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Training am Samstag abgesagt: So geht es jetzt weiter

Der 1. FC Köln hat das Training der Profis am Samstag abgesagt. Nach der Trennung von Geschäftsführer Armin Veh gab Interims-Sportchef Frank Aehlig am späten Freitagabend bekannt, statt der Einheit nach dem Spiel gegen Hoffenheim mit den FC-Profis und dem Trainerteam das Gespräch suchen zu wollen. Anschließend soll „zügig“ eine Entscheidung in der Trainerfrage fallen und bekannt gegeben werden.

Köln – Das Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim hätte für den 1. FC Köln und Achim Beierlorzer noch einmal den sportlichen Turnaround bedeuten können. Nach der ersten Halbzeit im RheinEnergieStadion wollte man daran auch beinahe glauben. Die Mannschaft lieferte eine engagierte und kämpferische Leistung ab, die mit dem Führungstor durch Jhon Cordoba belohnt wurde. Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch prompt der Nackenschlag nach einem individuellen Fehler von Ellyes Skhiri.

Und als man sich in Müngersdorf am Freitagabend beinahe mit der Punkteteilung angefreundet hatte, schlug der Videobeweis einmal mehr gnadenlos gegen den FC zu. Statt Freistoß für den FC gab es Strafstoß für die Kraichgauer und die Tragik nahm mit der 1:2-Niederlage ihren Lauf. Nur wenige Minuten nach Schlusspfiff gab der Verein die sofortige Trennung von Sportchef Armin Veh bekannt. Wie es nun mit Trainer Achim Beierlorzer weitergeht, dürfte sich noch an diesem Wochenende entscheiden. Bislang hatte Veh die schützende Hand über den 51-Jährigen gehalten. Nun deutet Vehs sofortiger Abschied auf eine Trennung von Beierlorzer hin.

Wir müssen bewerten, ob wir den Glauben nicht mehr haben

Das für den Samstagvormittag angesetzte Training wurde bereits abgesagt. Schon am Tag der Trennung von Markus Anfang Ende April war dies das erste Zeichen für den Abschied des Trainers gewesen. So weit wollte Frank Aehlig, der nun vorübergehend als Interims-Sportchef fungiert, aber noch nicht gehen. „Wir müssen jetzt bewerten, ob wir den Glauben nicht mehr haben und eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen wollen oder ob uns das, was wir gegen Hoffenheim gesehen haben, reicht, um weiterzumachen“, sagte er am späten Freitagabend.

Die Spieler müssen trotz des abgesagten Trainings am Geißbockheim aufschlagen und mit den Verantwortlichen in die Analyse gehen. „Ich muss von ihnen hören, was sie sagen, was sie denken, was sie fühlen. Nicht nur von den Spielern, sondern auch vom Trainerstab“, sagte Aehlig. „Diese Eindrücke müssen wir dann zusammenfassen und mit der Geschäftsführung, dem Vorstand und den Gremien besprechen und zu einer Entscheidung kommen.“ Diese soll möglichst zügig fallen, um die Weichen für die kommenden Wochen zu stellen. „Wir sollten das nicht hinziehen“, versprach der Interims-Sportchef. Am Wochenende, möglicherweise noch am Samstag, dürfte die Entscheidung in der Trainerfrage also fallen.

27 Kommentare
  1. Jhen says:

    Verzockt: Beierlorzer wollte den Sieg und brachte Drexler für den bis dahin gut spielenden Schaub, er wollte die Offensive nochmals ankurbeln. Aber Drexler war in diesem Spiel der schlechteste Mann auf dem Platz. Wäre ein Unentschieden nicht besser gewesen? Für welche Eventualität sitzt eigentlich Koziello Woche für Woche auf der Bank, fällt mir bei dieser Gelegenheit ein. Dass man Höger nicht bringen kann haben die letzten Spiele bewiesen, warum belegt er also einen Platz auf der Auswechselbank? Dass er Jakobs brachte war mutig und ich frage mich, warum gab man ihm nicht früher eine Chance. Der erste Eindruck war auf jeden Fall besser als der Katterbachs. Das Zweikampfverhalten aber auch noch zu schwach. Hector hatte wieder seine Probleme im Mittelfeld und war nach Drexler der 2. schlechteste Spieler. Letztlich denke ich, waren das die Gründe für die Niederlage. Trotzdem war ich überrascht und hatte eigentlich mit einem Schlachtfest der Badener gerechnet. Ehizibue war überraschend gut, vor allem im Vorwärtsgang. Aber man kann nicht auf ihn setzen, denn der ist heute hui und morgen pfui.

    • Alex Jupp says:

      Grade die Szene zum Elfer im Video angeguckt. Klare Fehlentscheidung. Drexler ist am Ball u will den wegschiessen. Der Hoffenheimer stellt mit einem extrem langen Schritt ohne wirklich an den Ball kommen zu können, sein Bein vor das Schussbein vom Drexler. Sowas kann man nicht ernsthaft pfeifen. Der Witz des Jahrhunderts. Fast so gut wie vor 2 Jahren in Mainz, wo der Elfer gegen uns pfeift, obwohl es gar keine Berührung gab .

      Zerlegt den Keller !!!!

  2. Reiner Bellingrodt says:

    Kampf, Laufbereitschaft usw. war gestern und die erste Hälfte absolut in Ordnung. Was folgte nach drei Minuten der zweiten Hälfte gibt man schon wieder das Spiel aus der Hand. Es gab Fehlpässe am Stück, keine Torschüsse oder Abschlüsse. Terrode hing in der Luft. Und zu guter Letzt so was von einer Dummheit. Wie kann Drexler so in den Mann gehen. Der Elfmeter war klar. Nix war es. Und denke um 10h wird die Entscheidung gegen Beierlorzer getroffen.

