidat der fc-reloaded initiative wurde nicht in den VR gewählt. Das war natürlich ein Rückschlag für sie. Aber das war auch das einzige Mal, dass Mitglieder dafür kandidieren konnte und die Initiative war noch jung. Dennoch waren sie mit ein Grund, warum Overath kurz darauf zurücktrat. Und das war auch gut so. Die Adressen brauchten sie, um eine außerordentliche MV einzuberufen. Rechtlich haben sie nicht falsch gemacht.

            https://www.ksta.de/-fc-reloaded-de–streit-im-namen-des-1–fc-koeln-12105652

            Die Probleme begannen nicht 2012. Da waren Stöger und Schmadtke ja noch nicht da. Die Probleme begannen, als der Vorstand sich nicht mehr kontrollieren lassen wollte. Dabei wurde mehrfach der MR übergangen oder nicht informiert. Auch die Abberufung von Sieger aus dem Aufsichtsrat war seltsam. Und wie sich der Tünn und der Ritterbach am Ende verhalten haben, brauchen wir auch nicht mehr diskutieren.

            Nun ja, zum Schluss nur eine Frage. Es wird in den Gerüchten erwähnt, dass einzelne GF Sport Kandidaten nicht die Mehrheit im GA haben. Aber es wird nicht gesagt, wer dagegen ist. Aber hier ist man sich immer zu 100% sicher, dass es der MR ist. Warum? Außerdem hätten sie nur 2 von 7 Stimmen. Und der Vorstand wird wohl nicht gegen ihre Kandidaten stimmen.

          • major says:

            Sehr gute Zusammenfassung, Jose.

            Gerade die Entsendung des Spaltpilzes MüRö als Spinner-Ersatz war unfassbar, entsprach aber den Verschwörungsvorhersagen.

            Es ist auch trotz Leugnung der MüRö-Gläubigen offensichtlich, daß sein MR den jetzigen Vorstand aufgestellt hat. Wer glaubt, er hätte da nicht mitgeredet, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Die Amtsrochaden Wettich/Müller-Römer sprechen doch eine klare Sprache: Wettich macht den Statthalter und hielt ihm den Platz warm, solange der Spaltpilz „Präsident“ war. Das sind Methoden wie im organisierten Verbrechen, wenn der Don im Knast sitzt…naja, immerhin spielt man da im Oberhaus: wie bei Bayern München.

            Schon allein deswegen lehne ich den „Vorstand“ ab.

            Der anschließende Gremienkahlschlag betraf alle, außer Henriette, Lionel und eben Müller-Römers MR. Eine Hand wäscht die andere, wie bei der Mafia.

            Es lässt sich natürlich nicht wirklich beweisen, aber MüRö ist der Held der Süd, weil er bei jeder Gelegenheit die ehemaligen Könige meuchelt. Mehr oder weniger ein Hit Man, der natürlich seine eigenen Interessen nicht aus dem Auge verliert.

            In solchen Strukturen zu arbeiten, da muss man schon echt einen an der Waffel haben. Ich kann jede Absage verstehen. In diesem Umfeld möchte ich nicht mal das Wurstmonopol im Stadion haben.

  2. Harley says:

    Held schob raus ?Der in Königswinter geborene Manager bringt den Kölsch-Faktor mit (151 FC-Spiele), der Klub ist für ihn eine Herzensangelegenheit und er wäre die Wunschlösung von Finanzboss Alexander Wehrle (44), der mit Heldt ein starkes Geschäftsführer-Team bilden würde. Mehr geht nicht!
    ► Aber genau das scheint einigen Funktionären am Ende nicht in den Kram zu passen. Heldt soll keine Mehrheit in den Gremien haben. Denn da sitzen zu viele Menschen, die mitreden wollen.
    Macht der FC so weiter, debattiert und diskutiert er sich am Ende auf schnellstem Weg in die 2. Liga… Der Debattier-Klub Köln muss entscheiden, was für Verein und Erfolg wichtiger ist: Stärke oder Mitsprache…seit 27 Tagen sucht man sich lächerlich

  3. Mario Kruppe says:

    Ja entsetzt ist das richtige Wort man versteht gar nicht mehr was die wollen dachte es geht um das Wohle des Vereins und jeder will sein Senf dazu geben statt mal einig zu sein und stoffelhaus nicht zu nehmen weil er bei der trainerfrage mitreden will ist der Gipfel ja ehrlich der FC geht dem nächsten abstieg entgegen weil keine Einigung herrscht das Chaos mal wieder perfekt und überhaupt Namen wie gisdol und Weinzierl zu hören da sträuben sich die nackenhaare oh je FC.

  4. mapema says:

    Chaosverein pur. Ich wunder mich auch, warum nicht erst der GF Posten neu besetzt wird und dann wird er in die Trainerfrage mit eingebunden. Aber durch das schwach reden von Pawlak und Schmid hat man sich selber unter Druck gesetzt. Die Mannschaft hat doch jetzt wieder eine Entschuldigung.
    Jeder vernünftige GF lässt sich doch nicht bei einer so wichtigen vakanten Stelle übergehen. Erst recht nicht, von einem seiner Mitarbeiter. Man stelle sich vor, erst wird der Trainer vom Sportdirektor verpflichtet und dann der GF. Dieser bringt einen eigenen Sportdirektor mit und der alte verlässt den Verein.

    • Ali Perez says:

      Hätte man den Trainer nicht wegen Erfolglosigkeit entlassen müssen, hätte sich der neue GF-Sport auch damit abfinden müssen, dass der Trainerposten vorerst nicht neu zu besetzen ist. Wir sollten aufhören, uns von den Medien erzählen zu lassen, wie es zu laufen hat. Meiner Meinung hat die Trainerfrage Priorität.

      • Christ Walker says:

        Der neue Geschäftsführer steht damit direkt in der Verantwortung für einen Trainer, den er nicht mal geholt hat und einem Team, welches sein Vorgänger bzw. Aehling zusammengestellt haben.
        Ich hoffe Aehling wird nicht die Lösung. Hat er als rechte Hand von Veh ja alle strategischen Fehlentscheidungen der letzten Jahre zumindest mitgetragen, wenn sie nicht sogar auf seinen Mist gewachsen sind.

  5. Hennes48 says:

    Ich sehe es auch so, verbunden mit der Tatsache, dass der GA aus 7 (in Worten: sieben!!!) Personen besteht, die am Ende entscheiden. Also müssen ja neben dem herrschsüchtigen MR augenscheinlich noch mehr „Könige“ gegen Heldt gewesen sein. Warum beauftrage ich dann eine Personalvermittlungsagentur, wenn ich mit deren Ergebnisse nicht umgehe??? Oder war die Profilbeschreibung des Auftraggebers ungenügend??? Das alles passt zum 1.FC Köln…ein Debattierclub ohne Ziel…und wenn dann am Ende auch noch so Trainer wie Gisdol oder Weinzierl kämen, dann ist es quasi „vollbracht“. Das Gesamtwerk des Scheiterns eines großen Fußball Vereins…ich bin echt fassungslos über diese Abläufe und Inhalte! Das hätte man selbst als jahrelang geprägter FC Anhänger nicht für möglich gehalten! Und bei dieser katastrophalen Leistung ist die Mannschaft noch gar nicht berücksichtigt…meine Güte ist das schlecht…und sooooo bitter!!!!

      • Hennes48 says:

        Ok-aber das würde bedeuten, dass der Auftraggeber (Vorstand) gegen sein eigenes Projekt stimmt! Denn wenn ich schon so ne Firma mit der Personalauswahl beauftrage, dann muss ich doch auch mit deren Ergebnis anders umgehen. Wo liegt sonst der Sinn? (Ich persönlich sehe das eh nicht als sinnhaft an)

        • Boom77 says:

          Wie man lesen konnte, wurde die „Firma“ nur beauftragt, um die Leute anzurufen, deren Namen der Vorstand und das Kometenzteam (ggfs. auch Wehrle und Aehlig) denen auf einen Zettel geschrieben haben. Davon kann man jetzt auch halten, was man will…

          • major says:

            Was kostet so eine Kaltakquise eines Luxuscallcenters wohl?

            Frage für einen Geschäftsführer Finanzen, der rechtfertigen muss, was man mit einem fußballvernetzten Vorstand hätte sparen können.

            Obwohl, ist Quatsch…wem gegenüber rechtfertigen – dem Aufsichtsrat? Dem Verein? GRÖHL…

  6. Daim71 says:

    Hallo zusammen,
    ja..ja jetzt ist das neue Präsidium schuld…..
    Die ganze Scheiße fing mit dem letzten Abstieg an.
    Ich hätte Veh erst überhaupt nicht geholt.
    Wenn man seine Laufbahn / Vita richtig betrachtet hätte, hat der Mann nirgends länger als 3 jahre gearbeitet.
    Wenn ich mich nicht täusche.

    Auch wenn ich von Veh einiges halte, aber auf dieser Position braucht man kontinuität.

    Der Supergau ist jetzt eingetreten, Manager und Trainer nach 10 Spieltagen weg und einen Ersatz für beide Positionen zu finden ist jetzt nicht einfach.

    An Ahlig eventuell jetzt festzuahlten , finde ich unter den gegebenen Umständen nicht falsch.
    Da er die Manschaft und die Strukturen kennt und bestens Vernetzt ist.

    Was hat Horts Held denn geleistet, mit Stuttgart ist der Meister geworden, aber auch nur weil Magaht damals die ganze Vorarbeit geleistet hatte, das vergessen viele Leute.

    Danach Schalke, Hannover war das nicht gut.

    Die Außendarstellung gefällt mir nicht und das ganze Theater beim letztem mal, als alles in der Öffendlichkeit ausgetragen wurde hat mir auch nicht gefallen. Auch wenn ein großer Teil der FC, mit Schumacher, einen großen Teil dazu beigetragen hatte.