  3. Paul Paul says:

    Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Mit einem Unentschieden hätte sich AB ev. noch halten können, und jetzt fliegt er raus!

    Woche für Woche ärgert mich, wie technisch schlecht die Mannschaft spielt. Die Pässe sind permanent unsauber, und das ist der Trainer schuld. Seine Einwechslungen funktionieren nie, und viele Spieler sind komplett außer Form. Je länger das Spiel dauert, desto stärker wird der Gegner, was nicht für eine gute Kondition spricht. Skhiri war am Anfang viel besser als jetzt, auch ihm bekommen die humanistischen Methoden von AB nicht. Er ist ein netter und schlechter Trainer.

    Endlich ist der Gladbacher weg. Der hat in 2,5 Jahren außer einer perfekten Selbstdarstellung nur Schrott abgeliefert. Ich verstehe bis heute nicht, warum er Modeste, nachdem der in China abgesahnt hat und dann vom Heimweh übermannt worden ist, einen solch fetten Vertrag gegeben hat. Hatten wir nicht schon teure Rentenverträge genug?

    Es gibt nur einen Hoffnungsschimmer: Wir sind in den letzten Wochen ein unfähiges Präsidium, einen unfähigen Sportdirektor und jetzt wohl noch einen unfähigen Trainer losgeworden. Jetzt kann die Hoffnung nur auf dem neuen Vorstand beruhen, auch wenn die Bemerkung, man hätte gerne mit Veh länger zusammenarbeiten wollen, nun wirklich nichts Gutes ahnen lässt.

    BEIERLORZER RAUS!!!!

    • Holger says:

      Sorry, aber den Modeste (Ich teile komplett Deine Meinung zu dem ehemaligen Superstar) hat nicht Veh zu verschulden!
      Das war alleine Spinners Traum und der Geschäftstüchtige Söldner hat gut verhandelt und sich das so fett wie möglich bezahlen lassen!
      Nun haben wir einen ehemaligen Superstar der Monat für Monat 300.000€ einstreichen wird.
      Und im Anschluss, also 2023 wird er Stürmertrainer :-)
      Ich bin auch froh, dass das Kapitel Veh nun abgeschlossen ist, aber alles kann man ihn auch nicht anhängen

  4. Immerfc says:

    Wenn wir alle halbzeiten betrachten die wir unter AB erleben durften dann komme ich auf höchstens 3×45 min mit denen ich was einstellung und willen anging zufrieden war , mindestens aber 10 halbzeiten die eines bundesligisten nicht würdig sind… zudem hat ein spiel 2 halbzeiten… in diesem sinne hoffe ich wie schon die letzten 20 jahre auf besserung…. wir müssen endlich eine siegermentaliät /siegeswillen in die mannschaft bekommen…

  5. FC-Freund says:

    Menschlich kommt AB ja positiv bei mir rüber, aber Profifußball ist nun mal ein Ergebnissport! Das Ergebnis von gestern tut sauweh. Ich habe den Glauben daran verloren, dass AB mit der Mannschaft die Wende schafft und bin dafür ihn zu entlassen. Und was den neuen Trainer angeht: es kann der größte Unsympath sein solange er Punkte liefert soll es mir egal sein.

    • Holger says:

      Hähähä….VOODOO also :-)
      Echt?
      Nun, der Trainer hat selbst jüngst verkündet, er sei zu nett in seinem Job.
      Das ist er, was eigentlich ein sehr sympathischer Wesenszug ist, ich wünschte mir, alle in meinem Umfeld wären wie der Trainer.
      Nun das ABER….
      Beim Profifußball und im Umgang mit den Spielern braucht es keinen netten, es braucht einen der sie zu nehmen weiß und ihnen klare Ansagen macht, sie auch mal härter ran nimmt und konsequent handelt.
      Es kommt mir so vor, als sei der FC für die Spieler eine Wohlfühloase.
      Und dies mit einer verdammt guten Bezahlung.

  6. 1.Effzeh Porz says:

    Drexler hatte mit die beste Aktion im ganzen Spiel als er von rechts in den Strafraum kam… und sorry für die elfer Situation kann er jawohl nix,will den Ball konsequent raushauen und der wicht streckt von hinten ohne Chance auf den Ball den Fuss davor….an ihm lag es nicht lieber Jhen

  7. Alex Jupp says:

    Grade die Szene zum Elfer im Video angeguckt. Klare Fehlentscheidung. Drexler ist am Ball u will den wegschiessen. Der Hoffenheimer stellt mit einem extrem langen Schritt ohne wirklich an den Ball kommen zu können, sein Bein vor das Schussbein vom Drexler. Sowas kann man nicht ernsthaft pfeifen. Der Witz des Jahrhunderts. Fast so gut wie vor 2 Jahren in Mainz, wo der Elfer gegen uns pfeift, obwohl es gar keine Berührung gab.

    Zerlegt den Keller!!!

  8. Mike Quincy says:

    Ich sehe das ganz pragmatisch. Wenn Labbadia das bei uns genauso hinbekommt wie in Vauweburg, also diese Saison über die Relegation drin bleiben und nächstes Saison Euro League Quali, sollz mir recht sein, wenn er danach wieder geht. Luxusprobleme finde ich gut.

  9. Mike Quincy says:

    Hätte hätte Fahrradkette. Drexler verspringt der Ball. Um den noch wegzudreschen, muss er das Schussbein weiter als ihm lieb ist, nach hinten ausholen. Und der Hoffespieler macht das einzige, was er machen kann: Bein rein stellen ohne die Chance zu haben an den Ball zu kommen. Drex sieht das nicht (da in seinem Rücken) und trifft tragischerweise Bein statt Ball.

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