    • Tobi Flocke says:

      es wurde nach schmake nur noch experimentiert. unerfahrene leitung, unerfahrene trainer, spieler von der ersatzbank/tribüne und ganz wichtig – in köln geboren. jetzt ist schluss mit experimentieren. es muss gehandelt werden. und das professionell. sonst gehen hier bald die lichter aus

  7. Tibu says:

    Ich empfinde es eher als positiv wenn es Heldt nicht werden würde. Habe ein paar Ausführungen von Leuten gelesen die ihn genauer bei Stuttgart und Schalke verfolgt haben. Zusammengefasst standen die Clubs nach seinem scheiden deutlicher schlechter da als vorher, das riesige Netzwerk scheint er auch nicht mehr zu haben und seine besten Zeiten sind auch vorbei. Wenn Mann dazu noch die mediale Unruhe die sein Beschäfttigung bei Hannover(als die Posten in Köln Wolfsburg frei waren) und was medial los ist seit wir wiedernehme nicht Sportchef suchen, bezweifle ich sehr schwer dass Heldt der richtige wäre wenn es in nächster Zeit Erfolg und Ruhe bei uns geben soll. Zu seinem sportlichen Netzwerk kann ich nix seriöses sagen aber die Verbindungen zum Boulevard erscheinen exzellent.

    Zu Stoffelshaus kann ich nicht viel sagen. Wie da der Stand ist und ob es wirklich an der trainerfrage liegt würde ich teils im Bereich Spekulation verorten.

    Grundsätzlich finde ich die Bemühungen des Vorstandes gut nach professionelle Gesichtspunkte zu entscheiden und nicht nach Karnevalkreditpoints entscheidet. Auch wenn es uns schwer fällt wir sollten etwas Geduld und vertrauen vorschießen und abwarten bis die Sache offiziell ist. dann haben wir immer noch genug Zeit zu meckern.

    Warum nicht Aehlig befördern. Hat Netzwerk ist ruhig seine Frau kommt glaub ich aus langenfeld da ist er wohl auch Ann Ner Beschäftigung in der Region interessiert.

    Genießt das we mit etwas Sonne und ohne peinliche Niederlage :p

  8. Ostfriesenhennes says:

    Ich kann das Wort Gremien nicht mehr hören! Es scheint so, dass man es doch schafft, diesen Club endgültig von der Bildfläche verschwinden zu lassen! und so wie ich es zur Zeit empfinde, darf dieser jetzige Vorstand nicht lange bleiben! Bitte alles auf 0! In diesem Club mit diesen Strukturen wollen einfach zu viele mitreden! Es nimmt den Fc doch mittlerweile keiner mehr ernst, deutschlandweit! traurig aber wahr

  9. Hennes48 says:

    Der aktuelle Artikel im Express, übrigens passend heute um 11: 11 Uhr veröffentlicht, macht deutlich, wie weit dieses „Sieben auf einen Streich“ Gremium von der aktuellen Situation weg ist.
    Der „Sitzungspräsident“ klingt so, als hätten wir zwar keine optimale Saison, aber dramatisch ist es halt auch nicht…man dürfe sich da von der Hektik nicht anstecken lassen…macht die Mannschaft ja übrigens auch nicht! War eigentlich diese Woche Training??? Ach ja, das schwere Spiel gegen Zwolle
    …ein 0:0…Das Alles überzeugt mich stimmt mich nun extrem zuversichtlich? Oder???…Alaaf… :-(((

  10. ralf brostewitz says:

    …..immer und immer wieder wiederhole ich mich hier : DER FISCH STINKT VOM KOPF HER !!! sind dort nur menschen am werk die einfach nichts lernen wollen oder können !? ein vorbild wäre dort der FCB – da haben 2 in worten zwei leute das sagen – fertig !! was ist eigentlich dem MR seine aufgabe ? können die keinen druck machen !? wnn das so weitergeht wird der EFFZEH wieder etliche mitglieder verlieren !!

  11. Ali Perez says:

    Der Verein ist mit Aehlig und Wehrle handlungsfähig. Soviel zum Thema Chaos. Die Vorstellung, dass mit der neuen Satzung ein tiefer Staat innerhalb des Vereins geschaffen wurde, finde ich jetzt auch nicht prickelnd. Aber dass uns Horst Heldt erspart bleibt, weil er keine Mehrheit hat, begrüße ich sehr. Und ja, ich kann den Vorstand verstehen, dass man einen Kandidaten für den Posten des GF-Sport nicht in die bereits laufende Trainersuche mit einbindet. Ein neuer GF-Sport hätte auch Beierlorzer akzeptieren müssen, wenn der ein wenig erfolgreicher gewesen wäre. Und ja; Aehlig hat in den letzten Tagen seinen Hut in den Ring geworfen. Er wirkt im Umgang mit den Medien erfrischend abgeklärt. Er ist eine Überlegung wert, denn an die anderen Namen klammert sich doch auch nur die Hoffnung auf bessere Zeiten. Man sollte sich ohnehin nicht so an Namen klammern. Sie bedeuten einen Scheiss. Niemand weiß das besser als wir.

    • mapema says:

      Ja da haben sie recht, wenn der Trainer noch im Amt ist. Aber wenn die Stelle frei ist, dann will er auch ein Mitspracherecht haben, da er für den sportlichen Erfolg zuständig ist. Und wie es laufen kann, wenn man einem sportlichen Leiter den Trainer vorgibt, sah man bei Veh und Anfang.

    • Gerd Mrosk says:

      Genau,vllt ist das ja mal ein Teil positives Schicksal mit Aehlig und er freundet sich mit der Rolle ab,die er gerade bekleidet. Vernetzt ist er ja nun mal auch. WIR können doch eh keiner der Verdächtigen einschätzen ,mal abgesehen von Heldt. Wenn JETZT kein GF gefunden wird,dann ist es eben so. Seine einzige Aufgabe wäre ja auch schnellstmöglich nen Trainer zu finden,denn Transfers im Winter wirds nicht geben,jedenfalls nicht zum FC hin

  12. Klaus Höhner says:

    Jungs lasst uns ruhig in die 2.liga gehen den Schrott verkaufen, und unsere guten Jungen Spieler mit einem Ehrgeizigen Trainer einbauen. Ruhig ein bis zwei Jahre in der 2.liga Erfahrung sammeln und dann gestärkt wieder kommen, Stars und Schnellschüsse braucht keiner. FC jeff Gas.

  13. Lienen77 says:

    Leute, im GA hat der MR 2 von 7 Stimmen.
    Die 3 vom Vorstand sitzen dort, weil der MR sie ausgesucht hat.
    Wenn der Vorstand sich gegen den MR stellt und in Ungnade fällt, wird er wie der alte Vorstand ( und jetzt Wehrle) von der sog. aktiven Fanszene unter Trommelfeuer genommen…
    Das wird auch nicht anders oder besser werden, solange es den MR mit seiner Ideologie gibt.

  14. Hennes48 says:

    Ein erneuter Abstieg bedeutet gleichzeitig auch, dass der Verein nahezu insolvent ist und den gleichen Weg geht wie der große 1.FC K’lautern.
    Und das ist nicht das typisch legendäre „Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“, was man den FC Fans soo gerne andichtet.
    Nur Idioten reden über CL, die Masse an FC Anhängern sehnt sich lediglich nach sportlich solider Ausrichtung in diesem Verein. Da richtet sich der Anspruch an dauerhafter Erstligazugehörigkeit. Punkt.
    Es ist erschreckend zu beobachten, wie sich ein Club wie der FC, quasi selbst in seine Einzelteile zerlegt.
    Jeder mag es für sich einordnen, wie er mag-ABER: Die Mannschaft spielt lethargisch, trainiert viel zu wenig, hat nicht den Geist, den eine mannschaft braucht, um Erfolg zu haben. Bibt es dazu zwei Meinungen???
    Dieser Prozess bei der Suche nach einem GF Sport und einem Trainer hinterlässt in der gesamten Fußballszene extremes Kopfschütteln. (puuh, hab ich mich jetzt gewählt dabei ausgedrückt)
    Gibt es da zwei Meinungen???
    Fazit in Schulnoten? „Blaue Briefe“ wären aus meiner Sicht da noch schmeichelhaft…

    • JuppZupp says:

      Meine volle Zustimmung, besonders was die Trainingszeiten angeht, auf der offiziellen Seite des Effzeh steht nichts, also null Training am Wochenende, für mich einfach unverständlich, es handelt sich um Profis die teils Millionen verdienen, da können sich die Herren auch mal am Wochenende langmachen, wenn sie nicht gerade auf der Pferderennbahn in Weidenpech abhängen. Einfach ganz großes Kino was bei uns abgeht.

  15. Karl Heinz Lenz says:

    Das Wesentliche ist doch, dass die Mannschaft schnellstmöglich anfängt zu punkten, damit der 7. Abstieg noch vermieden wird. Das sollte absoluten Vorrang haben.
    Deswegen hat für mich die Trainerfrage absoluten Vorrang. Dardai ist für diese Aufgabe der richtige Mann. Weinzierl und Gisdol wären der sichere Abstieg. Dardai muss die Mannschaft sofort übernehmen und auf Vordermann bringen.
    Demgegenüber ist die Sport-Geschäftsführer-Frage im Moment zweitrangig. Aehlig ist ein guter Mann und kann den Job so weitermachen, wie er es in diesen Wochen tut. Wenn Dardai die Mannschaft aus dem Gröbsten herausgeführt hat, dann kann der Vorstand die Sache Sportchef noch einmal aufgreifen.
    „Keine Mehrheit für XY!“. Ich sage es heute ausnahmsweise mal ohne jede Diplomatie: Der von den Herrn Müller-Römer und Wettich geführte Mitgliederrat wirkt vereinsschädigend und stellt für die Zukunft des FC eine große Gefahr dar. Der Mitgliederrat bläst sich mehr und mehr als Über- und Gegenvorstand auf und hat sich für den FC zu einer Art Selbstzerstörungs-Mechanismus entwickelt,weil er durch sein Querulantentum den Verein handlungsfähig macht – und das unter der Parole „Mitglieder-Demokratie“! Der Mitgliederrat muss weg, damit unser Vorstand und die Geschäftsführung handlungsfähig sind. Die Querulanten sollen sich einen anderen Verein suchen, den sie torpedieren können

    • Geissbock60 says:

      Stimme Herrn Lenz absolut zu!
      Hatte gestern Abend schon einmal die Frage gestellt, wieso das Forum nicht über den Eklat des Totengräbers Müller-Römer diskutiert, nach der Beleidigung (Schwuchtel) zu einem Dauerkarteninhaber…oder war es nur eine Fake Nachricht? Falls es doch die Wahrheit ist, muss dieser Mensch den Verein umgehend verlassen….

        • major says:

          Schon interessant, was da für gediegene Männer mit gesundem Selbstvertrauen ihres würdigen Amtes walten.
          Vizepräsidenten, die „Scheiss Leverkusen“ singen, GA-Vorsitzende, die direkt einen Gesangsverein gründen wollen, Anwälte mit Frisuren, die andere sexistisch beschimpfen.

          Exzellente Visitenkarte für einen Anwalt.

          Aber wenn man ein Spieler nur im Jubel das T-Shirt auszieht, dann zahlt er ein paar tausend Euro.

          Läuft.

          Trotzdem fehlt noch sowas wie ein Beweis für den Lutscher.

          • mapema says:

            War ein Bild plus Artikel „Pass bloß auf, ich habe gerade eine ganz kurze Zündschnur. Sieh zu, dass du wegkommst, du Lutscher.“

            Also halb so schlimm. Und das Sieger Lied genauso. War bei einer reinen Spaßveranstaltung. Toni Schumacher hat als Vize viel heftiger ausgeteilt.

            Daher bleiben wir lieber bei den fachlichen Dingen. Und da muss mich der Vorstand noch überzeugen. Momentan bin ich von denen etwas enttäuscht.

    • DeKa says:

      Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Pal Dardai sich dieses ständig wiederkehrende Kasperletheater im Verein antun wird. Der wird sich das grad alles anschauen und dann absagen. Oder hat er mittlerweile schon zugesagt?

    • Hans Wurst says:

      Ich sehe den Mitgliederrat auch kritisch, aber hier bist es ein anderes Thema. „Keine Mehrheit für xy“ kann nur aus dem Gemeinsamen Ausschuss kommen. Ja, da sitzen mit MR und Wettich auch 2 Leute aus dem Mitgliederrat drin, aber eben auch Soque und Stobbe. D.h., wenn der Vorstand sich einig ist, braucht es eine von vier Stimmen, um mehrheitsfähig zu sein.
      Wie gesagt, ich sehe den Mitgliederrat, insbesondere den Zopf auch sehr kritisch, aber das hat andere Gründe. Hier hat der Mitgliederrat als solches nichts zu melden daher passt die Argumentation nicht ganz.

    • Christ Walker says:

      „Dardai ist für diese Aufgabe der richtige Mann. “

      Daran habe ich erhebliche Zweifel. Dardai kennt aus seiner ganzen Karriere exakt einen Verein. Hertha BSC. Er kennt weder die „kölsche“ Eigenarten noch die sehr spezielle Vereinsstruktur. Dazu übernimmt er einen völlig unausgewogenen Kader mit sehr vielen sehr „besonderen“ Persönlichkeiten.
      Dieser gesamte Mix ist komplettes Neuland für Dardai.
      Ich sehe die Lösung mit Dardai als großes Risiko. Mir persönlich wäre eine Art Feuerwehrmann, der genau solche Situationen bereits durchlebt hat, wesentlich wieder. Und sei es, dass wir dann im Sommer evtl. wieder auf Trainersuche gehen.

      „Aehlig ist ein guter Mann und kann den Job so weitermachen“

      Ehrliche und komplett unpolemische (muss man hier im Forum ja mal dabei schreiben) Frage:
      Warum ist für so viele Aehling ein guter Mann als Geschäftsführer? Er ist als rechte Hand von Veh doch in weiten Teilen für die aktuelle Situation mitverantwortlich. Sonst hat er nie mit direkter Entscheidungsgewalt gearbeitet. Sprich alles was wir bewerten können, ist seine Zeit in Köln und die war alles andere als gut. Man muss ja die ganzen strategischen Fehler im sportlichen Bereich der Geschäftsführung nicht nochmal ausführen.

      „Die Querulanten sollen sich einen anderen Verein suchen, den sie torpedieren können“
      Da stimme ich Ihnen deutlich zu! Vor allem tun sie das aus der zweiten Reihe, die Verantwortung wird also nicht an ihnen haften bleiben. Das ist höchst gefährlich und MR wird seine Funktion vermutlich auch so lange ausführen dürften wie er lustig ist. Das ist für mich ein unhaltbarer Zustand.

      • Jose Mourinho says:

        Ein Feuerwehrmann, der die kölschen Eigenarten u d Strukturen kennt, ist mir nicht bekannt. Wer wäre das für Dich? Dardai hat einen Erstligisten langfristig und erfolgreich trainiert. Keiner der anderen kursierenden Namen hat das vorzuweisen.

        Zu Aehlig: unter einer Person wie Veh hat niemand etwas zu melden. Auch Aehlig nicht. Der durfte Vorschläge machen und Alpha hat dann entschieden. Daher geht Vergangenes für mich auch allein auf Vehs Kappe. Aehlig präsentiert sich in den vergangenen Tagen doch sachlich, realistisch, unaufgeregt und gut in der Kommunikation. Mehr als Veh jemals oder der aktuelle Vorstand mit seiner „wir machen alles wie in der Wirtschaft“ Rhetorik und dem Schönreden der Situation bislang leisten. Als Interimslösung für mich daher durchaus ok.

        • Christ Walker says:

          Als Interimslösung sicherlich. Aber als Dauerlösung? Ich weiß nicht, zumal vermutlich so ziemlich jeder ein besser geeigneter Manager ist als Veh.

          Nur weil Dardai bei aktueller Marktlage die beste Lösung ist, ist es noch lang keine gute. Ich glaube die Lösung mit Dardai birgt aus oben genannten Gründen für beide Parteien eine Menge Risiko.
          Er ist der Kandidat, der mit der höchsten Wahrscheinlichkeit langfristig funktionieren könnte. Denke da sind sicj h alle einig. Aber ich glaube die Chance komplett zu scheitern ist ebenfalls recht hoch.
          Was Korkut in Stuttgart erreicht hat, ist noch am ehesten mit der Situation in Köln zu vergleichen. Er ist letzlich auch an den absurden Erwartungen im Team und Umfeld im Anschluss gescheitert. Die erste Saisonhälfte war überragend. Aber auf Grund seines schlechten Rufs vermutlich im Mitgliederrat und bei den Fans eh nicht zu vermitteln.

      • major says:

        Interessante Aspekte, Herr Walker, in allen drei Bereichen.

        Ich kenne Dardai nicht genug, aber ihn hier wieder wie die Erlösung zu verkünden, macht misstrauisch, weil ich schon zu viele Erlöser und Gesandte Gottes beim FC gesehen habe.

    • JuppZupp says:

      „Es ist weitaus besser, mehrere Entscheidungsträger zu haben und im Team zu entscheiden“ ich lese eigentlich keinen Exzess, hab mir dieses Interview wegen dem Link mal angesehen und dieser Satz sagt doch schon alles bzw. verherrlicht alles, es ist eben kein „Team“ welches da entscheidet, ein Team arbeitet zusammen und nicht gegeneinander!

  16. DeKa says:

    Ein Drittel der Saison ist gelaufen, man steht auf einem Abstiegsplatz mit mageren 7 Pünktchen, die Mannschaftsleistung ist desolat und man sucht verzweifelt nach einer sportlichen Führung. Kurz gesagt, man steht mal wieder vor dem Abgrund. Aber wer wird denn da gleich nervös werden? Ist doch alles halb so wild. Die läbschen paar Punkte zum Klassenerhalt holt man auch locker in der Rückrunde. ;-)))

  17. LOCUTUS says:

    Typisch. Die Abschaffung des Mitgliederrates (s.o.) kann nur von Nichtmitgliedern gefordert werden.. Vielleicht sollten sich diese Herren einfach einen neuen Verein suchen. Ist ganz einfach, man muss noch nicht mal austreten. Just do it!

    • Frank Offermann says:

      So ein Schwachsinn. Mitglied hin oder her. Die Situation, dass wir 3 Gremien haben, die eine Personalentscheidung treffen ist ein evidentes Problem! Und in welchem erfolgreichen Verein entscheiden Personen wie Herr Müller-Römer und überehrgeizige Juristen wie Herrn Wettich (über den Trainer mit. Dein Kommentar ist unwürdig einer Diskussion über die Situation in Verein. In der DDR war der Großteil in der SED und die Deutsche Demokratische Republik ist von den Volksvertern korrumpiert und an die Wand gefahren worden. Darüber schon mal nachgedacht? Vielleicht sollten wir den Verein nur mit 80.000 Mitgliedern weiter führen und die Personen die meinen, einen Mitgliederrat als Ihren Mandatsvertreter auf den thron zu heben auszuschließen. Wenn man die Rolle des gemeinsamen Ausschusses sieht, denn ist die vereinsschädigendes Verhalten. Den billigen Dualismus Mitglied ja oder nein kannst Du Dir sparen.

    • JuppZupp says:

      Also ich bin seit über 20 Jahren Mitglied, der Mitgliederrat sollte sich um die Belange der Mitglieder kümmern und sich tunlichst aus dem Sportlichen heraushalten, so sieht es aus und dies zu fordern ist legitim, auch für Nichtmitglieder.

  18. Norbert Neuheisel says:

    Die „Feuerwehrleute“ als Trainer funktionieren auch nicht mehr so, wie vielleicht früher. Das hat sich z.B. bei Stevens letztem Engagement in Schalke gezeigt. Dardai ist kein Feuerwehrmann und Gisdol und Weinzierl haben in dieser Hinsicht schon versagt. Warum sollten sich die Co-Trainer nicht beweisen dürfen? Die kennen die Spieler und wissen um deren Stärken und Schwächen. Der FC wird auf jeden Fall viel Glück bei seinen Entscheidungen, wie auch zum Klassenerhalt brauchen.

  19. Klaus Skowronek says:

    Die Co-Trainer als Hauptverantwortliche? Um Gottes Willen! Nach Beierlosers Abgang haben die Beiden der Fc Truppe ——mit den wenigsten Laufarbeiten und den schlechtesten Zweikampfwerten —— erstmal ein paar Trainingseinheiten frei gegeben. Ich habe den Eindruck, die Spieler trainieren weniger und kürzer als mancher Bezirksligaverein.

  20. Klaus Höhner says:

    Ich vermute mal sollte der FC absteigen, fließt das Wasser im Rhein immer noch Richtung Leverkusen, Jungs macht euch nicht verrückt. Die Möchtegern Stars verscherbeln und mit einem jungen Ehrgeizigen Trainer die Jungen Leute einbauen dann läufst.

  21. NICK says:

    Ich lach mich dann nöchste Woche schlapp, wenn Trainer und Manager zeitgleich in einen PK vorgestellt werden…soviel heiße Luft wurde hier schon lange nicht mehr produziert.

    Ich würde euch allen wünschen, in der jetzigen Situation, diese beiden Posten zu besetzen – ihr würdet euch gegenseitig steinigen und würde es nur einer von euch machen müssen…der arme Kerl…

    Der / die Fehler sind von Personen begangen worden, die jetzt alle weg sind. Hätte sixh der Mitgliederrat (MR) doch damsls besser gegen Veh entschieden – es war doch so vorhersehbar wie das enden wird. Evt. will man einfach nicht wieder jm. durchwinken wie Schmadtke oder Veh – eigentlich verständlich. Nur der MR kann das alleine gar nicht mit seinen zwei Stimmen verhindern, es müssen also mindestens noch zwei andere dagegen sein und wenn das so ist, wird es seine Gründe haben. Bei Heldt gibt es davon genug…

    Wie gesagt ich lache dann nächste Woche…

  22. Boris Boris says:

    Ich verstehe die Aufregung nicht. Ein vollkommen überzeugender Trainer ist nicht auf dem Markt. Beim Manager gilt das umso mehr. Dann zu erwarten, dass man eine schnelle Lösung präsentiert, ist seltsam. Außerdem sind wir zur Zeit auf beiden Positionen gar nicht so furchtbar besetzt. Darum entspannt Euch

          • NICK says:

            Dann sind die Unruhestifter ja nun weg und es kann in Ruhe gearbeitet werden oder scheinbar auch nicht. Geniesst euch Erregung, ich geniesse jetzt mein Wo-Ende und lache nächste Woche oder vllt. rege ich mich auch auf, aber über ungeldgte Eier rege ich mich nicht auf…

          • major says:

            Witzig, sich über „ungelegte Eier“ nicht aufzuregen, solange sie nicht vom Tünn gelegt wurden.

            Dessen Untätigkeit wird ja heute noch wie die Erbsünde behandelt. Wenn die drei Gestalten von heute untätig sind, dann nennt man das „Ruhe“.

            Und immer wieder diese angedeuteten „Säuberungen“ im Verein. Das man die Unruhestifter – noch nennt man sie nicht Terroristen – entfernen müsse, dann würde die Mannschaft auch wieder siegen.

            Hat schon was von völkischem Denken…
            Nurr jemand mit unserrerr rreinen Meinung kann ein aufrrechter Fan sein !

  23. Frank Offermann says:

    Wenn sich Herr Wolff jetzt im Express darüber feiert, dass die Auswahl eine Recruiters in der Wirtschaft „selbstverständlich“ ist, dann verstehe ich nicht, warum es kein Journalist schafft zu fragen, ob es nicht direkt einer Freistellung von Herrn Veh bedarft hätte, als dieser nach dem Paderborn-Spiel gekündigt hat zum 30.6.2020.
    Hätte der große Wirtschaftsboss dies gemacht (normaler Usus in der Wirtschaft, die er ja auch so gut kennt) dann hätten wir jetzt nicht die schwierige Dopplung der beiden Personalien (Trainer und Sportdirektor). Wenn die Informationen zu Herrn Stoffelshaus stimmen, dass er Einfluß auf die Entscheidung zum Trainer gefordert hat, dann qualifiziert es ihn nur.
    In meiner Firma kann ich auch eine Stelle ggfs. erst in einem Vierteljahr besetzen, bis ein Top Bewerber gefunden ist. Die Projekte werden dann im Team unter großem Druck weiter bearbeitet. Irgendwie kommt man da durch.
    Das geht aber nicht im Fußball, wo am nächsten Wochenende wieder Punkte zu vergeben sind, wo wir sowieso zu wenige davon haben. Und der Markt ist sowohl bei Trainer wie Sportdirektor überschaubar.
    Dann sollte ich einen guten Bewerber unter den gegebenen Umständen zusagen. Aber darum geht es in diesem Verein ja nicht! Hier geht es Profilneurosen zum einen beim Vorstand und am meisten beim Mitgliederrat, der sich hier eigentlich mal ganz diskret zurückhalten müsste. Aber sich selbst zu hinterfragen, ob ich hier überhaupt kompetent und berufen bin, über einen Trainer und Sportdirektor zu urteilen, liegt ja nicht im Sinne der Juristen.
    Wir geben nach draußen ein katastrophales Bild ab. Jeder Sportdirektor mit Hirn acht von sich aus das Weite, wenn auch nur die Anfrage kommt. damit möchte ich nicht Horst Heldt oder Erik Stoffelshaus diskreditieren. Sie haben es, so glaube ich, gut mit diesem Verein gemeint. Aber nachdem die Für und Wider der Personalien durch die Republik gehen, will das doch jetzt kein normaler Mensch mehr machen.
    An Herrn Wolff Jann ich nur richten: Mehr schaffen, weniger labern! Ihr Interview wäre angebracht nach erfolgreicher Personalsuche , aber nicht jetzt!

  24. Frank Offermann says:

    Wenn sich Herr Wolff jetzt im Express darüber feiert, dass die Auswahl eine Recruiters in der Wirtschaft „selbstverständlich“ ist, dann verstehe ich nicht, warum es kein Journalist schafft zu fragen, ob es nicht direkt einer Freistellung von Herrn Veh bedarft hätte, als dieser nach dem Paderborn-Spiel gekündigt hat zum 30.6.2020.
    Hätte der große Wirtschaftsboss dies gemacht (normaler Usus in der Wirtschaft, die er ja auch so gut kennt), dann hätten wir jetzt nicht die schwierige Dopplung der beiden Personalien (Trainer und Sportdirektor). Wenn die Informationen zu Herrn Stoffelshaus stimmen, dass er Einfluß auf die Entscheidung zum Trainer gefordert hat, dann qualifiziert es ihn nur.
    In meiner Firma kann ich auch eine Stelle ggfs. erst in einem Vierteljahr besetzen, bis ein Top Bewerber gefunden ist. Die Projekte werden dann im Team unter großem Druck weiter bearbeitet. Irgendwie kommt man da durch.
    Das geht aber nicht im Fußball, wo am nächsten Wochenende wieder Punkte zu vergeben sind, wo wir sowieso zu wenige davon haben. Und der Markt ist sowohl bei Trainer wie Sportdirektor überschaubar.
    Dann sollte ich einen guten Bewerber unter den gegebenen Umständen zusagen. Aber darum geht es in diesem Verein ja nicht! Hier geht es Profilneurosen zum einen beim Vorstand und am meisten beim Mitgliederrat, der sich hier eigentlich mal ganz diskret zurückhalten müsste. Aber sich selbst zu hinterfragen, ob ich hier überhaupt kompetent und berufen bin, über einen Trainer und Sportdirektor zu urteilen, liegt ja nicht im Sinne der Juristen.
    Wir geben nach draußen ein katastrophales Bild ab. Jeder Sportdirektor mit Hirn sucht von sich aus das Weite, wenn auch nur die Anfrage kommt. Damit möchte ich nicht Horst Heldt oder Erik Stoffelshaus diskreditieren. Sie haben es, so glaube ich, gut mit diesem Verein gemeint und sind auch kompetent die Position auszufüllen. Aber nachdem die Für und Wider der Personalien durch die Republik gehen, will das doch jetzt kein normaler Mensch mehr machen.
    An Herrn Wolff kann ich nur richten: Mehr schaffen, weniger labern! Ihr Interview im Express wäre angebracht gewesen nach erfolgreicher Personalsuche , aber nicht jetzt! Machen Sie bitte erst mal Ihre Hausaufgaben!

  25. Klaus Höhner says:

    Also scheint es in der Liga noch Manager zu geben die Ahnung haben wenn AB in Mainz Trainer wird,kann er einen so schlechten Eindruck nicht hinterlassen haben. Vielleicht hatte er wirklich die falsche Mannschaft. Das er Erfolgreich ist wäre ihm zu wünschen.

  26. Harley says:

    Nun müsste ja morgen der neue Trainer kommen. Klinsmann als Trainer würde zum Vorstand passen . Dauerhaft am grinsen und nichts erreichen . Ist aber Gottseidank vom Markt.
    Ich gehe davon aus ,dass man sich mit den Co Trainern weiterhin blamiert .
    Aber auch dieses wird Nick positiv sehen. Gute Nacht Nick, und lass die Hände über der Decke.

  27. Spreebock says:

    Wahnsinn.
    Da sind jetzt 8 Tage rum seit dem letzten Spiel plus Trainerentlassung und AV weg…..und was is passiert, nix. Hatte mir ca 10 Tage Vorbereitung mit nem neuen Trainer auf die nächsten Spiele gewünscht……und die Mannschaft feiert sich einen zu Hause….. Schade, schade

  28. Klaus Höhner says:

    Da kann man mal sehen wie unterschiedlich die Fans sind mit der Ankündigung in Mainz AB zu verpflichten kein böses Wort im Forum, nicht wi bei uns wo jeder Pfutzi seinen Senf und ist er noch so beschissen abgeben muss. Man sollte mal 5 gerade sein lassen und die Leute die dafür bezahlt werden ihre Arbeit machen, und wenn es dann nicht langt dann ist es so. In der 2.liga wird auch Fussball gespielt ob mit oder ohne den FC. JODE Naacht.

  29. Klaus Höhner says:

    Man sollte das alles nicht so ernst nehmen der HSV spielt das 2.jahr in der 2.liga die Hütte ist voll und was war das nach dem Abstieg ein Gejammer alles vergessen, also sollte der FC absteigen dann ist es so basta.Ich habe schon einmal geschrieben junge Leut ans Werk ,wenn die Leistung stimmt ist auch dann die Hütte voll Wetten.

  30. Reiner Ziegler says:

    Hier wird nicht nach den Fähigkeiten der Bewerber entschieden, sondern nach den persönlichen Animositäten der GA Mitglieder. Der eine mag den einen Bewerber nicht, der andere mag den anderen Bewerber nicht. Dann ist man wahrscheinlich auch noch beleidigt, wenn anders entschieden wird. Das ist nicht zum Nutzen für den FC.
    Kölscher Klüngel?

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